Dies ist der fünfte Teil einer Übersicht meiner neueren Bücher in der Reihenfolge, in der ich sie seit August 2002 gelesen habe. Jedes Buch erhält eine laufende Nummer, die "ältesten" Bücher stehen unten.
1. Teil - Nr. 1 bis 50![]() |
Douglas Preston / Lincoln Child: Ritual Knaur 2006 522 Seiten
Medicine Creek liegt inmitten endloser Maisfelder in Kansas und ist eine sterbende Stadt. Abgesehen vom Maisanbau und einer Truthahnschlachterei gibt es praktisch keine Wirtschaft oder Industrie, und der Maisanbau geht immer mehr in den Besitz großer Konzerne über, die die Kleinbauern des Ortes verdrängen. Kein Wunder also, dass jeder, der es sich leisten kann, die Stadt auf Nimmerwiedersehen verlässt. Alle Hoffnungen auf Besserung gründen sich nun auf das Projekt einer Universität, die nach einem geeigneten Testgelände für den Anbau von gentechnisch verändertem Mais sucht. Medicine Creek und eine Nachbarstadt wetteifern um dieses Angebot, und ein Sachverständiger ist vor Ort, um die endgültige Entscheidung zu fällen. Bedenken wegen der Gefahren der Gentechnologie werden ignoriert, denn das Projekt könnte die Existenz der Stadt retten. |
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Laotse: Tao Te King Heinrich Hugendubel Verlag 2004 231 Seiten, gebunden
Dieses Buch enthält alle 81 Abschnitte des Tao Te King, sowie eine Einleitung und Kommentare von Richard Wilhelm zu jedem Abschnitt, und einiges an ergänzenden Erläuterungen zum Taoismus. Mehr kann ich zu dem Buch nicht sagen, denn ich habe es nicht verstanden – was keine Schande ist, wenn man berücksichtigt, dass Laotse sich mit seinen Texten etwas annähert, das per se unbegreiflich und unnennbar ist. Er schreibt selbst: "Der Sinn, der sich aussprechen lässt, ist nicht der ewige Sinn. Der Name, der sich nennen lässt, ist nicht der ewige Name" Das verstehe ich so: Wenn einer das Tao (den "Sinn") beschreibt, dann beschreibt er nicht das eigentliche Tao, sondern irgend etwas anderes. |
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Stephen King: Dreamcatcher Ullstein 2003 767 Seiten
Als die vier Freunde Henry Devlin, Gary "Jonesy" Jones, Pete Moore und Joe "Biber" Clarendon dem geistig zurückgebliebenen Douglas Cavell (genannt "Duddits") begegnen, ahnen sie noch nicht, dass diese Begegnung ihr ganzes Leben verändern wird. Die vier Jungen bewahren Duddits davor, von älteren Raufbolden gedemütigt und misshandelt zu werden, und freunden sich mit ihm an. Duddits ist in mehr als nur einer Hinsicht außergewöhnlich. Er hat unter anderem starke telepathische Kräfte – und verleiht seinen neuen Freunden ähnliche, wenn auch schwächere Fähigkeiten. Er ist wie ein "Traumfänger", der seine Freunde geistig miteinander verbindet. Auf diese Weise retten die Jungs ein Mädchen, das in einen Abwasserkanal gefallen ist. Als die Raufbolde, gegen die sie Duddits einst verteidigt haben, bei einem Autounfall ums Leben kommen, geben die vier Freunde sich die Schuld an diesem Ereignis. Sie glauben, sie hätten es "herbeigeträumt". Danach gehen sie getrennte Wege und auch der Kontakt zu Duddits bricht ab, aber ihre besonderen Fähigkeiten verlieren sie nie. |
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Christopher Moore: Der törichte Engel Goldmann 2005 256 Seiten
Weihnachten naht. Der Engel Raziel hat den Auftrag, ein Kind zu finden, dessen Weihnachtswunsch nur durch göttliche Hilfe erfüllt werden kann. Einen geeigneten Kandidaten findet er im kalifornischen Küstenstädtchen Pine Cove, denn dort beobachtet der siebenjährige Josh Baker, wie eine Frau den Weihnachtsmann tötet. Damit das Weihnachtsfest und die ersehnten Geschenke nicht ausfallen, wünscht Josh sich, der Weihnachtsmann möge von den Toten auferstehen - ein Wunsch, den Raziel ihm gern erfüllen will. Natürlich handelt es sich bei dem Toten nicht um den Weihnachtsmann, sondern um den Immobilienmakler Dale Pearson, der - im Weihnachtsmannkostüm steckend - einen Dieb auf frischer Tat ertappen wollte. Dieser Dieb war aber ausgerechnet seine Exfrau Lena, mit der er erst vor wenigen Stunden heftig aneinander geraten war. Lena war gerade dabei, einige von Dales Kiefern zu stehlen, um sie den Armen als Weihnachtsbäume zu schenken. Im entstehenden Handgemenge war Dale in Lenas Spaten gefallen und hatte sich selbst aufgespießt. |
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Theodor Rhys: Projekt: Sporen-Nebel De Holtes Verlag 2007 570 Seiten
Im September 2006 verschwinden insgesamt ca. 20.000 Kinder überall auf der Welt, als hätte der Erdboden sie verschluckt. Wenig später tauchen sie ebenso plötzlich wieder auf – anscheinend unversehrt. Die Regierungen wissen, was es damit auf sich hat: Sie sind einen Handel mit den Liaren eingegangen, den humanoiden Bewohnern des Saturnmonds Titan. Die Liaren sind ein Volk aus Klonen, die angeblich unter einer Verarmung ihres Genpools leiden. Sie brauchen quasi "frisches Blut", das sie den Kindern entnehmen wollen. Im Gegenzug wollen sie der Menschheit ihr gesamtes hoch entwickeltes Wissen zur Verfügung stellen. |
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Clark Darlton: Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall Moewig-Verlag, 1967 157 Seiten
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Douglas Adams: The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy / The Restaurant at the End of the Universe Picador, 2002 180 / 200 Seiten
Als Arthur Dents Haus abgerissen wird, weil es dem Bau einer Umgehungsstraße im Weg steht, denkt der ahnungslose Erdling, dies sei der schwärzeste Moment seines Lebens. Doch dann kommt sein alter Freund Ford Prefect vorbei und erzählt ihm, die Erde solle in wenigen Minuten vernichtet werden. Ford behauptet, er selbst komme von einem kleinen Planeten aus dem Gebiet der Beteigeuze. Ford rettet seinen Freund, als tatsächlich die Vogonen auftauchen, indem er seinen "elektronischen Daumen" hebt und sich per Anhalter mitnehmen lässt. Kurz darauf sprengen die Vogonen die Erde, da der Planet dem Bau einer Hyperraum-Expressroute im Weg steht. |
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Lynne Truss: Für dich immer noch Sie Arschloch! Goldmann, 2007 221 Seiten, gebunden
Eigentlich spricht Lynne Truss mir ja aus dem Herzen, wenn sie in diesem Buch über Unhöflichkeit, Gleichgültigkeit, Verantwortungslosigkeit, Respektlosigkeit, mangelnde Kritikfähigkeit und Ignoranz herzieht oder die Rücksichtslosigkeit der Leute gegenüber ihren Mitmenschen, fremdem Eigentum und so weiter beklagt. Was sie übrigens in durchweg sehr amüsanter und teilweise auch selbstironischer Weise macht, indem sie sechs gute Gründe dafür aufführt, zu Hause zu bleiben und die Tür zu verrammeln. Sie erklärt an (echten oder fiktiven) Beispielen, was sie damit meint, und versucht zu erklären, warum sich die Menschen so gehen lassen. Der "universelle Verpiss-dich-Reflex" hat mir am besten gefallen. Es geht in diesem Buch nicht etwa um die so genannten Manieren oder um sinnlose Etikette, sondern um Dinge des täglichen Miteinanders, die eigentlich selbstverständlich sein sollten. |
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Anne Rice: Der Fürst der Finsternis Goldmann, 2006 607 Seiten
Lestat de Lioncourt, geboren gegen Ende des 18. Jahrhunderts, ist zwar adeliger Herkunft, aber seine Familie ist verarmt und ihr Besitz befindet sich in der ländlichen Provinz. Seine Mutter Gabrielle ist die einzige Person, die ihm etwas bedeutet, aber sie ist todkrank. So ist es kein Wunder, dass der rebellische junge Mann sich in seiner Heimat fehl am Platz fühlt. Eines Tages begegnet Lestat dem jungen Nicolas de Lenfent, der ebenfalls aus der Enge seines bisherigen Lebens ausbrechen will - sein Traum ist es, Musiker zu werden. Die beiden jungen Männer verbringen viel Zeit miteinander, entdecken ihre Gemeinsamkeiten und brennen eines Tages nach Paris durch, um sich dort einer Theatergesellschaft anzuschließen. Lestat und Nicolas leben in Paris zwar arm, aber glücklich. Doch dann wird Lestat von dem uralten Vampir Magnus entführt, der seiner untoten Existenz in den Flammen ein Ende setzen will, aber nicht, ohne zuvor einen "Nachkommen" erschaffen zu haben: Er macht Lestat zum Vampir und hinterlässt ihm nicht nur erhebliche Macht durch die Übertragung seines Blutes, sondern auch große Reichtümer und eine sichere Zuflucht in einem Turm. |
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C.S. Lewis: Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia Ueberreuter, 2003 186 Seiten, gebunden
Narnia ist von den Telmarern erobert worden, Menschen aus dem Land Telmar weit hinter den westlichen Bergen. Die Telmarer haben dafür gesorgt, dass viel von der Magie Narnias verschwunden ist: Die meisten Tiere haben ihre Sprache verloren, Wesen wie die Nymphen, die lebenden Bäume, die Zwerge, die Faune und andere wurden entweder in einen ewigen Schlaf versetzt oder vertrieben. Nur wenige dieser Wesen leben noch in Narnia, doch sie müssen sich verstecken, denn die Könige der Telmarer jagen sie und wollen jegliche Erinnerung an sie auslöschen. Kaum noch etwas erinnert an das einstige goldene Zeitalter. Prinz Kaspian, der eigentlich rechtmäßiger König von Narnia sein sollte - soweit ein Telmarer überhaupt das Recht haben kann, Narnia zu beherrschen - lebt bei seinem Onkel Miraz, einem Usurpator, der Kaspians Vater und alle Getreuen des früheren Königs ermordet hat. Als die Frau des Usurpators einen Sohn zur Welt bringt, ist Kaspians Leben in Gefahr, denn er würde Miraz’ Sohn das Erbe streitig machen. |
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David Brin: Copy Heyne, 2005 688 Seiten
Albert Morris ist Privatdetektiv. Dass er mehrere zeitaufwändige Fälle gleichzeitig verfolgen kann, liegt nur zum Teil an seinen guten kombinatorischen Fähigkeiten – entscheidend für seinen Erfolg ist eine revolutionäre Technologie, die seit ca. zwei Generationen genutzt wird und die die menschliche Gesellschaft grundlegend verändert hat: Es ist möglich, die "Stehende Welle" eines menschlichen Bewusstseins (also die Gesamtheit aller Erinnerungen und Gefühle, die Persönlichkeit – kurz: Die Seele eines Menschen) zu kopieren und in künstliche Körper zu übertragen – und zwar beliebig oft zur gleichen Zeit. Die dazu benötigten Geräte sind billig, es gibt sie inzwischen in praktisch jedem Haushalt. Die aus nanotechnologisch aufgerüstetem Ton bestehenden künstlichen Körper sind instabil und haben eine Lebensdauer von nur einem Tag. Schafft eine solche Kopie (die man als "Dito" oder "Golem" bezeichnet) es jedoch, zu ihrem "Original" zurückzukehren, dann kann der Mensch alle Erinnerungen der Kopie in sich aufnehmen ("inloaden"), so dass auch die Kopie in gewisser Weise weiterlebt. |
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Suiren Kimura: Resident Evil 9 - Tödliche Freiheit Panini Books, 2007 283 Seiten
Die Liberty ist ein ehemaliges Luxus-Kreuzfahrtschiff, das in den Besitz der Umbrella-Coporation übergegangen ist. Das Schiff ist auf dem Weg von England nach New York. Mit an Bord ist US-Marshal José Lopez, der den mutmaßlichen Serienmörder Jack Trump in die USA überführen soll. Die Söldnerin Louise Kah, ein eigenartiger Reporter und ein todkrankes Mädchen sind weitere Passagiere. Die eigentliche Bestimmung des Schiffes besteht jedoch darin, Proben eines neu entwickelten Virus zu transportieren. Es ist das von Robert Chan für Umbrella entwickelte C-Virus, das aus den Varianten Red Light und Green Light besteht. Wie das T-Virus, das für den Untergang Raccoon Citys verantwortlich war, verändert auch das C-Virus jeden Körper, der damit infiziert wird. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass das Opfer seine Persönlichkeit nicht verliert und - wenn es über einen ausreichend starken Willen verfügt - seine Mutation sogar bewusst kontrollieren kann. |
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Alfred Bester: Golem100 Bastei Lübbe, 1980 383 Seiten
Im 22. Jahrhundert sind die großen Städte Nordamerikas zu einem gigantischen überbevölkerten Slum verschmolzen, der als "Guff" bezeichnet wird. Die meisten Menschen leben in Armut. Frisches Wasser und Wärme gehören zu den wertvollsten Gütern. Das Recht ist auf der Seite derjenigen, die es sich leisten können. Als eine Serie bestialischer Morde für Unruhe im Guff sorgt, wird Subadar Ind'dni mit der Untersuchung der Vorfälle beauftragt. Seine Ermittlungen führen ihn zu dem Chemiker Blaise Shima, einem genialen Schöpfer neuer Parfüme (die wegen des Wassermangels reißenden Absatz finden), der regelmäßig spurlos verschwindet und dessen Wege sich stets mit denen der Opfer der Mordserie kreuzen. Die Privatermittlerin Gretchen Nunn findet heraus, dass Shima unter Persönlichkeitsspaltung leidet. Wenn er verschwindet, schlüpft er in die Rolle eines gewissen "Mr. Wish", der todessehnsüchtige Menschen am Geruch erkennen kann und ihnen folgt, um ihnen diesen Wunsch zu erfüllen. Aber er ist nicht das Monster, das die Morde begeht. |
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Uwe Anton: Die Schöpfungsmaschine (Perry Rhodan - Der Posbi-Krieg 6) Heyne, 2007 382 Seiten
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Monika Felten: Die Macht des Elfenfeuers (Die Saga von Thale 2) Piper, 2005 478 Seiten
Mehr als 200 Jahre sind seit dem Sieg Sunnivahs über An-Rukhbar vergangen. Es gibt wieder Riesenalpe in Thale, eine kleine Siedlung der Nebelelfen wurde gegründet und in der Festungsstadt Nimrod kann sich niemand auch nur vorstellen, dass die Gefahr noch immer nicht vorbei sein könnte. Tatsächlich braut sich jedoch im Norden neues Unheil zusammen, denn der Meistermagier Asco-Bahrran ist nicht tot. Er hat sein Leben mittels schwarzer Magie verlängert und bereitet nun in der Finstermark einen Angriff auf Thale vor. Er hat einige abtrünnige Druiden sowie eine große Cha-Gurrlinen-Armee um sich geschart. Außerdem ist es ihm gelungen, zahlreiche Quarline zu züchten. Diese mörderischen Raubtiere transportiert er auf magischem Wege mitten in eine Feier der Nebelelfen hinein – fast das gesamt Volk wird niedergemetzelt. Die Elfenkriegerin Naemy und ihr Sohn Tabor gehören zu den wenigen Überlebenden, denn sie waren gerade in Nimrod. Auch dort schlägt Asco-Bahrran zu: Einer seiner Untermagier stiehlt Sunnivahs Amulett, das in der Festungsstadt aufbewahrt wurde. |
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Ralf Keß: Wir vom Jahrgang 1967 – Kindheit und Jugend Wartberg Verlag 2007 63 Seiten, gebunden
Im Wartberg-Verlag ist eine ganze Reihe so genannter "Jahrgangsbände" erschienen. Autoren, die jeweils im entsprechenden Jahr geboren sind, fassen zusammen, was aus ihrer Sicht für diesen Jahrgang prägend war. Behandelt werden immer die ersten 18 Lebensjahre, das Ganze wird eingebettet in die weltpolitischen Ereignisse und gesellschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit. Wie wurden wir erzogen? Was waren unsere ersten Spielsachen? Welche Hobbys hatte "man" in dieser Generation, welche Musik war aktuell, inwieweit wurden wir vom Zeitgeist beeinflusst? |
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Michael Marcus Thurner: Befreiung in Camouflage (Atlan Lepso 3) Fanpro, 2007 334 Seiten
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Ian Kershaw: Der Hitler-Mythos DVA, 1999 396 Seiten, gebunden
Von Sir Ian Kershaw stammt eine hochinteressante Hitler-Biografie, die ich vor einigen Jahren gelesen habe. Darin kommt allerdings eine Sache etwas kurz, nämlich der Führer-Mythos, also Hitlers aus heutiger Sicht unglaubliche Popularität – oder, besser gesagt, das unfassbare Ausmaß der Verehrung, das diesem Mann damals entgegengebracht worden ist. So wirkt die Tatsache, dass viele Deutsche selbst in der Zeit des Niedergangs des Dritten Reichs noch geglaubt haben, Hitler treffe nicht die Schuld am Krieg, am Elend des Volkes und den Verbrechen der Nazis, kaum mehr verständlich. Man hatte geglaubt, Hitler wisse gar nichts von den diversen Vorgängen an der Front und im Reich, habe sie nicht gewollt und würde gegen sie vorgehen, sobald er davon erführe. |
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Frank Böhmert: Die Psi-Fabrik (Perry Rhodan - Der Posbi-Krieg 5) Heyne, 2007 413 Seiten
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Christopher Moore: Der kleine Dämonenberater Goldmann, 2005 317 Seiten
Vor 70 Jahren hat Travis O’Hearn zufällig und unwissentlich den Dämon Catch beschworen. Seitdem ist er nicht mehr gealtert, außerdem ist er unverwundbar und kann dem Dämon Befehle erteilen (manchmal jedenfalls). Das klingt zwar recht angenehm, aber der Preis dafür ist hoch. Catch hat nämlich einen unstillbaren Hunger auf Menschenfleisch. Normalerweise ist Catch nur so groß wie ein Kind, vor allem aber ist er in dieser Gestalt unsichtbar. Wenn er frisst, wächst er zu einem riesigen Monster heran und wird auch für andere Menschen sichtbar. Travis wird den Dämon nicht los, denn das Biest ist praktisch unverwüstlich, und Travis ist nicht mehr im Besitz der Formeln, mit denen man den Dämon zurück in die Hölle schicken könnte. Also bleibt Travis nichts anderes übrig, als dem Dämon nach Möglichkeit Opfer zuzuführen, die den Tod seiner Ansicht nach verdient haben, und nach der Frau zu suchen, der er die Beschwörungsformeln seinerzeit gegeben hat. |
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Michael Weisser: Digit Suhrkamp, 1983 280 Seiten
Jahrhunderte nach einem globalen Atomkrieg gibt es nur noch ein einziges nicht zerstörtes oder verseuchtes Land auf der Erde. Mit Hilfe der Computertechnologie wurde dort eine Staatsform entwickelt, in der alle Menschen gleich sind. Jeder hat die gleichen Chancen, alle Güter sind gleich verteilt. Es gibt aber auch keine echte Kreativität mehr, alles verläuft in starren, vorgegebenen Bahnen. Diese Gleichschaltung wird unter anderem durch totale Kontrolle erreicht. Jede Handlung wird aufgezeichnet und ausgewertet, jede Abweichung von der Norm wird geahndet. Die meisten Menschen sind zufrieden mit dieser Existenz. Wer jedoch gegen das allumfassende System aufbegehrt, wird gnadenlos eliminiert. Dennoch nimmt der Protest allmählich zu. Parolen werden auf Wände geschrieben, öffentliche Computerterminals werden demoliert oder durch sinnlose Eingaben lahm gelegt. |
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Arndt Ellmer: Im Netz der Nonggo (Perry Rhodan Autorenbibliothek 1) Moewig-Verlag 2000 224 Seiten, gebunden
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Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre dtv, 2004 376 Seiten
England im Jahre 1985: Das gesamte Volk ist derart begeistert von Kunst und Literatur, dass die meisten Kriminalfälle, wie auch das organisierte Verbrechen, sich auf diesen Bereich konzentrieren. Kein Wunder also, dass die Polizei eine ganze Reihe von Spezialeinheiten aufgestellt hat. Die insgesamt 30 SpecOps-Teilbereiche beschäftigen sich allerdings nicht nur mit Fällen von Manuskriptfälschungen, Kunstraub und ähnlichen Delikten. So gibt es Einheiten wie die ChronoGarde, die in Vergangenheit und Zukunft reist, um Zeitparadoxa zu verhindern (oder selbst zu erzeugen). Andere SpecOps-Abteilungen beschäftigen sich auch mit der Bekämpfung von Vampiren und Werwölfen. England hat aber noch ganz andere Probleme. Seit über hundert Jahren befindet das Land sich im Kriegszustand mit Russland. Auslöser des Krieges ist die Besetzung der Halbinsel Krim durch England. Außerdem hat die Volksrepublik Wales sich von England losgesagt und entlang der Grenze kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Kein Wunder also, dass der Goliath-Konzern, der sich mit Waffenhandel und –forschung beschäftigt, immer mehr an Macht im Land gewinnt. |
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Monika Felten: Elfenfeuer (Die Saga von Thale 1) Piper, 2003 476 Seiten
Das friedliche Land Thale wurde vor einigen Jahren vom grausamen Schwarzmagier An-Rukhbar erobert. Mit der Hilfe dämonischer Krieger aus dem Norden und gewissenloser Magier wurde die Gütige Göttin aus Thale vertrieben und in der Zwischenwelt eingekerkert. Fast das ganze Volk der Nebelelfen wurde ausgerottet, die Druiden wurden getötet. Die Menschen von Thale leben seitdem in Knechtschaft. Doch Anthok, der letzte Druide, hat An-Rukhbar mit einem Fluch belegt und die Ankunft eines Befreiers vorausgesagt, der den Herrscher stürzen werde. Da An-Rukhbar diesen Fluch sehr ernst nimmt, dürfen keine Kinder geboren werden. Da viele Frauen sich nicht an dieses Gebot halten, befiehlt An-Rukhbar seinem obersten Feldherrn Tarek und dem Meistermagier Asco-Bahrran, zum fraglichen Zeitpunkt alle Schwangeren und alle Kinder zu töten. Doch eine Frau entgeht dem Gemetzel. Die junge Ilahja bringt ihre Tochter Sunnivah in der Wildnis zur Welt, bevor sie stirbt. Treue Freundinnen bringen Sunnivah in Sicherheit und verstecken sie vor den Schergen An-Rukhbars. |
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Resident Evil Archives Future Press, 2006 352 Seiten, gebunden
Dieses großformatige, gebundene, komplett farbig und auf hochwertigem Papier gedruckte Buch ist zwar nicht gerade billig, Fans der Resident Evil – Spieleserie werden aber feststellen, dass es jeden Cent wert ist. Der Band enthält Unmengen von Abbildungen und Daten aus allen Resident Evil – Titeln. Nur Resident Evil 4, die "Gun Survivor"-Reihe und die "Outbreak"-Spiele blieben ausgespart. |
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Chauncey Loomis: Verloren im ewigen Eis Piper, 2002 350 Seiten
In diesem Buch rekonstruiert der Forscher und Dokumentarfilmer Chauncey Loomis das Leben des amerikanischen Geschäftsmanns, Zeitungsverlegers und Polarforschers Charles Francis Hall, soweit es bekannt ist. Schon die Schilderungen der ersten Expeditionen sind sehr interessant, besonders wegen des exzentrischen Charakters eines Möchtegern-Abenteurers, der es trotz aller anfänglichen Naivität tatsächlich schaffte, seine ehrgeizigen Ziele wenigstens teilweise zu erreichen. Später wird das Buch sogar spannend wie ein Krimi, wenn es um die Umstände von Halls Tod und das Scheitern der Polaris-Expedition geht. |
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Hubert Haensel: Der Milliardenmörder (Perry Rhodan – Der Posbi-Krieg 4) Heyne, 2007 368 Seiten
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Christopher Moore: Die Bibel nach Biff Goldmann, 2002 573 Seiten
Im Neuen Testament klafft eine Lücke im Leben Jesu. Man kann in den Evangelien nachlesen, wie Jesus mit seinen Jüngern durch die Lande gezogen ist, Wunder gewirkt und gepredigt hat, und wie er schließlich gekreuzigt wurde. Aber was hat Jesus Christus in seinen Jugendjahren gemacht? Wie wurde er überhaupt zum Messias? Gott beschließt, dass diese Lücke nach ca. 2000 Jahren endlich geschlossen werden soll. Deshalb erhält der Engel Raziel den Auftrag, einen gewissen Levi bar Alphaeus von den Toten zu erwecken. Dieser Levi, genannt Biff, war der Jugendfreund Jesu und hat ihn auf all seinen Wegen begleitet. Biff wird in einem Hotelzimmer eingeschlossen und muss dort unter Raziels Aufsicht die fehlende Geschichte niederschreiben. |
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David Alexander: Gene Roddenberry Heyne, 1997 699 Seiten
Diese autorisierte Biographie des Schöpfers von Star Trek ist in weiten Teilen nur für Fans der Serie lesenswert. Die ersten Kapitel, in denen es um Roddenberrys Kindheit und Jugend sowie um seine ersten Schritte im TV-Geschäft geht, sind aber durchaus auch von allgemeinem Interesse, weil man einiges über den Alltag einfacher Leute in den USA der Vor- und Nachkriegszeit liest, und weil Roddenberrys Kriegserlebnissen breiter Raum gewährt wird. Danach allerdings, wenn es an die Produktion der klassischen Star Trek – Fernsehserie und die damit verbundenen Schwierigkeiten geht, wird das Buch etwas langatmig. Für Fans dürften die vielen Briefe, Memos und anderen Texte Roddenbarrys, die hier abgedruckt sind und die ein sehr plastisches Bild des (wie es im Klappentext heißt) "knallharten" Showbusiness zeichnen, aber höchst interessant sein. Aus diesen Texten gehen Roddenberrys Überzeugungen und die Vorstellungen, die er von Star Trek hatte, sehr gut hervor. Es werden auch immer wieder diverse Anekdoten und Erinnerungen anderer Personen eingestreut, die das Ganze etwas auflockern. |
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Stephen King: Das Bild Heyne, 2005 574 Seiten
Rosie Daniels wird jahrelang von ihrem sadistischen Ehemann Norman gequält, misshandelt und missbraucht. Sie wird wie eine Gefangene gehalten und erleidet aufgrund der brutalen Schläge sogar eine Fehlgeburt. Eines Tages wird ihr klar, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder wird Norman sie eines Tages umbringen, oder – was möglicherweise noch schlimmer wäre – sie muss die endlose Qual noch mehrere Jahre ertragen. Kurz entschlossen verlässt sie das Haus, ohne mehr mitzunehmen als die BankCard ihres Mannes, die sie nur ein einziges Mal benutzt und dann wegwirft. Sie findet Zuflucht in einem Frauenhaus in einer viele Meilen entfernten Stadt und nimmt ihren Mädchennamen – McClendon – wieder an. Sie wagt es nicht, sich an die Polizei zu wenden, da sie davon überzeugt ist, alle Kollegen ihres Mannes seien eine verschworene Gemeinschaft und dort könne sie keine Hilfe erwarten. |
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Christian Montillon: Die acht Namenlosen (Atlan Lepso 2) Fanpro, 2006 316 Seiten
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Cathrin Hartmann: Friedhof der Raumschiffe (Perry Rhodan – Der Posbi-Krieg 3) Heyne, 2007 382 Seiten
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Frank Borsch: Fleisch der Erinnerung (Perry Rhodan Autorenbibliothek 3) Pabel-Moewig Verlag 2002 224 Seiten, gebunden
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Philip K. Dick: Simulacra Heyne, 2005 268 Seiten
Irgendwann in naher Zukunft: Überall im alltäglichen Leben werden künstliche Menschen eingesetzt, so genannte Simulacra. Unter anderem simulieren sie eine intakte Nachbarschaft auf dem von Menschen besiedelten Mars. Allerdings wissen die meisten Menschen (die "Bes") nicht, dass auch der Präsident der Vereinigten Staaten von Europa und Amerika (USEA) ein solches Simulacrum ist. Die wahre Macht liegt, wie einige wenige Eingeweihte (die "Ges") zu wissen glauben, in den Händen der First Lady Nicole Thibodeaux. Sie ist eine durch die Medien zu einer Art Halbgöttin hochstilisierte Ikonenfigur geworden, die von den tumben Massen der Bes verehrt wird. Doch auch Nicole ist nicht "echt". Sie wird seit Jahrzehnten von verschiedenen Schauspielerinnen verkörpert und ist nur die Marionette eines Rates, der von niemandem gewählt worden ist und nie selbst in Erscheinung tritt. Der Rat ist in der Lage, mit einer Zeitmaschine sowohl in die Zukunft zu blicken als auch in die Vergangenheit zu reisen. |
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Herbert W. Franke: Einsteins Erben Suhrkamp, 1996 581 Seiten
Dieser Sammelband enthält die Romane Ypsilon Minus aus dem Jahre 1976 und Zone Null aus dem Jahre 1972 sowie die Anthologie Einsteins Erben aus dem Jahre 1972. |
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Leo Lukas: Stern der Laren (Perry Rhodan – Der Posbi-Krieg 2) Heyne, 2006 367 Seiten
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Wolfgang Jeschke / Sascha Mamczak (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 2004 Heyne 2004 1047 Seiten
Üblicherweise mache ich um diese alljährlich erscheinenden voluminösen Bände einen weiten Bogen (zu teuer, zu dick). Schande über mich! Denn eigentlich gehört das SF-Jahr zum Pflichtprogramm jedes SF-Fans. Dass ich das SF-Jahr 2004 jetzt erst als gelesen erwähne, liegt daran, dass man diese Bücher nicht wie einen Roman durchlesen kann, jedenfalls geht es mir so. Ich kann die Artikel immer nur quasi häppchenweise zu mir nehmen, deshalb dauert’s dann halt etwas länger, bis ich damit durch bin. |
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Mary Doria Russell: Sperling Heyne, 2004 664 Seiten
Im Jahre 2019 werden auf der Erde Funksignale empfangen, die unbestreitbar außerirdischen Ursprungs sind. Bei den Übertragungen handelt es sich um wunderschöne Gesänge, die christlichen Chorälen gleichen. Als Quelle wird ein Sonnensystem identifiziert, das nur wenige Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Man könnte es also durchaus innerhalb einer vertretbaren Zeit erreichen. Der Jesuitenpater Emilio Sandoz, der mit Jimmy Quinn (dem Entdecker der Funksignale) eng befreundet ist und zu den ersten Personen gehört, die von Jimmy informiert werden, erkennt darin einen Beweis für das Wirken Gottes. Seiner Meinung nach ist es Gottes Wille, dass die Jesuiten eine Expedition zu der unbekannten Welt ausrüsten. Es gelingt ihm tatsächlich, die Gesellschaft Jesu von diesem Plan zu überzeugen. Die Tatsache, dass die Vorbereitungen völlig problemlos ablaufen, scheint Emilios Meinung zu bestätigen. Ein Asteroid, der für den Erzabbau ausgerüstet worden war, wird für den Raumflug umgebaut. Sandoz, eine kleine Gruppe anderer Ordensmitglieder und einige Freunde (darunter Jimmy Quinn) machen sich auf die Reise. |
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Paul Scheerbart: Lesabéndio. Ein Asteroidenroman SWAN Buch-Vertrieb, 1994 219 Seiten
Die Bewohner des Asteroiden Pallas sind ein interessantes Völkchen. Ihr Körper gleicht einem großen Molch, dessen Körper bis zu mehreren Metern Höhe gestreckt werden kann. Sie haben nur einen großen Saugfuß, dafür aber mehrere Arme und Flügel, sowie dehnbare Hautlappen, die sie nach vorne über das Gesicht oder (zum Schlafen) zeltartig über den ganzen Körper ausweiten können. Sie werden nicht geboren, sondern »geknackt«: Sie wachsen in großen Nüssen heran. Auch der Asteroid Pallas ist ungewöhnlich: Er ist am Nord- und Südpol trichterförmig ausgehöhlt, die Spitzen der beiden gewaltigen Trichter treffen sich in der Mitte im Inneren des Asteroiden. Die Bewohner von Pallas leben an den Innenwänden der Trichter und beschäftigen sich hauptsächlich mit der künstlerischen Ausgestaltung derselben. Über dem Nordtrichter schwebt eine riesige Wolke, die dem Asteroiden Licht spendet. |
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Wim Vandemaan: Totentaucher (Atlan - Lepso 1) Fanpro, 2006 328 Seiten
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Götz R. Richter: Msuri Der Kinderbuchverlag Berlin, 1977 175 Seiten, gebunden
Der kleine Msuri lebt glücklich in einem Dorf in der afrikanischen Savanne. Eines Tages wird das Dorf von fremden Kriegern überfallen. Msuris Mutter wird getötet, er selbst wird durch einen Pfeilschuss verwundet. Msuri flieht in den Busch. Durch den Schock verliert er seine Erinnerungen. Als er von einer Antilope an Kindes statt aufgenommen wird, vergisst er, dass er ein Mensch ist. Er lernt die Sprache der Tiere. Die anderen Tiere der Herde dulden ihn, da er sie durch seine Intelligenz vor Steppenbränden und Raubtieren schützen kann. Eines Tages lernt Msuri das Feuer zu beherrschen – deshalb muss er jedoch die Herde verlassen. Es zieht ihn zurück zu den Menschen. Auf seiner Suche nach ihnen findet er viele Freunde unter den Tieren: Unter anderem den Elefanten Njogu, den er aus einer Fallgrube rettet, und einen Adler, dessen Junges er vor dem Tod bewahrt. Obwohl viele Jahre vergehen, bleibt Msuri ein Kind. |
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Neal Stephenson: Snow Crash Goldmann, 2002 534 Seiten
Hiro Protagonist, bester Schwertkämpfer der Welt, ist freiberuflicher Hacker. Er lebt im Los Angeles einer nicht allzu weit entfernten Zukunft, in der sich die gesellschaftlichen Normen, die wir kennen, praktisch aufgelöst haben. Die Großstädte der USA haben sich in ein Flickwerk aus unabhängigen Enklaven verwandelt, die ihre eigene Gesetzgebung, eigene Ordnungskräfte und so weiter haben. In den Bereichen zwischen diesen "Burbklaven" herrscht das totale Chaos – Obdachlose, Verrückte und Gangsterbanden machen diese Bereiche unsicher. Die Mafia in Person des Ober-Paten Onkel Enzo unterhält überall so genannte "Franchises", die den Stellenwert ganz normaler Wirtschaftsunternehmen haben. Unter anderem kontrolliert Onkel Enzo alle Pizzabäckereien Amerikas. Hiro arbeitet als Pizzalieferant, aber das macht er mehr des Nervenkitzels wegen (er arbeitet auch als Informationsjäger für die CIC, einen Ableger der CIA), denn die Regel lautet: Wird eine Pizza nicht binnen einer halben Stunde ausgeliefert, dann darf der Kunde den Boten erschießen, das Auto behalten und – noch schlimmer – er hat Anspruch auf eine persönliche Entschuldigung durch Onkel Enzo. |
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Michael Markus Thurner: Das gestrandete Imperium (Perry Rhodan - Der Posbi-Krieg 1) Heyne, 2006 381 Seiten
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Robert Charles Wilson: Die Chronolithen Heyne, 2005 430 Seiten
In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft erscheinen aus dem Nichts überall auf der Erde gewaltige unzerstörbare Standbilder. Es sind Monumente, die von den Siegen eines Feldherrn namens Kuin künden – doch die Kriege, in denen Kuin gesiegt hat, haben noch gar nicht stattgefunden. Jedes Datum, das auf den Objekten genannt wird, liegt etwa 20 Jahre in der Zukunft. Die Chronolithen, wie man die Monumente bald nennt, wurden also offensichtlich durch die Zeit geschickt. Ihr Erscheinen sorgt für schreckliche Katastrophen. Ganze Großstädte werden dem Erdboden gleich gemacht. Eine weltweite wirtschaftliche Rezession ist die Folge. Aber wer ist dieser Kuin? Obwohl niemand je zuvor von einer Person dieses Namens gehört hat und obwohl Kuin sich auch nach Jahren nicht zeigt, entsteht bald eine militante Bewegung, die in seinem Namen kämpft. |
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Christopher Moore: Flossen weg! Goldmann, 2005 414 Seiten
Nathan Quinn, genannt Nate, ist Meeresbiologe. Zusammen mit seinem Freund, dem Unterwasser-Fotografen Clay, erforscht er in den Gewässern rund um Hawaii das Verhalten der Wale. Besonders interessiert er sich für die Buckelwale, genauer gesagt für die Walgesänge, deren Bedeutung er zu entschlüsseln versucht. Eines Tages beobachten Nate und seine Assistentin Amy wieder einmal einen Buckelwal. Die Begegnung mit dem Tier soll durch ein Schwanzflossenfoto dokumentiert werden. Nate traut seinen Augen nicht, als er die Zeichnung auf der Fluke sieht, denn dort steht klar und deutlich in großen Lettern "Flossen weg" geschrieben. |
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Robert Louis Stevenson: Die Schatzinsel Neue Westfälische, 2005 222 Seiten, gebunden
Als der alte Seefahrer Billy Bones im Gasthaus "Zum Admiral Benbow" absteigt, ahnt Jim Hawkins – der Sohn des Wirtes – noch nicht, dass damit das größte Abenteuer seines Lebens beginnt. Der bösartige Seebär macht den Wirten das Leben schwer, wird dann aber von den Geistern der Vergangenheit heimgesucht, denn er hat einst zur Mannschaft des grausamen Piratenkapitäns Flint gehört und sich nach dessen Tod mit einer Schatzkarte aus dem Staub gemacht. Natürlich wollen seine ehemaligen Kameraden die Karte zurückhaben, denn sie bezeichnet jene Stellen auf einer einsamen Insel, an denen Flint den größten Teil seiner Beute vergraben hat. Aus Angst vor den Nachstellungen seiner ehemaligen Spießgesellen erleidet Bones einen Schlaganfall und stirbt. Jim und seine Mutter wollen sich am Geld des Toten schadlos halten, denn er hat schon seit geraumer Zeit keine Zeche mehr bezahlt. Dabei fällt Jim die Schatzkarte in die Hände. |
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Dalai Lama: Das Buch der Menschlichkeit Bastei Lübbe, 2000 255 Seiten
Der Dalai Lama versucht in diesem Buch, seine Vorstellungen von einer neuen Ethik auszuarbeiten, die seiner Meinung nach bei konsequenter weltweiter Ausübung keinen geringeren Effekt als den Weltfrieden und eine allgemeine Zufriedenheit aller Menschen haben soll. All seine Überlegungen gehen von dem Gedanken aus, dass jeder Mensch glücklich sein und Leid vermeiden möchte. Würde jeder Mensch sein Handeln ständig daraufhin überprüfen, ob es im Einklang mit diesem Grundgedanken steht, d.h. wären die Menschen bereit, eine gewisse ethische Selbstdisziplin zu entwickeln und würden sie erkennen, dass das Streben nach materiellem Besitz nicht gleichbedeutend mit Glück ist, dann wären die großen Probleme der Gegenwart leichter zu bewältigen. |
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Orson Scott Card: Das große Spiel Heyne, 2005 411 Seiten
Die Menschheit hat einen Krieg gegen das insektoide Volk der "Krabbler" hinter sich, den sie nur überstanden hat, weil im entscheidenden Moment ein genialer Feldherr eingegriffen hat. Dieser Krieg hat die verschiedenen Nationen der Erde geeint. Alle Völker sind jetzt fieberhaft damit beschäftigt, sich gemeinsam auf den nächsten Zusammenstoß mit den Krabblern vorzubereiten. Vor allem wird nach einem neuen Strategen gesucht, der die vereinigten Streitkräfte der Erde führen soll. Dieser Anführer muss überragende Fähigkeiten besitzen, denn zahlenmäßig sind die Menschen den Krabblern hoffnungslos unterlegen. Deshalb werden die Kinder, die sich als viel versprechend erwiesen haben, von frühester Jugend an überwacht. Wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, werden sie in eine Raumstation gebracht, wo sie den Kampf in der Schwerelosigkeit trainieren. Für sie ist dieser Kampf ein erregendes Spiel, aber dahinter steckt ein gnadenloses Auswahlverfahren. |
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Hubert Haensel: Die Sterne voller Hass (Perry Rhodan Autorenbibliothek 4) Pabel-Moewig Verlag 2003 224 Seiten, gebunden
Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken! |
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Stephen King: Dolores Pavillon, 2003 352 Seiten
Als Dolores Claiborne sich der Polizei auf Little Tall Island stellt und den 30 Jahre zurückliegenden Mord an ihrem Ehemann gesteht, ist das nicht ganz die Geschichte, die die Beamten hören wollen. Denn Dolores wird verdächtigt, nicht ganz unschuldig am nur wenige Tage zurückliegenden Tod der reichen Vera Donovan zu sein, für die Dolores viele Jahrzehnte lang als Haushälterin gearbeitet hat. Dass Dolores von Vera als Alleinerbin ihres mehrere Millionen Dollar umfassenden Vermögens eingesetzt wurde, scheint Motiv genug zu sein. |