Dies ist der zweite Teil einer Übersicht aller Bücher in der Reihenfolge, in der ich sie seit August 2002 gelesen habe. Jedes Buch erhält eine laufende Nummer, die "ältesten" Bücher stehen unten.
1. Teil - Nr. 1 bis 50 |
Mathias Färber: Zweiter Weltkrieg in Bildern Otus Verlag 2003 528 Seiten, gebunden Es ist immer ein Glücksspiel, wenn man ein verbilligtes Buch, das man nicht kennt, von irgendeinem Wühltisch kauft. So ist es mir auch mit diesem Buch ergangen. Okay – der fette Band enthält eine Vielzahl von Bildern (manche in Farbe) über den zweiten Weltkrieg, die teilweise sehr beeindruckend sind. Manche haben aber auch eine erbärmlich schlechte Qualität oder sind nachbearbeitet, wie man deutlich erkennen kann. Der gesamte Kriegsverlauf wird in mehreren Kapiteln und anhand von strategischen Karten nachskizziert, abgeschlossen wird das Buch durch eine Zeittafel und ein Stichwortverzeichnis. Es ist sogar der Inhalt einer Befragung des Admirals Dönitz vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal abgedruckt. |
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J.R.R. Tolkien: The Lord of the Rings HarperCollins 1991 1145 Seiten, Hardcover Seit Sauron, der Dunkle Herrscher, vom letzten Bündnis der Elben und Menschen niedergeworfen wurde, herrscht Friede in Mittelerde. Doch die Ruhe ist trügerisch, denn der Eine Ring, der Meisterring, mit dem alle anderen Ringe der Macht beherrscht werden können und mit dessen Hilfe Sauron alle freien Völker Mittelerdes versklaven könnte, wurde in der Entscheidungsschlacht nicht vernichtet. Der Ring war nur verschollen und fast in Vergessenheit geraten. Doch Sauron beginnt in seinem Land Mordor wieder zu erstarken, denn nach vielen Jahrhunderten wurde der Ring wieder gefunden. Ausgerechnet einem Hobbit aus dem Auenland ist er in die Hände gefallen. Gandalf, der weise alte Zauberer, erkennt die Gefahr, die durch den Ring entsteht. Die Konsequenz ist klar: Der Ring muss vernichtet werden. Doch es gibt nur einen Ort, wo das getan werden kann: In den feurigen Klüften des Schicksalsberges – und der liegt im Herzen von Saurons Reich. So macht sich eine Gemeinschaft von neun Gefährten auf, den Ring mitten ins Land des Feindes zu tragen. Sauron hat jedoch seine Spione überall, und so werden die Gefährten schon bald verfolgt. Und es gibt Verräter in ihren eigenen Reihen… |
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Horst Stern: Stern für Leser. Tiere und Landschaften dtv 1975 200 Seiten Dieses nur noch antiquarisch erhältliche Buch enthält Texte, die Horst Stern in den Fünfziger-, Sechziger- und Siebzigerjahren für die Zeitschrift KOSMOS verfasst hat sowie Texte von Rundfunkvorträgen. "Stern für Leser" heißt das Buch vermutlich deshalb, weil in der Zeit seines Erscheinens nicht jedermann gewusst hat, dass Horst Stern auch einmal als Autor tätig gewesen ist – damals war er hauptsächlich durch die TV-Sendung „Sterns Stunde“ bekannt geworden. Durch das Buch sollten den Leuten Sterns frühe Tierfeuilletons bis hin zu den (damals) aktuellen Landschaftsbetrachtungen nähergebracht werden. Obwohl Horst Stern in einigen dieser Beiträge noch dazu neigte, manche Verhaltensweisen von Tieren zu "vermenschlichen" – später hat er das immer verurteilt – so sind seine Betrachtungen nie verniedlichend oder sentimental, sondern sachlich und gut recherchiert. Es geht in dem Buch u.a. um verschiedene Vogelarten, Insekten, die Lüneburger Heide, das Hochmoor und die Antarktis. Die Hackordnung von Hühnern auf einem Hof wird ebenso beschrieben wie das Jagdverhalten von Raubtieren oder die Revierkämpfe von Hirschen. Informativ und gut lesbar, denn immer wieder blitzt der trockene ironisch-sarkastische Humor auf, der für Horst Stern so typisch ist.
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Dan Simmons: Ilium Heyne 2004 828 Seiten Dr. phil. Thomas Hockenberry, Homer-Experte, ist eigentlich tot. Gestorben in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts. Er wurde jedoch von Zeus und den Göttern des Olymp aus DNA-Resten rekonstruiert und soll nun im Auftrag der Muse Melete mit anderen re-animierten "Scholikern" als Kriegsberichterstatter in Troja (Ilium) arbeiten – und zwar zur Zeit des von König Agamemnon geführten Angriffs der Griechen! Seltsam nur, dass die Götter nicht auf dem Berg Olymp in Griechenland residieren, sondern auf dem Olympus Mons auf dem Mars, und dass sie Hockenberry und seine Kollegen mit allerlei High-Tech-Hilfsmitteln ausstatten, mit denen die Scholiker sich unerkannt und ungefährdet unter die griechischen und trojanischen Helden mischen können. Noch seltsamer ist der geheime Auftrag, den Hockenberry nach neun Jahren von der Göttin Aphrodite erhält: Er soll die Göttin Athene töten! Dies ist das erste Glied in einer Kette erstaunlicher Ereignisse, die schließlich dazu führen, dass die Geschichte des trojanischen Krieges einen völlig anderen Verlauf nimmt, als die Ilias berichtet, so dass Hektor und Achilles, die sich eigentlich gegenseitig niedermetzeln sollten, gemeinsam gegen die Götter zu Felde ziehen… |
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Frank Herbert: Children of Dune Heyne 2003 956 Seiten, 17 Farbfotos aus dem TV-Dreiteiler Dieser Band enthält die Romane "Der Herr des Wüstenplaneten" und "Die Kinder des Wüstenplaneten" und wurde anlässlich der deutschen Erstausstrahlung einer TV-Miniserie aufgelegt, mit der diese beiden Romane verfilmt wurden. Ich hatte das Buch als zweite Urlaubslektüre auf Santorini dabei. |
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Ingvar Ambjörnsen: Ausblick auf das Paradies Piper Verlag 2003 208 Seiten Über dreißig Jahre lang hat Elling zusammen mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung in Oslo gelebt. Es wäre übertrieben, ihn als geistig zurückgeblieben zu bezeichnen, aber so richtig "normal" ist er auch nicht. Zwangsvorstellungen beherrschen sein tägliches Leben, aber die hat er ganz gut im Griff. Nur seine Sammlung mit Bildern und Zeitungsausschnitten von Gro Harlem Brundtland, der von ihm vergötterten Ministerpräsidentin Norwegens, könnte Außenstehende auf den Gedanken bringen, dass er etwas verrückt ist. Als Ellings Mutter stirbt, bricht der so perfekt geregelte Tagesablauf zusammen und die Verrücktheit tritt in den Vordergrund. Elling baut sich eine Art "Überwachungszentrale" auf, von der aus er die Menschen im gegenüberliegenden Wohnblock mit einem Teleskop beobachten kann. Als Spanner würde er sich selbst aber niemals bezeichnen, es geht ihm um "Kontrolle". Jede noch so geringfügige Handlung der Leute, denen er niemals persönlich begegnet, jede Geste und jede Bewegung setzt in Ellings Kopf eine wahre Flut von Ideen und Spekulationen über ihr Leben, ihre Vergangenheit und ihre Gedanken in Gang. So konstruiert er sich eine eigene Welt, die er quasi beherrscht, während sein eigenes Leben aus den Fugen gerät. Seine kleine Rente reicht nämlich nicht aus, die Raten für die längst noch nicht abbezahlte Wohnung aufzubringen… |
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Richard Bachman: Sprengstoff Heyne 1996 344 Seiten 1973, das Jahr der ersten Energiekrise. Barton Dawes, Geschäftsführer einer Wäscherei, steht vor den Trümmern seiner Existenz. Wegen eines Autobahnbaus soll er wie alle Nachbarn sein Haus verlassen, in dem er zwanzig Jahre seines Lebens verbracht hat. Es soll ebenso abgerissen werden wie das Wäschereigebäude. Das alles wäre vielleicht noch nicht so tragisch, aber Dawes hat vor wenigen Jahren seinen kleinen Sohn verloren, das Kind hatte einen Gehirntumor. Dieses Ereignis hat er nie verwunden. Dass man ihn aus seinem gewohnten Leben herausreißen will, dass er alles aufgeben soll, was er sich aufgebaut hat, um in einer völlig fremden Umgebung neu anzufangen, empfindet Dawes jetzt als gezielten Angriff auf ihn persönlich. Er gleitet immer mehr in den Wahnsinn ab. Gezielt vereitelt er den Verkauf des Wäschereigebäudes und verliert deswegen seinen Job. Seine Frau verlässt ihn. Immer öfter springt in seinem Verstand eine Sicherung heraus. Er kauft Waffen und Sprengstoff mit der Abfindung, die er für das Haus erhält, betrinkt sich, nimmt Kontakt mit der Unterwelt auf. Sein Plan, die verhasste Autobahn zu zerstören, wird mehr und mehr zu einem Akt der Selbstvernichtung… |
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Otfried Preußler: Krabat Thienemann 1981 256 Seiten, gebunden Die Geschichte spielt zu Beginn des 18. Jahrhunderts, vermutlich vor 1706. Krabat, ein Junge von 14 Jahren, streunt heimatlos durch das Wendland und wird durch einen seltsamen Traum zur geheimnisvollen Mühle am Schwarzen Wasser gerufen. Dort verdingt er sich als Lehrjunge und muß zusammen mit elf Gesellen für einen Müller schuften, der mehr ist, als Krabat zunächst ahnt. Nach und nach merkt Krabat, dass in der Mühle nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Eines Tages wird er schließlich eingeweiht: Der Müller ist ein böser Zauberer, der mit dem Teufel, für den er in Neumondnächten menschliche Zähne und Knochen im "toten Gang" mahlt, im Bunde ist. Der Meister unterrichtet seine Gesellen in der Zauberkunst, doch keiner der Müllerburschen kann die Mühle ohne Erlaubnis des Meisters verlassen – noch nicht einmal durch Selbstmord. Denn wer auf der Mühle stirbt, bestimmt ganz allein der Meister: Jedes Jahr muß einer der Gesellen sterben, damit der Teufel nicht den Meister selbst holt. Es scheint kein Entkommen aus der Mühle im Koselbruch zu geben, doch eines Tages verliebt Krabat sich in ein junges Mädchen aus dem Nachbardorf. Sie allein könnte ihn aus den Klauen des Magiers befreien, doch sie müsste eine tödliche Prüfung bestehen – und der Meister hat noch so manchen Trick auf Lager… |
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Sebastian Haffner: Geschichte eines Deutschen dtv 2000 304 Seiten Sebastian Haffner berichtet über seine Erinnerungen der Jahre 1914 bis 1933. Ein Geschichtsbuch wie jedes andere also oder nur eine weitere von vielen Autobiographien? Mitnichten. Eine der Besonderheiten dieses Buchs besteht darin, dass Haffner versucht, die Entstehung des Dritten Reichs aus dem Blickwinkel eines Durchschnittsmenschen – der er eigentlich aber gar nicht ist bzw. war – oder jedenfalls eines Privatmanns zu schildern. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass er das Buch kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs geschrieben hat. Er blickt also auf eine Zeit zurück, die für uns heute untrennbar mit den Jahren verbunden ist, in der das Buch entstanden ist und in denen Haffner noch nicht ahnen konnte, wie sich alles weiter entwickeln würde. Haffner schreibt selbst, dass die meisten historischen Werke nur die Eckdaten der Geschichte wiedergeben, nicht die Geschichte selbst. Er versucht daher zu verdeutlichen, wie ein "normaler" Mensch die aus heutiger Sicht eigentlich unglaublichen Umwälzungen in Deutschland nach dem ersten Weltkrieg bis zu den ersten Folgen der Naziherrschaft wahrgenommen hat. Er versucht darzulegen, wie es überhaupt dazu kommen konnte gemäß der Frage: "Wo sind eigentlich die ganzen Deutschen geblieben?" – d.h. warum hatten die anfänglich allgemein belächelten oder gar verabscheuten Nazis derart überwältigende Erfolge? Für Haffner selbst war es eine Art privates Duell mit dem neuen Regime, in dem es ihm hauptsächlich um die Bewahrung seiner Persönlichkeit und seiner Ehre ging. |
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Gary Russell: Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs. Die Erschaffung eines Filmkunstwerks
Klett-Cotta 2004 224 Seiten, gebunden, zahlreiche Abbildungen Die in diesem Bildband zusammengestellten ca. 600 exklusive Gemälde, Konzeptskizzen, Kostümentwürfe, Standfotos und Modelle mit Erläuterungen der jeweiligen Künstler verdeutlichen den Entwicklungsprozess, den die wichtigsten Schauplätze des Films, die Kostüme usw. durchgemacht haben. Das Buch ist nach den Schauplätzen des Films gegliedert, d.h. es folgt nicht der Handlung. Viele Gemälde sind nur grobe Entwürfe, die einen allgemeinen Eindruck von den Lichtverhältnissen einer Szene geben sollen, andere sind rasch ausgeführte Bleistiftskizzen. Fotos aus dem Film oder Standfotos der Schauspieler findet man nur vereinzelt. Neben Entwürfen, die es letztlich nicht bis in den Film geschafft haben sieht man auch einiges, was zwar nicht in der Kinoversion, wohl aber in der verlängerten DVD-Version des Films gezeigt wird. Ein Nachwort von Peter Jackson, in dem er die Arbeit der vielen am Film beteiligten Künstler würdigt, schließt das letzte Buch aus dieser Reihe ab. |
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Herbert W. Franke: Die Glasfalle Goldmann 1964 185 Seiten Nach dem 3. Weltkrieg ist die Erde unbewohnbar geworden: Durch die Zündung einer Superbombe wurde alles Wasser in Deuterium verwandelt und ist verbrannt. Nur etwa eintausend Menschen haben sich mit einem Raumschiff retten können. Das Schiff wird von einem Arzt kommandiert, der die Vision hat, einen anderen Planeten zu besiedeln und dort den Grundstein für eine neue Gesellschaftsform zu legen, in der alles streng reglementiert nach einem auf Jahrtausende angelegten Plan abzulaufen hat. Einer der Gründe dafür ist, dass es nur vier Frauen auf dem Schiff gibt. Die Geschichte wird aus der Sicht des schwer verletzten Leutnants Abelsen erzählt, der von dem Arzt wieder zusammengeflickt wurde und jetzt allmählich wieder die Kontrolle über seinen Körper zurückerlangt. Abelsen muß erkennen, dass er in eine Falle geraten ist, denn er ist dem Arzt und dessen Plänen hilflos ausgeliefert. |
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David Day: Tolkien – Eine illustrierte Enzyklopädie Otus Verlag 2003 279 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, gebunden Ein Lexikon aller wichtigen Begriffe aus Tolkiens Werk – und damit ist nicht nur Der Herr der Ringe gemeint, denn Tolkiens Weltenschöpfung geht weit über dieses Buch hinaus. Der Herr der Ringe spielt vor einem bis ins Detail ausgearbeiteten geschichtlichen und mythologischen Hintergrund und es wird auch oft auf Personen und Ereignisse der fernen Vergangenheit von Mittelerde angespielt. Wer damit nichts anfangen kann, weil er Tolkiens andere Werke (allen voran das Silmarillion) noch nicht kennt, für den ist diese Enzyklopädie sehr hilfreich. Für Fans, die alle Bücher Tolkiens gelesen haben, bietet die Enzyklopädie immer noch eine übersichtliche Zusammenfassung. |
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Stephen King / Peter Straub: Das schwarze Haus Heyne 2004 (Taschenbuchausgabe) 832 Seiten Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Jack Sawyer die Region durchquert hat, um in dieser neben unserer Realität existierenden Parallelwelt den magischen Talisman zu finden und damit das Leben seiner Mutter zu retten. Jack hat es geschafft, diese beunruhigenden Ereignisse so vollständig zu verdrängen, dass er sich tatsächlich nicht mehr an sie erinnert. Er kann seiner Vergangenheit allerdings letztlich doch nicht entfliehen. Als nämlich in Jacks neuem Wohnort, der idyllischen Kleinstadt French Landing in einem ländlichen Gebiet des US-Bundesstaats Wisconsin, mehrere Kinder von einem geheimnisvollen Kannibalen namens "Fisherman" entführt, ermordet und teilweise gefressen werden, wendet sich der örtliche Polizeichef mit der Bitte um Hilfe an Jack, denn dieser hat eine beispiellos erfolgreiche – wenn auch kurze – Karriere als Kriminalbeamter hinter sich. |
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Stephen King / Peter Straub: Der Talisman Heyne 2002 714 Seiten Die Mutter des zwölfjährigen Jack Sawyer hat Krebs und liegt im Sterben. Jacks Vater ist schon vor Jahren bei einem Jagdunfall getötet worden. Auf der Flucht vor Morgan Sloat, dem ehemaligen Geschäftspartner von Jacks Vater haben Mutter und Sohn sich in einem alten Hotel an der Ostküste der USA einquartiert. Dort, oder vielmehr in einem in der Nähe gelegenen Vergnügungspark, begegnet Jack dem geheimnisvollen Speedy Parker, der ihm von der noch geheimnisvolleren REGION erzählt, einer Welt neben der uns bekannten Realität, in der Magie den gleichen Stellenwert besitzt wie in unserer Welt die Technik. Jack kennt die REGION eigentlich bereits seit frühester Kindheit, für ihn war es das Land seiner Tagträume. Er besitzt die seltene Fähigkeit, nach Belieben in die REGION zu "flippen". Viele Menschen haben dort quasi einen Doppelgänger, einen "Twinner" – und Jacks vor langer Zeit gestorbener Twinner war der Sohn der Königin der Region. Auch die Königin leidet an einer tödlichen Krankheit – genau wie Jacks Mutter – und die ganze magische Welt wird von einem finsteren Bösewicht bedroht, der niemand anderer ist als Jacks "Onkel" Morgen Sloat bzw. dessen Twinner. Jacks Aufgabe ist es nun, nach Westen zu reisen und dort im dunklen Gegenstück zu dem Hotel an der Ostküste nach dem magischen Talisman zu suchen, mit dessen Hilfe er seine Mutter (und damit auch die Königin) heilen könnte. Hilfe erhält Jack von unerwarteter Seite – so wird er für einige Zeit von einem freundlichen Werwolf aus der REGION begleitet – aber Sloat und dessen Schergen haben längst bemerkt, dass da jemand versucht, ihre finsteren Pläne zu stören. Bevor Jack richtig weiß, wie ihm geschieht, wird er in eine Auseinandersetzung hineingezogen, die schon lange vor seiner Geburt begonnen hat und in der nicht weniger als das Schicksal beider Welten auf dem Spiel steht… |
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Jo Müller: Galaktisches Kino Ullstein 1999 96 Seiten mit einigen Farbbildern Ein Buch, das niemand braucht. In aller Kürze: Es wird kurz auf die Vorgeschichte eingegangen, d.h. die Projekte von George Lucas vor STAR WARS werden erwähnt. Dann wird die Entstehungsgeschichte der Episoden IV bis VI kurz angerissen, dabei erfährt man von den Schwierigkeiten, die der Regisseur mit den Studios und mit den mannigfaltigen Belastungen während der Filmproduktion hatte. Es folgen ein paar Zeilen über die Hauptdarsteller sowie Anekdoten und Blooper. Ein paar Belanglosigkeiten über Episode 1 muß man auch noch ertragen. Als Abschluß wird der Inhalt eines Gesprächs wiedergegeben, das der Autor angeblich mit George Lucas hatte. |
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Uwe Anton: Perry Rhodan Odyssee 6 - Die Lebensboten Heyne 2004 320 Seiten Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken! |
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Winston S. Churchill: Der zweite Weltkrieg Fischer Taschenbuch Verlag 1135 Seiten mit Register Dies ist die von Churchill selbst zusammengestellte einbändige Version seiner Memoiren (die mehrere Bände umfassen), für die er im Jahre 1953 den Literaturnobelpreis erhalten hat. Eigentlich ist es nur teilweise eine Autobiographie, zentrales Thema ist nämlich nicht Churchill selbst, sondern der zweite Weltkrieg, seine Vorgeschichte und seine Folgen – soweit Churchill sie damals überblicken konnte – sowie die Rolle Großbritanniens in diesem Krieg. Natürlich handelt es sich um eine sehr subjektive Sicht der damaligen Ereignisse. Das ist auf der einen Seite hochinteressant, denn so wird der Blick auch auf Schauplätze gelenkt, die in anderen Geschichtswerken eher als Nebensache abgehandelt werden (wenn überhaupt), die für England aber wichtig waren, wie z.B. der U-Boot-Krieg oder der Kampf um Griechenland, die Feldzüge gegen Japan und so weiter. Auf der anderen Seite ist es für jemanden, der mit den politischen Gegebenheiten Großbritanniens nicht so vertraut ist, eher langweilig, wenn Churchill die Schwierigkeiten schildert, die er im Parlament und mit der Öffentlichkeit hatte. Auch muß man beachten, dass in diesem Buch persönliche Ansichten zum Ausdruck kommen, die man nicht als allgemeingültig hinnehmen darf. Churchill war Imperialist, manche Biografen werfen ihm sogar eine rassistische Einstellung vor. Als Beispiel sei nur Churchills Meinung genannt, dass es den früheren Kolonien unter britischer Herrschaft doch viel besser ergangen sei als in der Selbständigkeit. Das kann man durchaus auch anders sehen… Trotzdem eine spannende und lehrreiche Lektüre mit vielen Blicken "hinter die Kulissen". |
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Nicholas Fisk: Trillionen Junior Press 1973 164 Seiten In Harbourtown, einem kleinen Hafenstädtchen, fällt an einem sonnigen Tag im Mai ein seltsamer Regen: Glitzernder Staub, der sich überall ablagert, selbst in die Häuser eindringt und bald alles zentimeterhoch bedeckt. Diese seltsamen "Trillionen", wie die kleinen glitzernden Dinger alsbald von den Kindern genannt werden, sehen aus wie winzige Edelsteine und sind so hart wie Diamanten. Unter dem Mikroskop erkennt man, dass es nur zwei Arten von Trillionen gibt – solche mit einem pyramidenförmigen Zapfen und andere mit einer dazu passenden Öffnung. Bald zeigt sich der Sinn dieser Formgebung: Die Trillionen fangen an zu "bauen", indem sie sich massenhaft aneinander koppeln. Aus zunächst harmlosen Spielereien der Kinder (die Trillionen bilden alle Formen nach, die man ihnen vorgibt) wird spätestens dann Ernst, als weitere Trillionenschauer überall auf der Erde niedergehen und als die kleinen Objekte sich zu gigantischen, bedrohlich wirkenden Konstruktionen verbinden. Diese Vorgänge rufen unausweichlich auch das Militär auf den Plan. Obwohl noch niemand durch die Trillionen zu Schaden gekommen ist, reicht ihre bloße Existenz aus, um die Generäle nervös werden zu lassen. So nervös, dass sie auch den Einsatz von Atomwaffen in Betracht ziehen… |
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Frank Borsch: Perry Rhodan Odyssee 5 - Das strahlende Imperium Heyne 2004 319 Seiten Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken! |
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Chris Smith: Der Herr der Ringe – Waffen und Kriegskunst Klett-Cotta 2003 218 Seiten Dieses Buch ist eine einzige Verneigung vor den Waffen- und Rüstungsschmieden, Kostümschneidern, Requisiteuren, Bildhauern, Teppichknüpfern, Malern usw. usw., die für DER HERR DER RINGE eine unvergleichlich echt und überzeugend wirkende Fantasywelt erschaffen haben. Das Buch ist wie ein historisches Werk aufgebaut, in dem nach und nach alle Völker und Hauptpersonen aus der Zeit des Ringkriegs (und aus dem Prolog DAS LETZTE BÜNDNIS) vorgestellt werden. Wie der Titel schon vermuten lässt, liegt der Hauptschwerpunkt auf Waffen, Rüstungen und Ausrüstung der verschiedenen Völker. In zahlreichen Abbildungen kann man sich den unglaublichen Detailreichtum all dieser Requisiten in Ruhe ansehen – und zwar sind das nicht nur Szenenfotos aus den Filmen, sondern auch Detailaufnahmen einzelner Stücke. Das Ganze wirkt ungefähr so, wie man sich etwa einen Katalog zu den archäologischen Fundstücken einer Museumsausstellung mit erläuterndem Text vorstellt. Die Szenenfotos stammen übrigens teilweise aus den verlängerten DVD-Versionen der Filme. So bekommt man beispielsweise schöne Fotos von Gil-Galad und seiner Ausrüstung zu sehen. Ergänzt wird das Buch durch Konzeptzeichnungen, Gemälde und Schlachtpläne – letztere sind allerdings nicht neu, sie waren bereits in den Film-Begleitbüchern abgedruckt. Der Text enthält zwar einge krasse Fehler, besonders bei Zahlen und Daten (und ist auch ziemlich schlampig übersetzt worden), ist aber dennoch hochinteressant, weil darin die Überlegungen insbesondere zu den Kampfstilen der einzelnen Völker wiedergegeben werden, die man bei der Produktion des Films angestellt hat und nach denen dann die Waffen konstruiert wurden. Diese in Form von - selbstverständlich frei erfundenen - historischen Fakten wiedergegebenen Überlegungen stimmen nicht immer mit dem überein, was Tolkien in seinen Büchern geschrieben hat, es wurde teilweise hinzugedichtet. Daran darf man sich als Hardcore-Tolkien-Fan nicht stören. |
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Frank Böhmert: Perry Rhodan Odyssee 4 - Die Traumkapseln Heyne 2003 318 Seiten Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken! |
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Charles Wilson: Ahnherr des Bösen Ullstein 1997 405 Seiten Ein mysteriöser Einbruch in einem Museum gibt der Polizei Rätsel auf. Der Einbrecher hat der dort ausgestellten Mumie eines vor ca. 500.000 gestorbenen Urzeitmenschen, die aufgrund der Einlagerung ins ewige Eis eines Gletschers hervorragend erhalten ist, nur eine winzig kleine Gewebeprobe entnommen. Adrian Cummings, eine junge Polizistin, stellt die gewagte These auf, daß der Einbrecher vorhaben könnte, den Urzeitmenschen zu klonen. Eine Theorie, die Cameron Malone – der Entdecker der Mumie – für völlig abwegig hält. Da irrt er sich allerdings. Dr. Noel Anderson, der Einbrecher, ist tatsächlich Genetiker. Es gelingt ihm, das erstaunlich gut erhaltene genetische Material in eine menschliche Eizelle zu praktizieren und diese einer (unfreiwilligen) Leihmutter einzupflanzen. Das Resultat dieses Experiments fällt aber etwas anders aus, als Dr. Anderson es sich vorgestellt hat. Nach einer extrem kurzen Schwangerschaft werden blondschöpfige Zwillinge geboren. Kain und Abel, wie Anderson die Kinder sinnigerweise nennt, wachsen innerhalb weniger Wochen zur Größe von Teenagern heran und verhalten sich mehr als seltsam. Schließlich töten sie ihren "Erzeuger" und mischen sich unter die Menschen. Bald darauf verschwinden immer wieder junge Frauen, mit denen die Zwillinge ganz eigene Pläne haben. Cameron Malone und Adrian Cummings arbeiten bei der Untersuchung des seltsamen Falles zusammen und kommen sich dabei schnell auch menschlich näher. Was beide nicht wissen: Die Zwillinge halten Malone für eine Gefahr und sind schon auf seiner Spur... |
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Sting: Broken Music S. Fischer Verlag 2003 381 Seiten, gebunden Matthew Gordon Sumner, besser bekannt unter dem Pseudonym Sting, ehemaliger Sänger und Bassist der Gruppe The Police und seit einigen Jahren erfolgreicher Solo-Musiker, erzählt aus seinem Leben. Nun könnte man meinen, dies sei nur eine weitere entbehrliche Autobiografie, die allenfalls für Fans interessant wäre. Das ist zum Teil richtig, denn mit weltbewegenden Geschehnissen oder spektakulären Skandalen kann Sting nicht dienen. Man muß sich schon ein wenig für The Police und sehr für den ehemaligen Frontmann dieser Gruppe interessieren, um das Buch goutieren zu können. Sting beschreibt sehr eindringlich seine Jugend in Newcastle und die Spannungen in seinem Elternhaus. Er geht offen und ehrlich auf die Fehler ein, die er selbst gemacht hat und schildert auch Gründung und erste Gehversuche der Gruppe The Police bis zum ersten Album (Outlandos d’Amour) und der ersten USA-Tournee. |
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S. D. Perry: Resident Evil 6 – Code Veronica Dino 2003 269 Seiten Claire Redfield ist bei dem Versuch, das Umbrella-Verwaltungszentrum in Paris zu infiltrieren, gefangen genommen und anschließend auf eine Insel im Südatlantik geschafft worden, wo Umbrella eine geheime Forschungseinrichtung unterhält. Am Tag von Claires Ankunft wird die Insel von Unbekannten angegriffen – ein Luftschlag zerstört die Sicherheitsanlagen und so kommt es, wie es kommen muß: Der T-Virus wird freigesetzt und alsbald ist die Insel von Zombies verseucht und die Ergebnisse von Umbrellas B-Waffen-Forschung streifen frei umher. Claire, die sich mit einem der wenigen Überlebenden zusammentut, muß aber schnell feststellen, daß diesmal nicht die eher bedauernswerten T-Virus-Kreaturen ihre eigentlichen Gegner sind, sondern Alfred Ashford, der jüngste Sproß des Ashford-Clans und Nachkomme eines Umbrella-Gründers. Die Flucht von der Insel gelingt zwar, aber nächste Station ist eine weitere Forschungseinrichtung in der Antarktis, wo etwas auf Claire und ihren Bruder Chris wartet, was alle bisherigen Schrecken weit in den Schatten stellt. |
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Dieter Sturm / Klaus Völker (Hrsg.): Von denen Vampiren oder Menschensaugern Suhrkamp 1994 609 Seiten Das Buch besteht aus drei Teilen. Der erste Abschnitt ist eine Sammlung von Kurzgeschichten und Gedichten zum Titelthema, darunter sind solche Highlights wie "Carmilla" von LeFanu, "Der Vampyr" von William Polidori, "Der Wij" von Nikolai Gogol und viele andere. Was leider fehlt ist "Die Familie des Wurdalak" von Tolstoi. Im zweiten Abschnitt sind zahlreiche zum Teil sehr kurze, zum Teil aber auch ausführliche historische Dokumente zusammengefaßt, u.a. findet sich darin der Bericht einer Untersuchungskommission, die im Jahre 1732 einige Fälle von Vampirismus in Serbien zu prüfen hatte – und gleich danach ein Gegengutachten, das zu diesem Bericht kritisch Stellung nimmt. Einige Textpassagen der in der Ortographie der Erstausgaben gehaltenen Dokumente sind in lateinischer Sprache wiedergegeben, hier fehlt leider eine Übersetzung. Im letzten, kürzesten Teil fassen die Herausgeber noch einmal zusammen, was es an Dichtungen und Überlieferungen zum Thema Vampire bis zum Jahr 1970 gegeben hat. Eine Biblio- und Filmografie (auch nur bis zum Jahr 1970 erstellt) rundet das sehr interessante Buch ab. |
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Ian Fleming: James Bond – Der Mann mit dem goldenen Colt Scherz 1999 155 Seiten Nach seinem unfreiwilligen längeren Aufenthalt in Japan (siehe Du lebst nur zweimal) hat man James Bond in Rußland eine Gehirnwäsche verpaßt und ihn mit dem Auftrag zurück nach London geschickt, M zu töten. Bond wird zwar an der Ausführung dieser schnöden Tat gehindert und die Folgen der Gehirnwäsche werden rückgängig gemacht, doch an seiner Loyalität bestehen weiterhin Zweifel. Um sich zu rehabilitieren, muß 007 eine nahezu undurchführbare Mission übernehmen. Er soll Scaramanga erledigen, einen scheinbar unverwundbaren Auftragskiller, der schon mehrere Geheimdienstagenten auf dem Gewissen hat. Bond reist nach Kuba und tritt inkognito in die Dienste des Killers. Dann fliegt seine Tarnung jedoch auf und aus dem Jäger wird der Gejagte... |
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Brian Herbert / Kevin J. Anderson: Butlers Djihad Heyne 2003 797 Seiten 10.000 Jahre vor der Geburt des Paul Muad’dib. Zwei Machtblöcke stehen sich gegenüber: Die sogenannten Synchronisierten Welten und die Liga der Edlen. Auf den Synchronisierten Welten, zu denen auch die Erde gehört, leben zwar noch Menschen. Sie sind aber nichts anderes als Sklaven von "Denkmaschinen" – Computern mit künstlicher Intelligenz und eigenem Bewußtsein. Der einzige Grund, warum die Menschen noch nicht ausgerottet wurden: Omnius, der überall präsente Computer-Allgeist, konnte sich bisher noch nicht zu der Entscheidung durchringen, ob die Menschen denn nun lustige Spielzeuge oder lästige Parasiten sind. In der Liga der Edlen haben sich die letzten freien Menschen zusammengeschlossen. Die Liga verfügt mit einer großen Raumflotte und mit den Erfindungen des genialen Wissenschaftlers Tio Holtzman zwar über schlagkräftige Waffen gegen die Denkmaschinen. Da die Machtverhältnisse aber relativ stabil zu sein scheinen und da man sich auf den Liga-Welten nicht von Omnius bedroht fühlt, hat bisher niemand einen Großangriff auf die Denkmaschinen gewagt. |
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Hans Kneifel: Perry Rhodan Odyssee 3 - Das Energie-Riff Heyne 2003 285 Seiten Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken! |
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Jude Fisher: Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs. Das offizielle Begleitbuch Klett-Cotta 2003 74 Seiten Figuren, Landschaften und Orte Mittelerdes, so lautet die Unterzeile zum Buchtitel. Das beschreibt den Inhalt schon ganz gut. In dem relativ dünnen Band werden die wichtigsten Schauplätze und Ereignisse des dritten Films kurz vorgestellt, und zwar nicht in der Art eines Making of, sondern in Form von Texten, die dem Roman entstammen könnten. Sie beziehen sich aber ausschließlich auf den Film. Das wichtigste an dem Buch sind aber natürlich gar nicht die Texte, sondern die Filmfotos. Die sind schön groß, gehen teilweise über zwei Seiten und haben eine ganz ordentliche Qualität – perfekt scharf sind sie aber nicht. |
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Stephen King: Das Leben und das Schreiben Heyne 2002 331 Seiten Im ersten Teil des Buchs schildert King die Ereignisse aus seiner Vergangenheit, die ihn zu dem Schriftsteller gemacht haben, der er heute ist. Dabei handelt es sich zwar nicht um eine Autobiografie im eigentlichen Sinne, dennoch erfährt man eigentlich alles, was man über Kings Leben wissen möchte. Dazu gehört auch seine Alkoholsucht und der beinahe tödliche Unfall, den er im Jahre 1999 erlitten hat und durch den die Arbeit an diesem Buch unterbrochen worden war. Der zweite Teil enthält eine Anleitung zum Schreiben. Darin schildert er hauptsächlich seine eigene Arbeitsweise und gibt angehenden Schriftstellern viele Hinweise, die er z.T. aber selbst nicht beachtet. Was soll man beispielsweise von der immer wieder gestellten Forderung halten, Überflüssiges zu streichen? Schließlich ist King nicht gerade bekannt dafür, dünne Bücher zu schreiben. Immerhin kann man nicht leugnen, daß er sein Handwerk versteht. Nach eigener Aussage möchte King vor allem eines erreichen: Mut zum Schreiben machen. Angehende Autoren sollen viel schreiben und noch mehr lesen. Gut – letztere Voraussetzung habe ich erfüllt, für erstere fehlen mir Zeit und Lust... |
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Philip K. Dick: Minority Report Heyne 2002 438 Seiten 9 geniale Kurzgeschichten des Meisters im Zerstören der Realität, darunter die von Steven Spielberg verfilmte Titelstory. Ich kannte die Story noch nicht, als ich den Film gesehen habe, war aber nicht weiter überrascht zu lesen, daß sie eine ganz andere Aussage hat als der Film. In der Story versagt das Pre-Crime-System eben nicht, es wird nur für ein Intrigenspiel benutzt und Anderton hätte jederzeit die Möglichkeit, sich anders zu entscheiden. Daß man Spielbergs kitschiges Heile-Welt-Filmende bei P.K. Dicks Story vergeblich suchen würde, dürfte wohl klar sein. |
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Leo Lukas: Perry Rhodan Odyssee 2 - Der geheime Krieg Heyne 2003 318 Seiten Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken! |
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Hermann Hesse: Der Steppenwolf Suhrkamp 1997 257 Seiten "Der Steppenwolf" – das ist Harry Haller, oder zumindest der Teil Hallers, der mit der Welt der Menschen nichts anfangen kann und wie ein unbeteiligter Beobachter außerhalb der Gesellschaft steht, deren oberflächliche Moral er verachtet. Er fühlt sich wie ein freies, wildes Geschöpf, welches unvermittelt in eine fremde Umgebung verschlagen wurde, die es nicht versteht – eben wie ein Wolf aus der Steppe. Der andere Haller, der "Mensch", empfindet anders. Er sehnt sich nach Sicherheit und Ruhe einer bürgerlichen Existenz, kann diese aber nie erreichen. Er erkennt, daß sein Streben nach Freiheit und Unabhängigkeit letztlich nur dazu geführt hat, daß nicht nur er nichts mehr von der Welt wissen will – die Welt will jetzt auch nichts mehr von ihm wissen. Leider ist er auch schon zu alt, um seinem Leben noch eine andere Richtung zu geben. In dieser Situation, als er kurz vor dem Suizid steht, lernt er eine Frau kennen, die sein genaues Gegenstück zu sein scheint: Die junge Hermine lebt als Edel-Prostituierte ganz in der sinnlichen Welt, aus der Haller herausgefallen ist. Sie will ihm helfen, wieder mehr Mensch und weniger Wolf zu werden, aber sie verlangt eine ungewöhnliche Gegenleistung: Haller soll sie töten... |
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Wilfried Hausmann: Hoffnung allein genügt nicht Matthias-Grünewald-Verlag 1988 117 Seiten Der Autor schildert die Zeit der Rehabilitation und der schwierigen Wiedereingliederung an seinem alten Arbeitsplatz nach einem Verkehrsunfall im Jahre 1980, bei dem er neben mehreren Knochenbrüchen eine schwere Schädel-Hirn-Verletzung erlitten hatte. Die Folge waren Hirnleistungsstörungen: Verlangsamung, verminderte Merkfähigkeit, Gedächtnisstörungen und sogar Wesensänderungen – Schmerzen natürlich auch. Erst nach einem Jahr intensiver Therapiemaßnahmen in einer Rehaklinik konnte er seine frühere Arbeit als Werkzeugmacher in einem Metallbetrieb wieder aufnehmen und hatte dabei erhebliche Anlaufschwierigkeiten. |
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Guido Knopp: Die SS – Eine Warnung der Geschichte Bertelsmann 2002 414 Seiten Über das Thema des Buches muß man wohl nichts weiter sagen. Es ist ein typischer "Knopp", d.h. in dem Buch werden Auszüge aus Zeitzeugen-Interviews mit historischen Fakten verknüpft, es wird nicht mit moralisierenden Schlagworten gegeizt (zugegeben: Bei dieser Thematik fällt es schwer, nicht zu moralisieren), manche Passagen wiederholen sich und insgesamt hat man nach der Lektüre den Eindruck, daß man eigentlich nur die kurze Zusammenfassung eines wesentlich umfangreicheren Buchs gelesen hat. Will sagen: Wer sich ein wenig für Geschichte interessiert und vielleicht das eine oder andere Standardwerk über das Dritte Reich gelesen hat, für den bietet dieses Buch nichts neues. Es ist sehr oberflächlich, dafür ist es aber auch leicht verständlich und anschaulich. Wirklich interessant für mich war lediglich das letzte Kapitel, in dem es um die Zeit nach der Kapitulation und die Flucht zahlreicher SS-Männer ins Ausland geht. |
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Hubert Haensel: Perry Rhodan Odyssee 1 - Die Kolonisten der Zukunft Heyne 2003 315 Seiten Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken! |
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Ian Fleming: James Bond – Du lebst nur zweimal Scherz 1999 156 Seiten Seit dem Tod seiner Frau ist mit James Bond nichts mehr anzufangen. Er versiebt seine Aufträge und läßt sich gehen. M denkt bereits darüber nach, seinen ehemals besten Agenten aus der Doppelnull-Abteilung zu entlassen, doch ein Psychologe rät ihm zu einer anderen, extremen Maßnahme. M soll Bond mit einer beinahe unmöglichen Mission beauftragen, die sämtliche Fähigkeiten des Superagenten aufs Äußerste fordert. Auf diese Weise soll Bond wieder auf andere Gedanken gebracht werden. M willigt ein und so erhält 007 den Auftrag, den Japanern ein neuartiges Dechiffrierungsgerät abzujagen. Eigentlich soll dies eine mehr diplomatische Mission sein, bei der es nicht nötig ist, Waffen einzusetzen. Als Bond jedoch mit Tiger Tanaka, dem Chef des japanischen Geheimdienstes zusammentrifft, erhalten die Ereignisse eine unvorhergesehene Wendung. Tanaka ist nämlich nur bereit, mit Bond zu kooperieren, wenn der ihm einen persönlichen Gefallen tut. Er soll einen geheimnisvollen Professor töten, der in Japan einen "Garten des Todes" angelegt hat. Was James Bond nicht ahnt: Dieser Professor ist niemand anderer als seine Nemesis Ernst Stavro Blofeld, der auch James Bonds Frau getötet hat. |
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Manfred Pohl: Geschichte Japans Verlag C.H. Beck 2002 101 Seiten Klappentext: "Das Buch beginnt mit der Vor- und Frühgeschichte Japans, führt über den ersten Einheitsstaat, die Zeit der großen Ritterfamilien des Mittelalters bis zur Öffnung Japans am Ende der Edo-Zeit (1868) und die Etablierung des modernen Staates im 20. Jahrhundert. Manfred Pohl beschreibt, wie sich Japan von der Niederlage des 2. Weltkriegs zur wirtschaftlichen Supermacht entwickelte und wie seine Rolle heute im Zeitalter der Globalisierung aussieht." |
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Phil Farrand: Cap’n Beckmessers Führer durch Star Trek – Next Generation Heyne 1997 669 Seiten Die Beckmessergilde hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Ungereimtheiten und Fehler aller Star Trek – Serien aufzulisten. In diesem Buch geht es um die ersten sechs Seasons von Star Trek – Das nächste Jahrhundert. Jede Episode wird zunächst kurz zusammengefaßt, dann folgt eine Beschreibung der klassischen Produktionsfehler (d.h. Mikrofonstangen die im Bild zu sehen sind, Texte die auf dem Kopf stehen, Dinge die herunterfallen usw.), der logischen Fehler in der Handlung und der anderen Ungereimtheiten vor allem im Zusammenhang mit Geräten und Ausrüstung. Warum öffnen sich die automatischen Türen auf der Enterprise beispielsweise manchmal sofort, wenn jemand darauf zugeht, manchmal aber auch erst dann, wenn derjenige sich nochmal kurz umgedreht und mit einem Gesprächspartner geredet hat? Aus welchem Grund ziehen die Sterne bei Warp-Geschwindigkeit manchmal von links nach rechts am Fenster von Picards Bereitschaftsraum vorbei, manchmal von rechts nach links, manchmal aber auch gar nicht? Oder warum muß man manchmal auf die Insignienkommunikatoren klopfen, um einen Kanal zu öffnen, manchmal aber auch nicht? Solche Erörterungen sind mäßig interessant, interessanter sind die Überlegungen zu echten oder vermeintlichen Logikbrüchen in der Handlung. Denn einiges, was Farrand für einen Fehler hält, könnte man bei anderer Interpretation genausogut für logisch und richtig halten. Insgesamt ein Buch nur für Fans, auch als Episodenguide verwendbar. |
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Louis Paul: Inferno Italia (Der italienische Horrorfilm) Bertler + Lieber – Verlag 1998 259 Seiten, über 500 teilweise farbige Bilder Freunde des phantastischen Films werden hellhörig, wenn Namen wie Dario Argento, Lucio Fulci oder Lamberto Bava fallen, denn kein anderes Filmgenre wurde von italienischen Regisseuren so massiv und vor allem erfolgreich zunächst plagiiert und später sogar geprägt wie der harte Horrorfilm. Wem die Namen dieser und anderer Regisseure geläufig sind, aber noch kaum einen Film von ihnen gesehen hat, der wird mit diesem Buch bestens bedient. Es enthält nämlich komplette Filmografien (jedenfalls bis 1998) der wichtigsten italienischen Horrorfilmregisseure und zahlreiche z.T. recht derbe Filmfotos. Die "Hauptwerke" jedes Regisseurs werden mehr oder weniger ausführlich vorgestellt, jedenfalls reichen die Angaben aus, um sich ein Bild darüber machen zu können, bei welchen Filmen sich die Anschaffung lohnt und von welchen man lieber die Finger läßt. Außerdem findet Fan in diesem Buch eine Einführung über Geschichte und Entwicklung des italienischen Horrorfilms, einen Überblick über die verschiedenen Genres vom Giallo-Thriller über Mondo-Filme bis hin zu Zombie-Schockern und kurze Angaben zu einigen anderen, weniger bekannten Filmemachern. |
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Iain Banks: Bedenke Phlebas Heyne 2002 763 Seiten Dies war meine zweite Urlaubslektüre auf Samos im Herbst 2003. |
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S. D. Perry: Resident Evil 5 – Nemesis Dino 2003 300 Seiten Dies war meine erste Urlaubslektüre auf Samos im Herbst 2003. |
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Walter Moers: Rumo Piper Verlag 2003 695 Seiten, gebunden Der Kontinent Zamonien wird von einer Vielzahl absonderlichster Kreaturen bevölkert. Zu den interessantesten gehört das Volk der Wolpertinger. Diese Wesen gleichen aufrechtgehenden, gehörnten Hunden und können eines besonders gut: Kämpfen. Und zwar nicht nur mit ihren rasiermesserscharfen Zahnreihen, sondern auch mit allen möglichen Hieb- und Stichwaffen. Niemand legt sich freiwillig mit einem Wolpertinger an, und kein Wesen aus einem anderen der vielen Völker Zamoniens hat es bisher geschafft, ihre Stadt Wolperting zu betreten. Solange Wolpertinger allerdings noch Welpen sind, sind sie absolut hilflos und überleben nur durch ihre ausgesprochene Niedlichkeit. Rumo, benannt nach einem Kartenspiel, ist ein solcher Wolpertingerwelpe, und wie es bei seinem Volk üblich ist, wurde er gleich nach der Geburt in der Wildnis ausgesetzt. Er wächst bei Fhernhachenzwergen auf, wird aber eines Tages mit ihnen von Teufelsfelszyklopen entführt. Zum Glück für Rumo setzt schon bald sein Wachstum ein, denn die Zyklopen verwenden ihre Gefangenen als Nahrung – und die schmeckt ihnen besonders gut, wenn sie lebendig verzehrt wird und dabei möglichst viel leidet! Unter der Anleitung der Haifischmade Volzotan Smeik wagt der groß und stark gewordene Rumo eines Tages den Kampf gegen die Zyklopen und gewinnt seine Freiheit. Jetzt kann er dem "Silbernen Faden" folgen, einer seltsamen Geruchsspur, die ihn unweigerlich nach Wolperting führt. Der "Silberne Faden" ist nichts anderes als der Geruch der jungen Wolpertingerin Rala, in die Rumo sich natürlich sofort verliebt. Bis er allerdings mit ihr zusammenkommt, ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg, der Rumo nach zahlreichen haarsträubenden Abenteuern direkt in die schreckliche, von einem wahnsinnigen König regierte Untenwelt führt. |
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Ian Fleming: James Bond – Im Angesicht des Todes Scherz 1999 157 Seiten 4 Kurzgeschichten um den Geheimagenten 007, deren Titel im Original |
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Horst Stern: Das Gewicht einer Feder Wilhelm Goldmann Verlag 1997 511 Seiten Horst Stern ist durch seine kritischen Tiersendungen "Sterns Stunde", die in den Jahren von 1970 bis 1979 ausgestrahlt wurden, erst so richtig berühmt geworden. In den Achtzigern hatte er dann als Schriftsteller große Erfolge, insbesondere "Mann aus Apulien" – ein wunderbares Buch über den Stauferkaiser Friedrich II – dürfte wohlbekannt sein. Über seine journalistische Tätigkeit vor "Sterns Stunde" weiß man heute aber nur wenig und auch sein unermüdliches Engagement für den Umweltschutz, das ihm viele Preise (aber vermutlich wenig Freunde) eingebracht hat, ist nicht so allgemein bekannt geworden, wie es ihm gebühren würde. |
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Jason Dark: John Sinclair – Mein erster Fall Bastei-Lübbe 2003 365 Seiten Meine Güte, ist das lange her... Meinen letzten John Sinclair – Heftroman habe ich irgendwann in den ganz frühen Achtzigern gelesen, seitdem habe ich diese Serie zugunsten von Perry Rhodan völlig ignoriert. Jetzt sind zum 50jährigen Bestehen des Bastei-Lübbe-Verlags vier sogenannte Kult-Ausgaben erschienen, in denen einige John Sinclair-Romane zusammengefaßt sind. Die erste dieser Ausgaben habe ich mir denn aus purer Nostalgie zugelegt. Sie enthält zwei Romane, die 1973 noch in der "Gespensterkrimi"-Reihe erschienen sind, bevor John Sinclair seine eigene Heftromanreihe erhalten hat. Es handelt sich um "Die Nacht des Hexers" und "Mörder aus dem Totenreich". Dazu kommt noch die Story "Mein erster Fall", die meines Wissens irgendwann in den Achtzigern in einem Paperback enthalten und dann nochmal als Sonderbeilage zum Heftroman Nr. 1000 erhältlich war. |
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S.D. Perry: Resident Evil 4 - Das Tor zur Unterwelt Dino 2003 269 Seiten Tief unter der Wüste von Utah befindet sich eine Umbrella-Forschungseinrichtung, wo die neuesten Biowaffen-Monster in simulierten Umwelten getestet werden sollen. Die Anlage ist noch nicht ganz fertiggestellt und kaum gesichert. Das ist eine Gelegenheit, die sich die S.T.A.R.S. – Rebellen nicht entgehen lassen können. Eigentlich waren sie auf dem Weg nach Europa, um einigen Kameraden zu Hilfe zu eilen, die dort in der Umbrella-Zentrale spionieren wollten. Unterwegs erfahren sie jedoch durch den geheimnisvollen Mr. Trent von der Existenz der unterirdischen Testanlage und von einem besonderen Codebuch, das sich dort befinden soll. Mit den Daten, die in diesem Buch enthalten sind, könnte der Umbrella-Corporation das Genick gebrochen werden. Also machen Leon, Claire, Rebecca sowie ihre nicht in den Resident Evil – Spielen vorkommenden Freunde David und John sich auf dem Weg nach Utah, infiltrieren die Anlage problemlos und machen sich auf die Suche nach den brisanten Daten. Was als Routine-Agenteneinsatz beginnt, entwickelt sich zu einem Höllentrip, als der Leiter der Anlage die Eindringlinge entdeckt. Ihm gelingt es, die Gruppe aufzusplittern. Während Leon und John sich zusammen mit einem Techniker der Anlage in den simulierten Kampfarenen mit den bizarren Schöpfungen der T-Virus-Wissenschaftler herumschlagen müssen, werden die anderen von einem Umbrella-Einsatzteam angegriffen. |
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Wolfgang Schwentker: Die Samurai Verlag C.H. Beck 2003 132 Seiten Klappentext: "Die Samurai bildeten viele hundert Jahre lang die politische und soziale Elite Japans. Wolfgang Schwentker, einer der besten Kenner der japanischen Geschichte, zeichnet die legendenumwobene Geschichte dieses Kriegerstandes von seinen antiken Anfängen bis zu seiner formellen Abschaffung im 19. Jahrhundert nach. Ein Kapitel über das Erbe der Samurai, das bis heute – nicht zuletzt durch zahlreiche Kinofilme – im modernen Japan fortlebt, beschließt diese ebenso kenntnisreiche wie faszinierend zu lesende Einführung." |
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Stephen Baxter: Zeitschiffe Heyne 2002 732 Seiten Dies soll die Fortsetzung des Romans "Die Zeitmaschine" von H.G. Wells sein. Der Zeitreisende kehrt aus der fernen Zukunft ins Jahr 1891 zurück, doch der Gedanke, die Eloi-Frau Weena den Morlocks ausgeliefert zu haben, läßt ihm keine Ruhe. Noch einmal will er mit seiner Zeitmaschine in das Jahr 802 701 n.Chr. reisen, um seinen Fehler wieder gutzumachen. Doch irgend etwas stimmt nicht: Während er durch die Zeit reist, kann er beobachten, daß sich die Welt um ihn herum völlig anders entwickelt, als er es aus seiner ersten Fahrt kennt. Als er die Zeitreise unterbricht, wird er von Morlocks gefangengenommen – aber diese Morlocks haben außer der körperlichen Gestalt nichts mit den menschenfressenden Ungeheuern zu tun, die der Zeitreisende kennengelernt hat. Diese neuen Morlocks sind hochintelligent, verfügen über ein unglaubliches Wissen und bevölkern eine gigantische Sphäre, die sie um die Sonne herum gebaut haben. Die verdunkelte Erde dient ihnen nur noch als Kinderspielplatz… Offenbar hat der Zeitreisende selbst irgend eine Entwicklung ausgelöst, durch die der Verlauf der zukünftigen Geschichte verändert worden ist. Zusammen mit dem Morlock Nebogipfel flieht der Zeitreisende zurück in die Vergangenheit, um sein früheres Ich vor den verhängnisvollen Folgen der Zeitreise zu warnen, doch kaum ist er im Jahr 1873 angekommen, muß er feststellen, daß auch hier nichts mehr so ist, wie er es einst erlebt hat. |
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Konrad Spindler: Der Mann im Eis Goldmann 2000 416 Seiten mit zahlreichen Farbfotos Dies war meine zweite Urlaubslektüre auf Borkum im Sommer 2003. Prof. Dr. Konrad Spindler hat den Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg und war an der Untersuchung der Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen ("Ötzi") beteiligt. Dieser ca. 5000 Jahre alte und damit aus der Jungsteinzeit stammende Tote wurde 1991 von einem Nürnberger Ehepaar am Hauslabjoch gefunden und war (ist) eine archäologische Sensation: Niemals zuvor war ein so gut erhaltener Körper mit voller Alltagsausrüstung gefunden worden. In diesem Buch werden sowohl der Tote als auch sämtliche Gegenstände, die er bei sich getragen hat, genau beschrieben und erklärt. Natürlich ist vieles, was die Wissenschaftler zum jetzigen Stand der Forschung dazu sagen können, noch reine Spekulation, aber insgesamt erhält man einen lebendigen Eindruck von "Ötzis" Leben und Sterben. Der letzte Teil des Buchs enthält eine vergleichende Untersuchung steinzeitlicher Kulturen im Alpenraum und ist nicht mehr ganz so interessant wie die Rekonstruktion von "Ötzis" Lebensumständen. Als Ergebnis dieser Vergleiche nimmt der Autor an, daß der Mann aus dem Eis möglicherweise Überlebender des Angriffs eines feindlichen Stammes auf sein Dorf gewesen ist, verletzt wurde und mit teilweise beschädigter Ausrüstung ins Gebirge fliehen mußte. Dort ist er wahrscheinlich von einem frühen Wintereinbruch überrascht worden, erschöpft zusammengebrochen und erfroren. Die Leiche wurde schnell von Eis und Schnee bedeckt und erst Jahrtausende später vom sich zurückziehenden Gletscher wieder freigegeben. |