Mondbasis Alpha 1


Mondbasis Alpha 1 Vol. 3 (GB 1976 - 1977)

DVD - Regionalcode 2, e-m-s
Altersfreigabe: FSK 12
Laufzeit: Ca. 50 Min. pro Episode

Extras:
- Alte deutsche Titel- und Endsequenzen
- Schnittlisten mit Szenenbeschreibungen (Text)
- Generischer Trailer und TV-Spots zu Season 2
- Interviews mit Katrin Schaake und Volker Brandt
- "Brian Johnson wirft einen Blick hinter die Kulissen"
- Biografien und Filmografien (Text)
- Bildergalerien

Regie:
Siehe Einzelepisoden

Hauptdarsteller:
Martin Landau (John Koenig, Commander der Mondbasis Alpha)
Barbara Bain (Dr. Helena Russell, leitende Ärztin von Alpha)
Tony Anholt (Tony Verdeschi, stellv. Commander und Sicherheitschef von Alpha)
Catherine Schell (Maya, Gestaltwandlerin und Wissenschaftlerin)
Nick Tate (Alan Carter, Captain des Aufklärungsteams, Adlerpilot)
Gaststars siehe Einzelepisoden




Inhalt:

Die Box enthält die erste Hälfte der zweiten Staffel der Fernsehserie "Mondbasis Alpha 1" auf vier DVDs.

Übersicht der Bildergalerien zur Serie

Zur Vorgeschichte siehe Inhaltsangaben zu Ep. 13 bis 24.

2.25: Die Metamorphose (The Metamorph) Regie: Charles Crichton

342 Tage sind vergangen, seit der Mond aus dem Erdorbit geschleudert wurde. Seitdem treibt der ehemalige Trabant der Erde als Irrläufer durch die Milchstraße. Jüngst wurde der Mond durch eine Raumverzerrung über mehrere Lichtjahre hinweg versetzt. Dabei wurden wichtige Systeme beschädigt, zu deren Reparatur Titan benötigt wird. In der Mondbasis ist dieses Element knapp, aber auf einem Vulkanplaneten, den der Mond in Reichweite der Adler-Raumschiffe passiert, ist Titan in großen Mengen vorhanden. Auf dem Rückweg zur Mondbasis wird das mit den Astronauten Bill Fraser und Ray Torens bemannte Erkundungsschiff von einer Energiekugel verfolgt, die von dem Planeten aufsteigt. Die Kugel hüllt den Adler ein und zieht ihn zurück zur Planetenoberfläche. Der Funkkontakt bricht ab. Stattdessen meldet sich Mentor (Brian Blessed), ein Bewohner des von ihm Psychon genannten Planeten. Er erklärt die Entführung des Adlers damit, dass dieser unerlaubt in fremdes Territorium eingedrungen sei. Commander Koenig kontert mit der Bemerkung, dass die Alphaner keine Lebensformen auf Psychon feststellen konnten. Mentor erklärt, er werde Fraser und Torens freilassen. Da deren Schiff angeblich beschädigt ist, wird ein Rendezvous im All vereinbart, bei dem die Alphaner obendrein die benötigte Menge an Titan erhalten sollen.

Koenig, Dr. Helena Russell, Alan Carter und der Astronaut Lew Picard fliegen mit einem Adler zum Treffpunkt, doch sie werden betrogen. Auch ihr Schiff wird unaufhaltsam zum Planeten gezogen. Es landet auf einer Art Schiffsfriedhof. Viele Einheiten unterschiedlicher Bauart stehen dort, und als die Alphaner in ein nahes Höhlensystem eindringen, stoßen sie schon bald auf die aus vielen Völkern stammenden Besatzungen. Torens ist unter ihnen. Sie alle verhalten sich wie ferngesteuert und leisten Sklavenarbeit. Helena sammelt einige Titanbrocken ein. Picard schießt auf ein Hologramm Mentors. Die Energie wird reflektiert und tötet den Alphaner. Die anderen werden gefangen genommen. Koenig erwacht in Gesellschaft eines Löwen. Das Raubtier verwandelt sich in eine schöne junge Frau. Es ist Maya, Mentors Tochter. Während ihr Vater die Fähigkeit besitzt, jegliche Materie nach seinem Willen zu formen (auf diese Weise kann er bewaffnete Wächter und sogar Raumschiffe erschaffen), ist Maya in der Lage, die Gestalt jedes beliebigen Lebewesens anzunehmen. Sie kann sich in Sekundenbruchteilen ebenso mühelos in eine Taube verwandeln wie in einen zwei Meter großen Gorilla.

Als Koenig ihren Vater als Schurken bezeichnet, weist sie die Anschuldigung empört von sich. Sie hält Mentor für einen Ehrenmann und hat keine Ahnung von seinen Absichten. Diese enthüllt er Koenig unter vier Augen. Mentor und Maya sind die letzten ihrer Art. Mit Hilfe des organischen Computers Psyche, dessen Kraft zur Materieumformung die Fähigkeiten Mentors um ein Vielfaches übersteigt, soll der lebensfeindliche Planet in ein Paradies zurückverwandelt werden. Die dazu benötigte Energie bezieht Psyche aus dem Bewusstsein intelligenter Lebewesen, die nach dieser Prozedur nur noch hirnlose Zombies sind. Dieses Schicksal will Mentor Koenigs Begleitern angedeihen lassen, sollte der Commander nicht bereit sein, ihm die knapp 300 Personen starke Besatzung Alphas auszuliefern. Außerdem ist Psyche jetzt schon stark genug, um Verwüstungen auf Luna anzurichten. Gezwungenermaßen erteilt Koenig entsprechende Befehle, lässt aber ein Codewort für seinen Stellvertreter und Sicherheitschef Tony Verdeschi einfließen. Es besagt, dass der Ausgangspunkt der Nachricht unter allen Umständen zu vernichten ist. Zum Schutz Alphas muss Verdeschi die Order ausführen, aber es ist sinnlos: Mentor bringt den mit Sprengstoff vollgepackten Adler, der nach Psychon entsandt wird, im All zur Explosion.

Maya, die immer noch nicht begriffen hat, was wirklich vorgeht, stellt Koenig wegen dieser Aktion zur Rede. Koenig versucht ihr die Wahrheit klarzumachen und bringt sie dazu, sich in den Katakomben mit eigenen Augen von Mentors Missetaten zu überzeugen. Sie befreit die Alphaner. Während die anderen ins Freie fliehen, dringt Koenig mit Maya ins Kontrollzentrum ein, um Mentor aufzuhalten. Der Commander zerstört Psyche. Durch die schlagartige Freisetzung der Energie wird Psychons Untergang eingeleitet. Mentor wird von den Trümmern seines Supercomputers verletzt. Mit seinen letzten Worten beschwört er Koenig, Maya zu retten. Koenig zerrt die widerstrebende Frau aus der Gefahrenzone. Mentor stirbt in den Flammen. Die Alphaner entkommen der Explosion Psychons mit dem Adler. Maya ist verzweifelt. Koenig und Helena trösten sie, indem sie ihr ein neues Zuhause in der Mondbasis anbieten.


Mondbasis Alpha 1

Mentor


2.26: Die Verstoßenen (The Exiles) Regie: Ray Austin

50 nicht identifizierte Objekte nähern sich dem Mond. Man befürchtet, es handele sich um einen Angriff mit Torpedos, doch die Objekte schwenken in eine Umlaufbahn ein. Eine Fernanalyse mit Sensoren erbringt ebenso wenig Ergebnisse wie eine Untersuchung vor Ort. Koenig kann es sich nicht leisten, diese potentielle Bedrohung zu ignorieren. Daher wird ein Objekt zur Mondbasis gebracht und mittels eines starken Laserstrahls geöffnet. Sicherheitshalber wird flüssiger Wasserstoff hineingepumpt. Zu spät stellt Koenig fest, dass der vermeintliche Torpedo ein winziges Raumschiff ist, genauer gesagt eine flugfähige Kälteschlafkapsel für eine Person. Es handelt sich um einen jungen Mann, den Koenig durch das gewaltsame Öffnen der Kapsel getötet zu haben glaubt. Doch der Schläfer lebt. Helena erkennt, dass sein Körper durch eine hauchdünne Membran geschützt wird. Der Fremde erwacht nach einiger Zeit und stellt sich als Cantar (Peter Duncan) vom Planeten Golos vor. Angeblich wurden er und seine in den anderen Kapseln ruhenden Gefährten von übelwollenden Artgenossen aus ihrer Heimat verbannt. Die Kapseln sind für die Schwerelosigkeit ausgelegt und werden in anderthalb Tagen von der Gravitation des Mondes zerstört werden. Die Alphaner sollen daher alle Kapseln bergen und den Insassen Asyl in der Mondbasis gewähren.

Koenig holt zunächst nur eine weitere Kapsel in die Basis. Darin schläft Cantars Frau Zova (Stacy Dorning). Die Kapsel kann nach Cantars Angaben problemlos geöffnet werden. Die anderen Schläfer müssen zunächst im Orbit bleiben, denn die Lebenserhaltungssysteme der Mondbasis könnten einen derart großen Bevölkerungszuwachs nicht verkraften. Cantar behauptet, er könne die Leistungsfähigkeit der Systeme um das Zehnfache verbessern. Koenig misstraut dem Fremden, lässt sich aber von Helena und Tony überreden, Cantar eine Chance zu geben. Schon bald zeigt sich, dass das Misstrauen des Commanders berechtigt war. Cantar und Zova wollen in Wahrheit zu ihrer Heimatwelt zurückkehren, um diese zu erobern. Geschützt durch die Membran und ausgestattet mit verschiedenen Parafähigkeiten schalten sie mühelos jeden aus, der sich ihnen in den Weg stellt. Sie manipulieren die Energieversorgung Alphas, um ein Transmitterfeld zu erzeugen, durch das sie nach Golos versetzt werden. Zova teleportiert wenig später zurück nach Alpha. Cantar und Zova bleiben trotz der großen Entfernung in ständiger Verbindung.

Es mögen 300 Jahre seit der Verbannung der Schläfer vergangen sein, doch auf Golos erinnert man sich noch gut an die Gefahr, die von den mit übermenschlichen Kräften, aber keinerlei Skrupeln oder Mitgefühl ausgestatteten Ausgestoßenen ausgeht. Daher wird verkündet, Cantar sei der neue Herrscher. Da Helena und Tony als Geiseln mit nach Golos genommen wurden, hat Koenig keine andere Wahl, als auf Zovas Forderungen einzugehen und weitere Kapseln zu öffnen. Zova will die Prozedur persönlich überwachen. Koenig nutzt die Gelegenheit, um sie ins All zu stoßen, wo sie hilflos in die Endlosigkeit hinaustreibt. Währenddessen sorgt Tony auf Golos für Ablenkung, so dass Helena Cantars Schutzmembran beschädigen kann. Der Mann wird innerhalb von Sekunden zum Greis und stirbt. Helena und Tony werden nach Alpha zurücktransportiert. Die verbliebenen Hibernationskapseln werden mit Hilfe der Antigravitationschilde Alphas abgestoßen und auf ihren ursprünglichen Kurs zurückgelenkt.


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Cantars Ende


2.27: Das Androidenvolk (One Moment of Humanity) Regie: Charles Crichton

In der Mondbasis kommt es zu einem unerklärlichen Energieverlust. Das Lebenserhaltungssystem fällt aus. Eine Frau namens Zamara (Billie Whitelaw) erscheint wie aus dem Nichts. Sie ist sich ihrer Überlegenheit wohl bewusst; mit einer Stun Gun ist sie nicht aufzuhalten. Zamara erklärt, Luna sei in den Einflussbereich ihres auf dem Planeten Vega lebenden Volkes gelangt. Sicherheitshalber habe man die Mondbasis in ein Kraftfeld gehüllt, welches die Stromversorgung lahmlegt und das Nervensystem der Menschen beeinflussen kann, so dass diese gelähmt werden. Zamara verlangt, dass zwei Alphaner (sie wählt Helena und Tony) mit nach Vega kommen und gestattet den Alphanern im Gegenzug minimale Energie für 48 Stunden. Kurz nachdem Zamara mit den beiden Menschen verschwunden ist, stellen die Alphaner fest, dass sie betrogen wurden. Wenn kein Ausweg gefunden wird, müssen die Menschen schon bald erfrieren oder ersticken.

Helena und Tony werden auf Vega gefangen gehalten. Sie erfahren, dass Zamara und ihresgleichen keine Menschen sind, sondern perfekte Androiden. Die wahren Menschen werden als Arbeitssklaven gehalten. Sie verstecken sich unter Robotermasken, um ihre Emotionen zu verbergen. Einer von ihnen warnt Helena und Tony. Die Androiden halten Gefühle für Schwäche. Sie wissen nicht, was Hass ist und verstehen Aggression nicht. Deshalb sind sie nicht fähig, Gewalt auszuüben. Die Menschen müssen sich absolut passiv verhalten, egal wie sehr sie provoziert werden. Sollten die Androiden den Hass kennen lernen, würden sie die verbliebene Bevölkerung Vegas ausrotten, denn sie befürchten, dass es den Menschen eines Tages gelingen könnte, den Zentralcomputer unter Kontrolle zu bringen, über den alle Androiden miteinander verbunden sind.

Zamara und ihr Partner Zarl (Leigh Lawson) gaukeln den beiden Alphanern eine Scheinwelt vor, in der sie aufeinander losgehen sollen. Helena und Tony durchschauen die Täuschung und bleiben ruhig. Deshalb sucht Zamara nach anderen Möglichkeiten, und zwar in der Literaturdatenbank von Alpha. Sie stößt auf Shakespeares Drama "Othello" und erkennt, dass Eifersucht die womöglich stärkste Motiviation für Mord ist. Kurzerhand entführt sie Koenig und Maya nach Vega. Zarl soll Helena verführen, um Koenig zu Gewalttaten zu bewegen. Die Geduld des Commanders wird auf eine harte Probe gestellt, aber immerhin sind die Androiden abgelenkt, so dass Maya den Zentralcomputer untersuchen kann. Sie stellt fest, dass eine Manipulation unmöglich ist. Als Koenig das erfährt, beendet er Zarls Verführungsversuch mit einem Fausthieb. Zamara freut sich zu früh, denn Zarl hat nicht nur Hass kennen gelernt, sondern auch Liebe. Helena fleht ihn an, Koenig zu verschonen. Zarl erlebt einen Moment wahrer Menschlichkeit. Er stirbt infolge der überwältigenden Gefühle - die in Reihe geschalteten Androiden ebenfalls.


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Zamara und Zarl


2.28: Schottische Geschichten (Journey to Where) Regie: Tom Clegg

Da sich der Mond mit relativistischer Geschwindigkeit durchs All bewegt, vergeht für die Alphaner viel weniger Zeit als zum Beispiel für die Menschen auf der Erde. In den Jahrzehnten nach der Katastrophe, durch die der Mond aus dem Erdorbit geschleudert wurde, kommt es auf der Erde zu dramatischen Veränderungen. Die Umweltverschmutzung nimmt derart extreme Ausmaße an, dass man im Freien nicht überleben kann. Die Erdoberfläche verwandelt sich in eine lebensfeindliche Wüste. Die Menschheit zieht sich in gewaltige Kuppelstädte zurück. Wer "Natur" erleben will, benutzt Simulationsanlagen. Im Jahre 2120 entwickelt Dr. Charles Logan (Freddie Jones) ein Verfahren, mit dem sich Objekte und Lebewesen über unvorstellbare Entfernungen hinweg versetzen lassen. Per Neutrinotransmission nimmt Logan Funkkontakt mit der Mondbasis Alpha auf und teilt mit, dass er die Alphaner mit seiner Teleportationstechnik nach Hause holen kann. Hierfür bleibt nur ein Zeitfenster von drei Tagen. Danach wird ein Jahrhundert lang kein Kontakt zwischen der Erde und Alpha mehr möglich sein. Sobald alle Zweifel an der Echtheit der Nachricht beseitigt sind, konstruieren die Alphaner nach Logans Vorgaben eine Transmitteranlage. Ein Test mit einer automatischen Sonde verläuft erfolgreich, so dass sich Koenig, Helena und Alan als erste menschliche Versuchskaninchen zur Verfügung stellen.

Diesmal wird der Transfer durch ein Erdbeben gestört. Die drei Alphaner finden sich tatsächlich auf der Erde wieder, aber nicht im Jahre 2120 und in Texas City, der Gegenstation des Transmitters, sondern in den schottischen Highlands des Jahres 1339. In der Mondbasis und in Texas City weiß man zunächst nur, dass Koenig, Helena und Alan noch am Leben sind, weil Signale ihrer Armbandgeräte empfangen werden. Fieberhaft wird nach einer Möglichkeit gesucht, die Alphaner zu lokalisieren, denn in 18 Stunden wird sich das Zeitfenster schließen. Wenigstens kann ihnen über die Armbandgeräte signalisiert werden, dass Kontakt mit Alpha besteht. Die drei Alphaner vermuten zunächst, es habe sie auf einen unbekannten Planeten verschlagen, doch als sie von Menschen gefangen genommen werden, dämmert ihnen allmählich die Wahrheit. Sie befinden sich in der Gewalt des McDonald-Clans. Dessen Oberhaupt hält die Alphaner für adlige Engländer, für die sich ein hübsches Lösegeld erzielen lassen müsste. Doch Helena ist schwer krank. Da sie lange Zeit in der keimfreien Umgebung der Mondbasis gelebt hat, ist sie sehr anfällig für Virusinfektionen und hat sich eine Lungenenzündung zugezogen. Die Schotten glauben, sie habe die Pest. Die Alphaner sollen deshalb verbrannt werden.

Koenig weiß jetzt, dass er sich in Schottland befindet und dass die Schlacht von Bannockburn 25 Jahre her ist. Diese Informationen übermittelt er per Armbandgerät im Morsecode zur Mondbasis. Somit sind die Raum-Zeit-Koordinaten der Verschollenen bekannt. Der Transferprozess kann erneut eingeleitet werden. Die Alphaner werden in die Mondbasis zurückversetzt. Kurz danach bricht der Kontakt mit Texas City endgültig ab. In Alpha kann Helena erfolgreich behandelt werden. Sie erholt sich schnell und probiert sogar etwas von Tonys selbstgebrautem Bier.


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Tony präsentiert sein neuestes Gebräu - Alan ist zu Recht skeptisch!


2.29: Der entscheidende Stoff (All That Glisters) Regie: Ray Austin

Gut zweieinhalb Jahre nach dem Beginn der Odyssee durch Zeit und Raum orten die Alphaner reiche Milgonitvorkommen auf einem nahen Planeten. Milgonit wird zum Betrieb der Lebenserhaltungssysteme der Mondbasis gebraucht wird. Commander Koenig, Tony, Alan, Helena, Maya und der Geolog Dave Reilly (Patrick Mower) landen mit Adler 4 auf dem von einer dichten Wolkenhülle umgebenen Wüstenplaneten, um in den drei Stunden, die sie dort verbleiben können, soviel Milgonit abzubauen wie möglich. Doch es ist keine Spur des seltenen Minerals zu finden. Das Team stößt lediglich auf eine leuchtende Felsformation, bei der es sich um eine intelligente Lebensform handelt. Der lebendige Fels hat die Ortungssysteme der Mondbasis beeinflusst, um die Alphaner anzulocken. Reilly trennt ein Stück Fels ab, das im Adler untersucht wird. Der Brocken strahlt gelbes Licht aus, das bei Tony zum Herzstillstand führt und den Mann dennoch am Leben erhält. Wie ferngesteuert erhebt sich Tony und holt ein zweites Felsstück in das Raumschiff. Die beiden Brocken verschmelzen miteinander zu einem größeren Felsen. Als festgestellt wird, dass das Mineral die Systeme des Adlers lahmlegt, versucht Koenig den Brocken hinauszuwerfen. Dieser beschießt Koenig mit einem blauen Energiestrahl, welcher extreme Schmerzen verursacht. Maya verwandelt sich in ein Ebenbild des Felsens und bemüht sich vergeblich um Kontaktaufnahme.

Mittels eines grünen Energiestrahls durchsucht der Fels den Adler, entdeckt die Wasservorräte und saugt das gesamte Wasser auf. Nun ist klar, was auf dem Planeten geschehen ist. Dort haben früher zahlreiche Felslebewesen existiert. Durch ihren Wasserverbrauch wurde der Planet in eine ausgetrocknete Einöde verwandelt und seitdem regnet es nicht mehr. Alle Felsen bis auf einen sind gestorben und auch dessen Tage sind gezählt, wenn er kein weiteres Wasser findet. Stück für Stück will sich der letzte Überlebende von Tony in den Adler bringen lassen und dann von dem Planeten fliehen. Koenig und die anderen verhindern das, indem sie Tony mit einer Stun Gun lähmen, sobald er beim Hauptteil des Felsens auftaucht. Dadurch wird Tony aus dem Bann des Felsens befreit und ist wieder wohlauf. Reilly versucht den im Adler verbliebenen Felsen zu zerstören, wird aber von diesem versklavt. Maya verwandelt sich erneut in ein Ebenbild des Felsens. Wie erhofft wird sie von Reilly in den Adler gebracht. Prompt versucht das dortige Felsstück, Maya zu absorbieren, so dass er abgelenkt ist und von Koenig zerstört werden kann. Reilly ist wieder er selbst. Die Menschen fliehen mit dem Adler. Ihnen ist klar, dass der Fels in Todesangst gehandelt hat. Sie impfen die Wolken mit Kristallen, so dass es zu regnen beginnt. Somit ist der lebende Fels gerettet.


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Maya konzentriert sich darauf, die Gestalt des lebendigen Minerals anzunehmen


2.30: Der Händler (The Taybor) Regie: Bob Brooks

Taybor (Willoughby Goddard), intergalaktischer Handlungsreisender und Sammler schöner Dinge, durchstreift das All mit seinem Raumschiff SS Emporium, immer auf der Suche nach neuen Handelspartnern und Sammelobjekten. Die Emporium ist mit einem Hyperraum-Sprungantrieb ausgestattet, der es Taybor ermöglicht, zeitverlustfrei zu jedem gewünschten Ziel zu reisen - egal ob dieses in einer anderen Galaxie oder gar in einem anderen Universum liegt. Außerdem kann Taybor sich selbst und beliebig viele Gegenstände von Ort zu Ort teleportieren. Eines Tages wird Taybor auf die Mondbasis Alpha aufmerksam. Er wittert gute Geschäfte und lässt einige seiner Waren in der Basis erscheinen. Diese Werbegeschenke sollen zeigen, dass er in friedlicher Absicht kommt, doch die Alphaner verstehen die idiotensicheren Gebrauchsanweisungen nicht. Einige Besatzungsmitglieder erleiden leichte Verletzungen.

Taybor landet auf dem Mond und versetzt sich in die Basis. Nachdem die Missverständnisse ausgeräumt sind, geht das Feilschen los. Die Alphaner interessieren sich brennend für den Hyperantrieb, denn damit könnten sie nach Hause zurückkehren. Da sie die Koordinaten der Erde nicht kennen, kann Taybor sie nicht dorthin transportieren. Die Alphaner müssten den Antrieb also nachbauen. Aber was haben sie im Gegenzug anzubieten? Koenig würde Taybor den gesamten Mond inklusive der voll ausgestatteten Basis überlassen, doch daraus wird nichts, denn der Commander kann nicht beweisen, dass ihm der Mond gehört oder dass die Basis nicht mit einer Hypothek belastet ist. Taybor akzeptiert nur ein "Zahlungsmittel": Maya soll ihn bei seinen weiteren Reisen begleiten, denn er hat die Einsamkeit satt. Das kommt natürlich nicht infrage. Koenig hat eine andere Idee. Man stellt ein perfektes robotisches Duplikat Mayas her, welches obendrein den Vorteil hat, dass es nicht altert. Taybor gibt sich damit zufrieden.

Koenig geht zu Recht davon aus, dass der Händler Hintergedanken hat. Heimlich befestigt der Commander einen Peilsender an der Emporium, während Taybor einige kleine Tauschgeschäfte mit Yasko, Kate und anderen Alphanern abschließt. Maya erhält ein kostbares Collier. Zu spät stellt sie fest, dass Taybor sie damit mental beeinflussen kann. Taybor verschleppt Maya in sein Schiff, schickt den Roboter zurück nach Alpha und verschwindet im Hyperraum. Maya befreit sich aus dem hypnotischen Bann. Über den Peilsender kann Koenig Funkkontakt mit ihr aufnehmen und ihr den Tipp geben, eine möglichst scheußliche Gestalt anzunehmen. Als Bewunderer der Schönheit erträgt Taybor die Vorstellung nicht, für immer mit der hässlichen Alten zusammen sein zu müssen, in die Maya sich verwandelt hat. Er schickt die Frau zurück zur Basis. Alle Handelswaren - auch ein Modell des Hyperantriebs - verschwinden spurlos.


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Taybor


31. DIE AUSSÄTZIGEN VON ACHANON (Deutsche Erstveröffentlichung)
Auf der Suche nach dringend benötigten Mineralien in den Höhlen unter der Mondbasis entdecken die Alphaner eine Stasiskammer, in der zwei humanoide Wesen mehrere Jahrtausende im Kälte-Tiefschlaf überdauert haben. Als die Höhle einzustürzen droht, werden die beiden Wesen befreit. Sie kommen bald zu sich und stellen sich als Archaner vor: Pasc und sein Sohn Etrec waren angeblich vor langer Zeit als Friedensbringer auf der Erde. Alan Carter freundet sich schnell mit dem jungen Etrec an, aber Pasc verhält sich seltsam. Er hat ein schreckliches Geheimnis: Er leidet an einer Krankheit, die ihn zu einem Mörder macht.

32. RÜHR DIE PFLANZE NICHT AN!
Commander Koenig und Maya untersuchen einen erdähnlichen Planeten, der für eine Besiedlung geeignet wäre. Seltsamerweise scheint es dort nur Pflanzen, aber keine Tiere zu geben. Den Grund dafür erfahren die beiden, als sie eine Blume pflücken und eine Beere essen: Plötzlich melden sich die "Richter von Luton", bezichtigen Koenig und Maya des Mordes und verurteilen sie dazu, einen Kampf auf Leben und Tod mit anderen "Verbrechern" auszutragen, die es ebenfalls gewagt haben, Pflanzen zu töten. Dummerweise sind die Gegner in der Überzahl und verfügen über enorme Kräfte. Da Koenigs Waffe nicht funktioniert und kein Funkkontakt mit der Mondbasis zustande kommt, sieht es schlecht für die beiden Alphaner aus..

33. DER SCHÖPFER (Deutsche Erstveröffentlichung)
Seltsame Störungen legen die Sensoren der Mondbasis lahm, dann erscheint plötzlich ein Mann in der Kommandozentrale, der behauptet, Gott - oder jedenfalls der Schöpfer der Menschheit - zu sein. Er bietet den Alphanern die Chance für einen Neubeginn auf einem bewohnbaren Planeten an. Er lädt Commander Koenig, Dr. Russell, Maya und Tony ein, diesen Planeten zu besichtigen. Als Koenig und seine Begleiter dort ankommen, finden sie eine perfekte Umwelt wieder - ein zweites Paradies. Es stellt sich aber schnell heraus, daß sie unter falschen Voraussetzungen von Alpha weggelockt worden sind. Sie sollen als Versuchskaninchen für genetische Experimente dienen...

34. DER ROBOTER (Deutsche Erstveröffentlichung)
Ein kleines Raumschiff, letztes Überbleibsel einer Weltraummission, die im Jahre 1996 von der Erde gestartet ist, nähert sich dem Mond. An Bord des kleinen Schiffs befindet sich kein Mensch, es wird von Brian, dem Roboter, gesteuert. Brian schmeichelt sich bei den Alphanern ein und entführt bei günstiger Gelegenheit Commander Koenig und Dr. Russell. Er verschleppt die beiden zu dem Planeten, auf dem das Mutterschiff der 1996'er Mission steht. Da er selbst angeblich nicht in der Lage ist, das Mutterschiff zu betreten, soll Koenig dort für ihn eine Treibstoffzelle holen, die Brian auf Jahrmillionen hinaus mit Energie versorgen würde. Zuerst aber findet Koenig die menschliche Crew - alle sind tot. Hat Brian sie umgebracht?

35. PLANET DER WARTENDEN
Patrick Osgood, ein Ingenieur der Mondbasis Alpha, hat immer wieder Visionen, in denen der Mond von einem schrecklichen Feuersturm vernichtet wird. Vielleicht liegt es ja an den Sorgen, die er sich wegen seiner Frau macht? Die Ärmste braucht ein neues (künstliches) Herz, aber leider kann Dr. Russell keins herstellen - es fehlt das Mineral Tiranium, mit dem die Herzklappen beschichtet werden müssen. Als Alpha tatsächlich eines Tages von furchtbaren Hitzewellen heimgesucht wird, hält Osgood seine Stunde für gekommen. Er entführt seine Frau aus der medizinischen Abteilung und flieht mit ihr in die Katakomben unter der Mondbasis. So ein Pech, daß Dr. Russell ausgerechnet jetzt ein wenig Tiranium in die Finger kriegt!

36. GEGEN DIE ZEIT
Der Mond nähert sich einer Zone des Alls, in der sich immer wieder Explosionen ereignen. Alpha droht von den Schockwellen dieser Explosionen vernichtet zu werden. Da wird ein Planet entdeckt, der die Quelle der Explosionen zu sein scheint. Die Monde des Planeten befinden sich alle auf der gleichen Umlaufbahn - dazu kann es unmöglich auf natürliche Weise gekommen sein. Commander Koenig, Maya und Alan Carter untersuchen zuerst einen dieser Monde und dann den Planeten selbst. Dort existiert eine Kultur von Chlorgas-atmenden Wesen, die sich regelmäßig verpuppen und verjüngt wiedergeboren werden. Sie haben ihr Planetensystem zu einer gigantischen Verteidigungsanlage "umgebaut" und Koenig muß sie jetzt davon überzeugen, daß der Mond keine Bedrohung für sie darstellt.

Kringels Meinung

allgemein: helena benimmt sich viel "menschlicher" (lockerer, auch mal zu späßen aufgelegt) und auch femininer, insb. im zusammenspiel mit maya und natürlich koenig. das tut ihr einerseits gut, andererseits war ihre steifheit auch ein alleinstellungsmerkmal. koenig ist jetzt mehr haudrauf-actionheld, der zuerst schießt und dann fragt. das tut ihm NICHT gut. liebesbeziehung ist jetzt ganz offenkundig. neu ab "schottische geschichten": yasko. evtl. ersatz für sandra, die jetzt nicht mehr dabei ist - wurde ja auch nicht mehr sinnvoll eingesetzt, nur statistin. erstveröffentlichungen: 27, 30 After completing this episode (27), series regular Zienia Merton decided to leave the programme. She was disastisfied with her lack of a contract and diminished involvement in the second series. Feeling the new American producer Fred Freiberger did not appreciate her contribution to the previous series and not seeing any potential change in the foreseeable future, she opted to depart.[5] Merton would change her mind and return to the show three months later, but during her absence, her character would be replaced by Japanese operative Yasko. Yasko was portrayed by Yasuko Nagazumi, the wife of Space: 1999 director Ray Austin. ep. 25: Maya believes anywhere but on Psychon she will be an alien. Koenig replies, 'We're all aliens...until we get to know one another. schöner satz. ep. 26: schön und gut, dass koenig misstrauisch ist. aber einfach abzulehnen ohne nach alternativen zu suchen und den typen einfach mal niederzuschießen um auszuprobieren, ob er gestunned werden kann - ich glaube, dass das in der 1. staffel nicht für ihn charakteristisch ist ep. 27: warum versetzen die adroiden nicht "ihre" menschen genauso in stase, wie sie es mit den alphanern gemacht haben? damit wäre alles geritzt. außerdem scheint inkaufnahme des todes für sie kein problem zu sein. oder hätten sie im letzten moment verhindert, dass die alphaner erfrieren? ganz abgesehen davon muss man jemanden nicht hassen, um ihn zu töten. töten aus reiner logik geht auch ep. 28: tony erstmals als bierbrauer. braucht man diesen running gag wirklich? ep. 29: langweilig, unlogisch, doof und ganz offensichtlich darauf angelegt, billig zu sein: 6 leutchen, 1 adler, schaumstoff-felsen, einfarbiger hintergrund und ein stein. mower gibt sich alle mühe, unsympathisch zu sein, die anderen agieren lustlos - auch die, die nicht so tun müssen, als seien sie hirnlose zombies ep. 30: ganz witzige feelgood-episode (taybor nervt allerdings teils nicht unerheblich), die mir gefällt, weil mal ein bisschen "privatleben" zu sehen ist. z.b.: yasko züchtet anscheinend bonsais, kate scheint gern zu stricken Eigentlich muß ich hier nicht mehr viel schreiben - es gilt im wesentlich das gleiche, was ich schon zu Box Vol. 1 geschrieben habe. Allerdings konnte man sich seinerzeit, als Episode 25 ("Die Verwandlung") ausgestrahlt wurde, verwundert fragen, ob das denn noch die gleiche Serie sei, die man bisher gekannt hatte. Davon, daß für die zweite Season der gesamte Vorspann incl. Musik geändert worden war, konnte man als Fernsehzuschauer in Deutschland zwar nichts merken, denn der war hierzulande sowieso schon immer ganz anders als im Original. Aber auch die Mondbasis sah plötzlich völlig verändert aus. Die ganze Zentrale schien umgebaut worden zu sein, im englischen Original hieß "Main Mission" denn auch plötzlich "Command Center". Die Mondbasis war jetzt mit diversen ausfahrbaren Laserkanonen ausgerüstet. Die Schauspieler trugen neue Kostüme und auch sonst gab es überall kleinere Veränderungen, die gleich ins Auge fielen.

Wichtiger - oder schlimmer - waren jedoch Veränderungen in der Besetzung und in der Konzeption der Serie. So waren u.a. die Hauptfiguren Prof. Victor Bergman, Paul Morrow und David Kano einfach entfernt worden. Man erfuhr nie etwas über ihr Schicksal, es wurde nie eine Erklärung für ihr Verschwinden gegeben. Sandra Benes und Dr. Mathias kamen nur noch in ganz wenigen Episoden der zweiten Season vor. Ebensowenig wurde erklärt, wo die neue Hauptfigur Tony Verdeschi herkam. Für das Auftauchen der Gestaltwandlerin Maya liefert wenigstens Episode 25 einen schlüssigen Grund.

Auch sonst gibt es kaum Gemeinsamkeiten mit den älteren Folgen. Viele Episoden sind mehr auf Action und teilweise sehr peinlichen Humor ausgelegt als früher, oft ergeben die Geschichten kaum Sinn. Das übelste Beispiel dafür ist wohl Ep. 34 ("Der Roboter"). Die Hauptpersonen neigen jetzt mehr und mehr dazu, erst zu schießen und dann zu fragen, während früher eher nach einer friedlichen Lösung gesucht worden war. Außerdem gibt es überdurchschnittlich viele Episoden, in denen die Logik dermaßen mit Füßen getreten wird, daß man die Schmerzen fast körperlich spüren kann. Möglicherweise hat die Serie in der zweiten Season auch unter Geldmangel gelitten, denn die Special Effects und Masken sehen teilweise einfach nur lächerlich aus. Übrigens: Wann spielt die zweite Season eigentlich? Dr. Russell sagt in Episode 25, es sei noch nicht einmal ein ganzes Jahr vergangen, seit der Mond die Erdumlaufbahn verlassen habe. Allerdings wurde in Episode 23 noch behauptet, seitdem seien schon 877 Tage vergangen...

Das alles heißt aber nicht, daß die Serie jetzt wesentlich schlechter geworden wäre - sie ist nur anders! Es gibt durchaus auch gute Episoden. Schon die erste - Ep. 25 - gefällt mir sehr, was vor allem den schauspielerischen Leistungen von Catherine Schell und Brian Blessed (Mentor) zu verdanken ist. Überhaupt legen die Schauspieler sich genauso enthusiastisch ins Zeug wie immer, wodurch sie sich sehr angenehm von den austauschbaren, blutleeren Abziehbildern unserer Zeit unterscheiden. 5 "neue" Episoden sind diesmal dabei, die es seinerzeit nicht auf den Fernsehbildschirm geschafft haben. Es könnte allerdings sein, daß die Episoden nicht in der richtigen Reihenfolge auf der DVD sortiert sind.

Extras

Ich kann mich täuschen, aber es kommt mir so vor, als sei die Bildqualität der Episoden aus der zweiten Staffel erheblich besser als die der älteren Folgen. Die Farben sind kräftiger, das Bild ist schärfer und detailreicher. Beim Ton sieht es nicht so gut aus: Die englische Tonspur klingt teilweise ziemlich dumpf. Die (Neu-)Synchronisation der Episoden ist natürlich sehr klar und deutlich, man kann sie auch zumeist als gelungen bezeichnen. Manche Nebenpersonen sprechen in der deutschen Version allerdings seltsam emotionslos. In anderen Szenen wiederum verwenden die Sprecher einen unangemessenen, übertrieben ironischen oder flapsigen Tonfall, auch scheinen mir manche Dialoge nicht adäquat übersetzt worden zu sein. Den Übergang von den neu hinzugefügten / neu synchronisierten Stellen zu den Szenen mit alter Synchro merkt man übrigens recht deutlich. Da ziehe ich doch das englische Original vor. Wer den deutschen Vor- und Abspann (teilweise mit Musik von Jean Michel Jarre) sehen möchte, kann sich das bei den Specials anschauen. Zu jeder Episode gibt es außerdem eine Übersicht der geschnittenen und jetzt wieder eingefügten Szenen mit kurzer Erläuterung.

Weitere Extras: Jeweils ca. zehnminütige Interviews mit Katrin Schaake, der deutschen Synchronsprecherin von Catherine Schell (und Joan Collins), und mit Volker Brandt, der deutschen Stimme von Tony Verdeschi (und Michael Douglas). Beide konnten sowohl für die Erstausstrahlung von "Mondbasis Alpha 1" als auch für die Neusynchronisierung verpflichtet werden. Katrin Schaake scheint sich leider kaum an die damalige Zeit zu erinnern, so daß man kaum etwas interessantes erfährt. Volker Brandt hat zwar schon mehr zu erzählen (genauer gesagt: Er ist kaum zu stoppen), aber auch er hat praktisch keine Erinnerungen an die Mondbasis Alpha - Fernsehserie. Immerhin erfährt man so einiges über die Arbeit eines Synchronsprechers im Wandel der Zeiten. Der "Blick hinter die Kulissen" ist leider nur ca. 6 Minuten lang. Special Effects - Designer Brian Johnson erläutert die Entstehung einiger Effektszenen und man sieht die Modellbauer und Kameraleute bei der Arbeit. Es ist schon erstaunlich, mit welch einfachen Mitteln damals gearbeitet wurde... Werft auch ruhig mal einen Blick auf die unfreiwillig witzigen TV-Spots: Ein total übertrieben grinsender Martin Landau und eine nur aufs Stichwort wartende Barbara Bain sprechen kurze Werbetexte für die zweite Season der Serie.


J. Kreis, 2019 (überarbeitet)




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