Die Ankunft des sogenannten Gottes Gon-Orbhon wird erstmals im September 1331 NGZ nach dem Hyperschock (siehe Hyperimpedanz) durch den Prediger Carlosch Imberlock angekündigt. Wenn Gon-Orbhon erwacht, so lautet Imberlocks stereotyp wiederholte Botschaft, werden seine Blicke töten und alles auslöschen, was lebt. Die Menschen werden dann in zwei Klassen aufgeteilt werden. Diejenigen, die an ihn glauben, werden würdig sein, ihm nach ihrem Tod zu dienen. Alle anderen, vor allem jene, die der Technik anhängen, werden verlöschen und spurlos verschwinden, als hätten sie nie existiert.
In den folgenden Monaten haben Millionen Menschen auf ganz Terra den gleichen Traum. Sie sehen einen See, in dem ein Schwert steckt und über dessen Oberfläche ein makelloser, hünenhafter Humanoide schwebt: Gon Orbhon. Er erscheint als furchtbares, gewaltiges, allmächtiges Wesen. Seine Augen sind geschlossen, man hat aber den Eindruck, daß sie sich bald öffnen werden. Wenn es soweit ist, werden nur diejenigen überleben, die an ihn glauben und der Technik abschwören. Wem dieser Traum erscheint, der ist wie hypnotisiert und schwebt in Gefahr, zum Fanatiker zu werden. Man kann sich gegen diesen Einfluß zwar wehren, aber diese Kraft fehlt vielen Menschen in der Verwirrung und Unsicherheit der Epoche nach dem Hyperschock.
Gon-Orbhon wird auch von den kybernetischen Zivilisationen im Sternenozean verehrt. Für die Kybb ist Gon-Orbhon ein "Maschinengott". Auf weitere Informationen, die den Namen des "Gottes" enthalten, stoßen Perry Rhodan und Atlan auf dem Planeten Shoz. Danach hatte vor Ewigkeiten in der Galaxis Ammandul (der Milchstraße) und den Kleinen Zwillingen (den Magellanschen Wolken) ein Krieg getobt. Er war von den Schutzherren gegen die Kybb und ihre unbekannten Hintermänner geführt worden. Das Zentrum der feindlichen Macht liegt (evtl. auch noch in der PR-Handlungsgegenwart) in Amringhar, heute als Große Magellansche Wolke bekannt. Dort, im Imperium Orbhon, befindet sich die Bastion von Parrakh.