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Zur Perry Rhodan - Übersicht Zu den Heftromanen Zurück zu Nr. 2505 Weiter zu Nr. 2507 Perry Rhodan Nr. 2506: Solo für Mondra Diamond Autor: Michael Marcus Thurner Inhalt
Während Perry Rhodan, Icho Tolot und Ramoz auf der Suche nach Mondra Diamond in die Gefängnisbereiche der auf PERISTERA errichteten Marktstadt vorgedrungen sind, wo sie jetzt den schwer bewaffneten Söldnern des Marktleiters Ulocco Lo'tus gegenüberstehen, hat die ehemalige TLD-Agentin sich unter großen Mühen schon selbst befreit und ist durch einen Lüftungsschacht geflohen. Sie hat einige Toyken ausgeschaltet und ein Multifunktionsgerät in ihren Besitz gebracht, mit dem sie ihren SERUN wiedergefunden hat - gerade noch rechtzeitig, denn bei ihrer Flucht hat sie sich diverse Verletzungen zugezogen. Der SERUN versetzt sie nun in einen kurzen Heilschlaf, nach dem es ihr gelingt, ins Innere des Polyport-Hofes einzudringen. Dazu muss sie lediglich den Controller in eine dafür vorgesehene Vertiefung im Boden legen. Der Hof erkennt sie als befehlsberechtigt an und öffnet die zentrale Kuppel, um MIKRU-JON hereinzuholen. An Bord des Schiffes macht Mondra sich frisch und erholt sich. Dabei macht sie die Bekanntschaft Mikrus, einer holographischen Verkörperung des Schiffes in Gestalt einer jungen Frau. Mondra erfährt, dass das Schiff befürchtet, zurückgelassen zu werden, da es den Galaktikern jetzt möglich ist, PERISTERA auf anderem Wege zu verlassen. Mikru erklärt, das Schiff sei so konstruiert, dass es die Transferkamine benutzen könne. Zu diesem Zweck könne es entlang der Einschnürungen geteilt werden. Mondra verspricht, MIKRU-JON dürfe die Reise mitmachen.
Versteht mich nicht falsch: Dieser Roman bietet kurzweilige Unterhaltung, ist also gutes Lesefutter. Aber auch diesmal, wie so oft seit PR 2500, habe ich mich gefragt: Was war das jetzt? Was habe ich da gerade gelesen? The Series formerly known as Perry Rhodan? Als ich letzte Woche schrieb, dass farbenprächtige Szenarios mit bizarren Fremdwesen und absonderlichen Figuren typisch für Thurners Romane sind, da habe ich etwas vergessen: Typisch ist auch Thurners Vorliebe für die geradezu genüssliche Schilderung von Gewalt und Ekel-Momenten. So verschwendet er 20 Seiten dieses Romans auf einen Rückblick, in dem wir brutale Kampfhandlungen und die grausame Ermordung von Mondras Schützlingen über uns ergehen lassen müssen. Auf diesen Rückblick hätte ich übrigens schon deshalb verzichten können, weil damit nur etwas ausgearbeitet wird, dessen Ergebnis uns schon bekannt war. Darauf folgt dann Mondras Flucht, bei der sie es mit diversen Widerwärtigkeiten in Gestalt von Insektenmassen und anderem Getier zu tun bekommt. Möchte ich so etwas lesen? Vielleicht alle paar Wochen mal, aber nicht, wenn ich schon ein halbes Dutzend Romane voller Kampf, Gewalt und Geballer hinter mir habe. Übrigens: Mondra findet am Schluss heraus, dass die Wagokos in Wahrheit Drogen geschmuggelt haben. Sagte ich nicht, dass sie gar nicht beurteilen kann, auf wessen Seite sie sich schlägt? |