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Zur Zykluszusammenfassung "Das Reich Tradom"


Perry Rhodan

Glossar


Linckx

Zweiter Planet des Lingar-Systems in der Galaxis Tradom, aufgrund der dort herrschenden Besonderheiten auch 5-D-Planet genannt.

Die G1V-Sonne Lingar liegt 74.241 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum Tradoms entfernt. Linckx hat einen Durchmesser von 16.445 Kilometern und eine Schwerkraft von 1,29 Gravos, kein Mond. Ein Linckx-Jahr beträgt 554,91 Tage, ein Linckx-Tag hat 15,9 Terra-Stunden. Das Verhältnis von Land zu Wasser beträgt 9 zu 91. Der gesamte Planet ist in ein 5-D-Feld gehüllt, das für z.T. heftige Hyperstürme sorgt und so z.B. Teleportationen unmöglich macht sowie die Funktion jeglicher 5-D-Technologie stört. Auf dem Nordkontinent Kaza leben Prospektoren aus verschiedenen Völkern, die auf dem Meeresgrund das sog. Quinta-Erz Yddith schürfen. Der Südkontinent Sikma ist eine von Valentern bewachte verbotene Zone. Das Reich Tradom unterhält dort einen Stützpunkt, in dem das Plasmawesen Rishtyn-Jaffami gefangengehalten wird. Auf Linckx existiert gleichzeitig die Pararealität Quintatha, aus der die Reichstruppen die Messerwerfer samt ihren PSI-Waffen beziehen. Auf Linckx wurde von einem Pombaren das Skelett eines Terraners entdeckt.

Als Rishtyn-Jaffami im Jahre 1311 stirbt, aktiviert er eine Selbstvernichtungsanlage, durch die der gesamte Planet zerstört wird.

Die Hintergründe für diese Verhältnisse liegen in der 160.000 Jahre zurückliegenden Epoche des Untergangs der Thatrix-Zivilisation. In dieser Zeit war Rishtyn-Jaffami aus dem Volk der Jaffami der Sekretär der Stellvertreterin von Anguela. Sein Körper hatte keine feste Gestalt und war in ständiger, fließender Bewegung. Auf der Flucht vor der Inquisition der Vernunft war er auf Linckx gestrandet und mutiert. Ebenfalls auf Linckx gelandet waren 10 Terraner von der in der Vergangenheit verschollenen JOURNEE, die sich mit einer Space-Jet auf die Suche nach Hilfe gemacht hatten. Diese Terraner hatten auf Linckx eine Kolonie gegründet, welche jedoch zum Aussterben verurteilt war, weil die Anzahl der Siedler zu gering und die genetische Diversifizität somit nicht ausreichend war. Die Skelette der Terraner wurden im Laufe der Zeit von verschiedenen Völkern Tradoms entdeckt und teilweise als Kuriositäten in Museen ausgestellt.