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Perry Rhodan Action Band 20 - Kristallmond 8: Splitter des Feindes

Autor: Andreas Kasprzak

Inhalt

Lok-Aurazin bringt Liarr zum Planeten Palliaton. Auf der so genannten "Schatzwelt" der Ekhoniden hat sich der Magadone schon vor längerer Zeit ein Versteck in einer Luxusvilla eingerichtet. Dort kann er auf einen kleinen Hellquarz-Vorrat zurückgreifen, so dass er wieder über Parafähigkeiten verfügt. Er vereitelt alle Fluchtversuche der Ekhonidin. Als er feststellt, dass sie einen in die Schulter implantierten Peilsender trägt, schneidet er das Gerät mit einem Messer heraus. Er zwingt die Ultima, ihm die Befehlscodes für die automatischen Verteidigungsstationen des Systems (Hinterlassenschaften der Falkanen aus Demetria) zu überlassen. Er ködert sie mit der Behauptung, es gehe ihm nur um Perry Rhodan. Den Opulu wiederum sei nur daran gelegen, ihn selbst zu töten. Nach Rhodans Ende wolle er das System verlassen, und somit sei dann auch die Gefahr durch die Kristallmonde gebannt. Ob diese Behauptungen glaubwürdig erscheinen oder nicht - Liarr hat keine Wahl, da Lok-Aurazin inzwischen wieder Gedanken lesen kann.

Perry Rhodan und Rettkal fliegen mit dem Kreuzer BREHEB III nach Palliaton. Tanisha Khabir, die wieder ganz sie selbst ist, hat Betty Toufry auf das Versteck des Magadonen aufmerksam gemacht. Dieser hat Palliaton allerdings schon wieder verlassen. Er ist mit Liarr unterwegs zum sechsten Planeten des Naral-Systems (Chrettar), der von den Verteidigungsstationen umkreist wird. Rhodans Einsatzteam findet auf Palliaton nur den herausgeschnittenen Peilsender vor. Derweil wird festgestellt, dass sich in Tanishas Gehirn ein kristallines Netz befindet. Es handelt sich um Überreste des Hellquarzes. Tanisha wird zwar nicht mehr beeinflusst, aber ihre natürlichen Parafähigkeiten werden dadurch verstärkt. Außerdem scheint das Mädchen geistig gereift zu sein.

Lok-Aurazin aktiviert die Robotstationen und steuert sie auf die Opulu zu. Perry Rhodan und Rettkal (der Liarr liebt und alles daransetzen will, sie zu retten) dringen in eine davon ein, um sie zu deaktivieren. Plötzlich stehen sie Lok-Aurazin gegenüber, der Rhodan auffordert, sich im Austausch für Liarr in seine Gewalt zu begeben. Liarr lenkt den Magadonen ab, Rettkal stürzt sich auf ihn. Lok-Aurazin greift sich den Gladiatorensklaven und teleportiert mit ihm zu einem unbekannten Ort. Die Stationen können nicht deaktiviert werden. Sie feuern auf die Opulu, vernichten drei der Monde und beschädigen die anderen schwer, so dass sie nach einem letzten Aufleuchten "sterben". Auch alle Hellquarze sterben ab.

Dann wird etwas geortet, das sich dem Naral-System aus dem Hyperraum heraus nähert, und das mit derselben Frequenz pulsiert wie die Sonne. Tanisha spürt, dass sich unzählige erzürnte Opulu nähern, die die Todesschreie ihrer Kinder und Kindeskinder vernommen haben. Sie wollen die Ekhoniden richten...

Kommentar

Dies ist Andreas Kasprzaks erster und bislang einziger Beitrag zum Perryversum. Eine nicht besonders gelungene Premiere. Die Handlung tritt weiter auf der Stelle, und es ist zu befürchten, dass sich daran bis zum Ende des Minizyklus auch nichts mehr ändern wird. Die ersten drei Hefte waren ja nicht übel und haben Hoffnung auf Besserung gemacht, aber jetzt bin ich wieder soweit, dass ich mich nur noch durch die Romane durchquäle...

Hinzu kommen Kleinigkeiten wie Energiestrahler, die durchgeladen werden müssen, Menschen, die aus der Schussbahn lichtschneller Energiestrahlen springen sowie der gefühlte tausendste Misserfolg Lok-Aurazins im Kampf gegen Rhodan incl. Flucht an einen unbekannten Ort. Außerdem nervt der übermäßige Gebrauch von Kursivtext und Anführungszeichen.

J. Kreis, 26.04.2010


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