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Conan Conan der Barbar (USA 1981/1982)
- Conan the Barbarian -

DVD - Regionalcode 2, Concorde Home Entertainment
FSK: 16
Laufzeit: ca. 121 Minuten

Extras
Produktionsnotizen. Biografien und Filmografien von Regisseur und Schauspielern. 7 Trailer zu anderen DVDs.

Regie:
John Milius

Hauptdarsteller:
Arnold Schwarzenegger (Conan)
James Earl Jones (Thulsa Doom)
Max von Sydow (König Osric)
Sandahl Bergmann (Valeria)
Gerry Lopez (Subotai)





Inhalt:

Cimmeria, 12.000 Jahre vor unserer Zeit. Der kleine Conan lebt mit seinen Eltern in einem primitiven, aber friedlichen Dorf. Sein Vater ist Schmied und beherrscht das Geheimnis des Stahls, das übermenschliche Kräfte verleiht. Doch auch der Vater kann nichts gegen die wilde Horde des Thulsa Doom ausrichten, die das Dorf eines Winters überfällt und die Bewohner niedermetzelt. Conans Eltern werden vor seinen Augen getötet, er selbst wird mit einigen anderen Kindern verschleppt und zu endloser, unmenschlicher Sklavenarbeit am Rad des Schmerzes gezwungen. Nach einigen Jahren ist er der einzige Überlebende - und er dreht das Rad ganz allein, denn die unglaublich harte Arbeit hat ihm stählerne Muskelberge verschafft. Fremde Herren kaufen ihn los, aber für ihn bedeutet das nur neue Sklaverei: Jetzt muß er in blutigen Arenakämpfen nacheinander gegen unzählige Gegner antreten, die er alle besiegt. Wegen seiner kämpferischen Fähigkeiten wird er mit der Zeit besser behandelt. Man führt ihm schöne Frauen zu, damit er mit ihnen Kinder zeugt, die seine Kräfte erben sollen. Außerdem erlernt er die Kunst des Lesens.

Nach weiteren Jahren wird Conan zum Lohn für seine Erfolge freigelassen. Nun kann er sich auf die Suche nach denjenigen machen, die für sein Schicksal verantwortlich sind. Seine einzige Spur ist ein Zeichen, das die Mörder seiner Eltern getragen haben. Dieses Symbol führt ihn schließlich zum Schlangenkult. Diese geheimnisvolle Sekte breitet sich wie eine Pest im ganzen Land aus. Viele junge Menschen verlassen ihre Familien, um sich dem Schlangenkult anzuschließen. Eher zufällig tritt Conan in die Dienste des Königs Osric. Conan hat nämlich mit seinen Gefährten Subotai und Valeria (in letztere verliebt er sich selbstverständlich) einen wertvollen Edelstein gestohlen, und als er seinen Gewinn versäuft, wird er von Osrics Häschern geschnappt. Der König läßt die drei Diebe laufen, damit sie seine Tochter wiederfinden - denn die hat ihren Vater verraten und beinahe getötet, um in die Sekte des Schlangenkults aufgenommen zu werden. Conan dringt inkognito bis zu Thulsa Doom, dem Oberhaupt des Kults vor, wird aber bald enttarnt. Nachdem Doom dem Barbaren vorgeführt hat, was wirkliche Macht bedeutet (die Sektenmitglieder sind Doom in blindem Fanatismus ergeben und gehen für ihn ohne zu Zögern in den Tod), bindet man Conan an einen Baum, wo er beinahe verdurstet und von Geiern gefressen wird. Seine Freunde befreien ihn und erwecken ihn in einer magischen Prozedur wieder zum Leben.

Tatsächlich gelingt es Conan und seinen Freunden, die widerstrebende Prinzessin zu befreien, doch Valeria wird auf der Flucht durch einen von Doom abgefeuerten giftigen Schlangenpfeil tödlich verwundet. Der Gegenangriff von Thulsa Dooms Kriegern läßt auch nicht lange auf sich warten. Conan richtet sich nach einem Stoßgebet an seinen Gott Crom in einer alten Gräberanlage mit einigen Fallen für die Verteidigung ein. Er dezimiert die Angreifer nach bewährter Manier einen nach dem anderen, wobei er sogar Hilfe aus dem Jenseits erhält: Eine leuchtende Gestalt rettet ihn vor dem Schwert eines Gegners - es ist Valeria, die noch einmal für kurze Zeit von den Toten zurückgekehrt ist. Nach diesem Kampf tritt Conan seinem Erzfeind, Thulsa Doom, entgegen, der gerade eine Zeremonie in einem Tempel abhält. Doom versucht Conan zwar noch zu hypnotisieren und auf seine Seite zu ziehen, aber der Barbar erweist sich als stärker und trennt Dooms Kopf mit einigen wuchtigen Schlägen ab...


Der Film:

Conan war der erste "ernsthafte" Fantasyfilm, den ich im zarten Alter von 16 Jahren oder so gesehen habe, und - ganz klar - ich war tief beeindruckt. Arnold Schwarzenegger ist in einer seiner ersten Hauptrollen einfach die perfekte Besetzung für den wortkargen Barbaren. Seine Kampfszenen können zwar den heutzutage üblichen Martial-Arts-Choreographien nach dem Matrix-Schema nicht das Wasser reichen, passen aber in ihrer Haudrauf-Brutalität sehr gut zu der ganzen Atmosphäre der Primitiviät, zu den großen Breitschwertern und zu den muskelbepackten Armen der Akteure. Die Story ist einfach, aber episch und geradlinig, Conan verfolgt beharrlich und mit vorgerecktem Kinn sein einziges Ziel - die Rache - wobei er sich durch nichts und niemanden aufhalten läßt. Die bombastische Filmmusik paßt ebenfalls hervorragend und sorgt schon in der Eröffnungssequenz für die richtige Stimmung. Besonders gut gefallen haben mir die "echten" Fantasy-Elemente (Riesenschlangen, Hexen und Zauberer, geheimnisvolle Kulte und Menschenopfer) und das Flair einer vorgeschichtlichen Zeit, ohne die Conan ja nicht mehr wäre als irgendein beliebiger Sandalenfilm. Und ich mag ihn auch heute - 20 Jahre danach - immer noch, obwohl er natürlich blühender Schwachsinn ist.

Die DVD:

Obwohl FSK 16, handelt es sich um die ungeschnittene Original-Kinoversion, noch dazu digital überarbeitet und somit schön anzuschauen. Sehr ärgerlich sind hier allerdings die nicht ausblendbaren deutschen Untertitel bei der englischen Version. Die Extras beschränken sich (abgesehen von den Trailern) auf reine Texttafeln.

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