Dies ist der vierte Teil einer Übersicht meiner neueren Bücher in der Reihenfolge, in der ich sie seit August 2002 gelesen habe. Jedes Buch erhält eine laufende Nummer, die "ältesten" Bücher stehen unten.
1. Teil - Nr. 1 bis 50![]() |
Yann Martel: Schiffbruch mit Tiger Fischer 2004 382 Seiten
Pi Patel, Sohn eines Zoodirektors, ist 16 Jahre alt und lebt in Indien. Als die Zeiten schlechter werden, plant die Familie eine Umsiedlung nach Kanada. Soweit möglich, werden die Zootiere verkauft. Der Rest wird auf einen altersschwachen chinesischen Frachter verladen, mit dem auch die Familie die Fahrt über den Pazifik antritt. Eines Nachts kommt es zu einer Explosion im Maschinenraum. Das Schiff sinkt innerhalb kurzer Zeit. Pi, der sich zufällig an Deck aufhält, ist der einzige Überlebende – jedenfalls der einzige menschliche Überlebende. |
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Robert Foster: Das große Mittelerde-Lexikon Bastei Lübbe 2002 809 Seiten
Dieses Buch enthält neben einer alphabetischen Aufstellung aller wichtigen Begriffe aus dem Hobbit, dem Herrn der Ringe und dem Silmarillion auch eine "Chronologie der Frühzeit von Arda" von Gernot Katzer, also eine nach Zeitaltern und Jahren gegliederte Zusammenfassung der Geschehnisse von der Erschaffung der Welt bis zum Dritten Zeitalter – gemäß Tolkiens Mythologie natürlich. Die unvermeidlichen Stammbäume und eine Seite mit Tengwar-Runen runden das Ganze ab. Die Einträge berücksichtigen sowohl die deutsche Übersetzung von Margret Carroux als auch die neue Version von Wolfgang Krege. Herausgeber Helmut W. Pesch hat das Lexikon ergänzt und auf den neuesten Stand der Erkenntnisse gebracht, denn seit der Erstveröffentlichung sind doch recht viele weitere Materialien Tolkiens veröffentlicht worden. |
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Henry David Thoreau: Walden Könemann 1999 342 Seiten, gebunden
Der US-amerikanische Schriftsteller und Philosoph Henry David Thoreau, geboren im Jahre 1817, verbrachte ab 1845 mehr als zwei Jahre in einer selbstgebauten Hütte in der Nähe des Walden-Sees in Concord. Seine Absicht war es, wenn ich das Buch richtig verstanden habe, zu einem möglichst einfachen Lebensstil zu finden, sich von unnötigen Zwängen und der überflüssigen Gier nach materiellen Gütern zu befreien, um Werte wieder zu entdecken, die wirklich wichtig sind. Seine in einem Tagebuch festgehaltenen Gedanken und Erlebnisse aus dieser Zeit sind in "Walden" zusammengefasst. Thoreau hielt das Leben in der Gesellschaft des beginnenden Industriezeitalters für nicht erstrebenswert und wollte vermutlich zeigen, dass es auch anders geht. Er ist in den zwei Jahren keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen und war dennoch in der Lage, sich selbst zu versorgen. Er vergisst allerdings zu erwähnen, dass ihm das Grundstück, auf dem er die Hütte errichtet hat, kostenlos zur Verfügung gestellt worden ist. |
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Ingvar Ambjörnsen: Die mechanische Frau Rororo 1993 220 Seiten
Victor von Falk arbeitet als Privatdetektiv im Hamburger Stadtteil St. Georg. Er lebt allein, seit seine bisherige Freundin zu einem russischen Dichter gezogen ist, er trinkt zuviel, grübelt zuviel und trifft sich zu oft mit Kriminellen, die als Informanten für ihn arbeiten. Die meisten seiner Aufträge erhält er von besorgten Eltern, die nach ihren in der Drogenszene abgestürzten Kindern suchen. Diese Jobs sind ebenso eintönig wie deprimierend, bringen aber wenigstens ein wenig Geld ein. Mit der Routine ist es jedoch vorbei, als die Prostituierte Maria Dammert den Detektiv mit der Suche nach ihrem verschwundenen Verlobten beauftragt. Maria Dammert selbst ist schon interessant genug, denn sie hat bei einem in der Kindheit erlittenen Unfall beide Beine verloren und geht seither auf zwei Prothesen – ein Umstand, der ihr bei ihrer Arbeit erstaunlicherweise nicht hinderlich ist, denn scheinbar gibt es genügend Freier mit entsprechenden Vorlieben. Eine zwielichtige Gestalt, die sich immer in Maria Dammerts Nähe herumtreibt und die man "den Schmierer" nennt, scheint ihr Zuhälter zu sein. |
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Dieter Nuhr: Gibt es intelligentes Leben? Rororo 2006 191 Seiten
Auf der Suche nach intelligentem Leben beschränkt Dieter Nuhr sich aus praktischen Erwägungen zunächst einmal auf den Planeten Erde. Den bereist er allerdings von Ost nach West, von Asien nach Amerika. Nicht einmal Österreich bleibt ausgespart. Dass Nuhr mit der Suche nach Intelligenz nicht bei sich selbst angefangen hat, könnte ein Zeichen für Bescheidenheit sein – es könnte aber auch ein schlechtes Licht auf die Qualität des Suchergebnisses werfen… |
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Gregor Schöllgen: Willy Brandt Ullstein 2003 320 Seiten
Dies ist eine Biografie des 1992 verstorbenen SPD-Politikers Herbert Ernst Karl Frahm. Das ist die erste verblüffende Information, die ich in diesem Buch gefunden habe: "Willy Brandt" war eigentlich zunächst eine Art Deckname des genannten Politikers während seiner Zeit im Exil, den er sich aufgrund der Verfolgung durch die Nazis zugelegt hat. Erst Jahre später hat er seinen Geburtsnamen in einem offiziellen Verfahren in diesen "Kampfnamen" geändert. Gregor Schöllgen hat Brandt nie persönlich getroffen, ist aber an der Erschließung seines umfangreichen schriftlichen Nachlasses beteiligt und hat somit Zugang zu Quellen aus erster Hand. Schließlich hat Brandt zeitlebens eine Unmenge an Material zu seiner eigenen Person herausgegeben. |
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Eckhard Schwettmann: All-Mächtiger! Faszination Perry Rhodan Hannibal 2006 352 Seiten, gebunden
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Susan Schwartz: Quinto-Center (Perry Rhodan Autorenbibliothek 5) Pabel-Moewig Verlag 2003 224 Seiten, gebunden
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Tadashi Aizawa: Resident Evil 8 – Rose Blank Dino Verlag 2006 276 Seiten
In einem einsam gelegenen Forschungsinstitut der Umbrella Corporation wird ein Impfstoff gegen das T-Virus entwickelt. Die Wissenschaftler testen das Gegenmittel allerdings nicht an realen Lebewesen, sondern in einer virtuellen Realität. Die Forscher können sich selbst in diese Kunstwelt begeben, um das Virus zu studieren. Manche nutzen diese Umgebung aber auch zu ihrem Vergnügen. Dabei kommt es zu einem Zwischenfall: Reena Mittford begegnet der virtuellen jungen Frau Alma Hartline und fällt danach in eine Art Koma. Wenig später ereignet sich ein weiterer, folgenschwerer Störfall: Ein Saboteur wirft eine gehäutete Kuh in den Tank, der das gesamte Institut mit Wasser versorgt – und der Kadaver ist mit dem T-Virus verseucht. Rasend schnell verbreitet das Virus sich in der Forschungseinrichtung und verwandelt die Menschen in Zombies. |
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Tad Williams: Der brennende Mann DTV / Klett-Cotta 2006 104 Seiten
Lord Sulis, ein Edelmann aus Nabban, kommt als Renegat ins Erkynland, heiratet dort die verwitwete Frau des ehemaligen Königs und übernimmt selbst die Herrschaft über das Land. Zu seinem Herrschersitz wählt er die verlassene Festung Hochhorst, eine uralte Burg, die einst den Sithi gehört hat, jedoch von den Rimmersmännern erobert und teilweise zerstört worden ist. Breda, die junge Stieftochter des neuen Königs, verliebt sich in einen Soldaten aus dessen Gefolge. Diese Liebe tröstet sie über die Sorgen hinweg, die der verschlossene und immer seltsamer werdende Sulis ihr bereitet. Der König zieht sich immer mehr zurück, er scheint nur noch für seine geheimen Bücher zu leben. |
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Gaius Julius Caesar: Der Gallische Krieg Reclam 2000 363 Seiten
Wer von euch in der Schule im Lateinunterricht mit dem Gallischen Krieg gequält worden ist, wird möglicherweise nicht verstehen, wie jemand dieses Buch freiwillig lesen kann. Nun: Ich hatte kein Latein, habe das Werk natürlich in deutscher Übersetzung gelesen - und auch das nur Kapitel für Kapitel über einen längeren Zeitraum hinweg. |
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Michael Crichton: Timeline Goldmann 2003 635 Seiten
Professor Edward Johnston untersucht zusammen mit einer Gruppe junger Archäologen ein Gebiet an der Dordogne, wo die Ruinen zweier mittelalterlicher Burgen, eines Klosters und einer Mühle gefunden wurden. Sponsor der Forschungsarbeiten ist die Firma ITC, die sich mit neuen Anwendungsmöglichkeiten der Quantentechnologie beschäftigt. Durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle erfährt Johnston, dass ITC über mehr Informationen zu den Ausgrabungsstätten verfügen muss als die Forscher selbst – zum Beispiel existiert ein Grundriss des Klosters, der mehr Details enthält, als den Archäologen bis jetzt bekannt ist. Johnston fährt zum Firmensitz – und verschwindet, nachdem er seinen Doktoranden eine merkwürdige Botschaft zugespielt hat. Kurz danach entdecken Katherine Erickson, André Marek und Chris Hughes zwei noch seltsamere, geradezu unmögliche Artefakte in den Katakomben des Klosters: Die offensichtlich mehrere Jahrhunderte alte Linse einer Bifokalbrille, die dem Professor gehört, und ein ebenso altes Manuskript, das die Worte "Helft mir" in der Handschrift des Professors trägt! |
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Richard Bachman: Todesmarsch Heyne 1987 316 Seiten
Seit einem Krieg gegen Deutschland, der auch auf amerikanischem Boden stattgefunden hat, sind die USA eine Militärdiktatur. Der seltsam gesichtslose "Major" und seine Soldaten haben alles fest im Griff, Abweichler und Systemkritiker werden ausgemerzt. Zu einer der größten Attraktionen in dieser Gesellschaft gehört ein jährlich stattfindender, menschenverachtender Wettstreit, den nur junge Männer in einem bestimmten Alter austragen dürfen. 100 so genannte "Geher" nehmen an einem langen Marsch quer durch das Land teil, bei dem sie durch ein ständig am Straßenrand mitfahrendes Panzerfahrzeug überwacht werden. Wasser und Nahrung werden bei Bedarf jederzeit gestellt, aber sonst erhalten die Geher keine Hilfe. |
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Douglas Preston / Lincoln Child: Thunderhead Knaur 2002 560 Seiten
Die junge Archäologin Nora Kelly erhält einen Brief ihres Vaters – 16 Jahre nach dessen Verschwinden. Außerdem wird sie von seltsamen Kreaturen angegriffen, die wie eine Mischung aus Mensch und Wolf aussehen und sich offensichtlich für den Brief interessieren. Das Schriftstück liefert nicht nur einen Hinweis auf die Gründe für das Verschwinden von Noras Vater, sondern auch auf die geheimnisvolle Goldstadt Quivira. Nora ist natürlich Feuer und Flamme, denn die Entdeckung dieser legendären Stadt des untergegangenen Indianervolks der Anasazi wäre die größte archäologische Sensation aller Zeiten. Außerdem könnte sie nach all den Jahren vielleicht das Schicksal ihres Vaters enträtseln. |
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Andreas Eschbach: Solarstation / Kelwitts Stern Bastei Lübbe 2001 683 Seiten
Dieses Buch enthält zwei Romane Andreas Eschbachs in einem Band. |
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C.S. Lewis: Die Chroniken von Narnia – Der Ritt nach Narnia Ueberreuter 2003 176 Seiten, gebunden
Im Land Kalormen, einem mächtigen Reich südlich von Narnia, lebt der junge Shasta bei einem armen Fischer, den er für seinen Vater hält. Shasta weiß nichts über das Leben außerhalb der ärmlichen Fischerhütte, in der er wie ein Sklave für seinen vermeintlichen Vater schuften muss. Eines Tages kommt ein mächtiger, reicher Herr (ein Tarkaan) zum Fischer und will Shasta kaufen, denn der Junge hat ungewöhnlich helle Haut und helles Haar. Shasta belauscht die Feilscherei der beiden Männer und erfährt auf diese Weise, dass er ein Findelkind ist – der Fischer ist gar nicht sein Vater. Noch größer als sein Erstaunen über diese unerwartete Nachricht ist Shastas Überraschung, als er plötzlich vom Pferd des Fremden angesprochen wird. Es stellt sich heraus, dass das Tier als Fohlen aus Narnia entführt worden ist, und dort sind sprechende Pferde keine Seltenheit. Gemeinsam mit dem Pferd, dessen unaussprechlichen Namen er zu "Bree" abkürzt, flieht Shasta nach Norden. Bree und Shasta wollen Narnia erreichen, das im Gegensatz zu Kalormen ein freies Land ist. |
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Jens Lossau / Jens Schumacher: Das Mahnkopff-Prinzip BLITZ-Verlag 2004 246 Seiten
Eine Serie mysteriöser Entführungen und Morde sorgt in der sonst so beschaulichen Stadt Mainz für Angst und Schrecken. Immer wieder verschwinden Menschen, deren Leichen einige Zeit später im Zustand völliger Blutleere aufgefunden werden. Die Presse sorgt natürlich sofort für die passenden Schlagzeilen und spricht nur noch von den "Vampiren von Mainz". Was die meisten Menschen aber nicht wissen: Das Blut der Opfer ist keineswegs spurlos verschwunden, sondern es befindet sich in den Mägen der Leichen. |
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Stephen King: Der Turm Heyne 2006 1009 Seiten
Während Jake und Father Callahan den Vampiren und den Niederen Männern gegenübertreten, die im Dixie Pig tafeln, bringen Mia/Susannah Mordred zur Welt. Dieses Wesen, das gleichzeitig der Sohn des Scharlachroten Königs und Rolands ist, verwandelt sich sofort nach der Geburt in eine abscheuliche, spinnenähnliche Kreatur und saugt Mia aus, bis von ihr nur noch eine vertrocknete Hülle übrig ist. In der entstehenden Verwirrung gelingt es Susannah, sich selbst zu befreien. Auch Jake entkommt den Wächtern, aber Callahan bleibt zurück. Roland und Eddie sorgen derweil dafür, dass einige vertrauenswürdige Personen die "Tet-Corporation" gründen, deren einziger Zweck darin besteht, die Rose zu beschützen und zwei anderen Firmen, die dem Scharlachroten König dienen, Paroli zu bieten. Nachdem das erledigt ist, treffen alle Mitglieder des Ka-Tet wieder zusammen und können sich gemeinsam auf den letzten Abschnitt des Weges zum Dunklen Turm machen. Mordred überlebt das Gemetzel im Dixie Pig. Er ist von Einsamkeit und Hass zerfressen und setzt sich auf Rolands Fährte, um ihn und seine Freunde bei der ersten sich bietenden Gelegenheit zu töten. |
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Dan Simmons: Olympos Heyne 2006 957 Seiten
Vorgeschichte: Siehe Ilium. |
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Richard Morgan: Heiliger Zorn Heyne 2006 687 Seiten
In nicht allzu ferner Zukunft ist es gelungen, das menschliche Bewusstsein zu digitalisieren. Jeder Mensch trägt einen kleinen Datenspeicher – einen Kortikalen Stack – in der Wirbelsäule, auf dem sein gesamtes Ich permanent gespeichert wird. Stirbt der Körper, kann der Stack einem anderen Körper eingesetzt werden. Das im Stack gespeicherte Bewusstsein übernimmt diesen Körper – Sleeve genannt – als wäre es der eigene. Diese Technologie hat zu den unglaublichsten Entwicklungen geführt. Besonders reiche Menschen sind in der Lage, Sleeve-Banken mit Klonen ihres ursprünglichen Körpers anzulegen, um sich jederzeit verjüngen zu können. Verbrechern wird das Resleeving verwehrt: Ihre Stacks werden einfach eingelagert. Menschliche Bewusstseine können auch in digitalen Umgebungen "leben", in denen der Zeitablauf extrem verlangsamt werden kann. Auf diese Weise können sie entweder eine besondere Art der Unsterblichkeit gewinnen oder aber in künstlichen Höllen gefoltert werden. Besonders präparierte künstliche Sleeves oder mit Waffensystemen aufgerüstete Cyborgs werden für Kamfpeinsätze verwendet. Besonders effizient in solchen Einsätzen sind die Elitesoldaten des Envoy-Corps, die überall dorthin geschickt werden, wo normale Militärkräfte versagen. |
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Laurent Bouzereau: E.T. – Der Außerirdische. Vom Konzept zum Klassiker Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002 192 Seiten, gebunden
Dieses großformatige Buch wurde zum 20. Jahrestag des Films herausgegeben. Eigentlich müsste ich als Autorin noch Melissa Mathison hinzuschreiben, denn das Buch enthält nicht nur 200 Fotos aus dem Film und von den Dreharbeiten sowie Interviews mit dem Regisseur, den Schauspielern und dem Produktionsteam, sondern auch das komplette von Mathison verfasste Drehbuch. Natürlich besteht der größte Teil der anderen Texte aus Selbstbeweihräucherung, aber man erhält doch einen recht guten Eindruck von der Entstehung des Films. Es wird auch kurz auf die Neuveröffentlichung des restaurierten und um einige Szenen erweiterten Films eingegangen, die ebenfalls zum 20. Jahrestag erschienen ist. Insgesamt ist das Buch durchaus nicht uninteressant, vor allem wenn man bedenkt, dass es inzwischen für wenig Geld verramscht wird. Den vollen Preis (25 Talerchen) hätte ich aber keinesfalls dafür bezahlt. (18.04.2006)
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Frank Herbert: Dune New English Library, Jahr unbekannt 605 Seiten
Mehr als 10.000 Jahre sind seit dem Kreuzzug der Menschen gegen die "Denkmaschinen" vergangen. Seit diesem heiligen Krieg sind künstliche Intelligenzen geächtet – nirgendwo werden mehr komplexe Computer verwendet. Besonders begabte Menschen, so genannte Mentaten, haben ihre Stelle eingenommen. Die Menschheit hat sich über zahlreiche Planeten ausgebreitet. Sie lebt in einem feudalen Herrschaftssystem mit einem Imperator an der Spitze, der ganze Planeten als Lehen vergibt. Ihm gegenüber stehen die adeligen Hohen Häuser, die sich aufgrund alter Fehden untereinander bekriegen. Es kommt allerdings nur sehr selten zum offenen Kampf, denn durch die überall im Imperium verwendete Schutzschild-Technologie verbietet sich der Einsatz schwerer Waffen von selbst. Stattdessen sind Intrigen, Mordanschläge und Duelle von Mann zu Mann an der Tagesordnung. |
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Curt Siodmak: Donovans Gehirn Heyne 1984 204 Seiten
Dr. Patrick Cory ist Arzt, sein Spezialgebiet ist die Hirnforschung. Er führt schon seit geraumer Zeit Experimente mit Affenhirnen durch, die er vom Körper trennt und künstlich am Leben erhält. Er hat sich seinen Forschungen voll und ganz verschrieben – moralische Bedenken gibt es für ihn nicht und nichts außer seinen Experimenten ist ihm wichtig. Eines Tages bietet sich ihm eine einmalige Gelegenheit. Er wird zum Absturzort eines kleinen Flugzeugs im Gebirge gerufen. Es gibt nur zwei Überlebende, und einer ist so schwer verletzt, dass er wenig später stirbt. Cory zögert nicht: Er entnimmt dem Sterbenden das Gehirn und konserviert es auf die gleiche Weise, wie er es schon mit den Affenhirnen getan hat. Der Versuch gelingt: Das Gehirn überlebt und ist sogar bei Bewusstsein. Corys Versuchsobjekt ist der Millionär Warren Horace Donovan, ein skrupelloser Mann ohne jegliches Mitgefühl, der seine eigene Frau in den Tod getrieben und sich in seinem Leben nur Feinde gemacht hat. Cory hält das Experiment geheim, so dass Donovan offiziell als tot gilt. |
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Ingvar Ambjörnsen: Lieb mich morgen Piper 2005 287 Seiten
Elling hat ein Problem. Eigentlich hat er zwei Probleme, denn er ist verliebt. Doch wirklich schlimm ist nur, dass Kjell Bjarne zu Reidun Nordsletten gezogen ist. Seitdem lebt Elling nämlich allein – und so bleibt es nicht aus, dass er verwahrlost, ohne es zu bemerken. Erst als es zwischen Kjell Bjarne und Reidun schon allmählich zu kriseln beginnt, werden die beiden auf Ellings Tief aufmerksam. Sie unterziehen seine Wohnung einer Grundreinigung. Auch Elling begreift, dass er so nicht weitermachen kann (schon gar nicht, da er sich einredet, dass er dabei ist, eine feste Beziehung zu seiner Angebeteten einzugehen), und nimmt sich vor, sich künftig zusammenzureißen. |
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Dietlind Neven-du-Mont: Ein Getüm kommt selten allein rororo 1974 93 Seiten
Inhalt und Kommentar: Siehe "Das Getüm"
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Dietlind Neven-du-Mont: Das Getüm rororo 1972 90 Seiten
Eigentlich sind die Ungetüme ja ausgestorben. Die wenigen, die noch übrig sind, sind nach China ausgewandert, wo sie als Drachen verehrt werden. Oder sie verstecken sich, zum Beispiel im Loch Ness. Allerdings gibt es da noch die Getüme. So wie es Menschen und Unmenschen gibt, gibt es natürlich auch Ungetüme und Getüme. Die Getüme sind meistens ziemlich klein, grün und ungezogen. Sie richten sich gern in Bücherregalen ein, schleppen immer allen möglichen Krimskrams in Kindergartentäschchen mit sich herum und werden leicht mit Fröschen verwechselt. In der Via Scalabrini in Rom gibt es ein Haus, in dem Getüme und Ungetüme friedlich miteinander leben – und Daisy, bei der man nicht so genau weiß, ob sie ein Ungetüm ist, obwohl sie wie eins kocht. |
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Marc Hillefeld: Perry Rhodan PAN-THAU-RA 3 – Die Quantenfestung Heyne 2006 494 Seiten
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Anne Rice: Gespräch mit einem Vampir Goldmann 2004 288 Seiten
Ein junger Journalist erhält die Chance seines Lebens: Der Vampir Louis du Pointe du Lac, ein ehemaliger Plantagenbesitzer aus Louisiana, der im 18. Jahrhundert von dem Vampir Lestat in einen Untoten verwandelt wurde, gibt ihm ein Interview. Louis erzählt die Geschichte seines »Lebens« nach dem Tod, seiner Feindschaft zu Lestat und seiner Liebe zu dem kleinen Mädchen Claudia, welches er selbst zusammen mit Lestat in eine Vampirin verwandelt hat. |
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Andreas Eschbach (Hrsg.): Eine Trillion Euro Bastei Lübbe 2004 464 Seiten
Ich weiß nicht, ob der Titel dieser Anthologie suggerieren soll, es handele sich um eine Fortsetzung von Andreas Eschbachs Roman »Eine Billion Euro«. Solltet ihr das erwarten, dann lasst euch warnen: Mit besagtem Roman hat diese Kurzgeschichtensammlung nichts zu tun. Aus Andreas Eschbachs Feder stammen nur die erste, titelgebende Geschichte des Bands, sowie Kurzvorstellungen der anderen darin versammelten Autoren. Das sollte euch aber nicht vom Kauf abhalten, denn Andreas Eschbach hat hier einige wirklich hervorragende und ganz unterschiedliche Geschichten zusammengestellt, die eigentlich nur eines gemeinsam haben: Sie stammen alle von europäischen Autoren. Aus dem deutschsprachigen Raum sind neben Eschbach die von mir sehr geschätzten Leo Lukas, Michael Marrak und Wolfgang Jeschke vertreten, außerdem Marcus Hammerschmitt, den ich bisher aber noch nicht kannte, und dessen Beitrag zu dieser Anthologie ein wenig aus dem Rahmen fällt, da sie kaum bzw. keine Elemente der Phantastik enthält. Zu meiner großen Überraschung enthält das Buch sogar eine sehr nette (allerdings recht drastische) Cyberpunk-Kurzgeschichte von einem griechischen Autor. Ich hatte bis dato keine Ahnung, dass es auch in Griechenland eine SF-Szene gibt… |
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Arkadi und Boris Strugazki: Die häßlichen Schwäne Heyne 1982 224 Seiten
Der Schriftsteller Viktor Banev lebt in einer Stadt, in der es seit Jahren ununterbrochen regnet. Einst war die Stadt ein berühmter Kurort, doch jetzt leben dort nur noch korrupte Politiker, vergnügungssüchtige, dekadente Bohemiens (zu denen auch Banev gehört), die brutalen Schläger einer Miliz – und die so genannten Naßmänner. Diese Menschen scheinen unter einer Erbkrankheit zu leiden, die dazu führt, dass sie ihre Haut stets feucht halten müssen, um zu überleben. Anstelle von normaler Nahrung scheinen sie nur Bücher zu benötigen. Die Nassmänner werden in einer Art Konzentrationslager eingesperrt, das als Leprosorium bezeichnet wird, offenbar werden auch diverse Experimente mit ihnen durchgeführt. Sie scheinen sich aber nicht besonders für die Machenschaften der Regierung zu interessieren. Stattdessen scharen sie die Kinder der Stadt um sich. Die Jugendlichen sind fasziniert von den Naßmännern und entwickeln sich – möglicherweise unter ihrem Einfluss – zu wahren Wunderkindern. |
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J. R. R. Tolkien: Gute Drachen sind rar Klett-Cotta 2000 214 Seiten, gebunden
Dieser Band enthält folgende drei Aufsätze von Tolkien: |
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Wilhelm Peter Herzog: Start zu den Sternen Franz Schneider Verlag 1959 160 Seiten, gebunden
Michael, dessen Eltern bei einem Flugzeugabsturz um Leben gekommen sind, wohnt bei seinem Onkel auf einer Südseeinsel und arbeitet auf dessen Farm zusammen mit seinem Freund Taluga, einem Polynesier. Eines Tages unternehmen Michael und Taluga einen Ausflug mit einer Segeljacht. Sie wollen eine Insel besuchen, auf der es angeblich spukt. Dort kommen sie auch an, aber anders, als sie es sich gedacht haben: Ein Taifun zerschlägt die Jacht und wirft die beiden jungen Männer an den Strand der Insel. Sie staunen nicht schlecht, als ihnen dort zunächst ein riesiges, intelligentes und recht zutrauliches Spinnenwesen begegnet und als sie wenig später ein raketenförmiges Raumschiff sehen, das mitten in einem Dorf der Inselbewohner steht. |
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Susanna Clarke: Jonathan Strange & Mr. Norrell Berliner Taschenbuch Verlag 2005 1021 Seiten
Anfang des 19. Jahrhunderts ist die Zauberei weitgehend aus England verschwunden. Die so genannten Zauberer sind nicht mehr als ein Herrenclub, in dem zwar viel debattiert, aber nichts bewirkt wird, denn über magische Kräfte verfügt keiner von ihnen – sie sind nur theoretische Zauberer. Da taucht ein gewisser Mr. Norrell auf, der für sich in Anspruch nimmt, der einzige praktizierende Zauberer Englands zu sein. Seine Kunst stellt er sogleich unter Beweis, indem er die steinernen Statuen einer Kirche zum Sprechen bringt. Die theoretischen Zauberer waren so leichtsinnig, ihn für ihresgleichen zu halten und haben sich deshalb im Vertrauen auf Norrells Scheitern darauf eingelassen, einen Handel mit ihm abzuschließen. Da jedoch niemand seinen Erfolg anzweifeln kann, sind sie verpflichtet, ihren Zaubererclub aufzulösen. Fortan dürfen sie sich nicht mehr als Zauberer bezeichnen. Norrells Ziel ist es nämlich, die wahre Zauberei – oder das, was er dafür hält – nach England zurückzubringen. Um dieses Ziel zu erreichen, verdrängt er alle eventuellen Konkurrenten und bringt alle erreichbaren Zauberbücher in seinen Besitz. Seiner Meinung nach muss die Magie wie ein Wissenschaftszweig studiert und ebenso angewendet werden. |
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Stephen King: Susannah Heyne 2005 494 Seiten
Die Schlacht gegen die Wölfe ist gewonnen – in der Calla Bryn Sturgis wird gefeiert. Die hochschwangere Susannah flieht vor ihren Freunden durch eine magische Tür ins New York des Jahres 1999. Genau genommen ist es nicht Susannah, die Roland, Eddie und Jake auf diese Weise im Stich lässt, sondern der Dämon Mia, von dem Susannah besessen ist. Dieser Dämon kann Susannahs Körper kontrollieren. Nur wenn Mia einverstanden ist, kann Susannah selbst irgend etwas tun – und das gestattet Mia ihr nur, wenn sie sich in der ihr völlig fremden Umgebung einer modernen Großstadt nicht zurechtfindet. Mias einziges Ziel ist es, den »Kleinen Kerl« auszutragen und ihn den Schergen des Scharlachroten Königs auszuliefern. Susannah begreift, dass der Dämon ein sehr naives Wesen sein muss, denn Mia glaubt, man würde es ihr erlauben, das Kind großzuziehen. Doch davon kann, da ist Susannah sicher, keine Rede sein. Von Mia erfährt Susannah, dass Roland der Vater des Kindes sein muss – auf eine recht bizarre Art und Weise hat der Dämon sich damals, zu Beginn von Rolands Suche nach dem Dunklen Turm, in den Besitz des Spermas des Revolvermanns gebracht. Das Kind, dem Mia den Namen Mordred geben will, soll Rolands Untergang sein. Mordred, so glaubt Mia, wird eines Tages der stärkste Brecher sein, den es je gegeben hat, und er wird den Dunklen Turm endgültig zum Einsturz bringen. |
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Frank McCourt: Ein rundherum tolles Land Luchterhand 1999 488 Seiten, gebunden
Das Buch fängt da an, wo »Die Asche meiner Mutter« endet. Frank McCourt wandert mit 19 Jahren in die USA aus, lässt das Elend in seiner Heimat, der irischen Stadt Limerick, hinter sich, und fängt in New York ein neues Leben an. Seine Lebensverhältnisse dort sind allerdings zunächst auch nicht viel besser und er leidet unter seinen entzündeten Augen, seinem starken irischen Akzent und dem Bewusstsein tiefer Sünde – denn er geht nicht mehr zur Beichte. Er hält sich mit verschiedenen Gelegenheitsjobs über Wasser, tritt in die Army ein, wird dort Schreibstubensoldat und schafft es nach vielen Jahren tatsächlich, Lehrer an einer High School zu werden und zu heiraten. Seine Mutter kommt für einige Zeit nach New York, aber dadurch entstehen nur zusätzliche Spannungen. Er besucht seinen Vater in Belfast, doch der erkennt ihn noch nicht einmal…. Seine Ehe geht in die Brüche. 1984 stirbt seine Mutter, 1985 sein Vater. Das Buch endet mit einer Szene, in der McCourt die Asche seiner Mutter auf einem Friedhof in Limerick verstreut. |
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Robert Merle: Malevil Aufbau Taschenbuch Verlag 2004 551 Seiten
Am »Tag X«, als der größte Teil der menschlichen Zivilisation durch einen Atomkrieg ausgelöscht wird, halten sich der Bauer Emmanuel Comte, seine Haushälterin und einige seiner Freunde gerade im Weinkeller der Burg Malevil in Südfrankreich auf. Im Schutz der meterdicken Burgmauern und einer Felswand, in deren Schatten die Anlage liegt, überleben sie den Atomschlag. Sie haben Glück: Die Burg ist fast völlig unversehrt geblieben, sogar einige Stalltiere haben überlebt. Das Land ringsum ist jedoch in eine Wüste verwandelt worden: Das Nachbardorf existiert nicht mehr, vom Wald stehen nur noch verkohlte Stümpfe und die Felder sind von einer Ascheschicht bedeckt. Es gibt allerdings keinen Fallout, denn es scheinen nur »saubere« Bomben eingesetzt worden zu sein. Emmanuel und seine Leute haben also gute Chancen, die nächsten Jahre zu überleben. Doch wofür sollten sie weiterleben, da sie doch womöglich die letzten Menschen sind? |
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C.S. Lewis: Der König von Narnia (Die Chroniken von Narnia Band 2) Ueberreuter 2005 163 Seiten, gebunden
Im zweiten Weltkrieg werden viele Kinder wegen der deutschen Luftangriffe auf London zu Verwandten aufs Land geschickt. So ergeht es auch den Geschwistern Peter, Susan, Edmund und Lucy. Sie werden im riesigen alten Haus ihres Onkels einquartiert. Dort entdeckt Lucy, das jüngste Kind, in einem alten Kleiderschrank eine Tür in eine andere Welt – Narnia. Dort sind seit Pollys und Digorys Abenteuern Jahrtausende vergangen. Seit Aslan die Welt verlassen hat, liegt Narnia unter dem Bann der ehemaligen Königin Jadis, die jetzt nur noch als die Weiße Hexe bekannt ist. Sie hat viele böse Wesen um sich geschart, für einen nie endenden Winter gesorgt und eine Schreckensherrschaft errichtet. Wer es wagt, sich ihr entgegenzustellen, den verwandelt sie in Stein oder lässt ihn von ihren Schergen töten. Edmund gerät unter den Bann der Hexe und verrät seine Geschwister an sie. Es liegt der Hexe viel daran, der Kinder habhaft zu werden, denn eine alte Legende besagt, dass der Tag ihres Todes gekommen sei, wenn wieder vier Menschen auf den Thronen Narnias sitzen. Doch die Hexe hat nicht mit der Wiederkehr Aslans gerechnet. Der gewaltige Löwe bringt den Frühling zurück und kann auch Edmund retten – aber er muss den höchsten Preis dafür zahlen.
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C.S. Lewis: Das Wunder von Narnia (Die Chroniken von Narnia Band 1) Ueberreuter 2002 168 Seiten, gebunden
Digory, dessen Mutter todkrank ist, lebt Ende des neunzehnten Jahrhunderts bei Onkel und Tante in London. Er freundet sich mit Polly an, die im Nachbarhaus wohnt. Gemeinsam erkunden die Kinder die miteinander verbundenen Dachböden und geraten so unversehens ins Arbeitszimmer von Digorys Onkel Andrew. Der verschrobene Kauz hat einige magische Ringe hergestellt, mit der er andere Welten zu erreichen hofft. Da er ebenso feige wie skrupellos ist, missbraucht er die Kinder für ein Experiment und zwingt sie, die Ringe überzustreifen. So gelangen die Kinder in die sterbende Welt Charn, wo Digory unabsichtlich die grausame Königin Jadis befreit, die ihr gesamtes Volk in einem Krieg um die Macht geopfert hat. Zusammen mit den Kindern gelangt Jadis nach London, wo sie zwar ihre Zauberkräfte verliert, nicht aber ihre Arroganz. Beim Versuch, die Macht an sich zu reißen, erregt sie zunächst einmal nur öffentliches Ärgernis. Polly und Digory versuchen, Jadis wieder aus dieser Welt zu entfernen, und gelangen auf diese Weise in eine Welt, die gerade erst entsteht. Sie werden Zeuge, wie Aslan, der mächtige Löwe, die Welt Narnia und alle Fabelwesen, die sei bewohnen, mit seinem Lied in die Existenz singt. Doch die Menschen sind verantwortlich dafür, dass das Böse in diese erst wenige Stunden alte Welt gelangt.
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Andreas Brandhorst: Perry Rhodan PAN-THAU-RA 2 - Die Trümmersphäre Heyne 2006 495 Seiten
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Brian Herbert / Kevin J. Anderson: Die Schlacht von Corrin Heyne 2005 862 Seiten
Der Kreuzzug gegen die Denkmaschinen tobt auch über 50 Jahre nach Serena Butlers Tod mit unverminderter Härte, ohne dass eine der beiden Seiten einen entscheidenden Sieg erringen konnte. Die Liga der Edlen verfügt mit den Holtzman-Schilden über einen effektiven Schutz und kann Raumschiffe mit dem neuartigen Faltraum-Antrieb erheblich schneller an jeden Ort des Universums bringen, als es den Robotern des Computer-Allgeists Omnius möglich ist. Omnius kann zum Ausgleich die schiere zahlenmäßige Überlegenheit seiner Flotten in die Waagschale werfen. Norma Cenva experimentiert mit einer lebensverlängernden Droge, die auf dem Wüstenplaneten Arrakis gefunden wurde, und entdeckt dabei völlig neue Möglichkeiten der Navigation im Weltraum. Allerdings zahlt sie einen hohen Preis dafür, denn unter den hohen Dosen der Droge beginnt ihr Körper sich zu verändern. Auf Arrakis spaltet der Stamm der Freien Menschen sich auf, denn die traditionsbewussten Anhänger des verstorbenen Helden Selim Wurmreiter lehnen es ab, sich bei den Außenweltlern anzubiedern, die auf Arrakis nach dem "Gewürz" suchen. |
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Helmut Schmidt: Jahrhundertwende Siedler 2000 250 Seiten
Helmut Schmidt wird zwar als Autor dieses Buchs bezeichnet, tatsächlich handelt es sich aber nicht um ein von ihm verfasstes Werk. Es enthält vielmehr die Gespräche, die Helmut Schmidt im Jahre 1997 mit Lee Kuan Yew, Jimmy Carter, Shimon Peres, Valéry Giscard d’Estaing, Ralf Dahrendorf, Michail Gorbatschow, Rainer Barzel, Henry Kissinger, Helmut Kohl und Henning Voscherau für die Fernsehserie "Am Ende des Jahrhunderts – Helmut Schmidt im Gespräch mit…" geführt hat. Die Sendungen wurden 1998 auf NDR und ARTE ausgestrahlt, die von Christoph Bertram moderierten Gespräche mussten dafür aber stark gekürzt werden. Einige der Sendungen habe ich damals gesehen und fand sie hoch interessant. In diesem Buch liegen die Gespräche ungekürzt vor und sind durchweg gut zu lesen, jedenfalls solange, wie sie nicht Parteiinterna oder andere Detailfragen deutscher Politik zum Thema haben, denn Parteipolitik habe ich schon immer als ziemlich langweilig empfunden. Schmidt und seine Gesprächspartner berichten über ihre politische Vergangenheit, sprechen aktuelle Missstände an, verschweigen aber auch nicht Fehler, die sie in ihrer aktiven Zeit selbst gemacht haben. Besonders interessant wird es dann, wenn Schmidt mit Leuten spricht, die einmal seine politischen Gegner waren, zum Beispiel Helmut Kohl, oder wenn seine Gesprächspartner erzählen, was sie über Helmut Schmidt denken.
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Tad Williams: Osten Ard 4 - Der Engelsturm Fischer 2003 894 Seiten
Simon und Prinzessin Miriamel haben Josuas Lager heimlich verlassen, um das Schwert Hellnagel zu gewinnen. Denn Hellnagel ist mit Minneyar identisch, dem dritten Großen Schwert, das in König Johans Grab versteckt sein soll und mit dessen Hilfe die freien Völker Osten Ards den Sturmkönig besiegen wollen. Miriamel allerdings will versuchen, mit ihrem Vater, dem wahnsinnigen König Elias, zu sprechen. Sie glaubt erkannt zu haben, dass er sich nur deshalb von Pryrates und dem Sturmkönig hat umgarnen lassen, um mit ihrer Hilfe seine tote Frau wiederzugewinnen. Der Troll Binabik ist den beiden mit seiner Wölfin gefolgt und tatsächlich erreichen sie die Begräbnisstätte in der Nähe des Hochhorsts völlig unbehelligt. Unterwegs kommen Simon und Miriamel sich zwar näher, aber ihre Beziehung ist und bleibt zunächst einmal hoch kompliziert. Als sie in Johans Grabhügel hinabsteigen, müssen sie mit Entsetzen feststellen, dass das Schwert verschwunden ist. Bevor sie sich noch Gedanken darüber machen können, ob es vielleicht schon längst in die Hände ihrer Feinde gefallen ist, rutscht Simon nach einem Angriff der unheimlichen Bukken in die Tiefe und muss sich allein in den lichtlosen Katakomben unter dem Hochhorst zurechtfinden. Während Binabik und Miriamel den Unterirdischen begegnen – einem Zweigvolk der Sithi – hat Simon eine weit weniger angenehme Begegnung mit einem alten Bekannten… |
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Frank Schätzing: Tod und Teufel Goldmann 2003 509 Seiten
Köln Anno Domini 1260. Jacop, seiner roten Haare wegen "der Fuchs" genannt, ist ein Vagabund, ein Dieb und Flötenspieler. Als er eines Abends in einen Apfelbaum in der Nähe der Dombaustelle klettert, um sich sein Abendessen zusammenzustehlen, wird er Zeuge eines Mordes. Gerhard Morart, der Dombaumeister, wird von einem Unbekannten vom Baugerüst gestoßen und stürzt zu Tode. Jacop, dem der Schreck in die Knochen fährt, fällt vom Baum und findet sich unvermittelt am Boden neben dem Sterbenden nieder. Der flüstert ihm etwas ins Ohr, bevor er sein Leben aushaucht. Das wiederum wird vom Mörder beobachtet und von dieser Minute an ist Jacops Leben in Gefahr, denn Gerhard Morart wurde wegen einer Verschwörung ermordet, an der Kölner Bürger aus den höchsten Kreisen beteiligt sind. |
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Johannes Thiele (Hrsg.): Das Buch der Deutschen Lübbe 2004 832 Seiten, gebunden
"Alles, was man kennen muss", lautet der Untertitel dieses dicken Wälzers. Alles, was man nach Meinung des Herausgebers kennen sollte, wenn man sich für Geschichte und Kultur Deutschlands interessiert, hätte man vielleicht eher sagen sollen. Denn die Auswahl der Texte, die in diesem Buch zusammengestellt sind, kann – wie der Herausgeber selbst in seinem ausführlichen Vorwort betont – niemals vollständig sein und sie ist stark subjektiv geprägt. Dem Buch liegt denn auch eine Karte bei, die man an den Verlag zurückschicken kann. Darin kann man selbst eintragen, welche anderen Texte man in der nächsten Auflage des Buchs sehen möchte und auf welche bereits vorhandenen verzichtet werden sollte. Das Projekt soll also nicht abgeschlossen sein, es soll sich weiter entwickeln. |
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George A. Romero / Susanna Sparrow: Dawn of the Dead Dino 2004 236 Seiten
Eine schreckliche Seuche sucht die Menschheit heim: Die Toten bleiben nicht tot, sondern erheben sich wieder und fallen als hirnlose Zombies über die Lebenden her, um sie zu zerreißen und ihr Fleisch zu fressen. Wer von einem Zombie nur verletzt wird, stirbt innerhalb weniger Stunden und verwandelt sich dann ebenfalls in einen lebenden Toten, der nur noch von seiner Gier nach Fleisch vorangetrieben wird. Die Seuche breitet sich immer schneller aus und die Menge der Zombies vergrößert sich erschreckend schnell, denn die Menschen sind nicht in der Lage, angemessen zu reagieren. Wer wäre auch bereit, einem Verwandten, der sich nach dem Tod in einen Zombie verwandelt, eine Kugel durch den Kopf zu jagen oder den Schädel abzuschlagen – denn dies ist der einzige Weg, einen lebenden Toten aufzuhalten? |
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Andreas Eschbach: Die Haarteppichknüpfer Bastei Lübbe 2005 319 Seiten
Die Lebensaufgabe eines Haarteppichknüpfers besteht darin, einen Teppich aus den Haaren seiner Frauen und Töchter zu knüpfen. Einen Teppich, der so fein und so kunstvoll gearbeitet ist, wie es seinem Verwendungszweck gebührt: Die Haarteppiche sind für den Palast des Imperators gedacht. Ein Haarteppichknüpfer verbringt sein gesamtes Leben mit der Arbeit an nur einem einzigen dieser wertvollen, einzigartigen Teppiche und das Geld, das er dafür erhält, muss ausreichen, um die nächste Generation seiner Familie zu ernähren. Seit Jahrtausenden prägt diese Tradition das Leben eines ganzen Planeten. Die Herstellung der Haarteppiche ist fast so etwas wie eine religiöse Pflicht und der auf einer fernen Welt residierende Kaiser ist Gegenstand abergläubischer Verehrung. Doch eines Tages breiten ketzerische Gerüchte sich aus. Es heißt, der Kaiser sei gestorben, und das mehrere Galaxien umfassende Imperium sei jetzt in der Hand von Rebellen. Doch die Gerüchte werden unterdrückt, wer sie weiterverbreitet, wird hingerichtet. Am Leben der Haarteppichknüpfer ändern die Gerüchte ohnehin nichts, denn immer noch sind die Haarteppichhändler unterwegs, immer noch landen Raumschiffe auf der Welt der Haarteppichknüpfer und transportieren Tausende der wertvollen Werke zu einem unbekannten Ort. |
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Frank Borsch: Perry Rhodan PAN-THAU-RA 1 - Die Lebenskrieger Heyne 2005 528 Seiten
Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken!
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Stephen King: Wolfsmond Heyne 2004 939 Seiten
Die Gemeinschaft des Revolvermanns Roland von Gilead – sein Ka-Tet – ist weiter unterwegs auf der Suche nach dem Dunklen Turm. Es gelingt ihnen, halb in die Welt hinüberzuwechseln, aus der Eddie Dean, Susannah und Jake stammen. Dort, im New York des Jahres 1977, steht Die Rose – ein Symbol für das Gute und für den Dunklen Turm. Um sie zu beschützen, müssen Rolands Leute das Grundstück kaufen, auf dem sie steht. Allerdings sind die Schergen des Scharlachroten Königs auch hier schon am Werk und es ist nur noch eine Frage von Tagen, bis sie das Grundstück (und damit auch die Rose) in ihre Gewalt gebracht haben werden. Zu allem Überfluss scheint Susannah schwanger zu sein – aber Eddie ist nicht der Vater. Susannah trägt das Kind eines Dämonen, und durch die Schwangerschaft erwacht ein weiterer Aspekt ihrer Persönlichkeit, eine Frau namens Mia, die alles tun wird, um ihr Kind zu schützen. |
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Unterwegs in die Welt von morgen Band 30 Ira Levin: Die sanften Ungeheuer (1970) Frederik Pohl: Donovans Traum (1947) Verlag Das Beste 1992 384 Seiten, gebunden, farbige Innenillustrationen
Li RM35M4419 ist ein außergewöhnlicher Junge: Eines seiner Augen ist blau, das andere braun, und er lässt sich lieber bei dem Namen nennen, den sein Großvater ihm gegeben hat: Chip. Diese Abweichungen von der Norm sind eigentlich unerhört, denn die Menschheit hat sich in den letzten Jahrhunderten unter der Leitung des Computers UniComp weiterentwickelt und eine Gesellschaftsform hervorgebracht, in der jede Einzelheit des Lebens streng reglementiert wird und in der heftige Gefühlsregungen nicht vorkommen. Es gibt nur vier Namen für Jungen und vier Namen für Mädchen, man ergreift den Beruf, den UniComp (genannt Uni) vorgibt, heiratet den von Uni bestimmten Partner und bekommt nur dann eigene Kinder, wenn Uni es erlaubt. Und niemand wird älter als 62 Jahre. Überall sind so genannte Raster aufgestellt, bei denen man sich registrieren muss, wenn man irgendwo hin reisen oder etwas erwerben möchte. Eigener Wille ist nicht gefragt, Uni trifft alle Entscheidungen für die Menschen. Damit all das funktioniert, müssen alle Menschen eine wöchentliche Behandlung über sich ergehen lassen. Was es damit auf sich hat, erfährt Chip, als er von einer Gruppe kontaktiert wird, die sich dieser Behandlung entzieht. Dabei wird den Menschen nämlich ein Drogencocktail verabreicht, der den Willen lähmt, Gefühle unterdrückt und jeden noch so rebellischen Charakter in ein freundliches, fügsames Mitglied der menschlichen Familie macht. |
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Richard Bachman: Der Fluch Heyne 1987 347 Seiten
William Halleck ist Rechtsanwalt und hat einflussreiche Freunde. Deshalb ist es für ihn kein Problem, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, als er einen Unfall verursacht, bei dem eine alte Zigeunerin getötet wird: Seine Freunde sorgen dafür, dass er straffrei bleibt. Allerdings hat er die Rechnung ohne den Vater der alten Frau gemacht. Das uralte Stammesoberhaupt Taduz Lemke sorgt auf seine eigene Weise für Gerechtigkeit – er belegt Halleck mit einem Fluch. Von Stund an nimmt Halleck ab, egal wie viel Essen er in sich hineinstopft. Zuerst ist er gar nicht so unglücklich deswegen, denn bisher hatte er Übergewicht, oder, genauer gesagt: Er war viel zu fett. Aber nach einigen Tagen nimmt der unaufhörliche Gewichtsverlust beunruhigende Formen an, zumal Hallecks Ärzte keinen Grund dafür finden können. Allmählich fängt Hallecks Frau an, sich ernsthaft Sorgen zu machen. Sie möchte, dass er eine Spezialklinik aufsucht, doch Halleck glaubt, den wahren Grund für seine mysteriöse Krankheit erkannt zu haben: Den Fluch des alten Zigeuners. |