The Expanse


The Expanse - Staffel 1 (USA, 2015)

Blu-ray, Universal
Altersfreigabe: FSK 16
Laufzeit siehe Einzelepisoden

Extras:
- Deleted Scenes "Dulcinea" (2:09 Min.)
- Verschiedene Trailer

Regie:
Siehe Einzelepisoden

Hauptdarsteller:
Thomas Jane (Josephus Aloisus Miller)
Steven Strait (James Holden)
Dominique Tipper (Naomi Nagata)
Cas Anvar (Alex Kamal)
Wes Chatham (Amos Burton)
Shohreh Aghdashloo (Chrisjen Avasarala)
Florence Faivre (Juliette Andromeda Mao)
Jared Harris (Anderson Dawes)
Athena Karkanis (Octavia Muss)
Jay Hernandez (Dmitri Havelock)
Chad L. Coleman (Frederick Lucius Johnson)
Elias Toufexis (Kenzo Gabriel)
Shawn Doyle (Sadavir Errinwright)
Franšois Chau (Jules-Pierre Mao)
Daniel Kash (Antony Dresden)




Inhalt

Die Box enthält die komplette erste Staffel der Fernsehserie The Expanse.

Vorsicht! Die Episodenzusammenfassungen und der Kommentar enthalten Spoiler.

1.1: 50.000 Kilometer (Dulcinea) Regie: Terry McDonough (45:27 Min.)

Im 23. Jahrhundert hat die Menschheit das Sonnensystem besiedelt. Die überbevölkerte Erde und Luna werden von den Vereinten Nationen beherrscht. Der Mars hat sich zu einer starken, unabhängigen Militärmacht entwickelt, allerdings ist der Terraformingprozess des roten Planeten noch längst nicht abgeschlossen. Die Marsbewohner sind gezwungen, in Kuppelstädten zu leben. Sie halten die Terraner für dekadent und beneiden sie wegen der noch weitgehend intakten Natur der Erde. Beide Machtblöcke sind abhängig von den Ressourcen, die von den Kolonisten im Asteroidengürtel, den "Gürtlern", abgebaut werden. Im Gürtel wiederum sind Atemluft und Wasser wertvoller als Gold. Die Spannungen zwischen Terranern, Marsianern und Gürtlern sind seit Jahrzehten ständig gewachsen. Insbesondere aufgrund der prekären Situation in den Asteroidenkolonien droht ein Bürgerkrieg. Die meisten Gürtler werden gnadenlos ausgebeutet und haben praktisch den Status von Sklaven, außerdem werden sie von den Planetenbewohnern nicht für vollwertige Menschen gehalten, weil es bei Kolonisten, die bei niedriger Schwerkraft aufwachsen, zu körperlichen Veränderungen kommt. Die Gürtler dieser Generation sind extrem hochgewachsen, aber ihr Muskel-Skelettsystem ist so schwach, dass sie auf einem Planeten nicht lange überleben könnten. Die Aktivisten der Outer Planets Alliance (OPA) agitieren gegen die Großmächte und für die Unabhängigkeit der Gürtler. Von UN und Mars werden sie als Terroristen betrachtet. Chrisjen Avasarala, als stellvertretende Staatsuntersekretärin drittmächtigste Person der UN, befasst sich mit diesen Problemen. Unter ihrer Leitung wird der Gürtler Heikki Sabong auf der Erde gefoltert. Man wirft ihm vor, er gehöre zur OPA und sei in den Schmuggel von Technik verwickelt, die zur Konstruktion getarnter Raumschiffe benötigt wird.

Der Gürtler Joe Miller arbeitet für die terranische Sicherheitsfirma Star Helix Security auf Ceres, der größten Asteroidenkolonie (UN-Protektorat), und gilt deshalb bei seinesgleichen als Verräter. Von Captain Shaddid, seiner Vorgesetzten, erhält er den inoffiziellen Auftrag, Julie Mao zu finden. Die junge Frau ist die Tochter eines mächtigen Wirtschaftsmagnaten und wird seit einiger Zeit vermisst. Auf Ceres wurde sie zuletzt gesehen. Tatsächlich war sie mit dem Raumschiff Scopuli unterwegs und hat eine Katastrophe überlebt, der die gesamte Besatzung zum Opfer gefallen ist. Der Eisfrachter Canterbury empfängt das Notsignal der Scopuli. Der Captain ignoriert das Signal mit der stillschweigenden Einwilligung seiner Crew, um die Fracht rechtzeitig nach Ceres bringen zu können. Der zweite Offizier Jim Holden trägt den Notruf jedoch insgeheim ins Logbuch ein. Somit ist der Captain gezwungen, der Sache doch noch nachzugehen. Holden, die mit ihm befreundete Cheftechnikerin Naomi Nagata, der Pilot Alex Kamal, der Mechaniker Amos Burton und der Mediziner Shed Garvey setzen mit dem Beiboot Knight zur Scopuli über. Die Hülle des energetisch toten, ansonsten aber intakten Schiffes weist eine große Perforation auf. Von der Besatzung fehlt jede Spur. Der Notruf kommt von einem offenbar nachträglich installierten Sender. Plötzlich erscheint in der Nähe ein getarntes Kampfschiff und vernichtet die Canterbury. Nur die Menschen in der Knight überleben.

1.2: Die große Leere (The Big Empty) Regie: Terry McDonough (42:54 Min.)

Die Knight bleibt unbemerkt. Holden will die Aggressoren verfolgen, um sie zur Rechenschaft zu ziehen, doch Nagata verhindert das. Es kommt ohnehin zu schweren Schäden durch Einschläge von Trümmerteilen der Canterbury. Mit der Reparatur der Funkanlage haben die Überlebenden alle Hände voll zu tun. Sie müssen wohl oder übel um Hilfe rufen, weil Atemluft und Treibstoff rasch zur Neige gehen. Sie untersuchen den in der Scopuli gefundenen Sender und stellen fest, dass es sich um marsianische Hightech aus Militärbeständen handelt. Der Notruf der Knight wird ausgerechnet von der Donnager aufgefangen, dem Flaggschiff der Marsflotte. Holden sendet einen Funkspruch, mit dem er die Vernichtung der Canterbury durch ein vermutlich vom Mars stammendes Schiff publik macht. Auf diese Weise will er verhindern, dass mit der Knight dasselbe geschieht. Das Beiboot wird in einen Hangar der Donnager gezogen. Die fünf Besatzungsmitglieder werden verhaftet.

Miller schaut sich in Julie Maos Wohnung um und kopiert ihre Dateien. Es zeigt sich, dass das Verhältnis zwischen der jungen Frau und ihrem Vater sehr angespannt war. Außerdem erhält Miller die Information, dass sich Julie Mao nicht mehr in Ceres-Station befindet, sondern mit dem Frachter Scopuli abgeflogen ist. Die Vernichtung der Canterbury beziehungsweise ihrer für die Gürtler sehr wertvollen Fracht sorgt auf Ceres für große Probleme. Die Wasserrationen werden drastisch gekürzt. Miller und sein neuer Partner Dimitri Havelock spüren eine Gruppe von Wasserdieben auf. Miller lässt die Männer laufen.

Avasarala glaubt, dass OPA und Mars ein Bündnis geschlossen haben. Die UN besitzt nicht die Finanzmittel zur Herstellung von Tarntechnik. Sollte das der OPA mit Hilfe der Marsianer gelingen, so wäre ein Krieg unausweichlich. Deshalb greift Avasarala auf illegale Verhörmethoden zurück. Allerdings gelingt es dem gefangenen Gürtler, Selbstmord zu begehen, bevor man Informationen aus ihm herausholen kann.

1.3: OPA und die Canterbury (Remember the Cant) Regie: Jeff Woolnough (42:45 Min.)

Holdens überall im Sonnensystem empfangbarer Funkspruch hat schwerwiegende Folgen. Man geht davon aus, die Canterbury sei durch einen fingierten Notruf in eine Falle gelockt und von einem marsianischen Kampfschiff angegriffen worden. Auf Ceres kommt es zu Protesten und Ausschreitungen, denn die Gürtler glauben, die Vernichtung des Frachters und die dadurch bedingte Wasserknappheit seien weitere Unterdrückungsmaßnahmen. Die Führungsspitze der UN nimmt an, dass die Marsianer Ceres schwächen und erobern wollen, denn Ceres-Station ist der Schlüssel zur Beherrschung des Asteroidengürtels. Avasarala benutzt ihren alten Freund Franklin DeGraaf, den terranischen Botschafter auf dem Mars, um (teils falsche) Informationen über den Schmuggel von Tarntechnik durch OPA-Terroristen zu lancieren. Die Marsregierung gerät in Panik und prüft alle Einrichtungen, in denen Tarntechnik hergestellt wird. Dort fehlt jedoch nichts, wie der terranische Geheimdienst in Erfahrung bringt. Mit diesem geschickten Manöver schlägt Avasarala zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Standorte von neun Rüstungszentren werden enthüllt und es steht fest, dass die Marsianer keine Ahnung davon hatten, dass irgendjemand außer ihnen selbst über Tarntechnik verfügen könnte. Die Theorie vom Bündnis zwischen Marsianern und Gürtlern wird daher verworfen. Allerdings stellt sich nun die Frage, welche Fraktion beabsichtigt, Tarnschiffe zu bauen - also Einheiten, die bestens für den Erstschlag in einem Krieg geeignet wären.

Von Captain Shaddid erhält Miller die Anweisung, den Fall Julie Mao ruhen zu lassen und sich auf die in Ceres-Station ausgebrochenen Aufstände zu konzentrieren. Bei den Ausschreitungen kommt es auch zu Todesopfern. Einer der Toten ist jemand, mit dem Julie Mao Kontakt hatte. Miller nimmt an, dass jemand gezielt Spuren beseitigt und bleibt an der Sache dran. Inzwischen steht für ihn fest, dass sich Julie Mao der OPA angeschlossen hat. Vermutlich sollte das ein Akt der Rebellion gegen ihren Vater sein. Miller nimmt Kontakt mit Anderson Dawes auf, dem Kopf der OPA auf Ceres, um herauszufinden, ob diese Organisation Julie Maos Flug mit der Scopuli ermöglicht hat. Dawes behauptet, von nichts zu wissen. Millers Partner, der Terraner Havelock, wird von OPA-Sympathisanten überfallen und gepfählt.

Die fünf Überlebenden der Canterbury werden in der Donnager einzeln verhört. Man versucht sie durch die Enthüllung persönlicher Geheimnisse gegeneinander auszuspielen. Holden wurde unehrenhaft aus dem UN-Militär entlassen, weil er einen Offizier attackiert hat, um Gürtler zu schützen. Garvey ist gar kein Arzt, sondern hat sich in der Canterbury vor Drogendealern versteckt. Kamal erhält Hafterleichterung, weil er zwanzig Jahre lang in der Marsflotte gedient hat. Nagata hat früher angeblich einer OPA-Schläferzelle angehört. Der Captain der Donnager verlangt, dass Holden seine Behauptung, die Marsianer seien für den Untergang der Canterbury verantwortlich, öffentlich dementiert und die Schuld stattdessen Nagata in die Schuhe schiebt. Ein nicht identifiziertes Raumschiff nähert sich der Donnager auf Kollisionskurs. Sind das Nagatas Freunde, die sie befreien wollen?

1.4: CQB (CQB) Regie: Jeff Woolnough (42:15 Min.)

Bei der Autopsie des Toten, mit dem Julie Mao kurz vor ihrem Verschwinden Kontakt aufgenommen hatte, werden zahlreiche Hightech-Implantate gefunden. Die wahre Identität des Mannes bleibt verborgen, aber er muss Datenbroker gewesen sein. Miller und seine ehemalige Partnerin Octavia Muss holen eine Datenkapsel aus der Leiche heraus. Havelock hat den Mordanschlag überlebt, er wird schwer verletzt aufgefunden.

Frederick Johnson, ein ehemaliger UN-Oberst, jetzt Kommandant der Raumstation Tycho und Anführer der OPA, leitet den Bau des riesigen Generationenschiffes Nauvoo für die mormonische Kirche. Die Mormonen planen eine hundertjährige Reise zum nächstgelegenen Sonnensystem. Wegen seiner Kontakte zur OPA soll Johnson abgelöst werden, doch diese Absicht wird fallen gelassen, als er durchblicken lässt, dass er das Schiff sonst sabotieren würde.

Das sich der Donnager nähernde Schiff teilt sich in sechs Einzeleinheiten auf und geht zum Angriff über. Holden erkennt den Schiffstyp: Ein solches Schiff hat die Canterbury zerstört. Die Marsianer schießen alle Angreifer bis auf einen ab, müssen allerdings unerwartet schwere Treffer einstecken und vorübergehend den Antrieb deaktivieren, was es den Fremden ermöglicht, die Donnager zu entern. Ein Geschoss durchschlägt die Hülle des marsianischen Schiffes und trifft Garvey tödlich. Die Situation wird allmählich unhaltbar, so dass die Selbstzerstörung der Donnager eingeleitet werden muss, damit die marsianische Technik den Fremden nicht in die Hände fällt. Zuvor soll Holden mit einem Beiboot fliehen, denn nur er kann bezeugen, dass die Marsianer nichts mit der Zerstörung der Canterbury zu tun haben. Marines unter dem Kommando von Leutnant Lopez sollen Holden eskortieren. Von Lopez erfährt Holden, dass die Marsianer vor Kurzem zur Phoebe-Station entsandt worden sind, die sich seit einiger Zeit nicht mehr gemeldet hatte und deren gesamte Besatzung bei ihrer Ankunft bereits tot war. Alle Computer waren zerstört. Die Marsianer nehmen an, dass irgendetwas vertuscht werden sollte. Sie werfen Holden zu Unrecht vor, er habe etwas damit zu tun.

Holden sammelt Sympathiepunkte bei seinen überlebenden Kameraden, denn er lässt sie nicht im Stich, sondern überzeugt die Marines davon, dass auch sie gerettet werden müssen. Alle Marines bis auf Lopez fallen im Kampf gegen die mit unbekannter High-Tech ausgerüsteten Aggressoren. Holden und seine Kameraden sowie der schwer verwundete Lopez erreichen die bewaffnete Fregatte Tachi und fliehen. Die Donnager explodiert.

1.5: Im Namen der Gerechtigkeit (Back to the Butcher) Regie: Robert Lieberman (42:45 Min.)

Die Tachi wird nicht verfolgt, ihre Flucht ist aber nicht ganz unbemerkt geblieben. Johnson hat die Vorgänge aus der Ferne beobachtet. Er nimmt Funkkontakt mit der Tachi auf und bietet den Überlebenden Asyl in der Tycho-Station an. Nagata ist dagegen, denn sie vertraut Johnson nicht. Man nennt ihn auch den "Schlächter von Anderson-Station". Vor gut zehn Jahren, als er noch in der UN-Flotte war, hat er diese Raumstation trotz der Kapitulation der Aufständischen vernichtet, um einen Aufstand niederzuschlagen (in Wahrheit haben lediglich einige Arbeiter gegen die erbärmlichen Lebensbedingungen in der Station protestiert), obwohl viele Frauen und Kinder an Bord waren. Notgedrungen nehmen Holden und seine Kameraden Johnsons Angebot an, denn für sie gibt es keine andere Zuflucht. Das Transpondersignal der Tachi wird neu programmiert, damit sich der Kurs des Schiffes nicht verfolgen lässt. In diesem Zusammenhang muss das Schiff einen neuen Namen erhalten. Holden entscheidet sich für Rocinante.

Auf Ceres brüstet sich ein gewisser Filat Kothari des Mordanschlags auf Havelock. Miller beteiligt sich nur halbherzig an der Jagd auf den Gangster, denn die in der Leiche des Datenbrokers gefundene Kapsel enthält Informationen über Julie Maos Aktivitäten. Es sieht so aus, als habe die junge Frau dem von Phoebe-Station kommenden Raumschiff Anubis mit der Scopuli folgen wollen. Millers Meinung nach gibt es einen Zusammenhang mit der Vernichtung der Canterbury und der Donnager. Miller schaut sich die Aufzeichnung einer Sicherheitskamera an, auf der eine heftige Auseinandersetzung zwischen Julie Mao und einem Unbekannten zu sehen ist. Ihm wird klar, dass die Sache kein Zufall war. Mao und der Mann müssen sich gekannt haben. Miller identifiziert den Mann als Neville Bosch. Anderson Dawes schlägt Miller einen Handel vor. Der OPA-Führer räumt ein, dass Mao mit seiner Organisation zusammengearbeitet hat. Dawes will, dass Miller ihn über seine Erkenntnisse auf dem Laufenden hält. Im Gegenzug will er ihm Kothari ausliefern.

Nachdem er Bosch ein wenig unter Druck gesetzt hat, erfährt Miller, dass Julie Mao den Mann vor einiger Zeit engagiert hat, um mit dessen Schiff den Asteroidengürtel zu bereisen. Möglicherweise war das der Beginn ihrer Revolte gegen ihren reichen Vater. Auf jeden Fall ist ihr damals klar geworden, wie sehr die Menschen im Asteroidengürtel unter der Ausbeutung durch die Planetenbewohner zu leiden haben. Sie hat humanitäre Hilfe ohne Rücksicht auf ihre eigene Gesundheit geleistet und sich irgendwann der OPA angeschlossen. Bosch kann außerdem einen Hinweis auf das Versteck des Datenbrokers liefern. Als sich Miller dort umschaut und ein robotisches Nagetier sieht, geht ihm ein Licht auf. Ein solches Tier befindet sich auch in Julie Maos Wohnung. Im Inneren dieses Tieres entdeckt Miller einen Speicherchip. Kurz nach dem Verlassen der Wohnung wird er entführt.

1.6: Tiefpunkt (Rock Bottom) Regie: Robert Lieberman (42:42 Min.)

Miller wird von Dawes in die Mangel genommen. Der OPA-Führer will wissen, was der Ermittler über Julie Mao herausgefunden hat. Miller hält den Mund (der Speicherchip bleibt unentdeckt) und soll aus einer Luftschleuse geworfen werden. Octavia Muss rettet ihm das Leben. Gemeinsam lesen sie den Inhalt des Chips aus. Es handelt sich um eine Filmaufnahme, in der jemand von einer Aufsehen erregenden Entdeckung auf Phoebe spricht. Möglicherweise ist eine neue Biowaffe gemeint. Wahrscheinlich war eine Probe der Waffe an Bord der Anubis und Julie Mao sollte sie im Auftrag von Dawes stehlen. Weil das Ganze schiefgegangen ist, versucht jetzt jemand, alle Spuren zu verwischen. Miller spricht mit Captain Shaddid darüber, muss aber feststellen, dass sie offenbar auf der Lohnliste der OPA steht. Der nicht kopierbare Chip wandert in einen Safe und Miller wird gefeuert.

Nachdem Holden und Johnson ihre gegenseitigen Vorbehalte einigermaßen überwunden haben, schließen sie eine Vereinbarung. Holden und seine Freunde geben zu Protokoll, was wirklich mit der Canterbury und der Donnager geschehen ist. Im Gegenzug sucht Holden nach Lionel Polanski, dem einzigen Überlebenden der Scopuli. Johnson räumt ein, dass er selbst dieses Schiff losgeschickt hat. Nachdem die Rocinante als Gasfrachter getarnt worden ist, machen sich Holden und seine Leute auf den Weg. Zuvor wird die Leiche von Leutnant Lopez an Tycho-Station überstellt. Johnson nimmt einen im Schutzanzug des toten Marsianers versteckten Datenchip an sich. Holden gibt zu, dass er derjenige war, der den Notruf der Scopuli eingeloggt und somit die aktuellen Geschehnisse in Gang gesetzt hat. Obendrein ist er buchstäblich zum Gesicht der Unruhen auf Ceres geworden. Seine Anwesenheit auf Tycho-Station wird von einem Spion in Avasaralas Diensten beobachtet.

1.7: Gewagtes Spiel (Windmills) Regie: Bill Johnson (42:12 Min.)

Trotz der bitteren Erkenntnis, dass seine Vorgesetzte nie an der Rettung Julie Maos interessiert war, sondern nur an der Unterschlagung von Beweismaterial, bleibt Miller an dem Fall dran. Tatsächlich nimmt er die Sache jetzt persönlich. Nach seinem Rauswurf bei Star Helix mag er keinerlei Befugnisse mehr haben, aber er hat noch Freunde. So erfährt er, dass die Anubis zum Asteroiden Eros aufgebrochen ist. Dort ist aber nur ein Kurzstreckenshuttle dieses Schiffes angekommen. Miller macht sich auf den Weg nach Eros-Station. Eine Halskette Julie Maos nimmt er mit. Octavia Muss möchte ihn begleiten, doch er lehnt ab.

Holden und seine Begleiter nehmen einen Blinden Passagier namens Kenzo Gabriel fest, der auf Tycho-Station an Bord gekommen ist. Es handelt sich um Avasaralas Spion. Er hat ein Funksignal abgesetzt, durch den ein marsianisches Patrouillenschiff auf die Rocinante aufmerksam geworden ist. Der angebliche Gasfrachter soll jetzt inspiziert werden. Gabriel behauptet, er sei ein Industriespion und wolle eine Konfrontation mit den Marsianern ebenso vermeiden wie Holden. Die Rocinante ist nur äußerlich getarnt. Jeder Angehörige der Marsflotte würde sofort erkennen, womit er es wirklich zu tun hat, wenn er die Fregatte betritt. Gabriel liefert wertvolle Hinweise, die es Holden ermöglichen, sich der Inspektion zu entziehen.

Avasarala sucht Holdens Mutter auf, um mehr über den Mann zu erfahren, der nach Meinung der UN-Führungsspitze für die aktuelle Krise zwischen UN, Mars und Gürtlern verantwortlich ist. Nach dem Gespräch glaubt Avasarala nicht mehr an Holdens Schuld. Ihr Vorgesetzter Sadavir Errinwright sieht das anders. Er betrachtet Holden als Terroristen, der beseitigt werden muss, bevor er noch mehr Schaden anrichtet. Er entsendet ein Einsatzteam, das Holden beseitigen soll.

1.8: Die Bergungsmission (Salvage) Regie: Bill Johnson (41:57 Min.)

An den von Johnson angegebenen Koordinaten befindet sich ein namenloser Asteroid. In einer Felsspalte des riesigen Brockens entdeckt die Besatzung der Rocinante ein Tarnschiff. Es ist eben jenes Schiff, das die Canterbury abgeschossen hat. Jetzt ist es inaktiv und verlassen, aber intakt. Alle Luftschleusen wurden geöffnet, der Reaktor wurde heruntergefahren und der Hangar, in dem ein Kurzstreckenshuttle stehen sollte, ist leer. Holden und seine Kameraden erkunden das Schiff, dessen Name Anubis lautet und von Phoebe kommend mit Ziel Eros unterwegs war. Holdens Leute bergen einen Safe und den Computerkern. Der Reaktor wird reaktiviert. Das Aggregat ist mit einer blauen, teils kristallin und teils organisch wirkenden Substanz überkrustet, die jetzt zu leuchten beginnt. Offensichtlich zieht die Substanz Energie vom Reaktor ab und hat sich bereits über andere Bereiche des Schiffes ausgebreitet. Das Zeug erwacht und verhält sich aggressiv. Die Menschen fliehen aus der Anubis und vernichten sie aus sicherer Distanz mit einem Torpedo.

Danach geht die Reise weiter nach Eros, dem Ziel Lionel Polanskis. Als Holden und seine Freunde das Hotel aufsuchen, in dem Polanski abgestiegen ist, werden sie von Errinwrights Einsatzteam angegriffen. Unerwartete Hilfe erhalten sie von Miller, der inzwischen herausgefunden hat, dass Lionel Polanski, der einzige Insasse des Shuttles der Anubis, niemand anderer ist als Julie Mao. Detective Sematimba, ein alter Freund und Exkollege Millers, der inzwischen für CPM (den mehr oder weniger kriminellen Sicherheitsdienst von Eros-Station) arbeitet, hat ihm den Weg zu besagtem Hotel gewiesen. Mit vereinten Kräften schalten Miller und Holdens Leute die Killer aus. Kenzo Gabriel nutzt die Gelegenheit, um sich unbemerkt abzusetzen. In Julie Maos Zimmer finden Miller und Holden nur noch die Leiche der jungen Frau vor - oder das, was von ihr übrig ist. Sie ist vollständig von jener kristallin-organischen Substanz durchwuchert, die sich in der Anubis ausgebreitet hat.

1.9: Anubis (Critical Mass) Regie: Terry McDonough (39:37 Min.)

Ungefähr acht Wochen vor ihrem Tod sind Julie Mao und einige andere OPA-Aktivisten im Auftrag von Anderson Dawes mit dem Raumschiff Scopuli unterwegs, um die mit Wissenschaftlern von der Phoebe-Station bemannte Anubis abzufangen. Julie weiß, dass sich an Bord dieses Schiffes Protomoleküle befinden - eine von ihrem Vater Jules-Pierre Mao entwickelte Biowaffe. Die OPA will verhindern, dass die Waffe gegen die Gürtler eingesetzt wird. J.P. Mao leitet eine mächtige Organisation, die es sich leisten kann, bewaffnete Tarnschiffe herzustellen. Zum Entsetzen der OPA-Leute stellt sich die Anubis als ein solches heraus. Die Scopuli ist chancenlos. Alle Besatzungsmitglieder bis auf Julie werden ermordet. Maos Tochter landet in einer Arrestzelle, kann aber einen Notruf an Dawes absetzen. Die Besatzung der Anubis platziert einen aus marsianischen Beständen stammenden Sender in der Scopuli, durch dessen Signal die Canterbury angelockt wird. Auf diese Weise können Maos Leute die Aufmerksamkeit von sich ablenken und die im Sonnensystem schwelenden Konflikte schüren. Allerdings geht nicht alles glatt. Die Besatzung der Anubis infiziert sich mit den Protomolekülen und wird von der aggressiven Substanz absorbiert. Julie überlebt, weil sie in der Zelle vor der Biowaffe sicher ist, doch als es ihr nach geraumer Zeit gelingt, sich zu befreien, wird auch sie von den Protomolekülen befallen. Während sie mit dem Kurzstreckenshuttle der Anubis unter dem Decknamen "Lionel Polanski" nach Eros-Station fliegt, breitet sich die Infektion in Julies Körper aus. Sie stirbt kurz vor Millers Ankunft.

Miller, Holden und dessen Freunde setzen sich ab. Antony Dresden, ein Untergebener Maos, trifft kurz danach am Ort des Geschehens ein. Maos Organisation macht gemeinsame Sache mit dem Sicherheitsdienst CPM und hat Söldner aus allen möglichen Gangs von Ceres angeheuert, die jetzt in der Eros-Station aktiv werden. Dresden entnimmt Julies Leiche eine mit Protomolekülen gesättigte Blutprobe und teilt ihrem Vater mit, was geschehen ist. Auf seinen Befehl leitet Dresden die nächste Phase ein. Man sprengt ein an Eros angedocktes Raumschiff und behauptet, radioaktive Strahlung sei freigesetzt worden. Die gesamte Infrastruktur der Station wird blockiert, die Menschen werden in Schutzräume getrieben und erhalten Injektionen gegen die Radioaktivität. In Wahrheit handelt es sich um Protomoleküle. Miller und Holden werden vom Rest der Gruppe getrennt. Miller hält Dresden für verantwortlich an Julies Tod und will ihn erschießen, wird aber von Holden daran gehindert. Die beiden schnappen sich einen von Dresdens Handlangern und verschaffen sich Zutritt zu einem Schutzraum, um die Gefangenen zu befreien. Sie merken schnell, dass mit den Menschen etwas ganz und gar nicht stimmt. Im selben Moment wird der Schutzraum einer tödlichen Strahlungsdosis ausgesetzt.

Franklin DeGraaf ist vom Mars verbannt worden und hat angeblich Selbstmord begangen. In seinen Hinterlassenschaften findet Avasarala Daten über den Prototypen eines fortschrittlichen Fusionsantriebs. Die Tarnschiffe, die die Canterbury und die Donnager vernichtet haben, waren mit solchen Antriebssystemen ausgestattet, wie Johnson anhand detaillierter Aufzeichnungen über den Angriff auf die Donnager beweisen kann. Diese Aufzeichnungen waren auf dem in Lopez' Kampfanzug versteckten Chip gespeichert. Johnson wendet sich mit einem systemweit empfangbaren Funkspruch an die Öffentlichkeit, während sich das UN-Kampfschiff Nathan Hale der Tycho-Station nähert. Johnson behauptet, die Tarnschiffe seien keineswegs Bestandteil der Marsflotte. Vielmehr seien sie in den Bush Naval Shipyards der UN auf der Erde gebaut worden.

1.10: Leviathan erwacht (Leviathan Wakes) Regie: Terry McDonough (41:57 Min.)

Errinwright bezeichnet Johnsons Behauptungen als Lügen. Die Tarnschiffe wurden Errinwright zufolge tatsächlich auf der Erde gebaut, aber nicht für die UN, sondern für Privatleute, und alle wurden angeblich zur Tycho-Station gebracht. Avasarala ahnt, dass hier etwas oberfaul ist, zumal Errinwright mit Jules-Pierre Mao zusammenarbeitet. Vermutlich war DeGraaf kein Selbstmörder, sondern wurde beseitigt, weil er zuviel wusste. Avasarala lässt sich nichts anmerken, denn sie ahnt, dass sie persönlich in Gefahr wäre, sollte ihre Loyalität in Frage gestellt werden. Sicherheitshalber schickt sie ihren Mann nach Luna.

Holden und Miller haben nur noch wenige Stunden zu leben. Dann werden sich ihre inneren Organe aufgrund der extrem hohen Strahlungsdosis verflüssigen. Während sie sich vor den CPM-Leuten und Dresdens Schergen verstecken, beobachten die beiden Männer, wie Überwachungsanlagen in der Asteroidenstation installiert werden. Es sieht so aus, als kehre Normalität ein (unter anderem werden die Rohrbahnen wieder in Betrieb genommen), doch spätestens als Holden und Miller auf einige Gürtler stoßen, die an derselben "Krankheit" leiden wie Julie Mao, wird klar, dass Dresden die gesamte Station in ein riesiges Experimentallabor verwandelt hat - mit 100.000 Siedlern als Versuchskaninchen. Es ist abzusehen, dass Erde und Mars sich gegenseitig die Schuld für diesen Vorfall in die Schuhe schieben werden, was möglicherweise endgültig zum Krieg führen wird. Holden und Miller fachen einen zwischen der CPM und Dresdens Leuten schwelenden Konflikt an, um durch die gegnerischen Linien gelangen zu können. Bei dieser Gelegenheit tötet Miller Kothari, der zu den angeheuerten Söldnern gehört.

Währenddessen nutzen Nagata, Kamal und Burton die Wartungsschächte, um zu den abgesperrten Docks zu gelangen. Sematimba hat sich mit ihnen verbündet und begleitet sie. Auch ihnen wird allmählich klar, was auf Eros vorgeht. Sie nehmen einige Siedler mit zur Rocinante, wollen zu Sematimbas Missvergnügen aber erst abfliegen, wenn die Wartefrist verstrichen ist, die sie Holden zugesichert haben. Als Sematimba zur Gewalt greift, erschießt Burton ihn. Als Miller und Holden das Schiff erreichen, sind sie mehr tot als lebendig. Sie werden sofort medizinisch versorgt. Kamal opfert die Gasfrachtertarnung, um die Rocinante aus dem Griff der blockierten Andockklammern zu befreien. Dresdens Schiff wird geortet und verfolgt.

In Eros-Station breiten sich die Protomoleküle aus. Sie absorbieren und modifizieren sowohl Lebewesen (darunter den Spion Kenzo Gabriel) als auch technische Einrichtungen. Eine Art biomechanisches Mischwesen entsteht, das immer weiter wächst.


Kringels Meinung

Freunde des Phantastik-Genres leben zurzeit in wahrhaft phantastischen Zeiten, denn seit die Messlatte mit Game of Thrones immer weiter nach oben gelegt wird, kann man keine lieblos heruntergekurbelten Billigproduktionen mehr auf die Fernsehbildschirme bringen. Und so sind in den letzten Jahren einige sehr gute Serien erschienen; tatsächlich sind es so viele, dass mir die Auswahl schwerfällt. In letzter Zeit verlasse ich mich gern auf Empfehlungen von Bekannten und Kollegen. Am häufigsten lobend erwähnt wurden Westworld und "The Expanse", deshalb habe ich mir diese beiden Serien zur Brust genommen und ich habe es nicht bereut. Beide Serien gefallen mir so gut, dass ich sie auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Vielen Dank an alle, die mir die Serien ans Herz gelegt haben! "The Expanse" basiert auf einer sieben Romane sowie mehrere Storys und Novellen umfassenden Reihe, die ich nicht kenne. Mir war bis dato nicht einmal der Autor bekannt - James S. A. Corey, ein Pseudonym für Daniel Abraham and Ty Franck. Ich kann also nichts zur Werktreue der Fernsehserie sagen, aber sollten die Romane so gut sein wie die Serie, dann werde ich da wohl auch mal reinschnuppern müssen!

In Sachen Produktionsaufwand kann "The Expanse" nicht mit "Game of Thrones" mithalten, aber das ist nicht abwertend gemeint. Schließlich geht es hier um die erste Staffel von "The Expanse", die vermutlich kein sehr hohes Budget hatte, während man es sich bei "Game of Thrones" aufgrund des seit Jahren nicht nur anhaltenden, sondern stetig zunehmenden phänomenalen Erfolges leisten kann, einen geradezu unglaublichen Aufwand bei Setdesign, Ausstattung, Spezialeffekten und so weiter zu betreiben. Die Limitierungen des Budgets sind bei "The Expanse" offenkundig. So bekommt man von der Erde sehr wenig und vom Mars überhaupt nichts zu sehen, während sich im Asteroidengürtel alles meist in denselben relativ eng begrenzten Umgebungen abspielt. Letzteres geht eigentlich sogar völlig in Ordnung, schließlich steht in den Asteroidenhabitaten nur sehr wenig Platz zur Verfügung. Man bekommt ein ganz gutes Gefühl für die dort herrschende Überbevölkerung, die Knappheit lebenswichtiger Ressourcen und die Ausbeutung der Gürtler. Ich finde es schade, dass Erde und Mars so stiefmütterlich behandelt werden. Bei den Umgebungen sowie natürlich bei den Raumschiffen kommen CGI-Erweiterungen zum Einsatz, an denen ich nichts auszusetzen habe. Die computergenerierten Effekte sind durch die Bank hervorragend gelungen.

Das Innere der Raumschiffe wirkt ziemlich austauschbar, aber auch das ist eigentlich in Ordnung, denn in "The Expanse" wird Wert auf Realismus gelegt. Da gibt es keine Laserkanonen oder Raumfahrzeuge mit exotischen Formen und üppigem Interieur, sondern nüchterne, nach Gesichtspunkten der Zweckmäßigkeit gefertigte Fließbandprodukte. Auch sonst werden SF-Klischees vermieden. Zum Beispiel besitzt die Menschheit keinen Überlichtantrieb. Im All sind keine Geräusche zu hören. In Raumschiffen wird keine künstliche Schwerkraft erzeugt (es sei denn durch Rotation), stattdessen kommen Magnetstiefel zum Einsatz. Diesen Ansatz finde ich gut, das heißt, die Welt von "The Expanse" ist glaubwürdig. Das gilt nicht nur für die Technik, sondern auch für gesellschaftliche Entwicklungen, soweit sie denn thematisiert werden, und politische Verstrickungen. Eine klare Trennung zwischen Gut und Böse wird nicht vorgenommen, es herrschen Grautöne in allen denkbaren Schattierungen vor.

Entsprechend komplex ist die in drei Handlungsstränge aufgeteilte Story. Joe Miller sucht nach Julie Mao und führt uns dabei in die im Asteroidengürtel herrschenden Verhältnisse ein. Durch die Odyssee James Holdens und seiner Gefährten werden neue Schauplätze aufgetan und das o.g. Bild der Raumfahrt wird gezeichnet. Auf der Erde zieht Chrisjen Avasarala im Hintergrund die Fäden, so dass die Machtverhältnisse allmählich klar werden. Aufgrund des ständigen Wechsels der Handlungsebenen - kleine Nebenhandlungen kommen noch hinzu - wird es nie langweilig, Cliffhanger sorgen für zusätzliche Spannung. Es dauert ein wenig, bis alles richtig in Fahrt kommt, aber spätestens wenn sich Holden und Miller begegnen, d.h. wenn die beiden Handlungsstränge in Episode 8 zusammengeführt werden, wird endlich klar, was das für komische Dinger (die Protomoleküle) sind, die schon in der ersten Folge zu sehen waren. Das Staffelfinale leidet ein bisschen darunter, dass es keinen richtigen Schluss gibt. Vieles bleibt eher vage.

Die schauspielerischen Leistungen gehen grundsätzlich in Ordnung. Ich muss aber gestehen, dass Holden und seine Freunde für meinen Geschmack zu glatt und zu farblos sind. Holden gewinnt zu wenig Profil, er bleibt ein langweiliger Milchbubi. Naomi Nagata hat eine zwielichtige Vergangenheit (anscheinend war sie tatsächlich irgendwann mal in der OPA), aber das reißt's nicht raus. Kampfschwein Amos Burton gefällt mir da schon etwas besser. Mein Favorit ist ganz klar Joe Miller, ein desillusionierter Zyniker, ein moralisch zumindest ambivalenter hartgesottener Einzelgänger, aber mit weichem Kern. Ein Typ ganz in der Tradition von Philip Marlowe mit einer Spur Blade Runner. Mir scheint, Thomas Jane hatte viel Spaß mit seiner Rolle! Es ist eine Freude, ihm zuzusehen.

"The Expanse" hat Spaß gemacht. Für die zweite Staffel wünsche ich mir, dass die offen gebliebenen Fragen beantwortet werden und dass das Serienuniversum weiter ausgebaut wird. Ich würde vor allem gern mehr über die Verhältnisse auf dem Mars erfahren.


J. Kreis, 27.02.2019




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