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Perry Rhodan Action Band 15 - Kristallmond 3: Trabant der Opulu

Autor: Achim Mehnert

Inhalt

Das Beiboot der BOX-3132 mit Perry Rhodan und Tanisha Khabir an Bord stürzt auf den Mond, von dem die "Todesstrahlung" ausgeht. Gerade noch rechtzeitig sprengt Rhodan die Passagierkanzel ab. Rhodan beginnt mit der Erkundung des Mondes. Er stellt fest, dass es mehrere offenbar künstlich angelegte Schächte in dem 1350 Kilometer durchmessenden Himmelskörper gibt, der zu seiner Überraschung zumindest teilweise aus Hellquarzen besteht. Besteht etwa ein Zusammenhang mit den Magadonen? Tanisha hat unerklärliche Wahrnehmungen. Sie spürt die Präsenz eines feindlich gesinnten, sich nähernden Wesens und fängt den Begriff "Opulu" auf, ohne jedoch zu wissen, um wen oder was es sich dabei handelt. Der Kristallmond wird von Explosionen geschüttelt, die Oberfläche verändert sich ständig. Rhodan und Tanisha geraten in Gefahr, sie werden verschüttet und zeitweise getrennt. Rhodan ist aber inzwischen zur "Boje" für Tanishas Teleporter-Fähigkeit geworden, so dass sie wieder zu ihm zurückfindet.

Derweil tobt im All über Tarkalon eine Raumschlacht. Kreuzer des Solaren Imperiums vernichten einen Fragmentraumer nach dem anderen, zahlen aber einen hohen Blutzoll: Mehr als die Hälfte der terranischen Einheiten fällt den Posbis zum Opfer. Betty Toufry ist per Rettungskapsel von der zerstörten VARGEN entkommen und wurde von der HONGKONG aufgenommen, die von Major Thebediah Hornung kommandiert wird. Auch die Kreuzerbesatzungen machen Bekanntschaft mit der gefährlichen Strahlung des Kristallmondes, in dessen Nähe Betty Toufrys Psi-Kräfte blockiert werden. Zwei vergleichsweise kleine Objekte werden in der Nähe Tarkalons beobachtet, bei denen es sich möglicherweise um fremde Raumschiffe handelt (ein weiteres unbekanntes Schiff ist den Terranern vor kurzem im Voga-System aufgefallen), obwohl sie eher Gesteinstrümmern mit eingebetteten Kristallen gleichen. Nachdem die fremden Schiffe verschwunden sind, vertreiben die Kreuzer den letzten Fragmentraumer. Die schwer angeschlagene HONGKONG landet auf Tarkalon.

Als die Beben auf dem Kristallmond immer schlimmer werden, so dass das Ende des seltsamen Himmelskörpers zu nahen scheint, sammelt Tanisha mit Hilfe von Rhodans Zellaktivator neue Kraft. Sie kann dem Fremden (der sie berührt hat und sich jetzt Richtung Tarkalon entfernt) per Teleportation folgen und Rhodan mitnehmen. Rhodan kann den Fremden nicht erkennen, denn Tanisha nutzt ihn nur als "Zwischenstopp" und teleportiert sofort weiter. Der nächste Sprung führt die beiden auf die Oberfläche Tarkalons, direkt neben Mechter. Doch auch auf Tarkalon sind sie nicht in Sicherheit, denn die letzte Posbi-BOX ist keineswegs geflohen. Der Fragmentraumer rast ohne Rücksicht auf Verluste auf den Planeten zu und kann zwar angeschossen, aber nicht aufgehalten werden. Brennend stürzt er ab - genau auf Rhodan und Tanisha zu.

Kommentar

Wie ich im Kommentar zu PR-Action Nr. 13 schon schrieb, halte ich mich mit Kommentaren zurück. Viel gibt es ohnehin nicht zu diesem Roman zu sagen: Nette, actionreiche Unterhaltung, keine entscheidenden neuen Informationen, aber deutlich bessere Unterhaltung als Achim Mehnerts letzter Roman (PR-Action Nr. 8).

Stattdessen füge ich ein paar Hintergrundinformationen für Leser ein, die den Demetria-Zyklus und die alten Zyklen der Perry Rhodan-Serie nicht kennen:

Betty Toufry (geb. 02.02.1966, sie ist also gut ein Jahr älter als ich) wurde als "positive" Mutantin geboren. Ihr Erbgut war durch radioaktive Strahlung verändert worden. Die Mutation hatte aber nicht zu körperlichen Deformationen geführt. Stattdessen erlangte Betty Toufry Paragaben; sie war Telepathin und Telekinetin. Sie tötete im Jahre 1972 ihren Vater, da sie erkannt hatte, dass er von einem Individualverformer übernommen worden war und den gesamten nordamerikanischen Kontinent vernichten wollte. Sie erhielt im Alter von 30 Jahren eine Zelldusche und alterte somit nicht mehr. Im Jahre 2326 wurde ihr einer der 25 von ES in der Milchstraße versteckten Zellaktivatoren verliehen. Toufry trat dem Mutantenkorps bei und erkrankte im Jahre 2909 wie zahlreiche andere Mutanten aus unbekannter Ursache schwer. Während dieser "Second Genesis-Krise" wurde sie ermordet, ihr Bewusstsein blieb jedoch erhalten und ging im Jahre 3587 in ES auf. Ihr Zellaktivator wurde nach ihrem Tod an Alaska Saedelaere weitergegeben.

Hellquarze und Magadonen - diese Begriffe haben im PR-Action-Zyklus "Demetria" bereits eine Rolle gespielt. 15.000 v. Chr. befanden sich die Magadonen im Krieg mit den Arkoniden und wurden von diesen vernichtend geschlagen. Die Magadonen, insbesondere die Regenten der Energie, konnten mit Hilfe der Hellquarze (deren Herkunft ungeklärt blieb) bestimmte Parafähigkeiten entwickeln. Zehn Regenten der Energie überdauerten die Jahrtausende im Kälteschlaf und bereiteten dem Vereinten Imperium nach ihrem Erwachen im Jahre 2166 einige Probleme. Der letzte überlebende Regent ist der Magadone Lok-Aurazin. Er verschwand mit unbekanntem Ziel.

J. Kreis, 02.03.2010


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