Dies ist der achte Teil einer Übersicht meiner neueren Bücher in der Reihenfolge, in der ich sie seit August 2002 gelesen habe. Jedes Buch erhält eine laufende Nummer, die "ältesten" Bücher stehen unten.
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Götz R. Richter: Msuri im Land der Antilope Der Kinderbuchverlag Berlin, 1979 207 Seiten, gebunden
Seit der Vertreibung der Krallenmänner und der Vernichtung der Bestien herrscht Friede in der Savanne. Die Menschen bauen ihre Dörfer wieder auf, das Leben geht bald wieder seinen geregelten Gang. Msuri und sein Freund Chege leben im selben Dorf. Beide haben Frau und Kinder. Doch Msuri kommt nicht zur Ruhe. Er befürchtet einen neuen Angriff der grausamen Feinde aus dem Land jenseits der Berge, das der Legende nach von einer großen Antilope regiert wird. Deshalb wird beschlossen, dass ein kleiner Kriegertrupp dorthin vorstoßen und das Muttertier der Bestien töten soll. Damit soll die Bedrohung ein für alle Mal beseitigt werden. Msuri, Chege und sieben weitere Männer machen sich auf den Weg, doch die Reise droht schon bei der Überquerung des schneebedeckten Gebirges zu scheitern. Msuri, der die Sprache der Tiere versteht, ruft seine alten Freunde zu Hilfe: Den Elefantenbullen Njogu, den Schreiadler Kidogo und das Madenhackermädchen Ani. Gemeinsam bezwingen sie die Berggipfel und steigen in ein fremdes Land hinab. |
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Robert Charles Wilson: Darwinia Heyne, 2010 398 Seiten
Im März 1912, an Guilford Laws vierzehntem Geburtstag, ereignet sich etwas, das viele Menschen später als "Wunder" bezeichnen. Über Nacht verschwinden alle Menschen, alle Städte und alles von Menschenhand erschaffene innerhalb eines Kreises, der ganz Europa und die britischen Inseln sowie Teile Russlands und Nordafrikas umschließt. Erste Erkundungen zeigen, dass dieses Gebiet von einer völlig fremden Flora und Fauna beherrscht wird. Es scheint so, als habe das Land Jahrmillionen einer völlig anders verlaufenen Evolution hinter sich. Als der erste Schock abgeklungen ist, kehren Siedler aus den Kolonien der europäischen Staaten in die radikal veränderte alte Heimat zurück. Trapper und Abenteurer lassen sich dort nieder, erste Siedlungen werden gegründet. Kaum jemand wagt sich jedoch ins wilde, gefährliche Hinterland dieser neuen Welt vor, die den Namen "Darwinia" erhält. Die ehemaligen europäischen Staaten existieren zwar praktisch nicht mehr, aber die Reste des britischen Empire sind stark genug, sich gegen alle Konkurrenten durchzusetzen und mit dem Wiederaufbau Londons zu beginnen. Dabei kommt es bald zum Konflikt mit den USA, die sich für ein Darwinia ohne Grenzen (aber unter amerikanischer Vorherrschaft) einsetzen. |
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Martin Pristl: Gebrauchsanweisung für Griechenland Piper, 2008 189 Seiten
Dies ist die 6. Auflage einer im Jahre 2001 überarbeiteten Neuausgabe eines schon 1996 erschienenen Buches. Das Alter des Buches kann man schon daran erkennen, dass der gelungene EU-Beitritt Griechenlands lobend erwähnt wird... aber das nur nebenbei. |
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Dmitry Glukhovsky: Metro 2034 Heyne, 2009 526 Seiten
Moskau im Jahre 2034. Seit ein globaler Atomkrieg die Erdoberfläche in eine unbewohnbare, radioaktive Hölle verwandelt hat, in der nur noch mutierte Bestien existieren können, fristen die letzten Überlebenden ein erbärmliches Dasein im Untergrund. Ungefähr 10.000 Menschen haben sich vor 30 Jahren, als Moskau angegriffen wurde, in die atombombensicheren Stationen und Tunnels der Metro zurückgezogen. Doch auch dort herrscht Krieg. Jeder ist sich selbst der Nächste, Banditen ziehen plündernd von Station zu Station, und immer wieder kommt es zu grausamen Kämpfen zwischen verschiedenen verfeindeten Gruppierungen. Mit den wenigen verbliebenen technischen Hilfsmitteln, großen Pilzfarmen und den Nachkommen einer kleinen Schweineherde wird die Grundversorgung mehr schlecht als recht gesichert. Manche Gruppen wie die mächtige Hanse, die die Ringstationen kontrolliert, haben sich einen gewissen Wohlstand bewahrt und halten die menschliche Kultur aufrecht. In anderen, entlegenen Stationen fallen die Menschen jedoch allmählich in die Barbarei zurück, zumal sie die Hoffnung verloren haben, die engen, dunklen, schmutzigen Kavernen der Metro jemals wieder verlassen zu können. Es gibt aber noch ganz andere Bedrohungen, denn in der Metro hausen namenlose, räuberische Kreaturen und manchmal brechen schreckliche Seuchen aus, die ganze Stationen ausradieren. |
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Ulrich C. Schreiber: Die Flucht der Ameisen Piper, 2008 359 Seiten
Gerhard Böhm, Geologieprofessor aus Köln, sucht in der Eifel nach bestimmten geologischen Störungen, die seiner Theorie zufolge eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Rheinischen Schiefergebirges gespielt haben müssen. Seine Frau Katrin begleitet ihn ins Gelände, und gemeinsam stellen sie fest, dass auf den von Gerhard entdeckten Verwerfungslinien auffällig viele Ameisenhügel stehen. Gerhard findet außerdem Anzeichen für eine zunehmende vulkanische Aktivität in der Eifel. Unter anderem sind die Ameisen selbst im Winter noch aktiv, was nur durch Wärme erklärbar ist, die aus der Tiefe aufsteigt. Für eingehendere Forschungen fehlt ihm das Geld, ein entsprechender Antrag wird von den Behörden nicht bewilligt. Doch was in der Silvesternacht desselben Jahres geschieht, kann er ohnehin nicht vorhersehen: Direkt am Rhein, zwischen Koblenz und Bonn, ereignet sich ein heftiger Vulkanausbruch. Das Dorf Brohl wird durch Feuer und Asche vernichtet. Da Gerhards Hinweise die Rettung von Überlebenden ermöglichen, rückt er schnell ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. |
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Isaac Asimov: Lucky Starr Bastei-Lübbe, 2003 964 Seiten
In der fernen Zukunft hat die Menschheit viele Planeten der Milchstraße besiedelt. Zentrum des Reiches ist nach wie vor die Erde. Die Kolonien sind teilweise unabhängig. Manche, vor allem die Sirianer, werden zur Bedrohung für die Erde. Die mächtigste Organisation der Erde ist der Wissenschaftsrat. Der Rat strebt zwar nicht nach Macht und steht über den politischen und militärischen Organisationen, kümmert sich jedoch um alle Bedrohungen, die die Erde betreffen. Die Ratsmitglieder besitzen Sondervollmachten und sind im Zweifelsfall die höchste Entscheidungsinstanz. Nur die Elite der Wissenschaftler kann hoffen, in den Rat aufgenommen zu werden. David Starr, genannt "Lucky", gehört zu dieser Elite. Er ist der letzte Überlebende eines von Piraten gekaperten Schiffes; seine Eltern wurden damals getötet. Seine Mentoren Augustus Henree und Hector Conway haben ihn seinerzeit in einer im All treibenden Rettungskapsel gefunden. David wird zum jüngsten Ratsmitglied. Seine Aufträge führen ihn zu verschiedenen Planeten des Sonnensystems. |
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Jürgen Kehrer: Gottesgemüse Grafit-Verlag, 1992 141 Seiten
Georg Wilsberg hat's geschafft: Er hat sich von seinem alten Kompagnon getrennt. Mit der Abfindung, die er für seinen Anteil am gemeinsam betriebenen Kaufhaus erhalten hat, konnte er ein schönes Büro direkt am Prinzipalmarkt in Münster mieten. Die Laufarbeit überlässt er zwei Angestellten, eine Sekretärin (Sieglinde Bach, genannt "Sigi") erledigt den lästigen Papierkram. Wilsberg kann es sich endlich leisten, nur noch Aufträge anzunehmen, die ihn wirklich interessieren. |
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David Wellington: Krieg der Vampire Piper, 2008 363 Seiten
Ein Jahr ist vergangen, seit Special Deputy Jameson Arkeley Trooper Laura Caxton als Lockvogel für die vermeintlich letzten Vampire missbraucht hat und beim Kampf gegen diese Kreaturen zum Krüppel gemacht worden ist. Caxton ist inzwischen ins Bureau of Criminal Investigation aufgestiegen und hat zahlreiche Fortbildungen über sich ergehen lassen. Als sie erstmals an einem richtigen Einsatz teilnimmt, einer Razzia gegen eines der größten Drogenlabore Pennsylvanias, verhält sie sich prompt falsch und gerät in Gefahr. Deshalb sind ihre Vorgesetzten nur zu gern bereit, Arkeleys Wunsch nachzukommen, als er Caxton erneut anfordert. In einer Höhle unter dem Schlachtfeld von Gettysburg sind 99 Särge mit Vampirskeletten gefunden worden. Bei allen fehlt das Herz, so dass sie ungefährlich zu sein scheinen, doch Arkeley weiß, dass mehr dahintersteckt. Er stützt sich nicht nur auf Vermutungen, sondern auf Informationen, die er von der uralten Vampirin Justinia Malvern erhält. Arkeley hat den Sarg mit der nicht mehr handlungsfähigen Untoten immer bei sich. Er füttert sie mit seinem eigenen Blut... |
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Stephen Lawhead: Artus (Pendragon-Saga 3) Buchvertrieb Blank GmbH, 2004 538 Seiten
Die Römer haben sich vollständig aus Britannien zurückgezogen. Angeln, Sachsen, Iren, Pikten und andere Barbarenvölker suchen die Küstengebiete heim, um raubend und brandschatzend immer tiefer ins Land vorzudringen. Artus zieht das Schwert aus dem Stein und strebt die Hochkönigswürde an. Merlin hofft, dass es dem jungen Mann gelingen wird, die Stämme der Insel der Mächtigen zu vereinen, die fremden Invasoren zu besiegen und das Sommerreich zu errichten - ein christliches Reich des Friedens, der höfischen Bildung und des Wohlstands, in dem alle Britannier vereint sind. Artus hat bereits viele Anhänger, doch zahlreiche Kleinkönige bestreiten seinen Herrschaftsanspruch. Zwar küren sie ihn zum Herzog und übertragen ihm die Aufgabe, ein Heer zur Verteidigung des Landes gegen die Barbaren aufzustellen, doch verweigern sie ihm den dringend benötigten Tribut. So muss Artus nicht nur gegen die Invasoren zu Felde ziehen, sondern auch gegen seine Landsmänner. |
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Marty Becker / Gina Spadafori: Typisch Katze! VAK-Verlag 2007 248 Seiten, gebunden
Marty Becker ist Mediziner, Gina Spadafori ist Journalistin. Die beiden Autoren beantworten 101 der am häufigsten zum Thema Katzen gestellten Fragen. Sie räumen mit diversen Gerüchten und Fehlinformationen auf, geben praktische Tipps zum Zusammenleben mit sowie zur Pflege von Katzen und machen dem Leser klar, welche Rolle er in einer solchen Beziehung haben kann: Höchstens die eines geschätzten Kumpels, aber nie die des Herren. Ob alles stimmt, was Becker und Spadafori schreiben, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls kann ich vieles aus eigener Erfahrung bestätigen. Lobenswert ist, dass die Autoren immer deutlich machen, wenn sie den Boden der gesicherten Tatsachen verlassen und eigene, persönliche Ansichten einbauen. Da sie alle Informationen mit einer gehörigen Portion Humor verpacken, ist das Buch nicht nur eine informative, sondern auch eine sehr unterhaltsame Lektüre für alle Katzenfreunde. (14.03.2010)
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Dmitry Glukhovsky: Metro 2033 Heyne, 2008 783 Seiten
Im Jahre 2033, knapp 30 Jahre nach einem globalen Atomkrieg, ist die Erdoberfläche eine unbewohnbare, radioaktive Hölle. Die wenigen Überlebenden haben sich in den Untergrund zurückgezogen. In der Metro, der Moskauer Untergrundbahn, leben noch ungefähr 10.000 Menschen unter meist erbärmlichen Bedingungen. Verschiedene Gruppierungen, die teilweise untereinander verfeindet sind und sich bekämpfen, hausen in den atombombensicheren Metrostationen. Mit den verbliebenen technischen Hilfsmitteln, großen Pilzfarmen und den Nachkommen einer kleinen Schweineherde wird die Grundversorgung mehr schlecht als recht gesichert. Besonders wagemutige Abenteurer, die so genannten Stalker, machen immer wieder kurze Expeditionen zur Oberfläche, um wertvolle Dinge und Brennholz aus der zerstörten Stadt zu holen. Manche Gruppen wie die mächtige Hanse, die die Ringstationen kontrolliert, haben sich einen gewissen Wohlstand bewahrt und halten die menschliche Kultur aufrecht. In anderen, entlegenen Stationen fallen die Menschen jedoch allmählich in die Barbarei zurück, zumal sie die Hoffnung verloren haben, die engen, dunklen, schmutzigen Kavernen der Metro jemals wieder verlassen zu können. Obskure Kulte, Neofaschisten und Plünderer machen sich breit. Es gibt aber noch ganz andere Bedrohungen, von denen riesige Rattenschwärme noch die harmlosesten sind. Der Krieg wurde nicht nur mit Atomwaffen geführt; auch experimentelle biologische Waffensysteme sind zum Einsatz gekommen. Und so sind in kürzester Zeit mutierte Wesen entstanden, die sich in den Tiefen der Metro einnisten oder von außen in sie eindringen und die Randstationen zu überrennen drohen. |
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Tad Williams: Shadowmarch 2 - Das Spiel Klett-Cotta, 2007 815 Seiten, gebunden
In der Südmarksfeste herrscht nach dem Angriff der Qar angespannte Ruhe. Die Burg wird zwar belagert, doch die Zwielichtler verhalten sich ruhig und scheinen auf irgendetwas zu warten. Meister Chaven, Leibarzt und Hofastrologe des Königs, hat bei Chert Blauquarz Unterschlupf gefunden. Allerdings wurde ihm ein wichtiges Artefakt gestohlen: Ein magischer Spiegel, den er unbedingt wiedererlangen muss. König Olin Eddon ist noch immer abwesend, er wird in der Zitadelle von Hierosol gefangen gehalten. Er freundet sich mit Pelaya an, der Tochter des dortigen Verwalters. Zufällig begegnet er Qinnitan, der aus Xand geflohenen Gemahlin des Autarchen Sulepis, die sich unter den Waschweibern vor ihren Verfolgern versteckt. Der Autarch hat den gewissenlosen Meuchelmörder Daikonas Vo mit der Jagd nach Qinnitan beauftragt. Außerdem sticht er persönlich mit einer gewaltigen Kriegsflotte in See, um Hierosol zu erobern. Dabei geht es ihm allerdings nicht um die entlaufene Gattin, auch die Eroberung neuer Ländereien ist eher zweitrangig - Sulepis will vor allem Olin in seine Gewalt bringen, da er ihn für noch unbekannte Zwecke braucht. |
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Johanna und Günter Braun: Der Irrtum des Großen Zauberers Suhrkamp, 1982 196 Seiten
Birnen sind das wichtigste Grundnahrungsmittel und Exportprodukt des Landes Plikato. Die Früchte enthalten den Wirkstoff "Vitamin-Gamma", der die Menschen antriebs- und interessenlos werden lässt oder sogar einschläfert. Mittels dieser besonderen Birnen beherrscht Multi Multiplikato, der "Große Zauberer", das Land und die Stadt Integral. Sein Ziel besteht darin, die unvollkommenen und unzuverlässigen Menschen nach und nach durch Maschinen zu ersetzen. Der größte Teil aller Arbeiten wird bereits von Maschinen erledigt, so dass die Menschen sich sinnlosen Spielen hingeben können. Eines Tages bestimmt Multiplikato den jungen Oliver Input zu seinem Nachfolger und Erben. Input hat beschlossen, nicht mehr die Birne zu kauen, ist sozusagen "aufgewacht" und hat schon so manchen Streich ausgeheckt. Er wird in die eigens für ihn erschaffene Kybernetische Akademie gesteckt, entwickelt sich zu einem mathematischen Genie und lebt nach dem Ende seiner Ausbildung in Multiplikatos Palast. Doch er ist alles andere als ein treuer Gefolgsmann. Stattdessen beginnt er damit, die Pläne des Großen Zauberers zu hintertreiben. Entscheidenden Anteil daran hat Naida, ein junges Mädchen, dem Oliver scheinbar zufällig begegnet. Naida macht ihm klar, dass er seinen übermächtigen Ziehvater mit dessen eigenen Waffen schlagen muss.
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Horst Stern: Bemerkungen über Pferde Rororo, 1974 122 Seiten
Dieses Buch ist seinerzeit der gleichnamigen Fernsehsendung gefolgt und diente zweifellos der Richtigstellung einiger Missverständnisse, zu der es infolge der Sendung gekommen war - vermutlich nicht zuletzt ausgelöst durch die falsche Darstellung der Aussagen Sterns in der Presse. Stern hatte u.a. die These aufgestellt, dass Pferde für das Springreiten nicht geschaffen sind bzw. nie ohne Zwang ein Hindernis überspringen würden, um das sie auch herumlaufen könnten. Er hatte verschiedene Praktiken im Reitsport angeprangert, zum Beispiel das "Barren". Dabei wird die oberste Stange eines Hindernisses angehoben, während das Pferd darüber springt, so dass es mit den Vorderbeinen dagegen schlägt. Das Pferd soll auf diese Weise dazu gebracht werden, höher zu springen bzw. die Beine besser anzuziehen - dass es dabei Schmerzen erleidet, wird in Kauf genommen. Stern war wegen dieser Sendung scharf angegriffen worden. In seinem Buch führt er seine Ansichten genauer aus und geht auf die Kritiken ein. Außerdem wendet er sich gegen eine falsch verstandene Tierliebe, die zur Vermenschlichung der Tiere führt, schildert die Geschichte der Pferdezucht, stellt die Geschäftemacherei der Pferdezüchter heraus und streut einige Absätze zur Anatomie des Pferdes ein. Das Buch enthält außerdem zahlreiche vom Autor ausgewählte Abbildungen. |
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Brian Aldiss: Kryptozoikum Ullstein, 1976 176 Seiten
In der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts sind Zeitreisen in die Vergangenheit möglich. Mittels einer neu entwickelten Droge und spezieller Konzentrationstechniken kann jede beliebige Epoche erreicht werden. Allerdings können die Zeitreisenden nur wenig mehr als das mitnehmen, was sie am Leibe tragen, außerdem sind sie nicht in der Lage, die "Entropieschranke" zu durchbrechen. Anders ausgedrückt: Sie können während der Zeitreise nicht mit ihrer Umwelt interagieren und von dieser auch nicht wahrgenommen werden, sind also nur Beobachter, die die Vergangenheit nicht verändern können. Zeitreisen entwickeln sich schnell zu einem beliebten Freizeitvergnügen für unzählige Menschen. Das bringt auch Probleme mit sich, denn die Zeitreisenden interessieren sich nicht mehr für die Gegenwart. |
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Sergej Lukianenko: Spektrum Heyne, 2007 702 Seiten
In nicht allzu ferner Zukunft erscheinen die "Schließer" auf der Erde: Allmächtige, unangreifbare Außerirdische, die die Menschheit mit verschiedenen Geschenken beglücken. Sie errichten mehrere Stationen bzw. Portale, die die Erde mit unzähligen anderen Planeten verbinden. Jeder darf dieses Transportsystem nach Belieben benutzen, niemand darf daran gehindert werden. Man kann aber nur soviel mitnehmen, wie man selbst tragen kann. Es gibt eine Bedingung - wer eine Station benutzen will, muss dem zuständigen Schließer zuvor eine Geschichte erzählen, die diesem gefällt. Da jede erzählte Geschichte sofort allen Schließern auf allen Planeten bekannt ist, kann man jede Story nur ein einziges Mal benutzen. Die Schließer akzeptieren zwar manchmal sogar einfache Witze (wenn sie neu und originell sind), sind ansonsten aber recht anspruchsvoll. Viele der ins Netz der Schließer eingebundenen Planeten sind von anderen intelligenten Völkern besiedelt, und so kommt es im Laufe der Jahre zu einem regen Austausch. Sprachprobleme existieren nicht, denn bei der ersten Durchquerung eines Portals wird dem Benutzer die Kenntnis einer universell gültigen Sprache ("Touristisch") vermittelt. Niemand weiß, welche Ziele die Schließer eigentlich mit alldem verfolgen. |
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David Wellington: Der letzte Vampir Piper, 2008 381 Seiten
Vampire existieren und haben schon immer existiert. Die Blutsauger sind mörderische Bestien mit gewaltigen Kräften, die nichts Menschliches mehr an sich haben. Kreuze und Knoblauch schaden ihnen nicht, Tageslicht ist zwar lästig, aber nicht tödlich für sie. Man kann sie nur durch die Vernichtung ihres Herzens töten. Sie können den Vampirfluch bewusst an Menschen weitergeben, und wer durch ihren Biss getötet wurde, den können sie in eine grausige untote Existenz zurückrufen. Diese "Halbtoten" dienen den Vampiren als bedingungslos ergebene Sklaven und Handlanger. |
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Stephen King: Nachts Heyne, 1999 510 Seiten
Dieser Band enthält die Novellen "Der Bibliothekspolizist" und "Zeitraffer" sowie den kurzen autobiografischen Text "Kurz vor Mitternacht". Beide Novellen sind ursprünglich zusammen mit "Langoliers" und "Das geheime Fenster" im Sammelband "Four past Midnight" veröffentlicht worden. In Deutschland wurden die Novellen auf die Bände "Langoliers" und "Nachts" aufgeteilt. Ebenfalls enthalten sind Vorbemerkungen, in denen King erläutert, wie er zu den Ideen für die Novellen gekommen ist und in welcher Beziehung "Zeitraffer" zu seinen anderen Werken steht. Die Geschichte spielt in Castle Rock, dem Schauplatz zahlreicher Geschichten Kings, und ist quasi als Bindeglied zwischen "Stark - The Dark Half" und "Needful Things" gedacht. |
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Christopher Moore: Ein todsicherer Job Goldmann, 2006 480 Seiten
Charlie Ashers Leben bricht zusammen, als seine Frau Rachel kurz nach der Geburt ihrer Tochter Sophie noch im Krankenhaus stirbt. An ihrem Bett steht ein ganz in Mintgrün gekleideter Mann, der schockiert darüber ist, dass Charlie ihn sehen kann – tatsächlich taucht er auf keinem der Überwachungsvideos auf, und außer Charlie kann niemand ihn wahrnehmen. Durch Rachels Tod wird Charlie zwar völlig aus der Bahn geworfen, aber das kann nicht der Grund dafür sein, dass er in seinem Second-Hand-Laden plötzlich Alltagsgegenstände sieht, die rot leuchten, dass mehrere Menschen in seiner Gegenwart sterben und dass er geisterhafte Stimmen aus den Gullys hört. Es gibt eine zwar phantastische, aber schlüssige Erklärung für all diese Ereignisse. Sie steht im "Großen Bunten Buch des Todes", das Minty Fresh (der Mann in Mintgrün) Charlie zukommen lassen will. Lily, Charlies Grufti-Aushilfe, bekommt es zuerst in die Finger, findet es cool und behält es, ohne ihrem Chef etwas davon zu erzählen. |
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Cory Doctorow: Backup Heyne, 2007 287 Seiten
In naher Zukunft muss niemand mehr endgültig sterben oder unter irgendeinem Mangel leiden. Das Bewusstsein eines Menschen kann inklusive aller Erinnerungen, Gedanken und Gefühle gespeichert werden - im Todesfall wird es einfach in einen wachstumsbeschleunigten Klon des eigenen Körpers geladen. Der "Verstorbene" verliert allenfalls die Erinnerungen seit der letzten Speicherung einer Backup-Kopie. Alternativ kann man sich auch in Kälteschlaf versetzen lassen und auf diese Weise praktisch unbegrenzte Zeiträume überdauern. Auch das Wirtschaftssystem hat eine tiefgreifende Umgestaltung erfahren. Man arbeitet nicht mehr, um Geld zu verdienen, denn die einzige existierende "Währung" ist die Wertschätzung, die der Einzelne in der Gesellschaft genießt. Dieser Ruf wird in der Einheit "Woppel" ausgedrückt, und Woppel kann man nicht nur durch gemeinnützige Tätigkeiten, gelungene Kunstwerke und dergleichen verdienen, sondern auch durch die Freundschaft oder das Mitleid anderer. Da alle Menschen durch Schädelimplantate permanent online und miteinander vernetzt sind, kann jeder jederzeit alle öffentlich zugänglichen Informationen abrufen, und dazu gehört auch der Woppel-Kontostand jeder beliebigen Person. Die neue Gesellschaft wird als "Bitchun-Society" bezeichnet. Regierungen oder sonstige Organisationsformen gibt es nicht mehr. Stattdessen finden sich die Menschen meist spontan zu Interessengruppen ("Ad-hocs") zusammen, die zum Beispiel an einem gemeinsamen Projekt arbeiten. |
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Wim Vandemaan: Die Stadt der tausend Welten (Perry Rhodan "Die Tefroder" Nr. 3) Heyne, 2009 415 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
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Andrzej Sapkowski: Feuertaufe dtv, 2009 428 Seiten
Nilfgaard hat einige der Königreiche jenseits der Jaruga erobert. Temerien und Redanien sowie einige andere kleinere Reiche leisten noch Widerstand. Kaiser Emhyr var Emreis ist noch nicht zufrieden, er will seinen Machtbereich weiter ausdehnen. Er benutzt unter anderem die Scoia'tael, um die Lage in den nördlichen Königreichen weiter zu destabilisieren, damit diese den nächsten Angriffen weniger Widerstand leisten können. In dieser Zeit gründen einige Zauberinnen aller Länder unter der Führung von Philippa Eilhart eine Geheimloge, die den Rat der Magier ersetzen und sich vor allem der Erhaltung der Magie widmen soll. Zu diesem erlesenen Zirkel gehört auch Yennefer, die allerdings nicht ganz freiwillig an der ersten Gesamtzusammenkunft teilnimmt. Geralt, der im Kampf gegen Vilgefortz von Roggeveen beim Aufstand von Thanedd schwere Verwundungen davongetragen hat, wurde von Triss Merigold in den Brokilon-Wald teleportiert. Dort wird er von den Dryaden gesund gepflegt, was wegen der magischen Heilkünste dieser Wesen nur wenige Wochen in Anspruch nimmt. Er wird von der Ungewissheit um Ciris Schicksal geplagt - der Turm Tor Lara, in den sein "Kind der Vorsehung" während der Kämpfe auf Thanedd geflohen war, liegt in Trümmern, aber von Ciri wurde keine Spur gefunden. |
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Stephen Lawhead: Merlin (Pendragon-Saga 2) Buchvertrieb Blank GmbH, 2004 528 Seiten
Merlin, auch Myrddin Emrys genannt, ist der Sohn der Atlanterin Charis und des Druiden Taliesin, eines Nachkommen britannischer Fürsten. Nach Taliesins frühem Tod infolge einer Intrige Morgians (die Halbschwester von Charis hat sich den Dunklen Mächten verschrieben) wächst Merlin in Ynis Avallach auf, einer der letzten Zufluchtsstätten der Atlanter. Damit er die Vision seines Vaters vom Sommerreich - einem christlichen Reich des Friedens und des Wohlstands - verwirklichen kann, wird er zum Krieger ausgebildet, während der alte Druide Hafgan seine geistigen Gaben fördert. In seiner Jugend macht Merlin eine seltsame Erfahrung: Er wird vom Bergvolk entführt, kleinwüchsigen Wesen mit besonderen Fähigkeiten, die zurückgezogen leben und von den Menschen allmählich verdrängt werden. Von ihnen lernt er vieles, und eines Tages lassen sie ihn wieder ziehen. Auf dem Rückweg in seine Heimat kommt er an den Hof des Fürsten Custennin, in dessen Tochter Ganieda er sich verliebt. Merlin wird zum Hochkönig Britanniens gekrönt und heiratet Ganieda, doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer. |
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Bürger Lars Dietrich: Schlecht Englisch kann ich gut rororo, 2009 239 Seiten
Lars Dietrich, geboren 1973 in Potsdam und aufgewachsen in der DDR, ist spätestens seit seinen Auftritten in der "Wochenshow" und der Zusammenarbeit mit Stefan Raab als Musiker und Comedian bekannt. In diesem Buch beschreibt er humorvoll seine Kindheit und Jugend, die sich zwar grundlegend von meiner eigenen Kindheit unterscheidet - in dem, was für Kinder wichtig ist, aber eben doch nicht. Und so enthält das Buch zwar nostalgisch verklärte Erinnerungen, wie ich sie in sehr ähnlicher Form auch zu Papier bringen könnte, aber weder Ostalgie noch Systemkritik. Dietrich glorifiziert die damaligen Verhältnisse ebenso wenig wie er sie anprangert, denn nicht Stasi-Spitzelei, Mängelverwaltung usw. sind das zentrale Thema des Buches, sondern das, was man als Kind in der DDR erlebt hat. Das hält Dietrich natürlich nicht davon ab, viele ironische Seitenhiebe zu verteilen und den einen oder anderen Ost-Witz zum Besten zu geben. Er muss ein ziemlich stressiger Zeitgenosse gewesen sein; immer aufgekratzt und hyperaktiv, nichts als Unsinn im Kopf und mit nie stillstehendem Mundwerk. Das liest sich alles sehr unterhaltsam, wobei einem das Lachen angesichts der teils bizarren Gängelei durch Obrigkeit und Behörden, die immer wieder anklingt, manchmal doch ein bisschen im Halse stecken bleibt. |
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Michael Marcus Thurner: Segler im Sternenwind (Perry Rhodan "Die Tefroder" Nr. 2) Heyne, 2009 350 Seiten
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| William Voltz: Kundschafter aus dem All (PR-Planetenroman Nr. 60) Moewig-Verlag, 1974 161 Seiten
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Anthony Burgess: A Clockwork Orange Penguin Books, 2000 165 Seiten
In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft hat die Polizei die Kontrolle über die Kriminalität verloren. Die Gefängnisse sind überfüllt, Banden von meist jugendlichen Schlägern machen die Stadt unsicher. Alex und seine drei Kumpane Pete, Georgie und Dim treffen sich jede Nacht in der Korova Milchbar, wo sie sich mit verschiedenen Milch-Drogen-Cocktails scharf machen. Danach vergnügen sie sich damit, Passanten auszurauben, Penner zusammenzuschlagen, Läden zu plündern, andere Banden zu bekämpfen und einsam gelegene Häuser außerhalb der Stadt heimzusuchen, um deren Bewohner zu terrorisieren. Alex ist der Anführer der kleinen Gang. Als seine "Droogies" ihm diese Rolle eines Tages streitig machen, züchtigt er sie ebenso brutal, wie er die Opfer seiner nächtlichen Gewaltorgien quält. Doch Alex hat nicht mit der Hinterhältigkeit seiner vermeintlichen Freunde gerechnet, denn als er bei einem weiteren Einbruch eine alte Frau tötet und fliehen will, schlagen die draußen wartenden Gangmitglieder ihn nieder und überlassen ihn der Polizei. Alex ist 15 Jahre alt. Er wird zu 14 Jahren Haft verurteilt. |
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Algernon Blackwood: Der Tanz in den Tod Suhrkamp, 1982 222 Seiten
Dieser Band enthält zehn Kurzgeschichten Algernon Blackwoods, die zwischen 1906 und 1929 erstmals veröffentlicht wurden. |
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Christian Montillon: Das genetische Siegel (Perry Rhodan "Die Tefroder" Nr. 1)
Heyne, 2009 350 Seiten
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Oisin McGann: Im Namen der Götter Piper, 2006 314 Seiten
Chamus Aranson lebt im fortschrittlichen Industriestaat Altima. Er ist der jüngste Spross einer Familie, die schon mehrere Piloten und Wissenschaftler hervorgebracht hat. Wie sein Vater will auch Chamus Flieger werden. In Altima werden immer wieder Selbstmordattentate von Fanatikern aus dem benachbarten Land Bartokhrin verübt. Im Vergleich zu ihren wohlhabenden Nachbarn sind die Bartokhriner unterentwickelt. Sie leben hauptsächlich von Ackerbau und Viehzucht, vor allem aber sind sie in einem starren System gesellschaftlicher Regeln und religiöser Dogmen gefangen. Viele Bartokhriner wandern in die altimanischen Städte ab, um dort Arbeit zu suchen, aber sie sind dort schlecht integriert und verrichten nur niedere Dienste. Wenn sie in ihrer Heimat bleiben, haben sie unter den Übergriffen der Altimaner zu leiden, die die wertvollen Bodenschätze Bartokhrins rücksichtslos ausbeuten und dabei die Natur zerstören. Für viele Bartokhriner ist diese Situation so unerträglich, dass sie sich der Terrororganisation Hadram Cassal anschließen. Einer ihrer Anschläge richtet sich gegen die von Chamus besuchte Flugschule. Chamus überlebt das Attentat nur knapp. |
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Stephen Lawhead: Taliesin (Pendragon-Saga 1) Buchvertrieb Blank GmbH, 2004 576 Seiten
Noch halten die Römer Britannien südlich des Hadrianswalles besetzt, doch die Garnisonsstärke wird allmählich verringert, die Verteidigung der Grenzen wird vernachlässigt. So hat vor allem die nichtrömische Bevölkerung unter immer häufigeren Überfällen durch Iren, Pikten und Sachsen zu leiden. Elphin, das Oberhaupt eines Clans der Britannier, erkennt die Zeichen der Zeit und stellt erstmals seit dem Einzug der Römer wieder eine kleine Armee zusammen, die er den Besatzern unter der Bedingung zur Verfügung stellt, dass ihnen eine militärische Ausbildung nach römischem Vorbild zuteil wird. So gelingt es ihm eine Zeitlang, sich gegen die Horden der Plünderer zu behaupten. Doch Hafgan, Barde und Druide des Clans, sieht Zeichen am Himmel, die auf große Veränderungen hindeuten. In einer Fischreuse findet Elphin einen in Seehundsfell gewickelten Säugling. Er nimmt das Neugeborene an Kindes statt an. Der Junge erhält den Namen Taliesin und wird zu Hafgans Schüler, übertrifft seinen Meister aber schon bald bei weitem. |
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Jens Lossau / Jens Schumacher: Der Rebenwolf AGIRO Verlag, 2007 254 Seiten, gebunden
Im pfälzischen Weindorf Kottler gibt es seit über 100 Jahren die Legende vom Rebenwolf, einer monströsen Bestie, die ihre Opfer bei Vollmond zerfleischt und verspeist. Als zwei Jugendliche im September 2003 bei einem nächtlichen Stelldichein im Weinberg von einer schattenhaften Kreatur mit dämonisch glühenden Augen angegriffen werden und bei der Flucht buchstäblich über die aufgeschlitzte Leiche einer jungen Frau stolpern, erwacht diese Legende wieder zum Leben. Die Untersuchung der Leiche erbringt das Ergebnis, dass kein Tier derartige Wunden hätte verursachen können. Sie passen auch zu keiner bekannten Waffe. Da die Umstände des Leichenfundes äußerst merkwürdig sind, wird die Sonderkommission 66 des Bundeskriminalamtes eingeschaltet. Die Beamten dieser Einheit kommen immer dann zum Einsatz, wenn Fälle okkult motivierter Gewalttaten oder unerklärliche Phänomene aufgeklärt werden müssen. |
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Max Frei: Das Echo-Labyrinth 1 – Der Fremdling Blanvalet, 2007 415 Seiten
Max ist in seinem bisherigen Leben nie auf einen grünen Zweig gekommen, da er keinerlei Ehrgeiz hat und tagsüber praktisch zu nichts zu gebrauchen ist. Seine Lebensgeister erwachen erst spät abends so richtig. Tagsüber schläft er lieber und genießt seine äußerst lebhaften Träume, die er oft kaum von der Realität unterscheiden kann. Dass dies ein Ausdruck seiner besonderen Begabungen ist, wird ihm erst klar, als Sir Juffin Halli, eine seiner "Traumbekanntschaften", ihn zu sich einlädt. Nach einer bizarren Reise mit einer Straßenbahn, die eigentlich überhaupt nicht existiert, findet Max sich in einer phantastischen Welt wieder, die er zum Teil schon aus seinen Träumen kennt. Halli gibt ihn als Barbaren aus fernen Ländern aus, damit Max mit seinen für diese Welt ungewöhnlichen Eigenheiten nicht allzu sehr auffällt. Max braucht einige Zeit, um sich an die Lebensumstände in seiner neuen Umgebung und die merkwürdigen Verhaltensweisen ihrer Bewohner zu gewöhnen, und schon bald wird er in unglaubliche, gefährliche Abenteuer verwickelt. |
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Douglas Preston / Lincoln Child: Ice Ship Knaur, 2004 527 Seiten
Auf der Isla Desolacion, einem öden Eiland vor der Küste von Chile, liegt seit Millionen von Jahren ein gigantischer Meteorit unter der Erde, der infolge der natürlichen Erosion allmählich wieder in die Nähe der Oberfläche kommt. Der Meteoritenjäger Nestor Masangkay findet den gewaltigen Brocken, bezahlt diese Entdeckung aber mit dem Leben. Seine Ausrüstung taucht einige Zeit später auf dem Schwarzmarkt auf. Dazu gehört auch ein Datenträger, der dem Multimilliardär Palmer Lloyd in die Hände fällt. Lloyd hält die Entdeckung des Meteoriten, der größer ist als alle anderen jemals auf der Erde gefundenen Exemplare, weiter geheim. Er will ihn heimlich bergen und zum Prunkstück seines eigenen, noch im Bau befindlichen Museums machen. Für dieses mehr als ehrgeizige Unternehmen – der Meteorit ist das mit Abstand schwerste Objekt, das Menschen jemals bewegt haben, und auf der Isla Desolacion herrschen äußerst unangenehme Wetterbedingungen – braucht Lloyd ein Team von besonders fähigen Spezialisten. Nachdem er Sam McFarlane (Masangkays früheren Partner) angeheuert hat, versichert Lloyd sich der Dienste Eli Glinns, des Präsidenten der Firma Effective Engineering Solutions Inc. (EES). Glinn verlangt zwar exorbitante Honorare, ist aber dafür bekannt, auch unmöglich scheinende Projekte nach sorgfältiger Planung erfolgreich durchzuführen. |
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Charles Sheffield: Der wundersame Dr. Darwin Bastei Lübbe, 2004 461 Seiten
Dr. Erasmus Darwin, Großvater des Naturforschers Charles Darwin, ist einer der besten Mediziner, mit Sicherheit aber der unkonventionellste Wissenschaftler seiner Zeit. Er ist nicht nur einer der führenden Intellektuellen des zu Ende gehenden 18. Jahrhunderts, sondern auch Vorsitzender der von ihm gegründeten Lunar Society, Dichter und Menschenfreund. Dabei ist er den weltlichen Genüssen nicht abgeneigt, wovon sein lückenhaftes Gebiss, vor allem aber sein enormer Bauchumfang zeugen. Immer dann, wenn seine Kollegen versagen oder wenn es um Fälle geht, die die Grenzen menschlicher Vorstellungskraft zu sprengen scheinen, ruft man Dr. Darwin zu Hilfe. Mit seinem scharfen, analytischen Verstand, der sich von nichts und niemandem in die Irre führen lässt, und unterstützt von seinem alten Freund, dem ehemaligen Colonel und unverbesserlichen Schatzjäger Jacob Pole, löst er die ungewöhnlichsten Fälle: |
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Tad Williams: Shadowmarch 1 – Die Grenze Klett-Cotta, 2005 812 Seiten, gebunden
Nach dem Krieg gegen das geheimnisvolle, uralte Zwielichtvolk der Qar haben sich die aus dem Süden kommenden Menschen über ganz Eion ausgebreitet. Die meisten Qar haben sich weiter in den Norden zurückgezogen und leben nun hinter der Zwielichtgrenze, einer Art Nebelzone, die von den Menschen nicht durchquert werden kann – wer es dennoch wagt, verschwindet entweder spurlos oder kehrt mit dauerhaft verwirrtem Geist zurück. Nicht weit von der Schattengrenze entfernt erhebt sich die Südmarksfeste, einst ein Palast der Qar, jetzt Sitz des Königs der Südmarken aus dem Hause Eddon. Der Krieg liegt lange zurück und das Zwielichtvolk spielt in den Geschicken der Welt keine Rolle mehr – das glauben jedenfalls die Menschen. In Wahrheit bereitet die Elbin Yasammez, eine mächtige Kriegsherrin, einen neuen Feldzug vor. Auch aus dem fernen Süden droht Gefahr: Der Autarch von Xand erobert einen Landstrich nach dem anderen und streckt seine Hände auch nach den Markenlanden aus. |
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Jürgen Kehrer: In alter Freundschaft Grafit-Verlag, 1991 141 Seiten
Georg Wilsbergs Laden für Briefmarken- und Münzsammler ist umgezogen und wurde zum Missvergnügen der Stammkunden zu einem Second-Hand-Supermarkt ausgebaut. Da Wilsberg sich lieber mit den Aufträgen beschäftigt, die er als Privatdetektiv erhält, hat er seinen Gehilfen, den Dauer-Studenten Willi, als Geschäftsführer engagiert. Mit seinen drei aktuellen Fällen ist Wilsberg ohnehin komplett ausgelastet. Kaum ist er aus Holland zurück, wo er eine von zu Hause weggelaufene minderjährige Punkerin hätte einfangen sollen (er hat sie entkommen lassen, weil er das Elternhaus kennt und das Mädchen daher gut verstehen kann), erhält er einen Auftrag von Carlo Ponti, einem Alt-Rocker und Discothekenbesitzer, dem Wilsberg - seinerzeit noch als Anwalt - einmal geholfen hatte. Jetzt soll Wilsberg herausfinden, wer immer wieder Instrumente und Material mitgehen lässt, wenn Ponti ein Konzert veranstaltet. Zu diesem Zweck arbeitet Wilsberg quasi "undercover" als Bierglaseinsammler in der Disco. Wenig später ruft Armin Hinz an, ein ehemaliger Studienkollege Wilsbergs, dessen Freundin Ines Block nach einem heftigen Streit verschwunden ist. Wilsberg nimmt auch diesen Auftrag an - nicht zuletzt deshalb, weil Ines einst seine große Liebe war. |
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Walter Scott: Ivanhoe Verlagsgesellschaft Naumann & Göbel, 2006 496 Seiten
Seit dem Ende des dritten Kreuzzuges befindet sich der englische König Richard Löwenherz in Gefangenschaft. In seiner Abwesenheit greift sein Bruder, Prinz Johann, nach der Macht. In England herrschen seit der Schlacht von Hastings die Adelsgeschlechter der Normannen - die Angelsachsen wurden besiegt und müssen demütigende Repressalien ertragen. Cedric von Rotherwood, einer der letzten sächsischen Fürsten, träumt von einer Wiederherstellung der alten Verhältnisse. Zu diesem Zweck soll sein Mündel, die schöne Lady Rowena, Lord Aethelstane heiraten, den rechtmäßigen Erben der sächsischen Könige. Im Jahre 1194 kehrt Cedrics Sohn Wilfried von Ivanhoe aus dem Heiligen Land zurück. Er war von seinem Vater enterbt worden, weil er sich in Rowena verliebt und damit die von ihr nicht gewünschte politische Heirat gefährdet hatte. Ivanhoe hatte am Kreuzzug teilgenommen und war zu einem Günstling König Richards geworden. Ivanhoe nimmt inkognito an einem Turnier teil und besiegt all seine Widersacher mit der Hilfe eines geheimnisvollen Schwarzen Ritters. Dabei zieht er sich die Todfeindschaft des Tempelritters Brian de Bois-Guilbert zu, der zu Prinz Johanns Mitverschwörern gehört, und wird schwer verwundet. |
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Jürgen Kehrer: Und die Toten läßt man ruhen Grafit-Verlag, 1990 166 Seiten
Seit Georg Wilsberg seine Zulassung als Rechtsanwalt verloren hat, betreibt er in Münster einen kleinen Laden für Briefmarken- und Münzsammler. Da sich das Geschäft kaum lohnt, hat er sich ein zweites Standbein geschaffen und betätigt sich als Privatdetektiv. Da auch dieser Job nicht sehr einträglich ist, kann Wilsberg es sich nicht leisten, bei seinen Kunden wählerisch zu sein. Und so nimmt er eines Tages auch einen Auftrag an, bei dem alle Spuren schon längst kalt sind: Ein gewisser Hermann Pobradt ist davon überzeugt, dass die polizeilichen Ermittlungen zum Selbstmord seines Bruders vor 20 Jahren voreilig eingestellt wurden, und dass es sich um Mord gehandelt hat. Pobradt verdächtigt die Ehefrau des Toten, die dessen Bauunternehmen weiterführt. Dass Hermann Pobradt die letzten Jahre in einer psychiatrischen Anstalt verbracht hat, trägt nicht zu Wilsbergs Beruhigung bei. |
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Andrzej Sapkowski: Die Zeit der Verachtung dtv, 2009 397 Seiten
Eine Zeit der Verachtung steht bevor, in der jeder nur den eigenen Vorteil sucht, Begriffe wie Moral und Ehre bedeutungslos sind und all jene, die derart antiquierten Wertvorstellungen anhängen, untergehen werden. So jedenfalls denkt der "Advokat" Codringher, den Geralt unter Aufbietung all seiner mühsam zusammengekratzten finanziellen Mittel konsultiert, um endlich mehr über Rience und dessen Hintermänner zu erfahren. Geralt will Ciri schützen, sein "Kind der Vorsehung", die als einzige Überlebende des Königshauses von Cintra in den Mittelpunkt aller möglichen machtpolitischen Interessen gerückt ist. Emhyr var Emreis, Kaiser von Nilfgaard, bereitet eine Invasion der nördlichen Königreiche vor und würde seinen Herrschaftsanspruch durch eine Heirat mit der Prinzessin von Cintra nur zu gern legitimieren. Andere Gruppen wollen Ciri aus genau diesem Grund tot sehen. Codringher und sein Partner Fenn kommen auf die Idee, ihre speziellen Fähigkeiten der Urkundenfälschung zu nutzen, um aus Ciri den letzten Spross einer zweifelhaften Dynastie zu machen, die für die Nilfgaarder wertlos wäre. Bei ihrer Suche nach entsprechenden Informationen stoßen sie auf beunruhigende Zusammenhänge zwischen Ciri und einer alten Prophezeiung der Elfen. |
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Hubert Haensel: Agent für Terra (PR-Planetenroman Nr. 350) VPM, 2009 161 Seiten
Infos zu diesem Buch findet ihr in einer anderen Ecke meines Archivs. Einfach hier klicken!
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Anne Rice: Blut und Gold Goldmann, 2006 603 Seiten
Der Vampir Thorne erwacht im ewigen Eis. Er wurde vor Jahrhunderten von Maharet in einen Bluttrinker verwandelt, und durch Maharets neuerliches Erscheinen während der Kämpfe gegen Akasha, die Königin der Verdammten, wurde Thorne erweckt. Der Vampir Marius, einst Hüter Akashas und Enkils, der Urahnen aller Vampire, ruft ihn mit der Kraft seiner Gedanken zu sich und gewährt ihm Zuflucht in seinem Haus. Während Thorne sich vom langen Schlaf erholt, erzählt Marius ihm seine Lebensgeschichte. |
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Kim Newman: Die Vampire Heyne, 2009 1280 Seiten
Dieser Sammelband enthält die folgenden drei Romane: |
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Stephen King: Der Buick Ullstein, 2003 496 Seiten
Im Jahre 1979 erscheint ein alter Buick Roadmaster an einer Tankstelle in der amerikanischen Provinzstadt Statler. Der Fahrer, ein äußerst merkwürdiger Bursche, verschwindet spurlos. Die Polizei nimmt sich des herrenlosen Fahrzeugs an und stellt es in einem Schuppen ihrer Basis ab. Was dann mit diesem Objekt geschieht, das keineswegs nur ein gewöhnliches Auto ist, macht die Männer und Frauen von der Troop D der Pennsylvania State Police zu einer verschworenen Gemeinschaft, denn die Ereignisse sind zu bizarr, als dass man sie der Öffentlichkeit zumuten könnte. Außerdem sind Officer Curtis Wilcox und der kommandierende Beamte der Troop D von dem Buick geradezu besessen. Viele Einzelteile des Autos sind zwar vorhanden, aber es sind nur Attrappen, also funktionsunfähige Nachbildungen realer Armaturen, Motorteile und so weiter. Das Profil der Reifen ist völlig sauber, und wenn man etwa ein Steinchen hineinsteckt, dann fällt es kurz danach wieder heraus. Kratzer, die man dem Lack beibringt, "verheilen" innerhalb kürzester Zeit. |
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Thomas Thiemeyer: Reptilia Knaur, 2007 385 Seiten
Der junge englische Biochemiker David Astbury erhält ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann: Lady Palmbridge, eine alte Freundin seiner Familie, lädt ihn zu sich nach Kalifornien ein und bittet ihn, an einer Afrika-Expedition teilzunehmen. Für die Genforschung ihrer Firma benötigt sie das Erbgut eines ganz besonderen Tieres – eines Dinosauriers. Und zwar eines lebenden Dinosauriers! Astbury glaubt zunächst an einen Scherz, doch Lady Palmbridge hat Filmmaterial vorzuweisen, das von ihrer Tochter Emily an einem unerforschten See mitten im Dschungel gedreht worden ist, und es enthält den Beweis für die Existenz eines quicklebendigen Urzeitwesens. Das Tier ist ein fleischgewordener Mythos; in Afrika erzählt man sich schon seit jeher Geschichten über dieses Wesen, genannt Mokéle m'Bembé. Emily ist auch schon der erste von mehreren Anreizen für Astbury, an der gefährlichen Reise teilzunehmen, denn er betet die junge Frau seit seiner Jugend an, und sie gilt als verschollen – Astbury soll helfen, nach ihr zu suchen. Als weitere Entscheidungshilfe bietet Lady Palmbridge ihm eine Professur an. |
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J.R.R. Tolkien: Der Herr der Ringe Klett-Cotta, 2008 1296 Seiten, gebunden
Ich weiß gar nicht, wie oft ich diesen Roman schon gelesen habe. Zuletzt war es die englische Ausgabe. Jetzt war die deutsche Version mal wieder fällig, denn im Jahre 2008 ist eine neue Ausgabe erschienen, und zwar in einer Form, die ich mir schon immer gewünscht habe: Alte Übersetzung (Carroux), alle Bücher in einem Band und in Leder gebunden! |
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Algernon Blackwood: Besuch von Drüben Suhrkamp, 1979 246 Seiten
Dieser Band enthält acht Kurzgeschichten Algernon Blackwoods, die zwischen 1906 und 1908 erstmals veröffentlicht wurden. |
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Dan Brown: Sakrileg Bastei Lübbe, 2006 618 Seiten
Robert Langdon, ein bekannter Symbolologe aus Harvard, macht eine Vortragsreise in Frankreich. Er weilt gerade im Hotel Ritz in Paris, als er mitten in der Nacht aus dem Bett geholt und zu Polizeichef Bezu Fache gebracht wird, der im Louvre einen Mord untersucht. Jacques Saunière, der Chefkurator des Museums, wurde erschossen. Der Mann war am gleichen Abend mit Langdon verabredet und hat vor seinem Tod noch eine Reihe bizarrer Spuren gelegt, die darauf hindeuten, dass Langdon etwas mit der Tat zu tun haben könnte. Sophie Neveu, eine Kryptologin der Polizei, wird hinzugezogen. Sie warnt Langdon vor Fache, denn der hält den Amerikaner für den Täter, verschweigt ihm diese Tatsache jedoch, um ihn in eine Falle zu locken. Langdon und Neveu setzen sich ab und beginnen damit, die Hinweise zu entschlüsseln, die Saunière hinterlassen hat. |
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Olivier Pauvert: Noir Heyne, 2007 303 Seiten
In Frankreich ist es nach einer Protestwahl zu einem Regierungswechsel gekommen. Die faschistische Nationalpartei hat das Szepter in die Hand genommen und das Land in einen Polizeistaat verwandelt, in dem willkürliche Verhaftungen, Folterungen und "Säuberungsaktionen" an der Tagesordnung sind. Unerwünschte gesellschaftliche Schichten werden unterdrückt, die Bevölkerung wird durch Drogen, die in die Nahrung geschmuggelt werden, gefügig gemacht und durch allgegenwärtige Kameras überwacht. Ein Mann macht nach einer feuchtfröhlichen Hochzeitsfeier einen grausigen Fund: Eine junge Frau wurde an einem Baum aufgehängt und ausgeweidet. Der Mann wird verhaftet und soll beseitigt werden, aber der Gefangenentransport kommt von der Straße ab und zerschellt nach einem Sturz, den eigentlich keiner der Insassen überlebt haben dürfte. Der Mann übersteht den Absturz jedoch unbeschadet. Er findet sich in einer seltsamen Umgebung wieder, in der er einem Mongoloiden begegnet, der ihn weiterziehen lässt, nachdem er einige kryptische Bemerkungen gemacht hat. |
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Christopher Moore: Lange Zähne Goldmann, 2007 378 Seiten
Nach einem langen Arbeitstag wird Jody auf dem Weg nach Hause von einem Unbekannten angegriffen. Sie verliert das Bewusstsein und erwacht einige Zeit später unter einem Müllcontainer liegend, mit einer schrecklich verbrannten Hand und mit mehreren tausend Dollar, die ihr in die Bluse gestopft wurden. Sie hat zunächst keine Ahnung, was mit ihr geschehen ist, aber die Tatsache, dass ihre Verbrennung nicht schmerzt, gibt ihr zu denken. Nach und nach stellt sie verschiedene andere Veränderungen fest: All ihre Sinne sind viel schärfer geworden, sie besitzt enorme Körperkräfte, und sie verspürt Blutdurst. Bald wird ihr klar: Sie wurde in einen Vampir verwandelt. Derjenige, der ihr das angetan hat, wollte sie offenbar vor der Sonne schützen (deshalb der Müllcontainer), und ihr gleichzeitig klar machen, warum das erforderlich ist (deshalb hatte er Jodys Hand der Sonne ausgesetzt). Jody trennt sich von ihrem selbstsüchtigen Freund, indem sie ihn mit einem Blumentopf KO schlägt und ihm anschließend eine gewisse Menge Blut abzapft. Dann mietet sie sich in einem Motel ein. Beim nächsten Sonnenaufgang verliert sie schlagartig das Bewusstsein, nur um bei Sonnenuntergang ebenso übergangslos wieder zu erwachen. Sie begreift, dass sie einen menschlichen Beschützer braucht, der tagsüber handlungsfähig ist - ganz abgesehen davon, dass sie sich schrecklich einsam fühlt. |