Dies ist der sechste Teil einer Übersicht meiner neueren Bücher in der Reihenfolge, in der ich sie seit August 2002 gelesen habe. Jedes Buch erhält eine laufende Nummer, die "ältesten" Bücher stehen unten.
1. Teil - Nr. 1 bis 50![]() |
Rüdiger Schäfer: Der Traum des Navigators Fanpro, 2008 318 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
Joachim Fest: Der Untergang rororo, 2004 208 Seiten
In Form einer Erzählung skizziert Joachim Fest die letzten Wochen des Dritten Reiches, wobei Adolf Hitler und sein Leben im Führerbunker im Zentrum stehen. Diverse Bilder runden das Ganze ab. Natürlich ist die Erzählform eine eher unwissenschaftliche Herangehensweise, aber warum sollten Informationen nicht auch einmal auf diese Weise (d.h. unterhaltsam, teilweise sogar spannend) vermittelt werden? Man muss aber zugeben, dass das Buch keine neuen Erkenntnisse bringt. Fest rekapituliert einfach noch einmal die allseits bekannten Fakten und Vermutungen. Was jedoch auffällt: Fest ist offenbar der Überzeugung, Hitler habe den Untergang praktisch von Anfang an gewollt, sein ganzes Handeln sei darauf ausgerichtet gewesen, grandios – sozusagen opernhaft – zu scheitern. Ich kann nicht beurteilen, ob er damit richtig oder falsch liegt, aber sonst sind mir, natürlich schon aus mangelnder Geschichtskenntnis, keine gravierenden Fehler aufgefallen. |
![]() |
Kôji Suzuki: Dark Water Heyne, 2004 303 Seiten
Dieser Band enthält sieben Kurzgeschichten des japanischen Autors, die durch einen Prolog und einen Epilog eingerahmt werden. Sie stehen weder mit dem Prolog noch untereinander in einer thematischen Verbindung, können also völlig unabhängig voneinander gelesen werden. Erst im Epilog wird auf eine der Storys Bezug genommen. Verbindendes Element ist das Wasser – die Handlung der meisten Geschichten spielt in der Bucht von Tokio oder hat auf irgend eine andere Weise mit Wasser zu tun. Die Titelstory ist verfilmt worden, es gibt auch bereits ein amerikanisches Remake dieses Films. Die Geschichte handelt von einer jungen, allein erziehenden Mutter, die in eine neue Wohnung zieht. Eine mysteriöse Kindertasche, die sie auf dem Dach der Mietskaserne findet, führt sie auf die Spur eines vor Jahren verschwundenen kleinen Mädchens. Seltsame Dinge spielen sich in dem Haus ab, und als die Mutter glaubt, dem Geheimnis auf die Spur gekommen zu sein, hat sie allen Grund, sich vor dem Wasser zu ekeln, das aus dem Dachreservoir kommt... |
![]() |
Cookie Lommel: Schwarzenegger Heyne, 2005 383 Seiten
Ich mag Filme mit Arnold Schwarzenegger, aber über sein reales Leben wusste ich bisher nur, dass er früher Bodybuilder war, irgendwann Maria Shriver geheiratet hat, sich vehement für die Fitness seiner Mitbürger einsetzt und jetzt bereits in der zweiten Amtszeit Gouverneur von Kalifornien ist. Das Buch der Journalistin und Autorin Cookie Lommel enthält zwar im Grunde kaum mehr sachliche Informationen zu Schwarzenegger als der englischsprachige Wikipedia-Eintrag, aber es ist etwas unterhaltsamer geschrieben. Allerdings habe ich in der ersten Hälfte mehr über Bodybuilding erfahren, als ich je wissen wollte. Natürlich ist Bodybuilding ein ganz wesentlicher Bestandteil von Schwarzeneggers Leben, deshalb war es wohl auch richtig, so ausführlich darauf einzugehen. Über seine Kindheit ist nicht sehr viel zu lesen, aber man kann erahnen, warum er zu dem geradezu zwanghaften Karrieristen geworden ist, als den Lommel ihn charakterisiert. Es folgen Kapitel, die hauptsächlich aus Inhaltsangaben zu seinen Filmen bestehen, verknüpft mit leidlich aufschlussreichen Abschnitten über seine politischen Ambitionen und Aktivitäten. Schwarzenegger soll immer gesagt haben, sein Ziel sei es, reich und berühmt zu werden. Das hat er zweifellos geschafft. Wie er es geschafft hat, wird wenigstens angedeutet. |
![]() |
Dan Simmons: Terror Heyne, 2007 990 Seiten, gebunden
Mitte des 19. Jahrhunderts sind die Regionen jenseits des nördlichen Polarkreises noch weitgehend unbekanntes Gebiet. Polarforscher und Abenteurer suchen seit langer Zeit nach der so genannten Nordwestpassage, einem Seeweg, der den atlantischen mit dem pazifischen Ozean verbinden soll. Sir John Franklin, Kapitän der Royal Navy, bricht im Mai 1845 mit zwei Schiffen und ca. 130 Mann Besatzung auf, um die Nordwestpassage zu finden. Die HMS Erebus und die HMS Terror wurden eigens für diese Expedition umgebaut und sind die modernsten Schiffe ihrer Zeit. Sie sind bestens ausgerüstet und haben neben dem üblichen Proviant große Mengen an Lebensmittelkonserven an Bord, die für mehrere Jahre ausreichen würden. Die Schiffe verfügen sogar über Dampfmaschinen, die Schiffsschrauben antreiben, so dass die Schiffe auch ohne Wind manövrieren können. Nachdem die Schiffe sich monatelang durch das Chaos aus Inseln, Halbinseln, Eisbergen und Gletschern nördlich von Kanada gekämpft haben und dort auch bereits überwintern mussten, ohne eine Route ins hypothetische offene Polarmeer zu finden, muss über den weiteren Weg entschieden werden. Franklin hört nicht auf den Rat seiner Offiziere und bringt die Schiffe auf einen Kurs, der sie direkt ins Packeis führt. Beide Schiffe werden vom Eis eingeschlossen, so dass die Männer erneut überwintern müssen – bei Temperaturen von bis zu minus siebzig Grad im Freien und knapp unter Null in den Schiffen ist das kein Vergnügen. |
![]() |
Andrzej Sapkowski: Der letzte Wunsch dtv, 2007 381 Seiten
Geralt von Riva, der "weiße Wolf" ist ein so genannter Hexer. Er gehört zu einer Gilde professioneller Ungeheuertöter, deren Aufgabe darin besteht, sich der wachsenden Anzahl grausiger Kreaturen entgegenstellen, welche die nördlichen Königreiche seit einiger Zeit heimsuchen. Die Hexer tun dies nicht aus purer Menschenfreundlichkeit – auf diese Weise verdienen sie lediglich ihren Lebensunterhalt. Die Hexer werden von manchen Menschen bewundert, von den meisten aber gefürchtet und verachtet. Man betrachtet sie als notwendiges Übel; als Ungeheuer, die zur Vernichtung anderer Ungeheuer benötigt werden. In der Festung Kaer Morhen werden Anwärter auf diesen Berufsstand von frühester Jugend an für den Kampf ausgebildet. Außerdem müssen sie sich einer körperlichen Veränderung unterziehen. Durch die Einnahme bestimmter alchemistischer Substanzen mutieren ihre Körper, so dass sie (wenn sie diese Prozedur überleben) zwar unfruchtbar werden, dafür aber besondere Kräfte erlangen, unempfindlich für Gift oder Magie sind und spezielle Elixiere zur Steigerung ihrer Fähigkeiten verwenden können. |
![]() |
Michael Marcus Thurner: Der Unlichtplanet (Perry Rhodan Ara-Toxin 6) Heyne, 2008 413 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
Achim Mehnert: Im Bann der Gatusain (Atlan Illochim 2) Fanpro, 2007 297 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
Poul Anderson: Genesis Bastei Lübbe, 2001 317 Seiten
Die Computertechnologie entwickelt sich rasant weiter, so dass eines Tages die ersten Rechner mit Künstlicher Intelligenz und eigenem Bewusstsein entstehen. Auch diese Rechner erleben eine Art Evolution und erreichen bald eine Kapazität, die es erlaubt, die komplette Bewusstseinsmatrix eines Menschen "hochzuladen". Christian Brannock ist der erste Mensch, der auf diese Weise Unsterblichkeit gewinnt: Brannocks Erinnerungen, Gedanken und Gefühle – also sein "Geist" und seine "Seele" – werden von einer KI aufgenommen, die zu den Sternen reist. In den folgenden Jahrhunderttausenden nutzen Millionen von Menschen diese Möglichkeit ebenfalls und verändern damit auch die KIs. Mensch-Maschine-Mischwesen entstehen, die in der Lage sind, komplette Welten in sich selbst zu erschaffen und diese mit Avataren zu bevölkern, welche von den Geistern der in ihnen existierenden Menschen beseelt sind. Nach und nach breiten diese Hybridwesen sich über die ganze Galaxis aus und bilden gewaltige Netzwerke. |
![]() |
Constantin Gillies: Die Macht mit uns rororo, 2005 139 Seiten
"Star Wars und die Folgen" heißt der Untertitel dieses Buches, und damit ist eigentlich schon ausreichend beschrieben, um was es darin geht. Der Autor gehört wie ich zur ersten Generation der Krieg der Sterne - Fans, also zu jenen Leuten, die damals nicht nur die Premiere der Filme miterlebt, sondern auch die ersten Actionfiguren gekauft und sehnsüchtig auf die nächste Trilogie gewartet haben. Dementsprechend gut kann ich die nostalgischen Gefühle nachvollziehen, die vor allem in der Einleitung, aber auch im weiteren Text immer wieder beschworen werden. Sehr viel mehr "Nährwert" hat das Buch für mich zwar nicht, aber das liegt nur daran, dass die (ohnehin in denkbar knapper Form vermittelten) Informationen für mich nicht neu sind. Wer dagegen bis jetzt noch nichts über das wahre Ausmaß des Fankults wusste, der vor allem in den USA um die Star Wars – Filme betrieben wird, dem werden möglicherweise die Augen übergehen. Man erfährt, welche Massen an Merchandising-Produkten den Markt seit "Krieg der Sterne" überschwemmt haben, dass der Fankult bei manchen Leuten praktisch jeden Bereich des täglichen Lebens durchdringt, was aus Nebendarstellern wie Jeremy Bulloch (Boba Fett) und Peter Mayhew (Chewbacca) geworden ist und vieles mehr. Zahlreiche Farbfotos runden das zwar sehr oberflächliche, aber recht amüsante Buch ab. (25.02.2008)
|
![]() |
Ridley Pearson: Ellen Rimbauer - Mein Leben auf Rose Red Piper, 2004 345 Seiten
Im Jahre 1907 heiratet die junge Ellen den deutlich älteren John Rimbauer, einen märchenhaft reichen Ölmagnaten, der zwar einen eher zweifelhaften Ruf hat, möglicherweise aber gerade deshalb eine enorme Faszination auf die junge Frau ausübt. Während das Paar sich auf eine einjährige Hochzeitsreise rund um die Welt begibt, entsteht bei Seattle ihr neues Heim: Die riesige Residenz Rose Red. Schon während der Bauarbeiten ereignen sich rätselhafte Todesfälle, und als die Rimbauers schließlich einziehen, verschwinden in den labyrinthischen Korridoren Rose Reds innerhalb weniger Jahre mehrere Menschen. Möglicherweise hat der Umstand, dass Rose Red auf einem alten Indianerfriedhof errichtet wurde, etwas mit diesen Vorkommnissen zu tun. Ellen glaubt, an den Ereignissen nicht ganz unschuldig zu sein. Um ihrem zügellosen Ehemann nicht völlig hilflos ausgeliefert zu sein, hat sie sich mit Gebeten an die "andere Seite" gewandt, und wie es scheint, wurden ihre Gebete erhört. |
![]() |
Hubert Haensel: Die Trümmerbrücke (Perry Rhodan Ara-Toxin 5) Heyne, 2008 414 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
William Goldman: Die Brautprinzessin dtv, 2007 425 Seiten
Im Königreich Florin leben Butterblume, die schönste Frau der Welt, und der Stallbursche Westley. Butterblume macht sich nichts aus ihrer Schönheit und verbringt ihre Zeit damit, den Stallburschen zu schikanieren. Sie ahnt nicht, dass er all das erträgt, weil er sie mehr liebt als sein Leben. Alles ändert sich, als Graf Rugen und dessen Frau auf dem Bauernhof erscheinen, denn die Gräfin zeigt ein unübersehbares Interesse an Westley, so dass Butterblumes Eifersucht erwacht – und damit auch ihre wahre Liebe zu Westley. Da Westley nicht genug Geld für die Hochzeit hat, will er nach Amerika reisen, um dort sein Glück zu machen. Doch von der Schiffsreise kehrt er nicht zurück. Angeblich, so erfährt Butterblume wenig später, wurde Westleys Schiff vom grausamen Piraten Roberts gekapert, der dafür bekannt ist, dass er keine Gefangenen am Leben lässt. Butterblume verzweifelt und nimmt sich vor, nie wieder Liebe zu empfinden. |
![]() |
Willy Brandt: Erinnerungen Spiegel-Verlag, 2007 573 Seiten, gebunden
Diese Autobiografie eines der populärsten Politiker Deutschlands, erstmals erschienen im Jahre 1989, ist das genaue Gegenteil der Biografie von Gregor Schöllgen, die ich im Sommer 2006 gelesen habe. Wurde dort der Mensch in den Mittelpunkt gestellt, der Politiker aber etwas stiefmütterlich behandelt, so ist es hier umgekehrt. Brandt gibt sehr wenig – praktisch nichts – von sich selbst und seinem Privatleben preis, d.h. er lässt den Leser nur insoweit an seinen persönlichen Gedanken und Gefühlen teilhaben, als diese seine politische Karriere mit all ihren Höhen und Tiefen betreffen. Das Buch wurde vor dem Mauerfall geschrieben (eine Nachschrift vom November 1989 geht aber noch darauf ein), es konzentriert sich auf Brandts Zeit als Bundeskanzler und Motor der Ostpolitik. Natürlich geht Brandt auch auf seinen Sturz infolge der Affäre um Günter Guillaume ein. Als Anhang enthält das Buch außerdem Brandts "Notizen zum Fall G.", welche die entsprechenden Kapitel verständlicher machen. Brandt war wohl der Meinung, einer Verschwörung Herbert Wehners und anderer Beteiligter zum Opfer gefallen zu sein, und hat offenbar geglaubt, er sei verfrüht zurückgetreten und hätte womöglich noch eine Wende herbeiführen können. |
![]() |
James Marriott / Kim Newman: Horror – Meisterwerke des Grauens von Alien bis Zombie Tosa-Verlag, 2006 256 Seiten, gebunden
Ich nehme an, dass dieser Führer durch die Welt des Horrorfilms im englischen Original ein sehr informatives, gut geschriebenes und amüsantes Buch ist. Es enthält eine sehr umfangreiche, nach Jahrzehnten gegliederte Aufstellung jener Filme, die die Autoren für repräsentativ halten, beginnend mit den ersten Stummfilmen in den Anfangstagen des Kinos bis hin zu aktuellen Produktionen des Jahres 2005. Jedes Kapitel wird durch einen Text eingeleitet, in dem die Autoren auf die typischen Strömungen und Tendenzen der Horrorfilme jener Zeit eingehen. Dann folgen die eigentlichen Filmvorstellungen, jeweils mit einem sehr knappen Handlungsabriss sowie einem Kommentar. Aufgepeppt wird das Buch durch zahlreiche teils ganze Seiten füllende Farb- und Schwarzweißbilder. Hinzu kommen ergänzende Informationen zu bestimmten Themen, Motiven und Figuren, die in Horrorfilmen immer wieder verwendet werden, komplett mit Auflistungen der entsprechenden Filme. |
![]() |
Richard Matheson: Ich bin Legende Heyne, 2008 398 Seiten
Im Jahre 1976 ist Robert Neville der letzte Mensch auf Erden. Eine rätselhafte Seuche hat fast die gesamte Weltbevölkerung in Wesen verwandelt, welche alle Eigenschaften haben, die in Mythen und Legenden den Vampiren zugeschrieben werden: Sie dürsten nach Blut, fürchten Kreuze und Spiegel, reagieren allergisch auf Knoblauch, werden durch Sonnenlicht verbrannt und können nur endgültig getötet werden, wenn man sie pfählt. Sogar Tote erheben sich während der Seuche als Vampire wieder aus ihren Gräbern, wenn man sie nicht verbrennt. Wer überlebt hatte, war bald den Vampiren zum Opfer gefallen. Unter den Opfern sind auch Nevilles Frau und Tochter. Nur Neville ist immun gegen den Krankheitserreger. Er hat sein Haus in eine für Vampire uneinnehmbare Festung verwandelt und durchstreift tagsüber die Stadt – nicht nur, um Vorräte zu sammeln und Knoblauch anzubauen, sondern auch, um "schlafende" Vampire aufzuspüren und zu pfählen. |
![]() |
Wim Vandemaan: Die eiserne Karawane (Perry Rhodan Ara-Toxin 4) Heyne, 2008 415 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
Hans Kneifel: Das Relikt der Macht (Atlan Illochim 1) Fanpro, 2007 285 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
Jasper Fforde: In einem anderen Buch dtv, 2007 417 Seiten
Thursday Next lebt in einem Parallel-Universum, in dem England und Russland auch im Jahre 1985 noch um die Halbinsel Krim kämpfen, diverse prähistorische Tiere (Dodos, Mammuts) sowie Neandertaler durch Gentechnik "zurückgeholt" wurden und Wales seine Unabhängigkeit von Großbritannien erklärt hat. Was die Gemüter der Menschen in Thursdays Welt aber wirklich erhitzt, sind Kunst und Literatur. Bücher haben fast den Stellenwert von Heiligtümern, und so ist es kein Wunder, dass die meisten Kriminalfälle und das organisierte Verbrechen sich auf diesen Bereich konzentrieren. Um dem entgegentreten zu können, hat die Polizei das Special Operations Network aufgebaut. Die insgesamt 30 SpecOps-Teilbereiche beschäftigen sich allerdings nicht nur mit Fällen von Manuskriptfälschungen, Kunstraub und ähnlichen Delikten. Es gibt auch geheime Einheiten wie ChronoGarde, die Zeitparadoxa verhindern (oder selbst erzeugen) sollen, andere SpecOps-Abteilungen beschäftigen sich mit der Bekämpfung von Vampiren und Werwölfen. |
![]() |
Michael H. Buchholz: Acht Tage Ewigkeit (Atlan Rudyn 3) Fanpro, 2007 316 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
John Barnes: Himmelsstürmer Bastei Lübbe, 2002 366 Seiten
Ende des 21. Jahrhunderts leben nach diversen Umweltkatastrophen, Seuchen und Kriegen nur noch wenige Millionen Menschen auf der Erde. Ihre Lebensbedingungen sind geradezu primitiv, es gibt praktisch keine Industrie und infolge der weitgehend zerstörten Ozonschicht sterben die meisten Menschen früh an Krebs. Die eigentlichen Machthaber leben in den so genannten Orbitalrepubliken: Kolonien, die in riesigen Raumstationen errichtet worden sind. Nur sie verfügen über hoch entwickelte Technologie, und sie wären in der Lage, jeden Punkt der Erde vom All aus anzugreifen. Sie behandeln die Erdbewohner, die "Dirtsider", kaum besser als Sklaven, und unterhalten Garnisonen auf der Erde. Einige der äußeren Kolonien, die "Konföderierten", haben sich von den Orbitalrepubliken losgesagt, um ihre eigene Kultur aufzubauen. Sie sind allerdings von Rohstoffen abhängig, deren Lieferung von den Orbitalen blockiert werden kann, und es hat bereits in der Vergangenheit Kriege mit den Republiken gegeben. |
![]() |
Hans-Joachim Alpers: Nekrogenesis (Perry Rhodan Ara-Toxin 3) Heyne, 2008 367 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
Anne Rice: Die Königin der Verdammten Goldmann, 2002 541 Seiten
Der Vampir Lestat hat nach seinem Erwachen im Jahre 1984 damit begonnen, alle Gesetze, die für seinesgleichen gelten, auf den Kopf zu stellen. Er hat eine erfolgreiche Rockband gegründet und das Geheimnis der Vampire in aller Öffentlichkeit verraten. Auch wenn ihm die Menschen kein Wort glauben, sondern alles für das exaltierte Gehabe eines Rockstars halten, wird der Zorn der anderen Vampire erregt. Sie machen sich auf den Weg, um ihn bei einem Live-Konzert zu vernichten. Auch Lestats alte Weggefährten machen sich auf dem Weg zu ihm: Louis, Danielle und Marius sind bereit, ihm zur Seite zu stehen. Durch Lestats unvergleichlichen Gesang wird jedoch auch Akascha, die erste Vampirin, zu neuem Leben erweckt. Sie beginnt sofort damit, alle Vampire zu vernichten und tötet ihren Gemahl Enkil. Sie verschont nur jene, die wichtig für Lestat sind, rettet ihn bei dem Konzert vor seinen Verfolgern, und trägt ihn mit sich fort. |
![]() |
Dieter Nuhr: Wer's glaubt, wird selig Rororo, 2007 191 Seiten
Nachdem Dieter Nuhr in seinem letzten Buch seine mehr oder weniger vergebliche Suche nach intelligentem Leben beschrieben hat, wendet er diesmal den Blick quasi in die genau entgegengesetzte Richtung. Er beschäftigt sich mit den Fragen, was der Glaube eigentlich ist und warum die Menschen lieber an irgend einen völlig hirnrissigen Humbug glauben, den irgendwer sich vor zweitausend oder mehr Jahren ausgedacht hat, als an einfache Tatsachen. Natürlich hat Nuhr für beide Fragen keine schlüssigen Antworten anzubieten (außer dem Fazit, dass Glaube was Komisches ist), kommt aber zu Erkenntnissen, die nicht von der Hand zu weisen sind – zum Beispiel, dass Glaube eher was für Doofe ist, da Wissen und Glauben sich per Definition gegenseitig ausschließen, dass Doofe aber glücklicher durchs Leben gehen, weil sie sich nicht über jeden Mist Gedanken machen müssen. Diese Schlussfolgerungen sind zwar nicht neu, aber Nuhr trägt sie in seiner unnachahmlichen Art vor, indem er alltäglichste Banalitäten mit hochphilosophischen Überlegungen verknüpft. So kenne ich ihn aus seinen früheren Kabarett-Programmen, und genau so mag ich ihn. |
![]() |
Rüdiger Schäfer: Das Sphärenrad (Atlan Rudyn 2) Fanpro, 2007 320 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
Kurd Laßwitz: Auf zwei Planeten Verlag Das Neue Berlin, 1984 642 Seiten, gebunden
Die Polarforscher Grunthe, Saltner und Torm unternehmen eine Nordpol-Expedition mit einem Fesselballon. Am Pol angekommen, entdecken sie eine Insel, auf der Fremde eine Basis eingerichtet haben. Der Ballon gerät in ein künstlich erzeugtes Antischwerkraftfeld und wird in die Höhe gerissen, dann stürzt er ab. Grunthe und Saltner werden von der Besatzung der Polstation geborgen, Torm ist zunächst verschollen. Als die beiden Forscher wieder zu sich kommen, stellen sie fest, dass sie sich in der Obhut von Marsianern befinden (die Marsbewohner bezeichnen sich selbst als Nume), die die Erde seit geraumer Zeit beobachten und einen regen Raumschiffsverkehr zwischen den beiden Planeten unterhalten. Bisher haben die Nume ihre Aktivitäten auf die Pole konzentriert, denn wegen der höheren Schwerkraft können sie sich nicht frei auf der Erde bewegen. Die nicht nur technisch, sondern auch ethisch weit entwickelten Nume sind menschenähnlich, und der Kontakt zwischen ihnen und den Menschen verläuft zunächst sehr gut. Grunthe und Saltner lernen die Sprache ihrer Gastgeber, Saltner verliebt sich in die schöne La. |
![]() |
Uwe Anton: Die Medo-Nomaden (Perry Rhodan Ara-Toxin 2) Heyne, 2007 400 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
Martin Scholz: The Police Eichborn, 2007 215 Seiten
Mehr als 20 Jahre ist es her, seit die Musiker von The Police, einer meiner Lieblingsbands, sich getrennt haben, um eigene Wege zu gehen. 2006 / 2007 haben Sting, Andy Summers und Stewart Copeland sich für eine Welttournee wieder zusammengefunden – The Police ist wieder auferstanden. Auch in Deutschland haben sie gespielt, im Oktober wollten sie nach Düsseldorf kommen. Natürlich habe ich Karten für dieses Konzert. Wegen einer Kehlkopfentzündung Stings wurde es aber auf Juni 2008 verschoben. |
![]() |
Iain Banks: Blicke Windwärts Heyne, 2003 524 Seiten
Die KULTUR ist ein Zusammenschluss verschiedener technisch hoch entwickelter, nach humanistischen Prinzipien lebender Völker, die sich blind auf ihre Technologie sowie ihre mit echter Intelligenz und Bewusstsein ausgestatteten Supercomputer verlassen und nach dem Grundsatz leben, dass jeder jederzeit und überall alles tun können soll, wonach ihm der Sinn steht. Teile der KULTUR sind bestrebt, diese Lebensweise zu verbreiten und auch andere Völker in den Genuss ihrer Errungenschaften kommen zu lassen. So mischen sie sich auch in die internen Belange von Völkern ein, deren Lebensweise den moralischen Prinzipien der KULTUR widerspricht. Eines dieser Völker sind die Chelgrianer, die zwar ebenfalls über eine vergleichsweise hoch entwickelte Technologie verfügen, aber immer noch in einem relativ starren Kastensystem leben. Als es zu gesellschaftlichen Umwälzungen kommt, die schließlich in einen verheerenden Kastenkrieg münden, machen die Chelgrianer die KULTUR dafür verantwortlich. Tatsächlich gibt die KULTUR zu, ihre Hände im Spiel gehabt zu haben. |
![]() |
J.R.R. Tolkien: Die Kinder Húrins Klett-Cotta, 2007 334 Seiten, gebunden
Im Ersten Zeitalter lebten in Beleriand, einer großen Landmasse im Nordwesten Mittelerdes, die später im Meer versank, mächtige Völker der Elben und Menschen. Sie lebten im Schatten Morgoths, des mächtigsten aller Valar, der immer wieder Krieg gegen die Reiche der freien Völker führte, welche Morgoths Festung Angband belagerten. |
![]() |
Achim Mehnert: Die Psi-Kämpferin (Atlan Rudyn 1) Fanpro, 2007 303 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
Philip K. Dick: Die Lincoln-Maschine Heyne, 2007 288 Seiten
Louis Rosen und Maury Rock haben eine kleine Firma, die Klaviere und Elektrische Orgeln herstellt. Das Geschäft läuft nicht gut, seit Konkurrenzfirmen dazu übergegangen sind, Musikinstrumente herzustellen, mit denen Gefühle direkt manipuliert werden können. Rock kommt deshalb auf die Idee, die Produktion auf Simulacra – künstliche Menschen, die praktisch nicht von ihren Vorbildern unterschieden werden können – umzustellen. Derartige Roboter gibt es bereits, es sind aber primitive Modelle, die für Arbeiten in Umgebungen geschaffen wurden, in denen Menschen nicht leben können. Rock dagegen will historische Persönlichkeiten nachbilden. Als erster Prototyp wird ein Roboter hergestellt, der die Gestalt Edwin M. Stantons (Abraham Lincolns Kriegsminister) hat. Ihm werden darüber hinaus alle Fakten einprogrammiert, die über diesen Mann bekannt sind. Die Programmierung ist so perfekt, dass das Simulacrum quasi der wiedergeborene Stanton ist. Prototyp Nr. 2 ist dann Abraham Lincoln selbst, und diese Maschine ist noch perfekter. Sie hat alle Erinnerungen und Gefühle des einstigen Präsidenten. |
![]() |
Leo Lukas: Die galaktischen Mediziner (Perry Rhodan Ara-Toxin 1) Heyne, 2007 384 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
|
![]() |
Ryder Windham: Star Wars – Die illustrierte Chronik der kompletten Saga Heel, 2005 144 Seiten, gebunden
Dieser großformatige Bildband enthält die chronologische Nacherzählung der Geschehnisse aller Star Wars – Filme, ergänzt durch Ereignisse, die darin nicht vorkommen, sondern Thema von Comics, Romanen und Computerspielen waren. Das Ganze wird durch Filmfotos, Comic-Auszüge, Konzeptzeichnungen usw. illustriert. In einem Anhang findet man noch Informationen über diverse Merchandising-Produkte und eine kleine Zeittafel über die Entstehung der Filme. |
![]() |
Arkadi und Boris Strugazki: Der ferne Regenbogen Verlag Das neue Berlin, 1981 156 Seiten
Der Planet "Regenbogen" ist ein Experimentierfeld für Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete. Die Nullphysiker beschäftigen sich mit dem zeitverlustfreien Transport von Materie über weite Strecken hinweg, d.h. sie wollen Objekte vom Regenbogenplaneten zur Erde teleportieren. Diese Experimente gelingen, allerdings sind sie mit seltsamen Phänomenen verbunden: Nach jedem "Nulltransport" gehen von den Polen des Planeten Energiewellen aus, die sich zum Äquator hin ausbreiten und alles vernichten, was auf ihrem Weg liegt. Bisher waren die Wissenschaftler in der Lage, den Wellen durch gigantische Aggregate die Energie abzusaugen und sie somit unschädlich zu machen. Doch eines Tages folgt der normalen Welle eine zweite Energiefront, die nicht aufgehalten werden kann. Der Planet muss evakuiert werden, aber das einzige momentan zur Verfügung stehende Raumschiff hat nur eine geringe Ladekapazität. Somit könnten entweder die Kinder der auf Regenbogen lebenden Wissenschaftler gerettet werden – oder die Ergebnisse ihrer jahrelangen Forschungsarbeit…
|
![]() |
Oliver Sacks: Awakenings – Zeit des Erwachens rororo, 1995 463 Seiten
Der Neuropsychologe Oliver Sacks hat ab dem Jahre 1966 eine Gruppe von Patienten betreut, die in den Zwanzigerjahren an der Europäischen Schlafkrankheit (Encephalitis lethargica) erkrankt waren. Die Erkrankten waren in unterschiedlich stark ausgeprägte Apathie und Katatonie verfallen, in den schwersten Fällen hatten die Postenzephalitiker weder sprechen noch sich bewegen können – sie waren wie erstarrt, eingefroren, gefangen in ihren eigenen Körpern, obwohl sie in gewisser Weise bei Bewusstsein waren. Sacks hatte diese Patienten mit dem damals neuen Medikament L-Dopa behandelt und sensationelle Ergebnisse erzielt. Die Postenzephalitiker waren buchstäblich aus einem 40 Jahre langen "Dornröschenschlaf" erwacht und konnten mehr oder weniger normal am täglichen Leben teilnehmen. Allerdings hatte nicht jeder in gleicher Weise günstig auf L-Dopa reagiert. Manche Patienten waren anscheinend nicht in der Lage, den "Verlust" mehrerer Jahrzehnte ihres Lebens zu verkraften, praktisch alle litten an schlimmer werdenden "Nebenwirkungen", die es erforderlich machten, das Medikament abzusetzen, so dass die Patienten wieder in ihre Erstarrung zurückfielen. |
![]() |
Thomas Mann: Tonio Kröger / Mario und der Zauberer Fischer, 2005 127 Seiten
Thomas Manns Romane habe ich vor vielen Jahren schon (fast) alle gelesen, deshalb findet ihr in meinem Archiv keine Einträge dazu. Jetzt habe ich mich mal an diese beiden Erzählungen aus den Jahren 1902 und 1930 herangewagt. Sie sind aufgrund ihres ironischen Stils sehr gut lesbar, das gilt vor allem für Mario und der Zauberer – diese Geschichte enthält einige köstliche Schilderungen von Urlaubserlebnissen. |
![]() |
Walter Moers: Der Schrecksenmeister Piper, 2007 373 Seiten, gebunden
Das Krätzchen Echo lebt in Sledwaya, einer Stadt in Zamonien, in der die Krankheit im wahrsten Sinn des Wortes zu Hause ist. Denn in einem uralten, unheimlichen Schloss hoch über der Stadt residiert Succubius Eißpin, der Schrecksenmeister. Eißpin hat nicht nur den Schrecksimismus durch übertriebene bürokratische Reglementierung praktisch unmöglich gemacht, er verseucht darüber hinaus die ganze Stadt mit seinen alchimistischen Experimenten. Als Kratze unterscheidet Echo sich nur in einem Punkt von einer gewöhnlichen Katze: Er kann alle Sprachen verstehen und sprechen. Diese Fähigkeit nützt ihm aber nicht viel, als sein Frauchen stirbt, bei dem er bisher ein bequemes Leben hatte. Nun streunt Echo durch die Straßen der Stadt und droht zu verhungern. Doch da wird Eißpin auf ihn aufmerksam. Der alte Alchimist macht Echo ein ebenso makabres wie verlockendes Angebot: Er wird die Kratze einen Monat lang mästen. Nach Ablauf dieser Frist ist Echo jedoch des Todes, denn Eißpin will das wertvolle Kratzenfett auskochen, das er für die Vollendung seines Lebenswerks benötigt. Echo, ohnehin dem Tode nahe, willigt ein und unterzeichnet den Kontrakt. |
![]() |
Douglas Preston / Lincoln Child: Formula Knaur, 2005 575 Seiten
Bei Ausschachtungsarbeiten für ein neues Hochhaus in New York wird ein Tunnelgewölbe aus dem 19. Jahrhundert freigelegt. Die Bauarbeiter machen dort eine grausige Entdeckung: Die Knochen von über 30 Kindern und Jugendlichen, die hier offenbar gefangen gehalten und als Versuchsobjekte für grausame medizinische Experimente missbraucht worden sind. Special Agent Pendergast nimmt sich des Falles an, muss aber auf eigene Faust ermitteln, denn er wurde nicht offiziell hinzugezogen. Pendergast bittet Dr. Nora Kelly vom Museum of Natural History um Hilfe bei den Untersuchungen. Schnell zeigt sich, dass den Opfern Teile des Rückenmarks entnommen worden sind, und dass der Täter Mitglied eines Privatzirkels gewesen sein muss, der in New York ein Kuriositätenkabinett betrieben hat. Reste der Sammlung wurden vom Museum übernommen, wo sie sich noch immer befinden. So stoßen Nora und Pendergast auf Beweismaterial, das nicht nur die ganze Grausamkeit der Morde verdeutlicht (der Täter hat seine Opfer bei lebendigem Leib "operiert"), sondern auch die Identität des Mörders offenbart: Sein Name war Enoch Leng. |
![]() |
Paul Collins: Cyberskin Heyne, 2000 301 Seiten
Im Jahre 2048 haben multinationale Konzerne längst nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die politische Macht übernommen. Die Erde wird von Umweltkatastrophen, die die Menschen selbst verschuldet haben, an den Rand des Untergangs gebracht. Gewalt ist zum selbstverständlichen Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Die Unterhaltungsindustrie hat auch die letzten moralischen Bedenken über Bord geworfen und sich dem Zeitgeist angepasst. Marktführer ist die Filmgesellschaft "Rhinestone Pictures", deren beliebteste Produktionen Splatterfilme der besonderen Art sind: Hier wird zwar mit Spezialeffekten gearbeitet, aber die Opfer sterben wirklich. Rhinestone Pictures bietet Freiwilligen (bzw. deren Angehörigen) hohe Summen, wenn sie sich für diese Filme verpflichten, und es gibt genug Verzweifelte, unheilbar Kranke oder Verrückte, die das Angebot annehmen. Schließlich erhält jeder eine reelle Chance im Kampf gegen Calloway, den Star aller Splatterfilme, dessen Aufgabe es ist, die Todeskandidaten möglichst effektvoll umzubringen. |
![]() |
Andreas Gößling: Dea Mortis Knaur, 2005 298 Seiten, gebunden
Rick Nadar ist froh, einen neuen Job als Security-Mann gefunden zu haben, denn er kann ein regelmäßiges Einkommen gut gebrauchen: Seine Freundin Rachel, der er vor sechs Monaten begegnet ist und die ihn auf Anhieb in ihren Bann geschlagen hat, ist schwanger und wohnt in einer Wohnung, die nur unwesentlich größer ist als Ricks winzige Behausung. Doch eines Tages kommt Rachel praktisch mit gepackten Koffern zu ihm. Angeblich erträgt sie es in der Stadt nicht mehr, sie will irgendwo anders hin. Da Rick seiner Freundin keinen Wunsch abschlagen kann, nimmt er sich drei Tage frei und fährt einfach mit Rachel drauflos. Doch die Fahrt ist keineswegs eine Reise ins Blaue, denn Rachel weiß anscheinend genau, wohin sie will – nur verrät sie Rick das Ziel nicht. Nach Zwischenstationen in verschiedenen Motels und Hotels, bei denen Rachel sich bereits sehr eigenartig und verschlossen verhält und in denen Rick einige merkwürdige Begegnungen hat, erreicht das Paar schließlich die Stadt Idleton. Dort verschwindet Rachel spurlos, ohne Rick auch nur ein Wort der Erklärung zu hinterlassen. |
![]() |
Monika Felten: Die Hüterin des Elfenfeuers (Die Saga von Thale 3) Piper, 2005 460 Seiten
Die Nebelelfe Naemy opfert sich, damit das Dimensionstor, durch das der Dämon An-Rukhbar nach Thale gekommen ist, für immer verschlossen werden kann. Doch die Gütige Göttin schickt Naemy mit einem besonderen Auftrag in die Welt der Lebenden zurück. Die Elfe wird 300 Jahre in die Vergangenheit gesandt, und zwar genau in die Zeit, in der An-Rukhbar erstmals über Nimrod herfällt. Naemy soll in dieser Zeit die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das vermeintlich restlos vernichtete Elfenvolk eine Überlebenschance erhält. Sie erhält die Erlaubnis, all jene Elfen zu retten, die man zwar für tot gehalten hat, deren Leichen jedoch nie gefunden werden konnten. Diese Elfen soll sie jenseits des Gebirges in Sicherheit bringen, so dass sie in der Gegenwart nach Thale zurückkehren können. Zu ihrer großen Freude ist es ihr somit auch gestattet, ihre Schwester Shari vor dem Tod zu bewahren. Der Preis dafür ist hoch: Obwohl es ihnen vielleicht möglich wäre, den Fall Thales zu verhindern, dürfen weder Naemy noch die von ihr geretteten Personen in den vorherbestimmten Ablauf der Geschichte eingreifen. So müssen sie hilflos mit ansehen, wie ganz Thale unter An-Rukhbars finstere Herrschaft fällt.
|
![]() |
Andreas Eschbach: Quest Heyne, 2005 524 Seiten
Alles Leben im Universum ist miteinander verwandt. Legenden zufolge, die es bei allen intelligenten Völkern gibt, ist das Leben auf einem Planeten entstanden, auf dem unermessliche Reichtümer, Unsterblichkeit oder sogar Gott selbst zu finden sein sollen. |
![]() |
Joachim Fest: Hitler Spiegel-Verlag, 2007 1276 Seiten, gebunden
Über dieses Buch ist schon so viel geschrieben worden – dem habe ich nur ein paar persönliche Anmerkungen hinzuzufügen. Zunächst einmal verstehe ich die in Bezug auf dieses Buch oft geäußerte Frage nicht, ob man überhaupt eine Biographie über jemanden wie Hitler schreiben "dürfe". Natürlich "darf" man, selbst wenn man dabei Gefahr läuft, bestimmte Dinge nicht deutlich genug herausstellen zu können. Man hat Fest vorgeworfen, er habe die Opferseite vernachlässigt. Das halte ich für Unsinn, schließlich ist allgemein bekannt, was damals geschehen ist – und Fest hat keine Biografie der Opfer geschrieben, sondern eine des Haupttäters. Ich kann auch nicht erkennen, dass irgendetwas verharmlost worden wäre, auch wenn manches wirklich nur extrem kurz gestreift wird. Dabei muss man aber berücksichtigen: Sind diese Dinge für das Verständnis der Person Adolf Hitler wichtig? |
![]() |
Ernst Vlcek: Die Verlorenen von Chearth (Perry Rhodan Autorenbibliothek 2) Pabel-Moewig Verlag, 2001 224 Seiten, gebunden Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke dieses Archivs - einfach hier klicken!
|
![]() |
H.R. Giger: www HR Giger com Taschen, 2007 240 Seiten, gebunden
Diesen großformatigen und erstaunlich preisgünstigen Bildband hat H.R. Giger, zu dessen Werk ich wohl nichts mehr sagen muss (von ihm stammt das Design des Alien aus dem gleichnamigen Film), selbst zusammengestellt und kommentiert. Er enthält zwar nur wenige seiner typischen surrealen Airbrush-Bilder, wie sie in den beiden "Necronomicon"-Bänden zusammengestellt sind, dafür umso mehr Material, das ich zuvor nicht kannte, und die das Buch für jeden, der sich für Leben und Werk Gigers interessiert, sehr interessant machen. Der ungewöhnliche Titel des Buches weist auf Gigers offizielle Homepage hin. |
![]() |
Arkadi und Boris Strugazki: Ein Gott zu sein ist schwer Verlag Volk und Welt, 1975 216 Seiten
Anton ist Wissenschaftler vom Historischen Institut der Erde. Er gehört zu einer Gruppe von Personen, die sich unter die Bevölkerung unterentwickelter Planeten mischen, um die dortigen Verhältnisse zu beobachten. Über Kameras, die an Stirnreifen angebracht sind und alles aufzeichnen, was ihre Träger sehen, stehen sie in ständiger Verbindung mit einer Basis. Es ist ihnen zwar erlaubt, sich bis zu einem gewissen Grad einzumischen, generell aber sind sie zur Zurückhaltung verpflichtet, damit die Entwicklung der Planeten nicht zu sehr beeinflusst wird. Deshalb dürfen sie ihre überlegenen technischen Möglichkeiten auch nur sehr sparsam einsetzen. Diese Haltung wird unter anderem mit dem moralischen Selbstverständnis der Menschen von der Erde begründet: Sie glauben, sie hätten alle negativen Gefühle, Gewalt usw. überwunden, und verstehen sich als Theoretiker. |
![]() |
Joseph Conrad: Herz der Finsternis Diogenes, 2004 139 Seiten, gebunden
Der Matrose Marlow erzählt einigen Schiffskameraden von einer Reise tief ins noch weitgehend unerforschte Innere Afrikas: |
![]() |
Stephen Lawhead: Der Traumdieb Bastei Lübbe, 1998 623 Seiten
Spencer Reston ist ein junger Wissenschaftler, der sich hauptsächlich mit Schlaf- und Traumforschung beschäftigt. Sein Arbeitsplatz ist die riesige Raumstation GM (genannt "Gotham") im Erdorbit. Hier studiert Spence die Auswirkungen langer Aufenthalte im All auf die Psyche der Menschen, indem er Selbstversuche anstellt. Dabei kommt es zu einer beunruhigenden Entwicklung. Spence hat seltsame Träume, die seine Erholungsphasen stören und an die er sich nach dem Erwachen nicht mehr erinnern kann. Spence leidet zwar sehr unter diesen Schlafstörungen, aber dies erklärt nicht seine seltsamen "Blackouts", die er immer häufiger hat. Danach findet er sich an den unmöglichsten Orten wieder, ohne zu wissen, wie er dort hingekommen ist. Einmal wird er noch rechtzeitig gefunden, bevor es ihm in seinem traumwandlerischen Zustand gelingt, die Station durch eine Luftschleuse zu verlassen – ohne Raumanzug. |
![]() |
Brian Herbert / Kevin J. Anderson: Die Jäger des Wüstenplaneten Heyne, 2007 686 Seiten
Die Welten des Alten Imperiums sind von den "Geehrten Matres" angegriffen worden, welche, aus der Diaspora kommend, vor einem mächtigen äußeren Feind geflohen sind. Den Bene Gesserit ist es mit Hilfe des Bashars Miles Teg gelungen, die Angriffe zurückzuschlagen. Die Ehrwürdige Mutter Murbella steht jetzt an der Spitze einer neuen Schwesternschaft, in der beide Orden aufgehen sollen. Allerdings sind nicht alle unabhängigen Zellen der Geehrten Matres bereit, sich der neuen Schwesternschaft anzuschließen, und so ist Murbella gezwungen, einen langen, blutigen Krieg zu führen, der die Menschheit nur weiter schwächt, obwohl sie sich doch geeint gegen den äußeren Feind stellen sollte. Murbellas Druckmittel bei Verhandlungen mit der Raumgilde, deren Unterstützung sie im kommenden Kralizec, dem letzten Krieg gegen den äußeren Feind braucht, ist das "Gewürz". Die einzige bekannte Quelle für diese bewusstseinserweiternde und lebensverlängernde Droge, ohne die es keine interstellare Raumfahrt geben würde, ist der von Murbella kontrollierte Planet Ordensburg. Hier leben nach der Vernichtung des Wüstenplaneten Rakis (der einst den Namen Arrakis getragen hat) die letzten Sandwürmer. |