Kosmische Konstrukte der Aarus, die diesem Volk als Heimat dienen, seit ihr Ursprungsplanet vor über 160.000 Jahren vernichtet wurde. In Tradom existieren noch sechs Wurme, von denen Aarus-Jima, Aarus-Zorm und Aarus-Lufficim frei sind und bis auf eine Verpflichtung zu Tributzahlungen relativ unbehelligt ihrer nomadisierenden Handelstätigkeit nachgehen können. Die drei übrigen Wurme stehen in den Diensten des Reichs Tradom und werden von diesem unterdrückt und ausgebeutet. Einer der unfreien Wurme, Aarus-Kaart, wird mit der Reparatur des von den Eltanen sabotierten Sternenfensters beauftragt, muß jedoch nach dem Sieg der Galaktiker im März 1312 wieder abziehen. Während des Zusammenbruchs des Reichs Tradom können die drei unfreien Wurme von allen Unterdrückungsinstrumenten befreit werden. Zusammen mit den drei freien Wurmen wird ihnen Asyl in der Milchstraße gewährt.
Äußerlich sichtbar ist von den Wurmen lediglich der weißlich leuchtende, von außen undurchsichtige Wurmschirm, der etwa hundert Raumstationen, Gebäude und andere technische Anlagen in Form mehrfach gegliederter formvariabler Sphären umschließt. Der gesamte Wurmschirm ist mit Atemluft gefüllt und bewegt sich wie ein Raumschiff durch das All (Wurme können sich überlichtschnell fortbewegen). Der Schirm kann so geschaltet werden, daß er auch von außen durchsichtig ist, er versorgt das Innere des Wurms mit Licht und Wärme. Es ist auch ein normaler Innendruck vorhanden, sodaß das gesamte Innere des Wurms von den Aarus als Lebensbereich genutzt werden kann. Wurme sind bis zu 60 Kilometer lang und haben einen Durchmesser von bis zu 5 Kilometern. Bedingt durch die Größe des Innenraums entsteht in den Wurmen ein Mikroklima mit Wolkenbildung, anstelle von Regen bilden sich in der Schwerelosigkeit frei schwebende Flüssigkeitsperlen, die sich z.T. zu größeren Kugeln zusammenschließen können. Die Aarus leben in den Wurmen in Raumstation-ähnlichen Wohnbereichen und arbeiten in mehreren, kilometergroßen Fabriken, in denen sie ihre hochwertigen technischen Produkte herstellen, mit denen sie in Tradom Handel treiben. Zu diesem Zweck werden zylinderförmige Scoutschiffe verwendet, die unabhängig von den Wurmen agieren können. Der jeweilige Kommandant eines jeden Wurms wird als Schwarmer bezeichnet.
Weitere technische Einrichtungen sind die Genetische Sphäre und der Ozeanische Computer.
Die Genetische Sphäre besteht aus zwei halbkugelförmigen, transparenten Kuppeln von 80 Metern Basisdurchmesser, die durch einen 50 Meter langen Zylinder verbunden sind. Die Einrichtung ist vollständig mit Wasser gefüllt, das in einer der beiden Kuppeln mit Nährstoffen angereichert ist. Diese Kuppel wird durch ein Gittermuster aus schwach leuchtenden Prallschirmen in ein System aus Tausenden voneinander getrennter Kammern aufgeteilt. Im Inneren dieser Kammern wird die Nachkommenschaft der Aarus aufgezogen. Das Wasser der anderen Kuppel ist mit Hormonen angereichert, die bei Aarus, die sich dort aufhalten, einen unkontrollierten Fortpflanzungstrieb auslösen.
Der Ozeanische Computer ist der zentrale Rechner jedes Wurms. Er hat die Form einer 180 Meter langen, 40 Meter breiten Qualle. Durch die Längsachse führt eine zehn Meter breite, kreisförmige Röhre, die allen Aarus offen steht. Der eigentliche Rechner darf nur von wenigen Technikern betreten werden. Sein Inneres sieht weniger aus wie ein technisches Gebilde, die Innenwände scheinen von einer Art Unterwassermoos bewachsen zu sein. Er enthält der Legende nach noch das originale Wasser von der Heimatwelt der Aarus und ist für sie deshalb ein beinahe heiliges Objekt.
Die Wurme begegnen sich auf ihren Reisen nur äußerst selten. Eine solche Begegnung ist deshalb immer ein besonders wichtiges Ereignis und wird nicht selten auch genutzt, um die jeweiligen Genpools aufzufrischen...