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Ju-On - The Grudge 2 (Japan, 2003) DVD - Regionalcode 2, e-m-s FSK: 16 Laufzeit: ca. 89 Minuten Extras Trailer Regie: Takashi Shimizu Hauptdarsteller: Noriko Sakai (Kyoko Harase) Takako Fuji (Kayako Saeki) Shingo Katsurayama (Keisuke) Yuya Ozeki (Toshio Saeki) Inhalt:
Wenn jemand im Zustand extremen Grolls stirbt, dann kann es geschehen, dass dieses Gefühl sich auf den Ort seines Todes überträgt. Jeder, der diesen Ort danach betritt und jeder, der mit diesen Menschen zu tun hat, ist verflucht und wird von diesem Fluch solange verfolgt, bis er selbst stirbt. So ergeht es auch einem Filmteam, das mit Dreharbeiten in einem Haus beschäftigt ist, in dem vor einigen Jahren ein grausamer Mord geschehen ist: Ein Mann hatte seine Frau (Kayako) brutal getötet, der kleine Sohn (Toshio) der Familie gilt seitdem als vermisst. Da alle Nachmieter gestorben oder verschwunden sind, gilt es als Spukhaus. Das Filmteam will mit der populären Schauspielerin Kyoko Harase, die schon in zahlreichen Horrorfilmen mitgewirkt hat, eine Reportage über dieses Haus drehen.
Wie schon in meiner kleinen Review des ersten Teils habe ich nur die Rahmenhandlung wiedergegeben und im Grunde kann ich wiederholen, was ich seinerzeit geschrieben habe. "The Grudge 2" ist ebenfalls das Remake eines Films aus dem Jahre 2000 vom selben Regisseur. Der Film besteht aus vielen Einzelepisoden, die zudem noch in unterschiedlichen Zeitebenen spielen, d.h. der Film verläuft nicht linear. Der Sinn der meisten Szenen wird erst durch spätere Ereignisse erklärlich, teilweise wirken sogar zukünftige Ereignisse in die Handlungsgegenwart zurück. Es wird auch viel mit Rückblicken, Einschüben und Querverweisen gearbeitet. Es gibt, wenn ich es richtig verstanden habe, sogar eine Bezugnahme auf Teil 1 (die Sache mit der Schülerin, die als Statistin arbeitet). All das muss man erst einmal durchschauen, und das stört den Handlungsfluss. Es fehlt wieder eine zentrale Identifikationsfigur - auch Kyoko, die immerhin mehr im Mittelpunkt steht als die schnell vergessenen Opfer aus Teil 1, reicht dazu nicht aus. Aus all diesen Gründen entsteht keine richtige, anhaltende Spannung und keine Atmosphäre einer ständig wachsenden Bedrohung. Eigentlich hat der Film noch nicht mal eine Handlung... Keine Extras - nur einige Trailer. Und eine ziemlich erbärmliche Bildqualität, was besonders in dunklen Szenen unangenehm auffällt. J. Kreis, 03.05.2007 |