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Perry Rhodan Action Band 8: Sternentod

Autor: Achim Mehnert

Inhalt

Perry Rhodan und seine Gefährten reisen von Sepzim weiter nach Magadon. Da Noartos Klinik bei einem Anschlag vernichtet wurde, schließt er sich ihnen an. Von den Grall erfährt Rhodan, dass die Koordinaten Magadons mit denen des für ihr Volk heiligen Mondes Lamar-Grall identisch sind. Dieser Mond gehört zu einem Sonnensystem, dessen sechster Planet den Namen Falkan trägt und Zentrum des arkonidischen Machtbereichs im Demetria-Sternhaufen ist. Rhodan muss sich den Regeln beugen, die für einen Besuch Lamar-Gralls gelten. Er unternimmt die Reise deshalb mit einem Pilgerschiff der Grall und lernt hier erstmals eine Technologie kennen, die es ermöglicht, ein Raumschiff per Gedankenkontrolle zu steuern. Cosmai Cetera will derweil in der Grafschaft Falkan intervenieren.

Magadon / Lamar-Grall ist seit der Vernichtung durch die Arkoniden eine lebensfeindliche Glutwelt. Mehrere schwebende Tempel ziehen über der Oberfläche dahin. Der oberste Priester P-Mala-Ladai empfängt Rhodan unfreundlich. Er glaubt nicht, dass die Regenten der Energie auf Lamar-Grall aktiv sind. Tatsächlich befinden Lok-Aurazin und die letzten Regenten sich längst hier und versuchen, über die Gigant-Positronik MAKARANT Kontakt mit der AURATIA aufzunehmen. Letztere war seinerzeit ihr mächtigstes Raumschiff, und jetzt benötigen sie es, um Zugriff auf die Robotgarde von Magadon zu erhalten. MAKARANT ist aber nicht voll einsatzfähig, außerdem befindet die AURATIA sich nicht an den Koordinaten, zu denen der Grall-Sklavensoldat O-Mare-Teska sie vor 13.000 Jahren hätte bringen sollen. Als Lok-Aurazin erfährt, dass Perry Rhodan noch am Leben und ganz in der Nähe ist, entsendet er die Rekon-Regenten Lom-Yrtonik und Ruh-Hormischal sowie die üblichen Robot-Kampftruppen, um diesen lästigen Feind endlich zu erledigen.

Gucky erhält mentalen Kontakt mit den auf Magadon / Lamar-Grall lebenden Magadu. Sie haben sich bisher versteckt gehalten, aber jetzt sind die Regenten zurückgekehrt und entführen immer wieder einige von ihnen, um sich ihre Mentalenergie einzuverleiben. Gucky und Rhodan wollen versuchen, den Magadu beizustehen und erfahren, dass die Arkoniden den Grall nach der Vernichtung der Magadonen erlaubt haben, Magadon / Lamar-Grall zu übernehmen. Dann greifen die Rekon-Regenten an, unterliegen aber trotz ihrer Paragaben und werden getötet. Bevor Lom-Yrtonik stirbt, bringt er Jiang Zhous Herz zum Stillstand. Noarto, der dies hätte verhindern können, lässt es geschehen, um Zeit für einen tödlichen Schlag gegen den Regenten zu gewinnen. Lok-Aurazin und die letzten Regenten entdecken die AURATIA auf Falkan und teleportieren dorthin. Rhodan erfährt nach dem Ende der Kämpfe, dass O-Mare-Teska (der bei den Grall als legendärer Held gilt) die AURATIA vor Jahrtausenden in einem Ozean auf Falkan versenkt hat.

Kommentar

Kaum wird es mal ein bisschen interessanter (Einblicke in die Kultur der Grall, Beschreibung der Verhältnisse auf Magadon), da geht das Geballer schon wieder los. Die Hälfte des Romans wird für langweilige Schilderungen der immer gleich ablaufenden Kampfhandlungen verschwendet. Die Regenten bringen wieder einmal nichts zustande, als düstere Drohungen und Beleidigungen auszustoßen, bevor sie getötet werden. Der Tod einer Nebenfigur, die viel zu selten eingesetzt wurde, als dass man von ihrem Ende berührt werden könnte, macht das Ganze auch nicht besser. Was man an neuen Infos erhält, ist nicht besonders aufregend: Die Grall haben sich auf Magadon angesiedelt und die Arkoniden haben gleich das ganze System zum Kern ihrer Grafschaft gemacht. Die AURATIA ist ein Raumschiff und liegt auf Falkan. Wer sie kontrolliert, kann noch mehr supertolle Roboter in den Kampf werfen.

Zwei Drittel dieses Minizyklus sind jetzt schon nach demselben Schema abgelaufen: Die Regenten greifen an, erleiden eine Niederlage und müssen fliehen. Rhodan folgt ihnen. Am Ziel kommt es zu neuen Kämpfen, die zu Ungunsten der Regenten ausgehen, so dass sie erneut fliehen müssen, wodurch Rhodan eine weitere ihrer Basen entdeckt, wo es gleich wieder zu Kämpfen kommt. Was kommt dabei heraus? Bisher wenig - abgesehen vom "Planetenhopping", das schon in den Atlan-Heftroman-Minizyklen für Unmut gesorgt hat.

Ich verstehe die aktuellen zeitlichen Zusammenhänge nicht so recht. Die Regenten sollen doch erst vor kurzer Zeit aus ihrem jahrtausendelangen Tiefschlaf erwacht sein. Wie kann es denn da schon ein Netzwerk von Grall-Kopfjägern auf Sepzim geben, das sich von Noarto gestört fühlt und aus Rache seine Klinik zerstört?

Randnotizen: Haben die Terraner sich die SERT-Steuerung etwa von den Grall abgeschaut? Ist der Name P-Mala-Ladai Zufall oder ein Anagramm von Dalai Lama?

J. Kreis, 14.07.2008


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