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Perry Rhodan

Glossar


Saltans

Halbintelligente, parasitäre Lebensform aus der Galaxis Wassermal. Saltans sind Raubtiere, die in großen Herden leben und aufgrund ihrer extremen Angriffslust mit ihren rasiermesserscharfen Zähnen auch gefährlich für Wesen werden können, die wesentlich größer sind als sie selbst. Saltans haben einen wurmartigen, ca. 50 Zentimeter langen Körper mit buschigem Fell. Der Kopf besteht praktisch nur aus dem mit Zähnen gespickten Maul, Augen sind nicht vorhanden.

Die Saltans sind ein wichtiger Bestandteil der pfauchonischen Kultur. Einflußreiche und/oder adlige männliche Pfauchonen müssen sich an der Schwelle zum Mannesalter einer äußerst schmerzhaften Zeremonie unterziehen. Dabei wird ihnen ein Saltan an den Hinterkopf gesetzt, der Parasit frißt sich dann durch Haut und Knochen seines künftigen Trägers. Wenn der Pfauchone diese Prozedur und die sich anschließenden Wochen voll unterträglicher Schmerzen überlebt (eine Garantie dafür gibt es nicht), wirkt der Saltan fortan wie ein pferdeschwanzähnlicher Teil der Frisur. Sein Träger kann künftig praktisch jeden körperlichen Schmerz erdulden und betrachtet den Saltan zusammen mit einem Ritualdolch (Mishim) als Sitz seiner Seele sowie als Statussymbol. Die schlimmste vorstellbare Entehrung für einen Pfauchonen besteht darin, daß ihm der Saltan gewaltsam aus dem Kopf gerissen wird. Weiblichen Pfauchonen ist das Tragen eines Saltans nicht gestattet.

Daß die Saltans eine gewisse Kollektivintelligenz besitzen, ist bei den Pfauchonen nicht allgemein bekannt. Nur der Saltansprecher ist in der Lage, mit diesen Wesen zu kommunizieren und sich ungeschützt in ihrer unmittelbaren Nähe aufzuhalten.