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2001 - Odyssee im Weltraum (GB/USA 1968) DVD - Regionalcode 2, Warner Home Video FSK: 12 Laufzeit: ca. 143 Minuten Extras: Trailer Regie: Stanley Kubrick Hauptdarsteller: Keir Dullea (David Bowman) Gary Lockwood (Frank Poole) William Sylvester (Dr. Heywood Floyd) Douglas Rain (Stimme von HAL 9000 im engl. Original) Inhalt:
Irgendwann in ferner Vergangenheit: Eine Gruppe von affenähnlichen Urzeitwesen lebt in der Nähe einer Wasserstelle und hat es deshalb trotz ständiger Bedrohung durch wilde Tiere recht gut. Eines Tages jedoch werden die Wesen - frühe Vorfahren der Menschheit - durch eine andere Gruppe aus ihrem Lebensraum vertrieben. Sie lagern in der Nähe eines nachtschwarzen Monolithen, der wie ein riesiger Dominostein aufrecht in den steinigen Hügeln steht. Wenig später erlernt einer der Vertriebenen (möglicherweise unter dem Einfluß des Monolithen) den Umgang mit Werkzeug: Er verwendet einen Tierknochen als Waffe und kann so die Wasserstelle für seine Gruppe zurückerobern. Der erste Schritt auf dem Weg zum Homo Sapiens ist getan.
Der Film wurde nach einer Kurzgeschichte von Arthur C. Clarke gedreht und ist ein absoluter Klassiker des Science Fiction - Genres. Obwohl er eigentlich kein SF-Film für den Geschmack der Masse ist. Zu Anfang des Films sieht man erst einmal... gar nichts. Man wird durch Musik auf das Kommende eingestimmt. Dann folgen die Affenmensch-Sequenzen, in denen natürlich kein Wort gesprochen wird, und nach einem der legendärsten Schnitte der Filmgeschichte schweben Raumschiffe zu Walzermusik von Johann Strauß durchs All. In sehr langen Einstellungen mit wenig Dialog entwickelt sich die Geschichte langsam und behäbig, um am Ende in einem psychedelischen Farbflash zu kulminieren: Bei diesem Film stehen eindeutig die wunderbaren Bilder und die Musik im Vordergrund. Aber gerade das macht für mich den Reiz des Filmes aus. Es passiert zwar die meiste Zeit über sehr wenig und es wird kaum etwas erklärt, aber man ist dennoch fasziniert. Dazu tragen auch die für die damalige Zeit spektakulären und auch heute noch sehenswerten Spezialeffekte bei. Die Schwerelosigkeit in den Raumschiffen wird hervorragend dargestellt, die Raumschiffe selbst sind so perfekt gestaltet, wie man es erwarten darf, wenn jemand wie Douglas Trumbull daran gearbeitet hat. Und solche Szenen wie HALs Abschaltung, während der er nach und nach wie ein Alzheimerpatient immer mehr Wissen verliert und in seiner Hilflosigkeit - als Argumente nichts mehr nützen - Bowman anfleht, ihn doch zu verschonen... die bleiben einfach in Erinnerung. Tja, dazu gibt es kaum was zu sagen. Bild und Ton wurden restauriert, das sieht gut aus und klingt gut. Nur ein Trailer als Bonus, schade - ein Making of hätte es schon sein dürfen... |