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Zur Perry Rhodan - Übersicht Zur Zyklus-Übersicht Zurück zu Nr. 8 Weiter zu Nr. 10 Perry Rhodan Action Band 9: Der Zündermutant Autor: Marc A. Herren Inhalt
Während die Regenten der Energie verzweifelt versuchen, das in einem Ozean auf Falkan liegende Raumschiff AURATIA unter ihre Kontrolle zu bringen, wobei sie gegen Produkte ihrer eigenen Technologie kämpfen müssen (offenbar hat O-Mare-Teska seinerzeit auch die Roboter und die Brutkammer an Bord des Schiffes manipuliert), ersucht Perry Rhodan den arkonidischen Fürsten Athurn von Falkan um Hilfe. Ihre ersten Begegnungen verlaufen nicht besonders günstig, denn es behagt dem ambitionierten, stolzen Kolonialarkoniden gar nicht, Befehle vom Großadministrator des Vereinten Imperiums entgegennehmen zu müssen. Rhodan wird von Cosmai Cetera begleitet, weitere Unterstützung erhält er später von Iwan Iwanowitsch Goratschin, dem Zündermutanten. Rhodan begeht den Fehler, das Kommando über Fürst Athurns berühmte Jägerstaffel zu fordern, und nicht darum zu bitten. Der in seinem Stolz gekränkte Adlige schmiedet daraufhin Ränke gegen den verhassten Terraner und schafft es sogar, den treuen Iwan Goratschin gegen ihn aufzuhetzen. Dennoch stellt er ihm seine Streitkräfte für einen Angriff auf die AURATIA zur Verfügung. Zu allem Überfluss erscheint ein Grall-Kriegsschiff bei Falkan. Die Grall wollen sich niemals wieder von den Magadonen versklaven lassen, und sind bereit, gegen sie zu kämpfen. Einige Magadonen, die sie mitgebracht haben, sollen das Versteck der Regenten für sie aufspüren.
Dieser Roman hinterlässt einen sehr zwiespältigen Eindruck. Auf der einen Seite stehen einige durchaus unterhaltsame Kapitel mit launigem Geplänkel zwischen Rhodan und einem typischen Arkoniden, und zwischen diesem Arkoniden und seinem Extrasinn. Die gehen zwar ein wenig im Robot-Geballer unter, auf das man in diesem Zyklus offenbar nicht verzichten will, aber das wäre ja noch zu verschmerzen. Wenn ich auch nicht behaupten kann, mich inzwischen daran gewöhnt zu haben. Aber dann gibt es da noch die Regenten. Die benehmen sich jetzt plötzlich wie nörgelige Gören im Kindergarten und haben nichts Besseres zu tun, als sich gegenseitig mit "Disziplinarverfahren" zu drohen. Als das nichts fruchtet, schickt Lok-Aurazin den größten Deppen bewusst in den Tod. Das ist geradezu unglaublich, wenn man bedenkt, wie sehr ihr Häuflein schon zusammengeschmolzen ist. Nur Vollidioten würden sich derart selbst schwächen, und leider muss man wirklich Zweifel am Geisteszustand der Regenten haben. Als ernstzunehmende Gegner kommen sie jedenfalls absolut nicht mehr in Betracht. |