Die Superintelligenz THOREGON ist vor mindestens 20 Millionen Jahren aus einer Splittergruppe von Raum-Zeit-Ingenieuren (RZI) hervorgegangen, die seinerzeit nicht in die TIEFE übergesiedelt waren. THOREGON lebt in der PR-Handlungsgegenwart im Ersten Thoregon über eine Viertelmillion durch psionische Felder verbundene Sonnen verteilt, deren Hyperstrahlung sie als "Nahrung" benötigt. Zentrum dieses Sternhaufens ist das Thoregon-Cencha-System. Ein Teil der RZI hat an der Vergeistigung, aus der THOREGON hervorgegangen ist, nicht teilgenommen. Diese Gruppe wird auch als "THOREGONs Väter" bezeichnet und lebt ebenfalls im Ersten Thoregon auf dem Planeten Cencha-3. Thoregons Väter sind etwas größer als die bekannten RZI und haben nur eine halbmaterielle Konsistenz. Sie bilden THOREGONs "Anker" im Normalraum. Die Superintelligenz ist an die Sonnen gebunden, in denen sie lebt. Um handlungsfähig zu bleiben, erzeugt sie mit Hilfe der Hyperstrahlung der Sonnen Ableger von sich selbst - die Helioten. Diese ca. einen Meter durchmessenden Energiekugeln können als "manifestierte Gedanken" THOREGONs bezeichnet werden. Sie treten in drei Gruppen auf:
Silberne Helioten:
Jedes Individuum aus dieser Gruppe von Helioten trägt einen Splitter von THOREGONs Mentalsubstanz in sich und verfügt somit über eine "Seele" und ein eigenes Bewußtsein. Sie dienen als Kontakter außerhalb des PULSES und kontrollieren alle Vorgänge im Ersten Thoregon. Silberne Helioten haben gewöhnlich eine überwältigende positive Ausstrahlung, im Ersten Thoregon wird aber beobachtet, daß dies auch nur eine Fassade sein könnte, denn dort gibt es Silberne Helioten, die eine Aura der Aggressivität und Bösartigkeit ausstrahlen.
Grüne Helioten:
Diese "manifestierten Gedanken" THOREGONS haben kein eigenes Bewußtsein und müssen von der Superintelligenz quasi ferngelenkt werden. Da THOREGONs Kontrolle nicht bis in den Normalraum außerhalb des PULSES hineinreicht, treten Grüne Helioten nur innerhalb des Ersten Thoregons auf und üben dort einfache Tätigkeiten aus.
Rote Helioten
In der Hälfte aller Fälle gelingt der Transfer von Mentalsubstanz THOREGONs auf die Helioten nicht. Dann entstehen Rote Helioten anstelle der Silbernen Helioten. Rote Helioten sind wahnsinnig, unberechenbar und schwer zu kontrollieren. Innerhalb von METANU haben sie die gleiche Funktion, die in einem echten Kosmonukleotid den Psiqs zufällt.
Alle Helioten können auch als Waffe eingesetzt werden, denn durch Energieschirme sind sie nicht aufzuhalten. Sie sind in der Lage, auch die stärksten Schiffswandungen glatt zu durchschlagen. So können Schiffe, die von mehreren Helioten angegriffen werden, praktisch durchsiebt werden.
THOREGON gehört zu jenen relativ jungen Superintelligenzen, denen es nicht gelungen ist, eine Mächtigkeitsballung aufzubauen und die deshalb von den Kosmokraten nach und nach ausgelöscht werden. THOREGON ist die erste Superintelligenz, die sich der Auslöschung durch Flucht in eine extrauniversale Zone entziehen will, die für die Kosmokraten nicht erreichbar ist. Mit Hilfe der Algorrian und zusammen mit diesen flieht sie in den PULS des Mahlstroms. Die Algorrian, lange Zeit THOREGONs wichtigstes Hilfsvolk, entwerfen und errichten für die Superintelligenz ein Transportsystem, das den Zeitbrunnen zumindest ebenbürtig ist: Die Brücke in die Unendlichkeit mit ihren Pilzdom-Eckpfeilern und Mega-Domen. THOREGON benutzt dieses Transportsystem zur Erweiterung ihres Machtbereichs, obwohl sie mit den Kosmokraten einen Stillhaltevertrag geschlossen hat, der genau dies verbietet. Sie positioniert Pilzdome in zahlreichen Galaxien und bringt andere Superintelligenzen mit Hilfe der Silbernen Helioten dazu, es ihr gleichzutun, ihre jeweiligen Mächtigkeitsballungen zu verlassen und sich ebenfalls in PULSE zurückzuziehen. Auf diese Weise werden immer neue Thoregons gegründet. Gleichzeitig konstruiert THOREGON aus der Leiche der Superintelligenz KABBA das Analog-Nukleotid METANU und erzeugt kosmische Messenger.
Vom extrauniversalen PULS aus schickt THOREGON ihre kosmischen Messenger in den Normalraum. Ihre ersten Versuche mit dem Analog-Nukleotid haben eher experimentellen Charakter und sollen dazu dienen, die Kosmokraten zu beschäftigen. So soll in der Galaxis Hangay eine neue Negasphäre entstehen, durch die sich das Gleichgewicht zwischen Ordnung und Chaos zu Gunsten der Chaotarchen verschieben soll. Dadurch sollen die Kräfte der Kosmokraten gebunden und von THOREGON abgelenkt werden. Wesentlich wichtiger sind jedoch die zur PR-Handlungsgegenwart in Entstehung befindlichen Terminalen Messenger. Diese sollen über die Mega-Dome in alle PULSE verteilt werden, in denen sich Superintelligenzen aufhalten. Mit den Terminalen Messengers will THOREGON andere Superintelligenzen töten, und zwar nur solche, die bereits Mächtigkeitsballungen etabliert haben. Diese Mächtigkeitsballungen will THOREGON anschließend übernehmen, wobei ihr die Strukturen der von den Helioten aufgebauten "Koalition Thoregon" gute Dienste leisten sollen: Mit dem Zusammenschluß der Thoregon-Völker soll lediglich der Boden für eine befriedete Mächtigkeitsballung THOREGONs bereitet werden. Auf diese Weise will THOREGON einerseits die "Überbevölkerung" des Universums durch Superintelligenzen verringern und sich andererseits einen Mächtigkeitscluster aufbauen, der so groß ist, daß die Kosmokraten keine andere Wahl mehr haben, als ihr das Recht zur Weiterexistenz zuzubilligen. Das erste Opfer eines Terminalen Messengers, der im Juni 1312 NGZ fertiggestellt sein könnte, soll THERMIOC sein. Perry Rhodan soll THOREGON bei der Festigung ihrer Macht in ihrem angestrebten Mächtigkeitscluster unterstützen. Die Kosmokraten halten dagegen, indem sie alle Thoregon-Galaxien mit Galaxienzündern verminen. Auf diese Weise würden THOREGONs Pläne ad absurdum geführt werden, d.h. es würde ihr nichts nützen, ihre Konkurrenten zu töten, da anschließend nichts mehr da wäre, was sie beherrschen könnte. THOREGON hält diese Drohung jedoch für einen Bluff.
Im Jahre 1312 NGZ wird THOREGON von den Kosmokraten vernichtet. Mit Hilfe der SOL, des Kosmokratenroboters Cairol und des KÖCHERS dringt der Kosmokrat Hismoom in das Erste Thoregon vor. Er steuert einen in Entstehung begriffenen Messenger in METANU hinein. Daraufhin wird das Analog-Nukleotid zerrissen. Die extreme Raumkrümmung in METANU-Nabelplatz verschwindet, das ganze Konstrukt "entfaltet" sich, wobei alles, was sich in seinem Inneren befindet, zerstört wird. Am 28.05.1312 NGZ besiegt Hismoom THOREGON in einem mentalen Zweikampf. Er verwandelt die letzten roten Helioten in schwarze Helioten, die ein Selbstmordprogramm in den Sonnen des THOREGON-Sternhaufens auslösen und die halbmateriellen Raum-Zeit-Ingenieure auflösen, die THOREGONS Anker bilden. Stellvertretend für die ganze Superintelligenz macht der RZI Chabed eine Devolution durch und bildet sich über verschiedene Entwicklungsstufen zu einem kleinen Säugetier zurück, das von Cairol zerstrahlt wird. Hismoom zerstört anschließend die Brücke in die Unendlichkeit. Zu diesem Zweck bringt er zwei Behälter mit Ultimatem Stoff zu einem der Mega-Dome, der in einer gewaltigen Explosion zerrissen wird - es folgt ein Dominoeffekt, durch den sämtliche weiteren Mega-Dome explodieren, ebenso alle normalen Pilzdome überall dort, wo sich Pfeiler der Brücke in die Unendlichkeit befinden.