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Everyone stares - The Police inside out (USA, 2006) DVD - Regionalcode 0, Universal FSK: 6 Laufzeit: ca. 74 Minuten Extras "Behind Andy's Camel", "Live Shards", Audiokommentar von Stewart Copeland und Andy Summers Regie: Stewart Copeland Inhalt / Kommentar:
Stewart Copeland, Schlagzeuger von The Police, hat in der Zeit von ca. 1978 bis 1983 während der Tourneen und Studioaufnahmen der Band mit einer Super 8 - Kamera gefilmt. Dieses Material hat er zu einer ca. 74 Minuten langen Filmcollage zusammengestellt und teilweise neu vertont. Copeland erzählt den Werdegang von The Police chronologisch und sozusagen "von innen" nach, er kommentiert die alten Aufnahmen aus heutiger Sicht. So bekommt man zu sehen, wie die drei "Polizisten" zu Anfang ihrer Karriere in irgendwelchen Plattenläden vor ein paar mäßig interessierte Kunden treten und Autogramme verteilen, ihre ersten energiegeladenen Konzerte geben, in einem ziemlich versifften Tourbus von Auftritt zu Auftritt und von Hotel zu Hotel düsen, dann allmählich Erfolg haben und bekannter werden, und schließlich von Massen ekstatischer Fans bedrängt werden. Stings deutlich erkennbare Angst vor den kreischenden Mädels, die ihn vor einer Konzerthalle erwarten, ist sehenswert! Das Geschehen konzentriert sich natürlich auf Sting, Copeland und Summers und den Unsinn, den die drei Knaben so treiben. Aber auch die Leute hinter den Kulissen wie zum Beispiel Copelands Bruder und Manager Miles, Kim Turner, Leute von der Plattenfirma, Roadies usw. spielen ihre Rollen. Sehr amüsant sind übrigens die Szenen mit Auftritten der Band im Deutschen Fernsehen. Mit Vollplayback...
Bild und Ton weisen zwar von Szene zu Szene eine stark schwankende Qualität auf. Aber wer von dieser DVD eine Bild- und Tonqualität erwartet, die modernen Standards entspricht, der sollte berücksichtigen, dass das Original-Filmmaterial schon bald 30 Jahre alt ist. Außerdem handelt es sich, wie schon erwähnt, um Aufnahmen im Super 8 - Format. Es ist also ganz klar, dass das Bild teilweise sehr unscharf ist und auch noch andere Mängel aufweist. Der Ton ist ziemlich dumpf und verzerrt, wenn es sich um Original-Aufnahmen handelt. Stewart Copeland hat aber auch Musik aus anderen Quellen beigefügt, die dann (wie auch sein Off-Kommentar) laut, deutlich und klar klingt. Dreht eure Lautsprecher also während der leiseren Szenen nicht zu sehr auf, sonst fliegen euch die Boxen um die Ohren. Film und Extras liegen nur in englischer Sprache vor, sind aber komplett deutsch untertitelt. |