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Terminator (USA 1984)
DVD - Regionalcode 2, VCL
FSK: 18
Laufzeit: ca. 103 Minuten
Extras:
Hintergrundinfo (Texttafeln), DVD-Kinotrailer
Regie:
James Cameron
Hauptdarsteller:
Arnold Schwarzenegger (Der Terminator)
Michael Biehn (Kyle Reese)
Linda Hamilton (Sarah Connor)
Paul Winfield (Lt. Ed Traxler)
Lance Henriksen (Detective Vukovich)
Inhalt:
Los Angeles 1984. Die junge Sarah Connor arbeitet als Aushilfskellnerin in einem Schnellimbiß und ahnt nichts davon, daß sie vom Schicksal ausersehen ist, eines nicht allzu fernen Tages einen Jungen zur Welt zu bringen, der zur letzten Hoffnung der Menschheit werden wird. Weiterhin ahnt sie nicht, daß der dritte Weltkrieg unmittelbar bevorsteht und daß nach diesem Krieg die Maschinen, angeführt von einer künstlichen Intelligenz namens Skynet, auf der Erde die Macht übernehmen werden. Aus den überlebenden Menschen werden Gejagte, die sich in den Ruinen verstecken und einen ebenso aussichtslosen wie nicht enden wollenden Guerillakampf gegen die allgegenwärtigen Vernichtungsmaschinen führen müssen. Die schlimmsten Kampfmaschinen sind humanoide Roboter, die aus einem stählernen Endoskelett mit darüber liegendem lebendigem Gewebe bestehen und auf den ersten Blick nicht von echten Menschen zu unterscheiden sind. Diese Terminatoren können sich immer wieder in die Verstecke der Menschen einschleichen und diese von innen heraus auslöschen. Doch auch die Menschen haben eine starke Waffe - ihren genialen, charismatischen Anführer. Und das ist niemand anderer als Sarah Connors Sohn John Connor!
Die Maschinen erkennen diese Bedrohung und wollen sie im Keim ersticken. Mehr als das: Sie wollen verhindern, daß sie überhaupt entsteht, d.h. sie wollen John Connors Geburt verhindern. Deshalb schicken sie einen Killer zurück in das Jahr 1984 mit dem Auftrag, Sarah Connor vor Johns Geburt zu töten. Die Zeitmaschine unterliegt zwei Einschränkungen: Sie kann immer nur ein Objekt zurück in die Zeit versetzen und dieses Objekt muß organisch sein oder zumindest von organischem Gewebe umschlossen. Was liegt also näher, als einen Terminator - Modell T-800 - in die Vergangenheit zu schicken? Auch die Menschen der Zukunft besitzen eine solche Zeitmaschine und sie erhalten Wind von Skynets Plänen. Also schicken auch sie einen Kämpfer zurück ins Jahr 1984, der Sarah Connor um jeden Preis beschützen soll. Der Nachteil: Im Gegensatz zum praktisch unverwundbaren und unglaublich starken Terminator ist der Kämpfer (Kyle Reese) nur ein schwacher Mensch. Der Terminator muß einfach nur stur und beharrlich seiner Programmierung folgen und eine Sarah Connor nach der anderen töten, die es in L.A. gibt, wobei er sich an einem Telefonbuch orientieren kann. Reese dagegen muß Sarah, sobald er sie gefunden hat, auch noch seine doch ziemlich unwahrscheinlich klingende Geschichte glaubhaft machen. Das Ganze wird dadurch erschwert, daß die Polizei aufmerksam wird, nachdem man eine weibliche Leiche nach der anderen - und alle mit demselben Namen - aufgefunden hat. Es kommt, wie es kommen muß: Sarah ist die nächste auf der Liste und wird von der Polizei in Schutzhaft genommen. Reese, der Sarah nach einer ersten Konfrontation mit dem T-800 in einer Disco "entführt" hatte, wird ebenfalls festgenommen und verhört, denn man hält ihn für den Mörder.
Diesen Moment sucht der Terminator sich für seinen nächsten Schlag aus. Er überfällt das Polizeirevier und arbeitet sich mit stoischer Gelassenheit zu Sarah vor. In dem entstehenden Chaos gelingt es Reese aber, sich die verängstigte Frau wieder zu schnappen und mit ihr zu fliehen. Der T-800 heftet sich an ihre Fersen, wird aber abgehängt. Sarah beginnt die phantastische Geschichte ihres Beschützers zu glauben und verliebt sich in ihn. Kyle Reese, den immer wieder Visionen von der finsteren Zukunft plagen, wird somit ungeahnterweise zum Vater von John Connor... Alsbald spürt der Terminator unser Liebespaar wieder auf und es kommt zum Showdown in einem Stahlwerk. T-800 verliert sein ohnehin schon ziemlich ramponiertes Bio-Gewebe in einem Feuer und präsentiert sich jetzt in seiner furchterregenden Robotergestalt. Reese opfert sich selbst, um dem Terminator eine selbstgebastelte Granate zwischen die stählernen Rippen zu stecken, aber selbst als er in zwei Hälften zerfetzt ist, stellt der T-800 noch eine tödliche Bedrohung für Sarah dar. Doch jetzt erwacht in der jungen Frau der Kampfgeist. Sie lockt das seelenlose Maschinenwesen in eine Stahlpresse, so daß der Terminator quasi von seinen eigenen Vorfahren zerquetscht und endgültig besiegt wird. Es ist ein bittersüßer Sieg für Sarah, denn der Mann, den sie liebte, ist tot - und sie muß mit der Gewißheit leben, daß demnächst ein Atomkrieg ausbrechen und die Menschheit an den Rand der Vernichtung bringen wird...
Der Film:
Was hätte der Terminator eigentlich gemacht, wenn Sarah Connor kein Telefon oder aber eine Geheimnummer hätte, die nicht im Telefonbuch steht? Egal - Terminator ist einer der ganz großen Actionklassiker, oft kopiert, aber nie wieder erreicht, nicht einmal durch die Terminator-Fortsetzungen. Arnold Schwarzenegger hatte hier zwar nicht seine erste und vielleicht nicht seine beste Rolle, aber er war seitdem nie wieder so bedrohlich und konsequent böse. Für den gefühls- und seelenlosen Cyborg ist Arnie natürlich die perfekte Besetzung, denn sein eckiges Gesicht mit der - nun ja - sparsamen Mimik gibt dem wortkargen Terminator erst die stoische Ruhe, die ihn so glaubhaft macht. Ich glaube, Arnie sagt in dem ganzen Film kaum mehr als ein Dutzend verschiedene Worte! Die für damalige Verhältnisse genialen Spezialeffekte wirken heutzutage natürlich eher bemitleidenswert, aber dies ist schließlich kein FX-Film, sondern ein einfacher, geradliniger Thriller. Eigentlich ist der ganze Film nichts anderes als eine lange Verfolgungsjagd, aber macht ihn das langweilig? Keineswegs. Es gibt auch kein plattes Happy-End, denn der nukleare Vernichtungskrieg und die Machtübernahme durch die Maschinen wurden ja nicht verhindert.
Genial übrigens auch der Soundtrack, insbesondere die melancholische Titelmelodie, die auch für die Fortsetzungen verwendet wurde. Terminator ist ein perfekt inszenierter Actionfilm, ein Werk wie aus einem Guß. Auf meiner privaten Rangliste der Kultfilme rangiert er unter den ersten 5 Plätzen.
Die DVD:
Diesen Film gibt es in verschiedenen Schnittfassungen. Man sollte darauf achten, daß man keine Version mit einer Altersfreigabe unter 18 kauft, denn diese kastrierten Versionen sind arg geschnitten und so entstellt, daß man teilweise gar nicht begreift, was der Terminator die ganze Zeit überhaupt treibt. Meine Version ist ungeschnitten, hat dafür aber den Nachteil, daß das Bonusmaterial praktisch nicht der Erwähnung wert ist und daß - leider, leider - nur die deutsche Synchronisation verfügbar ist. Wo ich doch so gern höre, wie Arnie auf Österenglisch radebrecht!
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