Dies ist der dritte Teil einer Übersicht meiner neueren Bücher in der Reihenfolge, in der ich sie seit August 2002 gelesen habe. Jedes Buch erhält eine laufende Nummer, die "ältesten" Bücher stehen unten.
1. Teil - Nr. 1 bis 50![]() |
Michael Marrak: Lord Gamma Bastei Lübbe 2002 558 Seiten
Stan Ternasky war mit seiner zukünftigen Ehefrau Priscilla (genannt Prill) per Flugzeug unterwegs nach Las Vegas – das ist das letzte, woran er sich erinnert, als er auf der Rückbank eines alten Straßenkreuzers wieder zu sich kommt, der auf einer schnurgerade durch eine öde Landschaft führenden einsamen Straße steht. Seitdem sind mehrere Monate vergangen. Eine Stimme aus dem Autoradio, die er Gamma nennt, hat Stan darüber aufgeklärt, dass er in dieser unwirklichen Welt nach Prill suchen muss. Die, so behauptet Gamma, befindet sich in einer der unzähligen Bunkerstationen entlang der Strecke, in der immer die gleichen Menschen in den unterschiedlichsten Gesellschaftsformen leben. Stan fährt also immer weiter. Den Motor des uralten Pontiac hat er längst ausgebaut, denn die Straße verläuft wie mit dem Lineal gezogen und stets bergab, Gegenverkehr oder sonstige Hindernisse gibt es nicht. Stan begreift schnell, dass er sich in einer Umgebung befindet, die sich alle 180 Kilometer wiederholt. Die Straße ist immer dieselbe, die Berge, von denen sie eingerahmt wird, sind immer dieselben, der Himmel verändert sich nicht – und auch die Menschen in den Bunkern sind immer gleich. Oder vielmehr: Sie sind identische Klone, zu denen auch jeweils eine Prill und ein Stan gehört! Stans muss natürlich die echte Prill finden. |
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J. R. R. Tolkien: The Hobbit HarperCollins 1995 273 Seiten, gebunden
Als Mr. Bilbo Beutlin, ein sehr ehrenwerter und angesehener Hobbit aus dem Auenland, eines Tages Besuch vom Zauberer Gandalf erhält, ahnt er noch nicht, dass dies der Auftakt für ein Abenteuer ist, wie es noch kein Hobbit zuvor erlebt hat. Was an und für sich nichts besonderes wäre, da Hobbits ohnehin nicht dazu neigen, irgendwelche Abenteuer zu erleben, wenn sie es vermeiden können. Aber dieses Abenteuer ist wirklich außergewöhnlich, denn es führt Mr. Beutlin heraus aus seiner gemütlichen Hobbithöhle und aus dem Land seiner Vorfahren, über das Nebelgebirge, unter dem Gebirge hindurch, durch den Düsterwald und durch die Wildnis bis zum Einsamen Berg, wo ein Drache haust und einen geraubten Schatz hütet. Auf dem Weg dorthin begegnet Bilbo den Elben in Bruchtal, fällt in die Hände von Trollen, wird von Orks durch die Tiefen finsterer Gebirgshöhlen gejagt, von riesigen Adlern gerettet, von einem bärenartigen Gestaltwandler beherbergt und vieles mehr. Vor allem aber findet er einen goldenen Ring, der magische Kräfte besitzt und der seinen Träger unsichtbar macht. |
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Tad Williams: Die Nornenkönigin Fischer 2003 877 Seiten
Während Prinz Josua Ohnehand sich auf dem Abschiedsstein auf seinen ersten Kampf mit den Armeen seines Bruders Elias vorbereitet, fliehen Miriamel und der zwielichtige Mönch Cadrach mit Hilfe der Niskiefrau Gan Itai vom Schiff des nabbanischen Adligen Aspitis Preves. Aspitis hatte die Absicht, Miriamel zu heiraten, um eines Tages vielleicht den Platz von König Elias einnehmen zu können. In Kwanitpul begegnen Miriamel und Cadrach Herzog Isgrimnur und Tiamak – und dem tot geglaubten Ritter Camaris, dem ehemals besten Kämpfer Osten Ards. Camaris scheint jedoch nicht mehr bei Verstand zu sein. Er redet nicht und erkennt niemanden. Gemeinsam reisen die fünf Gefährten durch das gefährliche Wran-Sumpfland. Miriamel erfährt einiges über Cadrachs Vergangenheit: Der angebliche Mönch war einst ein Mitglied des Bunds der Schriftrolle, genau wie Pryrates, der teuflische "Berater" von König Elias. Cadrach gibt sich die Schuld daran, dass Pryrates die magischen Mächte erlangen konnte, über die er heute gebietet. Nach einem Kampf gegen die insektenartigen Ghants und einer Auseinandersetzung mit Aspitis, der Miriamel die ganze Zeit verfolgt hat, verschwindet Cadrach spurlos. Zu guter Letzt erreichen Miriamel und ihre Beschützer den Abschiedsstein. |
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Jens Lossau / Jens Schumacher: Die Menschenscheuche Societäts-Verlag 2004 360 Seiten, gebunden
Frank Passfeller und Tillmann Grosch, die beiden BKA-Sonderkommissare des SK 66, sind jetzt auch international tätig. Im Rahmen einer von Europol beschlossenen Regelung werden im BKA-Supercomputer OTTI nun auch Meldungen aus dem europäischen Ausland gesammelt, deren Inhalt auf Straftaten mit okkultem, übernatürlichem oder sonst wie unerklärlichem Hintergrund schließen lässt. Als im kleinen österreichischen Ferienort Hohlstein, mitten in den Tiroler Alpen, zwei Menschen auf ungewöhnliche Weise vom Leben zum Tod befördert werden, während gleichzeitig eine unheimliche Schreckgestalt in den Hohlsteiner Wäldern herumschleicht, die halb Tier und halb Mensch zu sein scheint, klingeln bei der SK 66 die Alarmglocken. So werden Passfeller und Grosch nach Österreich entsandt, wo sie sich zunächst einmal mit den haarsträubenden Einzelheiten der Morde vertraut machen müssen. Die Opfer wurden nämlich in unzählige exakt gleich große Würfel zerhackt, und zwar mit einer derart unglaublichen Präzision, dass das Gewebe ansonsten völlig unversehrt geblieben ist. |
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Leo Lukas: Wiener Blei Phoenix 2000 360 Seiten
Der junge Ork Pepi ist Wiener und darüber hinaus eine Besonderheit in jener Welt des Jahres 2058, in der sich viele Menschen in Meta-Menschen wie Orks, Trolle, Ghoule und so weiter verwandelt haben, in der Drachen und Elementargeister aus jahrtausendelangem Schlaf erwacht sind und in der Magie wieder "funktioniert". Eine Besonderheit ist der etwas naive, nicht besonders gescheite Ork deshalb, weil Magie bei ihm eben nicht funktioniert. Er ist Magie-resistent, d.h. würde ein Magier einen Feuerball auf ihn schleudern, dann würde dieser erlöschen. Niemand kann Pepis Gedanken lesen, magische Barrieren können ihn nicht aufhalten und so weiter. Allerdings ahnt Pepi von alldem nichts. Er lebt bei einem alten Zauberer namens Donner, der den Ork bei sich aufgenommen hat, weil dessen Anwesenheit die Träume unterdrückt, die Donner seit langer Zeit quälen und in die Alkoholsucht getrieben haben. Donner sieht nämlich in seinen Träumen die Zukunft – eine Zukunft, die unausweichlich feststeht, die er also trotz seines Wissens nicht verändern kann. Allerdings werden durch Pepis Anwesenheit auch alle anderen magischen Kräfte Donners gelähmt – so verwundert es nicht, dass der Zauberer auf den absteigenden Ast gerät und sich nicht gegen die ständige Drangsalierung durch den Cyborg-Ninja Superfritz wehren kann. |
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Astrid Lindgren: Immer dieser Michel Oetinger 1988 360 Seiten, gebunden
Dieser Sammelband enthält die Bücher Michel in der Suppenschüssel, Michel muss mehr Männchen machen und Michel bringt die Welt in Ordnung. |
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Tad Williams: Der Abschiedsstein Fischer 2003 880 Seiten
Ganz Osten Ard stöhnt unter der grausamen Herrschaft des neuen Hochkönigs Elias, der sich mit dem untoten Sithi-Elbenprinzen Ineluki verbündet hat, um mit Hilfe der unheimlichen Nornen seinen Bruder und Rivalen, Prinz Josua Ohnehand, zu besiegen. Selbst die Natur scheint sich gegen die Völker Osten Ards gewendet zu haben, denn ein von Ineluki heraufbeschworener, nicht enden wollender Winter hält das ganze Land fest im Griff. Elias, dessen eigene Getreue ihn und seinen undurchsichtigen Ratgeber, den Magier Pryrates fürchten, ist im Besitz des mächtigen Schwerts "Leid" – und es scheint die einzige Hoffnung der letzten freien Menschen zu sein, die beiden Bruderschwerter Leids in ihren Besitz zu bringen, bevor Elias sie erringen kann, um ein besonderes Ritual damit durchzuführen. |
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Harry Harrison: New York 1999 Heyne 1992 206 Seiten
Im Jahre 1999 leben in der City von New York 35 Millionen Menschen unter erbärmlichsten Bedingungen. Weltweit sind fast alle Rohstoffe aufgebraucht. Für die auf engstem Raum zusammengepferchten Menschen gibt es keine natürlichen Nahrungsmittel mehr, sie ernähren sich von synthetischen Produkten und Ersatzstoffen – und selbst diese werden immer knapper, ebenso wie sauberes Wasser, Kleidung und einfache Gebrauchsgegenstände. Wer ein eigenes Zimmer hat, und sei es noch so klein, kann sich glücklich schätzen, denn unzählige Menschen leben in Autowracks, zusammengeschweißten Schiffen oder einfach auf der Straße. Echte Nahrung und vergleichsweise luxuriöse Güter sowie komfortable, extrem gesicherte Wohnungen können sich nur noch die Superreichen leisten. |
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Richard Morgan: Gefallene Engel Heyne 2005 592 Seiten
Irgendwann in der Zukunft: Seit ca. 500 Jahren hat der Tod seinen Schrecken verloren, denn es wurde eine Möglichkeit gefunden, wie das menschliche Bewusstsein digitalisiert werden kann. Alles, was einen Menschen ausmacht – all seine Erinnerungen, Erfahrungen, Gefühle – wird permanent in einem Gerät gespeichert, das ihm in die Wirbelsäule gepflanzt wird. Wird der Körper getötet, dann kann dieser Kortikale Stack entfernt und einem anderen Körper eingesetzt werden. Von diesem Moment an übernimmt das im Stack gespeicherte Bewusstsein diesen neuen Körper, Sleeve genannt, als wäre es der eigene. Das digitalisierte Bewusstsein kann auch in virtuellen Welten leben, in denen die Zeit extrem verlangsamt werden kann. Weite Reisen unternimmt man nicht mehr körperlich, sondern man verschickt nur noch das Bewusstsein per Needlecast – am Zielort wird es dann einfach in einen neuen Sleeve "heruntergeladen". Nur wenn der Stack zerstört wird, bedeutet dies den Realen Tod einer Person – es sei denn, diese hat irgendwo eine Sicherheitskopie ihres Ichs hinterlegt… Durch diese Technologie hat sich auch die Kriegsführung radikal verändert. Kriegswichtige Soldaten, die auf dem Schlachtfeld einen "letalen organischen Defekt" erleiden, deren Stack jedoch geborgen werden kann, erhalten einfach einen neuen Sleeve – und das sind keine normalen menschlichen Körper, sondern eigens für den Krieg hergestellte Kampfklone, die biotechnisch und mit diversen Chemikalien aufgerüstet werden. |
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Douglas Preston / Lincoln Child: Mount Dragon Knaur 2002 599 Seiten
Für Guy Carson, einen Wissenschaftler, der beim mächtigen Pharmakonzern GeneDyne arbeitet, geht ein Traum in Erfüllung, als er ins firmeneigene Mount Dragon–Labor in der Wüste von New Mexiko versetzt wird, wo er die Stelle eines wegen Krankheit ausgefallenen Kollegen übernehmen soll. Brent Scopes, der exzentrische Chef und Eigentümer von GeneDyne, erteilt Carson diesen Auftrag höchstpersönlich, denn im Mount Dragon-Labor werden gefährliche gentechnische Forschungen betrieben, deren Ergebnisse nicht nur Erträge in Milliardenhöhe versprechen, sondern auch zu einem Durchbruch in der Behandlung schwerer Krankheiten führen sollen. So hat Carsons Vorgänger bereits einen künstlichen Ersatz für menschliches Blut entwickelt und das zweite Projekt, das nun von Carson fortgeführt werden soll, hat die vererbbare Immunisierung der Menschheit gegen Grippeviren zum Ziel. Schon bald nach seiner Ankunft in dem Hochsicherheitslabor, das unweit des atomaren Testgeländes "Trinity Site" gelegen ist, wird Carson allerdings auf seltsame Vorgänge aufmerksam. Die schon länger hier arbeitenden Wissenschaftler verhalten sich eigenartig, so mancher Kollege scheint irgendwelche Geheimnisse zu hüten. Auch hinter der plötzlichen Erkrankung von Carsons Vorgänger scheint mehr zu stecken, als Scopes verraten hat. |
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Eduard Gugenberger: Hitlers Visionäre Ueberreuter 2001 208 Seiten, gebunden
Wieder so ein Buch vom Remittendentisch, bei dem ich nicht recht weiß, was ich davon halten soll. Das Buch enthält zehn Kurzbiografien von Personen, die zur Zeit des Dritten Reichs gelebt haben und mit den von ihnen vertretenen Ansichten und Lehren die "okkulte Seite des Nationalsozialismus" repräsentiert oder gar die mythisch-esoterisch verbrämten Grundgedanken für das Dritte Reich geliefert haben sollen, wenn man dem Autor dieses Buchs glauben will. Das sind solche Gestalten wie Dietrich Eckart, der ein politischer Förderer von Adolf Hitler war, Rudolf von Sebottendorf (Mitbegründer der berüchtigten Thule-Gesellschaft), oder der auch heute noch allseits bekannte "Hellseher" Erik Jan Hanussen. Feststehen dürfte, dass die meisten der in diesem Buch vorgestellten Personen diverse verdrehte Vorstellungen von der angeblichen arisch-germanischen Vergangenheit Deutschlands hatten, antisemitisch eingestellt waren oder irgendwie in NS-Machenschaften verwickelt gewesen sind. Man muss sich aber fragen, ob diese Leute tatsächlich einen so starken Einfluss hatten, wie das Buch es suggerieren will. Die sehr knapp gehaltenen Biografien sind zwar durchaus nicht uninteressant, weil man eine Ahnung davon erhält, wie stark die Vorstellungswelt vieler Menschen (vor allem wohl der Nazis) damals von der Neigung zum Okkultismus und zur germanischen Mythenwelt, vom Wunderglauben und ähnlichen Verirrungen durchdrungen war und welche bizarren Theorien von den hier vorgestellten Leutchen entwickelt worden sind. Man kann sich auch gut vorstellen, dass die Nazis manche dieser Ideen übernommen oder für ihre eigene Ideologie modifiziert haben. Ich frage mich allerdings, ob da nicht ein paar Zusammenhänge zuviel hergestellt werden, denn welchen Einfluss sollte z.B. ein Paradiesvogel wie Hanussen auf das Dritte Reich gehabt haben? |
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Tad Williams: Osten Ard 1 – Der Drachenbeinthron Fischer 1996 955 Seiten
Erst wenige Generationen ist es her, seit die Menschen ins Land Osten Ard kamen und die ersten Beherrscher dieses Landes, die Sithi, mit der Macht des Eisens vertrieben haben. Heute leben die letzten Sithi-Elben versteckt in unzugänglichen Gegenden, aber einige von ihnen schmieden Pläne, um Osten Ard zurückzuerobern. Hinter diesen finsteren Ränken steht der Sturmkönig Ineluki, ein schreckliches, untotes Wesen, das die letzte Schlacht zwischen Menschen und Sithi nur mit Hilfe eines bösen Zaubers überstanden hat und jetzt wieder in die Welt zurückkehren will. Die Chancen dafür stehen gut, denn im Reich der Menschen steht seit dem Tod des Hochkönigs Johan Presbyter nicht alles zum Besten. Johans ältester Sohn Elias besteigt als neuer Hochkönig den Drachenbeinthron im Hochhorst, einer uralten Burg, die auf den Ruinen einer noch viel älteren Sithi-Festung errichtet worden ist. Zwischen Elias und seinem Bruder Josua schwelt seit dem Tod von Elias’ Gemahlin ein bitterer Zwist, denn Elias gibt Josua die Schuld am Tod seiner Frau. Doch erst durch den verderblichen Einfluss des gewissenlosen Magiers Pryrates gerät Elias auf den falschen Weg. Pryrates knüpft Kontakte mit den Nornen, einem dunklen Sithi-Volk, um Elias das geheimnisvolle Schwert "Leid" zu verschaffen. Ineluki selbst hat diese Klinge seinerzeit geschmiedet und mit ihrer Hilfe will Elias seine Macht sichern. Doch der Preis, den er für den Erwerb der Klinge zahlen soll, ist schrecklich: Er soll seinen Bruder Josua opfern. Mehr und mehr verliert Elias seine Menschlichkeit, alle Völker Osten Ards stöhnen unter seiner unbarmherzigen Herrschaft. |
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James Luceno: Star Wars – Die Rache der Sith. Die illustrierte Enzyklopädie vgs 2005 64 Seiten, gebundener Bildband
Eigentlich ist dieser schmale Band viel zu teuer, aber angesichts der vielen, vielen Abbildungen, die in diesem Buch enthalten sind, konnte ich nicht widerstehen. Alle wichtigen Figuren, Droiden, Fahrzeuge, Kreaturen und Objekte des letzten Star Wars – Prequels sind hier abgebildet und beschrieben. Wobei mir nicht klar ist, wie viel von den teils etwas abstrusen und vor allem ziemlich schlampig übersetzten Beschreibungen (an einer Stelle fehlt sogar ein ganzer Absatz) verbürgt ist, d.h. wie viel aus dem Drehbuch stammt und was der Autor dieses Buchs sich einfach ausgedacht hat. |
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Philip K. Dick: Ubik Heyne 2003 428 Seiten (incl. "Ubik - Das Drehbuch")
In Philip K. Dicks Version des Jahres 1992 wird die Welt vom Kommerz regiert, es gibt menschliche Kolonien auf anderen Planeten und der Tod hat einen Teil seines Schreckens verloren: Wird ein Verstorbener rechtzeitig in eine "Kaltpackung" gesteckt, kann man Kontakt zu seinen Hirnströmen aufnehmen und sich mit ihm unterhalten. Dieses "Halbleben" kann sich noch über Jahre hinziehen. Außerdem sind Menschen mit "übernatürlichen" Fähigkeiten keine Seltenheit mehr. Telepathen können die Gedanken ihrer Mitmenschen ausspionieren, Präkogs können die Zukunft vorhersagen und so weiter. Es gibt Agenturen, die Personen mit derartigen Fähigkeiten vermitteln und sie werden hauptsächlich für Industriespionage und ähnliches eingesetzt. Diese Psi-Fähigkeiten können durch sogenannte "Inerte" (also Anti-Mutanten) neutralisiert werden – natürlich gibt es inzwischen auch sogenannte Schutzgesellschaften, bei denen man Inerte mieten kann. |
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Jens Lossau / Jens Schumacher: Der Luzifer - Plan Societäts-Verlag 2003 288 Seiten, gebunden
Nach einer Reihe bizarrer Kirchenschändungen, bei der u.a. die berühmten Chagall-Fenster der Mainzer Stephanskirche zerstört werden, wird der Täter – ein gewisser Leszek Bukow – in die geschlossene Abteilung einer neurologisch-psychiatrischen Fachklinik im rheinhessischen Alzey gebracht. Grund: Der gute Mann, ein bisher unbescholtener Immobilienhändler, ist der Teufel. Jedenfalls behauptet Bukow das, und tatsächlich ereignen sich in der Klinik mehrere unerklärliche, möglicherweise übernatürliche Vorfälle, für die Bukow verantwortlich gemacht wird. Als Bukow sich vor laufender Überwachungskamera in seiner Einzelzelle tatsächlich vorübergehend in den Leibhaftigen zu verwandeln scheint, schlägt die Stunde des BKA-Ermittlerduos Frank Passfeller und Tillmann Grosch. Die beiden Sonderkommissare der SK 66, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn irgendwo in Deutschland Delikte mit okkultem, übernatürlichem Hintergrund bekannt werden, machen sich auf den Weg nach Alzey. Sie merken schnell, dass in der Rheinhessen-Fachklinik tatsächlich nicht alles mit rechten Dingen zugeht, allerdings auf andere Weise, als es die sensationsgierige lokale Presse behauptet. |
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Joseph Roth: Radetzkymarsch Kiepenheuer & Witsch, 1989 319 Seiten
In der Schlacht von Solferino, am 24.06.1859, rettet ein einfacher Leutnant namens Joseph Trotta dem Kaiser Franz Josef I. das Leben. Der Nachkomme slowenischer Bauern erhält zur Belohnung für diese Tat den Adelstitel. Als er im Schulbuch seines Sohnes eine zur heroischen Legende aufgebauschte Version dieses eher unspektakulären Ereignisses liest, spricht er beim Kaiser vor und verlangt, dass die Episode aus den Schulbüchern entfernt werden soll. Seinem Sohn verbietet er die militärische Laufbahn, er soll Staatsbeamter werden. Carl Joseph von Trotta, der Enkel des "Helden von Solferino", wird allerdings wiederum Offizier. Der junge Mann kommt mit dem sinnlosen Dasein eines Soldaten in Friedenszeiten aber nicht zurecht. Affären mit verheirateten Frauen, Alkohol- und Glücksspielsucht sind die Folge. Wegen seiner Spielschulden muss wieder einmal ein Trotta – sein Vater, inzwischen Bezirkshauptmann – um eine Audienz beim Kaiser nachsuchen. Als dann der erste Weltkrieg ausbricht, wird auch Carl Joseph an die Front geschickt. Carl Joseph fällt – aber nicht etwa bei einer heroischen Tat wie sein Großvater, in dessen Schatten er zeitlebens gestanden hat, sondern bei dem Versuch, Wasser für seine Männer aus einem Brunnen zu holen… |
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Richard Morgan: Das Unsterblichkeitsprogramm Heyne 2004 606 Seiten
Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft: Die Menschen haben zahlreiche Planeten der Galaxis besiedelt, aber interstellare Raumfahrt gibt es so gut wie nicht. Kaum jemand reist körperlich von Planet zu Planet, in der Regel wird nur das, was man als "Geist" oder "Bewusstsein" bezeichnen könnte, auf die Reise geschickt. Man hat nämlich einen Weg gefunden, den menschlichen Geist vom Körper zu trennen. Die Gesamtheit aller Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle – kurz: die gesamte Identität eines Menschen, kann in Mikrochips gespeichert, in virtuelle Realitäten eingespeist und eben auch mit einer Art überlichtschneller Funkverbindung verschickt werden. Am Zielort wird das Bewusstsein dann einfach in einen anderen Körper eingespeist. Die gleiche Technik hat dafür gesorgt, dass der Tod seinen Schrecken verloren hat. Denn jeder Mensch trägt einen implantierten Chip (den "Stack") mit sich herum, in dem sein "Ich" permanent abgespeichert wird. Besonders Vorsichtige, die es sich leisten können, lassen sogar regelmäßig Sicherheitskopien ihrer Stacks an besonders geschützten Orten lagern, denn in dieser zukünftigen Welt kann man nur noch "endgültig" sterben, wenn der Stack zerstört wird – oder wenn man Katholik ist und das Resleeving aus religiösen Gründen ablehnt. Ansonsten wird das im Stack gespeicherte Bewusstsein einfach in einen anderen Körper – oder, wie man sich euphemistisch ausdrückt, einen "Sleeve" – geladen. Das kann ein Klon des eigenen, ursprünglichen Körpers sein, aber auch ein künstlicher Androide oder der gemietete Körper eines anderen Menschen, dessen Bewusstsein z.B. zur Strafe für ein Verbrechen für längere Zeit in einer Datenbank eingelagert wurde… |
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Andreas Eschbach: Exponentialdrift Bastei Lübbe 2003 268 Seiten
Als Bernhard Abel vier Jahre nach einem Hirnschlag aus dem Koma erwacht und sich nicht gleich an seine ganze Vergangenheit erinnern kann, hält er das zunächst für eine normale, aber vorübergehende Begleiterscheinung seiner langen Bewusstlosigkeit. Aber dass er von Anfang an meint, "Bernhard Abel" sei nicht sein richtiger Name, bereitet ihm doch einiges Kopfzerbrechen – zumal er eines Tages von einem Mann aufgesucht wird, der zu wissen scheint, dass Abel tatsächlich nicht der Mann ist, für den selbst seine Frau ihn hält. Dann begreift Abel die Wahrheit: Er ist in Wirklichkeit ein Außerirdischer, der lediglich den Körper des Komapatienten Bernhard Abel übernommen hat, um auf der Erde eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Doch was ist der Zweck seiner Mission? Oder ist alles nur Einbildung und leidet Abel an schizophrenen Wahnvorstellungen? |
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S. D. Perry: Resident Evil 7 - Stunde Null Dino 2005 267 Seiten
Als das Bravo-Team der Special Tactics and Rescue Squad, einer Sondereinheit der Polizei von Raccoon City, per Helikopter in die Wälder aufbricht, um eine Serie rätselhafter Morde zu untersuchen, ist dies der erste Einsatz für die Rekrutin Rebecca Chambers. Seit geraumer Zeit verschwinden in der Umgebung der Stadt immer wieder Wanderer, es wurden des Öfteren Leichen aufgefunden, die schrecklich entstellt waren und Bissspuren aufgewiesen haben, die zum Teil von Tieren, zum Teil offensichtlich aber auch von menschlichen Gebissen stammen… Nach einem Blitzeinschlag muss der Helikopter der Bravos im Wald notlanden. Rebecca entdeckt einen verunglückten Militärtransport, der den Unterlagen zufolge, die sich noch darin befinden, einen verurteilten Mörder zur Hinrichtung hätte bringen sollen. William Coen, so lautet der Name des zum Tode Verurteilten, muss sich noch irgendwo in der Nähe befinden – aber hat er die Männer des Gefangenentransports so grausam zugerichtet? |
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Ian Fleming: Casino Royale Heyne 2003 224 Seiten
Der britische Secret Service wittert eine Chance, seinem Gegenspieler im Osten einen empfindlichen Schlag zu versetzen, als der russische Top-Agent "Le Chiffre" in Geldnot gerät. Le Chiffre hat Gelder seiner eigenen Organisation veruntreut und läuft Gefahr, von SMERSCH beseitigt zu werden. Da er ein begnadeter Glücksspieler ist, versucht er, die zur Rückzahlung benötigten Mittel beim Bakkarat im Casino Royale zu gewinnen. Könnte man diesen Versuch vereiteln, so meint der Geheimdienst ihrer Majestät, dann wäre das nicht nur gleichbedeutend mit der Kaltstellung eines gefährlichen Spions, sondern würde auch eine Demütigung und Schwächung des russischen Geheimdienstes bedeuten. Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein Mann mit besonderen Fähigkeiten benötigt. Und da der Gegner quasi am Spieltisch besiegt werden soll, kommt nur jemand in Frage, der ein mindestens genauso guter Spieler ist wie Le Chiffre. Natürlich ist nur einer für diesen Job geeignet: Agent 007, James Bond. Inkognito und mit üppigen Finanzmitteln ausgestattet reist Bond zum Casino Royale, um sich dort mit Le Chiffre zu messen. Doch der Gegner ist bereits über Bonds Identität im Bilde und hat Vorkehrungen getroffen, den Agenten aus dem Weg zu räumen. Irgendjemand in dem Team, das 007 unterstützten soll, muss ein Doppelagent sein – und Le Chiffre hat mehr als nur dieses As im Ärmel… |
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Jens Lossau / Jens Schumacher: Der Schädeltypograph Societäts-Verlag 2002 251 Seiten
Ausgerechnet im Gutenberg-Jahr (für alle, die sich nicht erinnern: es war das Jahr 2000) werden unersetzliche Drucktypen aus dem Mainzer Gutenberg-Museum gestohlen, die vom berühmtesten Sohn der Stadt selbst benutzt worden sein sollen. Das allein wäre ja schon schlimm genug, aber dann wird die auf den Fastnachtsbrunnen gespießte Leiche eines Mannes gefunden, dem mit genau diesen Drucktypen lateinische Sätze in den Schädel gehämmert worden sind. Wenig später stolpert eine alte Frau auf dem Mainzer Zentralfriedhof im wahrsten Sinne des Wortes über sechs Tote, die schon vor 100 Jahren beerdigt worden sind – jemand hat die Gräber geschändet, die Toten exhumiert und den Schädel einer Leiche entwendet. Bei diesem Stand der Ermittlungen wäre der leicht überforderte Mainzer Kriminalrat Ewers zwar dankbar für jegliche Hilfe, aber als die Sonderkommissare Frank Passfeller und Tillmann Grosch sich anschicken, ihm den Fall abzunehmen, ist er dennoch alles andere als begeistert. |
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William Shatner: Star Trek Erinnerungen Heyne 1994 400 Seiten
William Shatner, Darsteller des Captain Kirk aus der TV-Serie Star Trek (hierzulande besser bekannt als Raumschiff Enterprise), versucht in diesem Buch die Geschichte eben dieser Serie zu erzählen. Und er holt ziemlich weit aus dabei, denn die Geschichte von Star Trek ist gleichzeitig die Geschichte ihres Schöpfers Gene Roddenberry – und mit den ersten Schritten Roddenberrys auf dem Gebiet der Fernsehserien beginnt denn auch dieses Buch. Die Schwierigkeiten, mit denen Roddenberry zu kämpfen hatte, bis sein Konzept einer Science Fiction – Serie überhaupt Abnehmer fand, werden ebenso ausführlich geschildert wie die Probleme, mit denen die Produktion dann praktisch von Beginn an belastet war. Es handelt sich also nicht um eine Autobiografie Shatners, denn im Mittelpunkt steht nicht er selbst, sondern die Serie, in der er mitgespielt hat. Diese Tatsache muss man Shatner ebenso hoch anrechnen wie den Umstand, dass er immer wieder seine ehemaligen Kollegen (Schauspieler und Produktionscrew), die er für das Buch interviewt hat, zu Wort kommen lässt. Shatner lässt immer wieder seine persönlichen Erinnerungen einfließen und so bekommt man einmal mehr die bereits allseits bekannten Anekdoten über die Scherze, die vor allem Roddenberry und Shatner mit ihren Kollegen getrieben haben, zu lesen. |
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Helmut W. Pesch: Elbisch Bastei Lübbe 2003 510 Seiten
Wer auch nur ein bisschen Ahnung von Tolkiens Werk hat, der weiß, dass er Der Herr der Ringe u.a. deshalb geschrieben hat, um einige der von ihm erfundenen Sprachen in eine komplexe Geschichte einbinden und mit ihnen "spielen" zu können. Die ersten sprechenden Wesen Mittelerdes waren die Elben und ihre Sprachen hat Tolkien am genauesten ausgearbeitet. Natürlich kann man Der Herr der Ringe auch dann genießen, wenn man von den Elbensprachen keine Ahnung hat und sich nicht weiter damit beschäftigt. Macht man sich aber die Mühe, einen genaueren Blick auf diese fiktiven Sprachen zu werfen, dann merkt man schnell: Tolkien hat sich nicht einfach nur einen Haufen wohlklingender Namen und Vokabeln aus den Fingern gesogen, er hat sich nicht einmal damit begnügt, grammatikalische Regeln für sie zu erfinden – er hat die Sprachen darüber hinaus in den Kontext einer historischen Entwicklung gestellt und vor allem auch darauf geachtet, dass sie "sprechbar" sind, was man z.B. sehr gut daran erkennen kann, wie wundervoll die in elbischer Sprache gehaltenen Dialoge und Lieder in der Verfilmung von Peter Jackson klingen. |
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Hubert Haensel: Perry Rhodan Lemuria 6 - Die längste Nacht Heyne 2005 334 Seiten
Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken!
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Stephen King: Das Mädchen Ullstein 2004 304 Seiten
Trisha McFarland wollte sich während eines Waldspaziergangs mit ihrer Mutter und ihrem Bruder eigentlich nur kurz in die Büsche schlagen. Sehr schnell muss sie aber feststellen, dass etwas an den Warnungen dran ist, die man immer wieder zu hören bekommt: Wer den Weg verlässt, bringt sich in Gefahr. So auch Trisha. Das neunjährige Mädchen verirrt sich in den weiten, teilweise noch unkartierten Wäldern der Appalachian Mountains und macht einen fatalen Fehler, als sie nicht einfach nur stehen bleibt und auf Hilfe wartet, sondern immer weitergeht, weil sie hofft, irgendwann auf einen Pfad zu stoßen. Stattdessen gerät sie nur immer tiefer hinein in die Wildnis. Langsam gehen ihre schmalen Vorräte zur Neige, während jede schwache Hoffnung, der sie folgt, nur zu immer neuen Enttäuschungen führt. Sie wird von Stechmücken gequält, verletzt sich, wird langsam krank und muss mehrere Nächte unter freiem Himmel verbringen, während die Suchtrupps an ganz anderer Stelle nach ihr fahnden. Wenn sie nicht ihr kleines Radio dabeihätte, mit dem sie die Spiele der Red Sox verfolgen kann (das Mädchen ist Baseballfan), hätte sie vielleicht schon bald aufgegeben. Aber all die Entbehrungen und Schmerzen sind noch nicht das Schlimmste. Denn Trisha merkt bald, dass sie von irgendetwas verfolgt wird. Bildet sie sich die verstohlenen Geräusche im Wald nur ein oder hat sich tatsächlich ein unaussprechliches Grauen auf ihre Fährte gesetzt? Am Ende findet sie heraus, dass ihre Ängste durchaus einen realen Grund haben, aber was dann geschieht, hätte niemand voraussehen können… |
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Astrid Lindgren: Pippi Langstrumpf Oetinger 1987 390 Seiten, gebunden
Das Buch enthält die drei Einzelbände "Pippi Langstrumpf", "Pippi Langstrumpf geht an Bord" und "Pippi in Taka-Tuka-Land". |
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Tad Williams: Meer des silbernen Lichts Klett-Cotta 2002 1070 Seiten, gebunden
Otherland, eine virtuelle Realität, die von den mächtigsten Männern der Erde zu dem einzigen Zweck geschaffen wurde, ihnen ein Leben nach dem Tod zu ermöglichen, steht vor der Vernichtung. Der Prozess, mit dem die Männer von der Gralsbruderschaft in Otherland das ewige Leben erlangen wollten, ist fehlgeschlagen. Nur wenige Gralsbrüder haben überlebt – darunter auch das Oberhaupt der Gruppe, Felix Jongleur, der als einziger weiß, was es mit dem "Anderen" wirklich auf sich hat, jenem seltsamen Wesen, das als Betriebssystem für Otherland zu dienen scheint. Doch Jongleur ist jetzt selbst in Otherland gefangen, während John Dread, Jongleurs wahnsinniger Killer, die Macht übernommen hat. Mit beispielloser Grausamkeit herrscht Dread wie ein Gott – oder vielmehr wie der leibhaftige Satan – über alle Gebiete Otherlands, quält die Bewohner des Netzwerks und verwandelt die virtuellen Welten in Orte des Schreckens. Und wenn seine Pläne aufgehen, wird Dread seine Macht auch auf die reale Welt ausdehnen! |
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Thomas Ziegler: Perry Rhodan Lemuria 5 - Die letzten Tage Lemurias Heyne 2005 318 Seiten
Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken!
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David West Reynolds: STAR WARS Episode 1 – Die Risszeichnungen vgs 1999 32 Seiten, Großformat-Bildband, gebunden
Dieses großformatige, aber ziemlich dünne Buch habe ich nur gekauft, weil es für wenige Euro auf einem Remittendentisch angeboten wurde. Es ist zwar durchaus kein Ramsch, der reguläre Preis ist aber deutlich zu hoch. |
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Ingvar Ambjörnsen: Blutsbrüder Piper Verlag 2004 255 Seiten
Elling und Kjell Bjarne haben sich über ein Jahr lang ein Zimmer in einem Heim geteilt, in dem Leute untergebracht sind, die mit der Realität nicht mehr zurechtkommen. Jetzt werden die beiden wieder auf die Welt losgelassen: Sie beziehen eine Wohnung mitten in Oslo, wo sie unter der Aufsicht des Sozialarbeiters Frank beweisen sollen, dass sie in der Lage sind, selbständig ein geregeltes Leben zu führen. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man berücksichtigt, dass allein der Versuch, das Haus zu verlassen und im Supermarkt an der Ecke einzukaufen, für Elling schon so etwas wie eine lebensgefährliche Expedition ist. Oder wenn man weiß, dass Kjell Bjarne, der verfressene Riesentyp, an kaum etwas anderes als an Frauen denken kann, was dazu führt, dass die Telefonrechnung der beiden explodiert, als sie die Sex-Hotlines entdecken. |
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Didi Zill: The Police – Fotografien 1979 - 1981 Schwarzkopf + Schwarzkopf, 2004 191 Seiten
Dieser Bildband enthält sehr wenig Text, dafür viele großformatige Aufnahmen von Sting, Stewart Copeland und Andy Summers in ihren ersten Jahren als The Police. Zill hat Aufnahmen während verschiedener Konzerte gemacht (1979 in der Siegerlandhalle in Siegen, 1980 im Aragon Ballroom, Chicago und 1981 während eines Festivals am Liberty Bell Horse Racetrack in Philadelphia), außerdem war er bei der Verleihung von Goldenen Schallplatten 1981 im Musikladen Bremen dabei. Hinzu kommen einige Fotos, die Zill während eines Aufenthalts der Gruppe auf Montserrat gemacht hat sowie Aufnahmen der drei "Polizisten" in ihren damaligen Privatwohnungen. |
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Henry A. Turner: Hitlers Weg zur Macht Ullstein 1999 264 Seiten + 32 nicht nummerierte Bildseiten
In diesem Buch werden die wichtigsten politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen, persönlichen Interessen, Intrigenspiele und auch die schieren Zufälle, die im Januar 1933 dazu geführt haben, dass Adolf Hitler zum deutschen Reichskanzler ernannt wurde, anschaulich zusammengefasst. Der Autor lehnt die deterministische Betrachtungsweise ab, der zufolge das Dritte Reich die unausweichliche Folge des Wirkens unpersönlicher, von den beteiligten Personen unbeeinflussbarer Kräfte gewesen sei. Er stellt deshalb auch die Frage nach der persönlichen Schuld derjenigen, deren Schwäche oder eigenes Machtstreben Hitlers Aufstieg überhaupt erst möglich gemacht haben. Turner unternimmt ansatzweise auch den Versuch, die alternative Entwicklung zu skizzieren, die sich ergeben hätte, wenn Hitler nicht an die Macht gekommen wäre… |
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Leo Lukas: Perry Rhodan Lemuria 4 - Der erste Unsterbliche Heyne 2005 335 Seiten Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken!
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Katerina Servi: Griechische Mythologie Verlag Ekdotike Atheneon S.A. 1997 183 Seiten 285 Farbfotos
Was man nicht so alles kauft im Urlaub… Dieses Buch z.B. habe ich mir auf der griechischen Insel Santorini gekauft. Nicht so sehr wegen der Texte, denn die sind recht kurz und stichwortartig gehalten und eigentlich kenne ich mich in der griechischen Götter- und Sagenwelt auch schon gut genug aus, wenn auch die "Stammbäume" und Detailangaben, die in diesem Buch enthalten sind, für einen generellen Überblick immer wieder gut geeignet sind. Nein, mir ging es hauptsächlich um die vielen schönen Abbildungen. Es wurde nämlich nicht auf eigens für das Buch hergestellte Zeichnungen oder ähnliches zurückgegriffen, vielmehr werden antike Darstellungen auf Vasen, Reliefs usw. sowie Figuren und Statuen abgebildet. Das Buch ist aufgeteilt in Abschnitte, in denen man alles Wichtige über die vielen griechischen Götter und Heroen sowie deren Taten erfährt und solche Kapitel, in denen es um den trojanischen Krieg und die Odyssee geht. Die Texte beschränken sich wie gesagt auf eine knappe Zusammenstellung, eine Ausarbeitung etwa in Form einer Geschichte darf man nicht erwarten. Man muß auch über eine Vielzahl von Schreibfehlern hinwegsehen, denn das Buch wurde nicht sehr sorgfältig übersetzt.
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Arkadi und Boris Strugatzki: Die bewohnte Insel Suhrkamp 1992 352 Seiten
Maxim Kammerer ist Mitarbeiter der "Freien Suche". Diese Behörde hat die Aufgabe, unerforschte Planeten aufzusuchen und herauszufinden, welche Verhältnisse dort herrschen und ob dort intelligente Wesen leben. Wie alle Menschen der zukünftigen Erde verfügt er über erstaunliche körperliche Fähigkeiten. So ist er unempfindlich für alle möglichen Gifte und schädlichen Strahlungen, kann selbst tödliche Verletzungen überstehen, hat geradezu unglaubliche Körperkräfte, kann extrem schnell Wissen aller Art aufnehmen und verarbeiten und ist in der Lage, quasi mentalen Kontakt zu Lebewesen aufzunehmen, wenn er diese berührt. |
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Tad Williams: Otherland 3 - Berg aus schwarzem Glas Klett-Cotta 2000 825 Seiten, gebunden
Renie, !Xabbu und ihre Begleiter sind immer noch in Otherland gefangen. Immerhin haben sie jetzt eine Möglichkeit gefunden, das nächste Ziel ihrer Reise durch die virtuellen Welten des Netzwerks selbst zu bestimmen. Sie verfolgen den Mörder Dread, der sich unerkannt in ihre Gruppe eingeschmuggelt und zwei ihrer Gefährten ermordet hatte. Leider ist Dread ihnen immer einen Schritt voraus. In der nächsten Simwelt (einem riesigen Haus, das kein Ende zu haben scheint) entführt er die blinde Martine, um von ihr mehr über die Funktion eines seltsamen Artefakts zu erfahren, das er Renie gestohlen hat. Für Martines Freunde beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Sie ahnen nicht, dass Long Joseph Sulaweyo, Renies Vater, alles noch viel schlimmer macht, indem er sich heimlich zu dem Krankenhaus begibt, in dem sein komatöser Sohn liegt – denn es dauert nicht lang, bis ihm diverse Häscher auf den Fersen sitzen. |
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Walter Moers – Die Stadt der träumenden Bücher Piper 2004 462 Seiten, gebunden
Hildegunst von Mythenmetz, Zamoniens größter Dichter, erzählt aus seinem bewegten Leben. Sein verstorbener Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler hinterlässt ihm ein Manuskript, das die perfekteste Dichtung enthält, die jemals geschrieben wurde. Leider ist der Autor dieses Textes unbekannt, doch die Spur führt nach Buchhaim. So macht der junge Hildegunst sich auf in die Stadt der träumenden Bücher, um das unbekannte Genie ausfindig zu machen. Doch nach wenigen Tagen in Buchhaim, wo sich praktisch alles um Bücher dreht, fällt Hildegunst der verschlagenen Haifischmade Phistomefel Smeik in die Hände. Smeik tarnt sich als harmloser Antiquar, beherrscht aber in Wirklichkeit fast den gesamten Buchmarkt und will seine Macht noch weiter ausdehnen. Dabei ist ihm nicht nur das geheimnisvolle Manuskript im Weg, sondern auch der junge Hildegunst von Mythenmetz. Smeik lockt Hildegunst in eine Falle, betäubt ihn mit einem vergifteten Buch und verbannt ihn in die gefährlichen Labyrinthe, die sich tief unter Buchhaim erstrecken. Dort muss Hildegunst sich mit den finsteren Buchjägern, den Buchling-Zyklopen und anderen Gefahren auseinandersetzen, bis er schließlich in Schloss Schattenhall dem Schattenkönig begegnet. |
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Dalai Lama – Ratschläge des Herzens Diogenes 2003 208 Seiten, gebunden
Der Dalai Lama ist einer der wenigen Menschen, vor denen ich mehr als Respekt habe. Im Jahre 2000 hat er in Gesprächen mit Matthieu Richard eine Reihe von Ratschlägen formuliert, die sich an alle Menschen richten. Sie sind in Kapitel eingeteilt, die für Menschen in den verschiedensten Lebenslagen gedacht sind, egal welcher religiösen Überzeugung sie anhängen. Das Buch ist deshalb auch weitgehend frei von religiösen Lehren. Die Ratschläge klingen durchweg sehr schlicht und einfach, was aber nur daran liegt, dass der Dalai Lama keine Phrasen drischt und auch keine allzu komplizierte Ausdrucksweise verwendet – er will schließlich von jedem verstanden werden. Im Grunde lassen sich die Botschaften des Dalai Lama alle auf einige wenige zentrale Weisheiten zurückführen, nämlich dass jedes Lebewesen das Leiden fürchtet, nach Glück strebt und ein Recht darauf hat, glücklich zu sein und nicht zu leiden. Alle Menschen sind miteinander verbunden und deshalb kann man sein eigenes Glück auf lange Sicht nur verwirklichen, wenn man anderen hilft. Wie schwer es ist, nach diesen Grundsätzen zu leben, weiß auch der Dalai Lama, wie er immer wieder einmal humorvoll durchblicken lässt.
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Andreas Brandhorst: Perry Rhodan Lemuria 3 - Exodus der Generationen Heyne 2005 366 Seiten Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken!
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Tad Williams: Otherland 2 - Fluß aus blauem Feuer Klett Cotta 1999 782 Seiten, gebunden Renie, !Xabbu, Orlando, Fredericks und einige andere Sucher haben es tatsächlich geschafft, der von Herrn Sellars ausgelegten Spur zu folgen und in die gigantische Virtuelle Realität des Otherland-Netzwerks einzudringen. Dort werden sie praktisch sofort wieder getrennt und müssen sich durch die verschiedenen Fantasiewelten kämpfen, ohne mehr als nur vage Vorstellungen davon zu haben, was sie überhaupt als nächstes tun und wohin sie sich wenden sollen. Sie wissen nur, dass sie jemanden finden müssen, der den Namen Paul Jonas trägt. Ihr Weg führt immer über einen ganz speziellen Fluss, der alle Otherland-Welten miteinander verbindet. Unterwegs begegnen sie neuen Gefährten, und zwar sowohl solchen, hinter denen sich echte Menschen verbergen, als auch rein virtuellen Geschöpfen, die aufgrund der unglaublichen Komplexität von Otherland aber nicht weniger menschlich wirken und durchaus auch eigene Ziele verfolgen. Die Gefährten müssen mit Entsetzen feststellen, dass sie nicht imstande sind, die Virtuelle Realität wieder zu verlassen. Sie sind in Otherland gefangen – und sollten sie den dort lauernden mannigfaltigen Gefahren erliegen, so hätte das auch für ihre realen Körper tödliche Folgen. Und zu allem Übel hat sich auch noch ein Verräter in ihre Gruppe eingeschlichen: Dread, der Serienkiller mit der Fähigkeit, elektronische Systeme zu "verdrehen", begleitet sie unerkannt… |
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Hans Kneifel: Perry Rhodan Lemuria 2 - Der Schläfer der Zeiten Heyne 2004 301 Seiten Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken!
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Brian Herbert / Kevin J. Anderson: Der Kreuzzug Heyne 2004 893 Seiten Mehr als 25 Jahre sind vergangen, seit die Menschen sich gegen die Herrschaft der Denkmaschinen aufgelehnt und einen heiligen Krieg gegen ihre Unterdrücker begonnen haben. Durchschlagende Erfolge hat in all dieser Zeit jedoch keine der beiden Seiten für sich verbuchen können. Die Liga-Schiffe sind zwar gegen die Flotten von Omnius deutlich in der Unterzahl, sie werden jedoch durch die neuen Holtzman-Schilde geschützt und sind dadurch praktisch unangreifbar. Serena Butler ist nur noch die Galionsfigur für den Djihad. Xavier Harkonnen und Vorian Atreides, die ruhmreichen Kriegshelden, sind Aushängeschilder mit Vorbildfunktion für die Unmengen an Rekruten, die angeworben werden müssen. Die eigentliche Macht konzentriert sich bei Iblis Ginjo, einem ehemaligen Trustee der Maschinen. Ginjo hält alle Fäden in der Hand, wer sich gegen ihn (und damit gegen den Djihad) stellt, den lässt er durch seinen Geheimdienst beseitigen. Ginjo spinnt ein Netz aus Intrigen und Komplotten, um seine Macht zu erhalten und die Menschen zu immer neuen Feldzügen anzustacheln. Er scheut nicht davor zurück, ganze Kolonien zu verwüsten, um Angriffe der Denkmaschinen vorzutäuschen – die Opfer verschachert er an die mit ihm verbündeten Tlulaxa, die immer Nachschub für ihre Organbanken benötigen… Trotz allem droht die Stoßkraft des Kreuzzugs zu erlahmen. Die Menschen sind ganz einfach kriegsmüde. |
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Ingvar Ambjörnsen: Ententanz Piper Verlag 2004 253 Seiten Elling wird nach dem Tod seiner Mutter gewaltsam aus der Wohnung, die er sich nicht mehr leisten kann, herausgezerrt und in eine Art Erholungsheim gebracht, wo er sich ein Zimmer mit dem bärenähnlichen, etwas unterbelichteten Riesenkerl Kjell Bjarne teilen muss, der nur an zwei Dinge denken kann: Sex und Essen. Elling taut nur allmählich auf, ein Prozess, an dem Kjell Bjarne maßgeblich beteiligt ist. Er bastelt für Elling zu Weihnachten eine getreue Nachbildung des Heims aus Streichhölzern – komplett mit zwei Gummibärchen, die ihn und Elling repräsentieren – und freut sich unbändig über das Geschenk, das er sich von Elling gewünscht hat: Eine billige Plastikuhr mit einer leicht bekleideten Frau auf dem Ziffernblatt. Doch der schöne Weihnachtsabend geht zu Bruch, als jemand den "Ententanz" auf einer Hammondorgel spielt. Dieses Lied weckt in Elling die Erinnerung an ein furchtbares Erlebnis, das er vor Jahren während einer Benidorm-Reise mit seiner Mutter hatte. Elling rastet völlig aus und bricht zusammen, erholt sich aber bald wieder und wird von einem Psychiater zum Schreiben animiert. So schreibt Elling sich die schlimme Erinnerung von der Seele und fängt dann an, zusammen mit Kjell Bjarne diverse "Denkschriften" über allerlei kleine Mißstände zu verfassen, die ihm im täglichen Heimleben so auffallen. Elling bleibt natürlich ein Einzelgänger. Aber in Kjell Bjarne findet er seinen ersten echten Freund, für den er sogar eine imaginäre Brieffreundin erfindet… |
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Tad Williams: Otherland 1 - Stadt der goldenen Schatten Klett-Cotta 1998 919 Seiten, gebunden Mitte des 21. Jahrhunderts hat sich das Internet grundlegend verändert. Das globale Netzwerk hat sich zu einer virtuellen Realität (VR) entwickelt, in die die Nutzer persönlich – bzw. in beliebig gestalteten simulierten Avataren – eintreten können. Diese Art des "Surfens" ist für die meisten Menschen alltäglich und völlig selbstverständlich geworden. Viele Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, verbringen mehr Zeit in der VR als in der Realität (RL). Für manche ist die Simulation denn auch realer als das echte Leben… Erste Anzeichen dafür, dass irgend etwas in der VR nicht mit rechten Dingen zugeht, werden zunächst nur vereinzelt erkennbar. So fallen auf der ganzen Welt Kinder, die sich gerade in der VR aufhalten, in ein Dauerkoma. Als die Angehörigen mancher Opfer anfangen, selbst zu recherchieren, geraten sie unter Druck – auf einige werden sogar Anschläge verübt. Es wird klar, dass es um die Interessen mächtiger Personen oder Gruppierungen geht – aber wer sind diese Leute und welche Ziele verfolgen sie? |
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Kôji Suzuki: Loop - The Ring III Heyne 2004 315 Seiten Kaoru Futami, ein junger Medizinstudent, ist der Sohn eines Wissenschaftlers, der früher an einem japanisch-amerikanischen Geheimprojekt mit dem Namen LOOP beteiligt gewesen ist. LOOP war die Tarnbezeichnung für eine virtuelle Realität, eine perfekte Nachbildung der Erde und der menschlichen Gesellschaft. Man hatte versucht, mittels der LOOP-Welt das Geheimnis der Entstehung des Lebens zu entschlüsseln. Das VR-Programm war eingestellt worden, als jegliche DNS der künstlichen Welt sich aus unbekannten Gründen auf eine einzige reduziert hatte. Kaorus Vater erkrankt an einer neuen Art von Krebs, die sich wie ein Virus verbreitet. Dieser Krankheit sind schon zahlreiche Menschen zum Opfer gefallen, die alle am LOOP-Projekt mitgearbeitet haben. Jetzt breitet das Virus sich mit unheimlicher Rasanz weltweit aus und greift sogar Tiere und Pflanzen an. Als Kaoru sich in eine junge Frau verliebt, die er im Krankenhaus kennen gelernt hat und die ebenfalls Träger des Krebsvirus ist, beschließt er, der Sache auf den Grund zu gehen. Seine Nachforschungen führen ihn in die USA, wo es einer alten indianischen Legende zufolge einen Ort geben soll, an dem man das ewige Leben finden kann. Kaoru ahnt nicht, dass das Virus aus LOOP in die reale Welt übergewechselt ist und dass er selbst mehr damit zu tun hat, als ihm lieb sein kann… |
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Frank Borsch: Perry Rhodan Lemuria 1 - Die Sternenarche Heyne 2004 318 Seiten Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken!
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Jaroslaw Hasek: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk Suhrkamp 2000 802 Seiten Josef Schwejk lebt zur Zeit der kaiserlich-königlichen Doppelmonarchie von Österreich-Ungarn in Prag, wo er seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Straßenkötern verdient, die er als Rassehunde ausgibt – gefälschte Stammbäume produziert er selbst. Eines Abends, es ist der 28. Juni 1914, sitzt er wieder einmal im Wirtshaus und wird wegen einer eigentlich völlig harmlosen Bemerkung über den just an diesem Tag ermordeten Erzherzog Franz-Ferdinand von einem Polizeispitzel verhaftet. Nach einer Odyssee durch diverse Gefängnisse und ein Irrenhaus (wo er nach eigenem Bekunden die beste Zeit seines Lebens verbringt), wird ihm notorische Blödheit amtsärztlich bescheinigt. Dennoch zieht man ihn schließlich zum Militärdienst ein – im 1. Weltkrieg kann man jeden Idioten gebrauchen, auch wenn er, wie Schwejk, an Rheuma leidet. Bei der Armee, wo er als Putzfleck bei einem versoffenen Feldkuraten dient, bis dieser ihn buchstäblich an den Oberleutnant Lukasch verspielt, treibt er alle Vorgesetzten in den Wahnsinn. Denn Schwejk ist so brav, dass er jeden Befehl gut gelaunt wortwörtlich nimmt, zu allem gehorsam lächelt und durch seine – gespielte? – Naivität den gesamten Militärbetrieb ad absurdum führt. Sowohl im Hinterland als auch auf dem Weg an die Front stolpert Schwejk (gewollt oder ungewollt) von einer "Schlamastik" in die nächste und stellt die Geduld seiner Kameraden durch die ununterbrochene Flut von Anekdoten und Histörchen, die er zu allem und jedem parat hat, auf eine arge Probe. Schließlich gerät er sogar in österreichische Kriegsgefangenschaft, weil man ihn für einen Russen hält. Zu guter Letzt kehrt er doch wieder zu seiner Marschkompanie zurück – worüber sich dort niemand so recht freuen kann… |
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Kôji Suzuki: Spiral - The Ring II Heyne 2003 348 Seiten Wenige Stunden nach dem Tod von Ryuji Takayama wird dessen Leiche obduziert. Noch ahnt niemand, daß Ryuji einem furchtbaren Fluch zum Opfer gefallen ist. Er hatte ein Videoband gesehen, das jedem innerhalb von 7 Tagen den Tod bringt, der keine Kopie davon anfertigt und diese anderen Menschen zeigt. Der Pathologe ist ein alter Freund Ryujis aus Studententagen, sein Name ist Mitsuo Ando. Damals hatten die Freunde ein besonderes Spiel. Sie hatten sich gegenseitig Rätsel aufgegeben: mathematische Codes, die geknackt werden mußten. Als Ando nach der Autopsie auf einem Fetzen der Zeitungen, mit denen die Leiche ausgestopft wurde, eine rätselhafte Zahlenkombination entdeckt, hält er dies deshalb für eine Botschaft, die sein Freund ihm aus dem Jenseits geschickt hat. Ando entschlüsselt die Kombination, sie ergibt das Wort RING. |
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Herbert W. Franke: Die Stahlwüste Goldmann 1962 186 Seiten Nach dem dritten Weltkrieg sind von den großen Weltstädten nur noch Trümmer übrig: Wüsten aus Stahlträgern und Beton, teils radioaktiv verseucht und von Gesetzlosen bewohnt. Neue Städte sind entstanden, gigantische Gewächshäuser stellen die Versorgung mit Nahrungsmitteln sicher. Die Machtblöcke der USA, der Europäischen Union und Russlands stehen sich trotz der weltweiten Zerstörung weiterhin feindlich gegenüber. Immer wieder werden von Europa aus kleine Agententrupps hinter die gegnerischen Linien geschickt, die den nächsten, unmittelbar bevorstehenden Krieg durch Sabotageakte vorbereiten sollen. Bei einer Aktion dieser Art entdeckt einer der Saboteure namens Ralph ein altes Tonband, das ihn zum Nachdenken anregt, weil darauf dokumentiert zu sein scheint, dass die politischen Führer nur aus Macht- und Profitgier handeln und die ihnen untertanen Massen mit Betrug und Lügen manipulieren. Ralph wird auf den Mond deportiert, wo eine vergessene Kolonie von Ausgestoßenen unter erbärmlichsten Bedingungen vor sich hin vegetiert. Dort lernt Ralph erstmals den Wert menschlichen Zusammengehörigkeitsgefühls kennen und er begreift, wie sinnlos die von den Mächtigen der Welt angezettelten Kriege sind. |
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Kôji Suzuki: The Ring Heyne 2003 301 Seiten Asakawa Kazuyuki, ein in Tokio arbeitender Journalist, kommt zufällig auf die Spur einer Serie von rätselhaften Todesfällen, in der er eine gute Story wittert. Vier Jugendliche sind am selben Tag und genau zur selben Uhrzeit gestorben, scheinbar an Herzversagen, aber in Wirklichkeit war wohl eher panische Angst die Todesursache. Bei seinen Recherchen stößt Asakawa auf eine seltsame Videocassette, die er sich ansieht. Sie ist mit unzusammenhängend erscheinenden, teils surrealistischen, verstörenden Szenen bespielt und enthält eine Drohung. Wer die Szenen sieht, ist dazu verdammt, exakt eine Woche später zu sterben. Wenn man dem Fluch entgehen will, muss man den Anweisungen folgen – doch an genau dieser Stelle ist das Band überspielt worden, d.h. die Anweisungen fehlen. Die Begleitumstände beim Ansehen des Videos sind so seltsam, dass Asakawa die Drohung ernst nimmt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der noch dadurch verschärft wird, dass Asakawas Frau und Tochter das Video ohne sein Wissen ebenfalls sehen. Wenn er es nicht schafft, das Rätsel zu lösen und herauszufinden, was er tun muss, um den Fluch aufzuheben, würde das seinen Tod und den seiner Familie bedeuten… |