Die positive Superintelligenz VAIA ist vor rund 1,4 Millionen Jahren aus der Verbindung des Ritters der Tiefe Vaikan von Vaniloon und dem Volk der Quevayaan hervorgegangen. Der Ritter der Tiefe entstammte einem Volk von mausbiberähnlichen Wesen, aus dem sich vermutlich die Ilts von Tramp als Splittergruppe entwickelt haben. Er war im Auftrag der Kosmokraten im Bererich der Galaxis Tradom tätig und wurde dabei von den Quevayaan, von errantischen Werftinseln und Hathor-ähnlichen Orbitern unterstützt. Nach einigen Jahrhunderttausenden erfolgte die Vergeistigung der Quevayaan und die Verschmelzung mit dem Bewußtseinsinhalt des Ritters. Aus einem Verbund mehrerer Galaxien entstand die Thatrix-Zivilisation, diese wiederum wird zu einem Thoregon, nachdem die junge Superintelligenz VAIA Kontakt zu einem Helioten erhält. Nach dem Rückzug VAIAs in den PULS von Tradom (siehe Anguelas Auge) und einem mit den Kosmokraten geschlossenen Stillhaltevertrag folgt in ihrer verwaisten Mächtigkeitsballung ein Jahrtausend der Kriege, das jedoch für die dort beheimateten Völker glimpflich verläuft, da sie die von den Quevayaan zurückgelassene überlegene Technik nutzen können und da vor allem die Valenter einen unerschöpflichen Nachschub an Kämpfern garantieren. Nach 1016 Jahren, als VAIA den PULS ausreichend stabilisiert hat, kehrt die Superintelligenz in ihre Mächtigkeitsballung zurück. Ihre Mentalsubstanz wird über alle intelligenten Wesen Tradoms verteilt, während ihr Körper im PULS verbleibt. VAIAs Körper gleicht einem planetengroßen Objekt, das aus einer gasförmigen, aber doch dichten Substanz mit bräunlicher Färbung besteht, die eine starke mentale Ausstrahlung besitzt. Es folgt eine Zeit der Ruhe und des Wohlstands für alle Völker der Thatrix-Zivilisation.
Ungefähr 160.000 Jahre vor der PR-Handlungsgegenwart wird VAIA im Rahmen des Umsturzes und der Machtübernahme durch die Inquisition der Vernunft schwer geschädigt. Der Kosmokratenroboter Cairol verwendet den ULTRAMAGNETEN, um VAIA auszuschalten. Der ULTRAMAGNET saugt die über alle Wesen Tradoms verteilten Bewußtseinssplitter der Superintelligenz VAIA auf und hält sie fest, wobei er gleichzeitig verhindert, daß die Splitter sich zu einem größeren Ganzen zusammenfinden können. VAIA, deren materieller Körper sich nach wie vor im PULS befindet, ist machtlos und kann nicht verhindern, daß ihre Bewußtseinssplitter zu halbmateriellen Objekten zusammengeballt und anschließend wie bei einer Explosion davongeschleudert werden. Diese 250.000 Objekte rasen fortan als Schmerzwechten durch Tradom. Von diesem Zeitpunkt an spielt VAIA keine Rolle mehr in Tradom, ihr durch den Schock bewußtlos gewordener Körper ist aber im unerreichbaren PULS zunächst sicher, denn die Superintelligenz hat im letzten Moment noch den dort befindlichen Pfeiler der Brücke in die Unendlichkeit blockiert. Die Eltanen unternehmen verschiedene Versuche, VAIAs Körper im PULS zu erreichen oder zu erwecken. Diese Versuche haben erst im Mai 1312 NGZ Erfolg, als die dazu vorgesehenen Aggregate in SAHINS STERN von Anguela und dem Zaliter Trerok repariert werden können. Als VAIA erwacht, finden die zersplitterten Bewußtseinsfragmente wieder zueinander. Nach dem Ende des Reichs Tradom übernimmt die Superintelligenz wieder ihre alte Rolle als Schirmherrin ihrer Mächtigkeitsballung.