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Zur Zykluszusammenfassung "Das Reich Tradom"


Perry Rhodan

Glossar


Thatrix-Zivilisation / Reich des Glücks

Die Thatrix-Zivilisation, die auch als Reich des Glücks bezeichnet wird, hat die Galaxis Tradom vor der Machtübernahme durch die Inquisition der Vernunft beherrscht und wurde von der Inquisition nach einem großen Krieg zerschlagen. Das war vor ca. 160.000 Jahren. Hinterlassenschaften der Thatrix-Zivilisationen in der Gegenwart sind ca. 120 Verbotene Welten und verschiedene technische Einrichtungen wie z.B. die Letzte Stadt der Eltanen und die Scheibenstationen, mit denen das Sternenfenster erzeugt wird. Bei den Verbotenen Welten handelt es sich in der Regel um ausgebrannte Schlackekugeln, die hinterlassene Technik wird sowohl von den Eltanen als auch von Angehörigen des Reichs Tradom genutzt. Das Trümmerimperium, das von den Eltanen geleitet wird, betrachtet sich als rechtmäßiger Nachfolger der Thatrix-Zivilisation. Selbst die Eltanen wissen jedoch kaum etwas über die Verhältnisse, die vor der Machtübernahme durch die Inquisition der Vernunft in Tradom geherrscht haben und über die Ereignisse während des Großen Kriegs. Durch eine Zeitreise erlebt Perry Rhodan den Untergang der Thatrix-Zivilisation mit. Die Verhältnisse vor 160.000 in Tradom stellen sich ihm wie folgt dar:

Die Galaxis Tradom und einige benachbarte Sterneninseln gehören zu der Mächtigkeitsballung der Superintelligenz VAIA, die dort ein Thoregon errichtet und sich in den PULS zurückgezogen hat, welcher in Anguelas Auge zu finden ist. Zu den bedeutendsten Völkern gehören die Guyar (die Leuchter), die man auch Guyaam (das Lichtvolk) nennt und aus denen die Vaianischen Ingenieure hervorgehen, welche z.B. für die Wartung der AGLAZAR-Raumschiffe zuständig sind. Die AGLAZARE entstammen einer Technik, die selbst für die Vaianischen Ingenieure unverständlich und unbeeinflußbar ist. Diese Technologie wurde von dem inzwischen verschwundenen Volk der Quevayaan entwickelt, aus dem die Guyaam hervorgegangen sind. Auf dem Planeten Caldera lebt der oberste Repräsentant der Superintelligenz VAIA. Er residiert in den Calditischen Palästen (die spätere Festung der Inquisition) und ist gleichzeitig Thoregon-Bote mit Zugang zur Brücke in die Unendlichkeit. Letzter VAIA-Verkünder und Thoregon-Bote ist der Leuchter Anguela. In der Thatrix-Zivilisation leben alle Völker in Frieden, Wohlstand und Harmonie. Hinter dieser Fassade schwelen jedoch Konflikte, die z.T. noch aus dem Jahrtausend der Kriege herrühren, das dem Rückzug VAIAs in den PULS gefolgt war. In dieser Zeit konnten Angriffe fremder Mächte nur mit der überlegenen Technik der Quevayaan und vor allem auch mit Hilfe des Kriegervolks der Valenter zurückgeschlagen werden. Nach dem Ende dieser Phase und der Stabilisierung der Thatrix-Zivilisation fühlen die Valenter sich nutzlos. Weitere Unruheherde sind die Genetiker von Kaaf, die durch genetische Manipulation ganzer Völker an die Macht kommen wollen, und die Tonkihn, ein zweites Splittervolk der Quevayaan.

Die Inquisition der Vernunft ist zu dieser Zeit eine umstürzlerische Geheimloge, deren wichtigste Vertreter die drei genannten Völker sind. Der Roboter Cairol, ein Gesandter der Kosmokraten, nimmt Kontakt mit den Verschwörern auf und zerschlägt mit Hilfe des sogenannten ULTRAMAGNETEN die Mentalsubstanz VAIAs in tausende Schmerzwechten. Dadurch entsteht eine für alle Guyaam tödliche Strahlung, die sich über die gesamte Galaxis ausbreitet. Mit dem Ende VAIAs und des Lichtvolks ist der Weg für die Machtübernahme durch die Inquisition geebnet. Die Valenter übernehmen die Kontrolle über das Gros der AGLAZAR-Flotte. Mit dieser Streitmacht werden die Reste der Verteidigung des Reichs des Glücks rasch beseitigt und das Caldera-System wird vollständig vernichtet. Im neu errichteten Reich Tradom unterstützen die in der Vergangenheit gestrandeten Menschen von der JOURNEE die Eltanen dabei, alle Voraussetzungen dafür zu schaffen, daß die Bewohner der Galaxis Milchstraße in der Relativzukunft erfolgreich gegen die Inquisition der Vernunft vorgehen können.