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Kindergarten Cop (USA, 1990) DVD - Regionalcode 2, Universal FSK: 12 Laufzeit: ca. 107 Minuten Extras Trailer, Produtionsnotizen (Texttafeln), Bio-/Filmografien (Texttafeln) Regie: Ivan Reitman Hauptdarsteller: Arnold Schwarzenegger (John Kimble) Penelope Ann Miller (Rachel Crisp alias Joyce Palmieri) Pamela Reed (Phoebe O'Hara) Richard Tyson (Cullen Crisp) Joseph und Christian Cousins (Cullen Crisp jr. alias Dominic Palmieri) Inhalt:
John Kimble ist ein knallharter Cop, der sich seit seiner Scheidung wenig für zwischenmenschliche Beziehungen interessiert und nur allein arbeitet. Seit Jahren versucht er, den Drogenbaron Cullen Crisp hinter Gittern zu bringen, konnte ihm bisher aber noch nichts nachweisen. Auch Crisp ist auf der Suche: Seine Frau hat sich vor Jahren von ihm getrennt und ist mit dem gemeinsamen Sohn geflohen. Durch Zufall kommt er ihr auf die Spur, den Informanten ermordet er. Diese Tat wird jedoch von der Freundin des Opfers beobachtet und Kimble ist in der Nähe. Der Fall scheint klar zu sein, aber die Zeugin verweigert aus Angst die Aussage. Sie verrät nur, dass Crisps Frau in der kleinen Stadt Astoria lebt. Kimble glaubt, über Crisps Frau an seinen Erzfeind herankommen zu können. Also reist er nach Astoria, begleitet von seiner Kollegin Phoebe O'Hara, die als Lehrerin eingeschleust werden soll. Allerdings zieht sie sich eine Lebensmittelvergiftung zu, so dass Kimble einspringen muss. Und schon an seinem ersten aufreibenden Tag in der Schule wird ihm klar, dass die Sechsjährigen eine schrecklichere Klientel sind als alle Schwerverbrecher, mit denen er es als Polizist je zu tun hatte.
Dies ist eine der typischen "Wohlfühlkomödien" Arnold Schwarzeneggers - aber es ist beileibe kein Kinderfilm. Die Eröffnungsszenen sowie Kimbles Kampf gegen Crisp sind nämlich ziemlich brutal und blutig. In den ersten Szenen wird klar gemacht, dass Kimble (noch bärtig) ein übler Haudrauf ist. Die Art und Weise, wie er sich da unaufhaltsam durch die Reihen der Bösewichte bis zu seiner Zeugin vorarbeitet, die er auf seine eigene Art zur Aussage bewegen will, erinnert wohl nicht zufällig an Terminator. Umso krasser ist dann der Gegensatz zu seinem Versagen, als er mit den kleinen Rabauken konfrontiert wird. Es entsteht eine etwas eigenartige Mischung aus Actionfilm und Sitcom, die keinesfalls für die ganze Familie geeignet ist. Die Produktionsnotizen und anderen Informationen sind gar nicht mal so uninteressant, wenn sie auch nur in Form von Texttafeln vorliegen. Man erfährt zum Beispiel, welche Anstrengungen nötig waren, um die kleinen Darsteller in Szene zu setzen. Ein Sack Flöhe wäre wahrscheinlich einfacher zu hüten gewesen. Schwarzenegger hat wohl selbst eine Methode entwickelt, um die Kids auf spielerische Weise und ohne Zwang zu motivieren. Sonst gibt's bis auf einen Tailer leider kein Bonusmaterial. J. Kreis, 30.03.2007 |