PR 2964
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Perry Rhodan Nr. 2964: Späher im Dakkarraum

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Atlan, Fitzgerald Klem, Tamareil und Mollikord erreichen trotz diverser Widrigkeiten mittels Umwegen und Bluffs das Shod-Teleskop 37 und erhalten obendrein zwei Fernkleider. Dank seiner Ritteraura kann Atlan das Fernkleid nutzen, um in den Dakkarraum hineinzublicken. Er fühlt sich an die Zeit erinnert, als er gezwungen war, sich im Marantroner-Revier der Schwarzen Galaxis als Lotse der DARIEN zu verdingen. Diesmal ist er nicht an ein Raumschiff gefesselt, sondern an ein Universum, das er nicht verstehen kann. Im Kontakt mit Tamareil, die das zweite Fernkleid trägt, gelingt es ihm, die verwirrenden Eindrücke einigermaßen zu sortieren. Atlan blickt in die Zwerggalaxie Cetus und sieht, dass sich dort mindestens ein hell strahlendes Objekt befindet, nach dem die Haodhs offenbar suchen.

Bei der Rückkehr von Tamareils Bewusstsein in den PEW-Kern des Robotkörpers kommt es zu einer hyperdimensionalen Verpuffung. Im Bereich des Shod-Teleskops ereignen sich Explosionen, denen mehrere Personen zum Opfer fallen. Atlan nutzt das Chaos, um sich das Archiv des Teleskops anzueignen. In dieser aus Biotech-Fäden bestehenden kopfgroßen Kugel werden die Aufzeichnungen des Teleskops gespeichert. Man zieht sich in ein Versteck zurück. Atlan befragt Mollikord nach GESHOD. Der Paslaimone erklärt, dass die Superintelligenz nur in den Phasen Shod existiert. Diese treten in unregelmäßigen Abständen auf und sind von unterschiedlicher Dauer. GESHOD ist somit eine "sporadische Superintelligenz". In der Phase Shod kann GESHOD auf die Bewusstseinsinhalte anderer Lebewesen zugreifen, um sie zu manipulieren und zu unterwerfen. Außerhalb der Phase ist GESHOD nicht bei Bewusstsein. Dann verwaltet die Zeitliche Eskorte (= die Gemeni) ihre Sternenterritorien. Legenden der Paslaimonen zufolge breiten sich Angst, Schrecken und Vernichtung aus, wenn GESHOD erwacht. Die Gemeni sehen das anders; sie glauben, dass das Leben in den Phasen Shod aufblüht.

Tamareil peilt das Archiv per Pedotransferierung an und erfährt, dass die Haodhs in Cetus nach Silos suchen, die von ES errichtet wurden. Da erscheinen Shapandh und weitere Ghatus. Atlan und seine Begleiter landen in einer Gefängniszelle. Der Arkonide erhält die Erlaubnis, mit Adburn zu sprechen, dem Bhal des Geshodroms. Atlan fordert den Gemen zu einem Duell heraus. Wie all seine Artgenossen ist Adburn stets bestrebt, Fremdtechnik zu kopieren und die Verhaltensweisen anderer Völker zu verstehen. Deshalb geht er auf die Herausforderung ein. Sollte Atlan gewinnen, werden er und seine Begleiter durch einen Shod-Spiegel an einen Ort ihrer Wahl versetzt. Der Preis für eine Niederlage ist Klems Amulett, denn der Dakkarstrahler könnte ein Schlüssel zu den Silos sein, in denen Proto-Eiris gelagert wird. Das Kommandokleid muss Atlan in jedem Fall hergeben.

Damit die Chancen ausgeglichen sind, kämpfen Atlan und Klem gegen Adburn und Shapandh. Die Gemeni unterliegen. Adburn steht zu seinem Wort, allerdings will Mollikord lieber im Geshodrom bleiben. Die anderen nutzen den Shod-Spiegel. Dabei geht etwas schief, doch Tamareil lenkt ihre Begleiter nach Cetus.

Kringels Meinung:

Bitte entschuldigt, wenn ich die PR-Romane nicht mehr oder nur sehr knapp kommentiere. Ich mache das seit über 15 Jahren, aber zurzeit verspüre ich wenig Lust dazu, mir Gedanken über Inhalt und Stil der Einzelromane zu machen, mir zu überlegen, wie die Informationen in den Gesamtkontext der Serie passen, Spekulationen anzustellen und so weiter. Ich weiß nicht, woran das liegt. Der Zyklus zieht sich. Bei den Romanen gibt es weder Höhen noch Tiefen. Begeisternd finde ich sie nicht. An den Inhalt mancher Romane, die ich erst vor wenigen Wochen zusammengefasst habe, kann ich mich jetzt schon nur noch verschwommen erinnern. Vielleicht bin ich einfach zu alt.

ES hat also Silos mit Proto-Eiris hinterlassen, vermutlich wohl wissend, welche Konsequenzen die "Universenscherung" haben würde. Der Verwendungszweck der Proto-Eiris dürfte klar sein. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass ES spätestens mit PR 3000 ins Universum diesseits der Scherung zurückkehren wird.

In eigener Sache: Mir wurde mitgeteilt, dass das Kontaktformular, welches sich bei Klick auf den "Deine Meinung"-Button öffnet, zum 15.06.2018 abgeschaltet wird. Ich verwende das Formular deshalb vorsorglich schon jetzt nicht mehr, allerdings habe ich nicht die Zeit, den Button aus allen älteren Seiten zu entfernen. Wenn ihr einen Kommentar hinterlassen wollt, dann schreibt mir bitte eine Mail. Die Adresse lautet jokringel@web.de. Ich verspreche, dass ich keine Mailadressen speichere oder weitergebe.

J. Kreis, 09.06.2018


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Gastkommentare


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Hans (11.06.2018):

Ich habe auch Schwierigkeiten, der Handlung noch zu folgen. Bei mir liegt es am Wieder-Aufleben meiner beiden Erkrankungen. Vor vier Wochen bekam ich ein Medikament, weil mein Blutdruck leicht erhöht war und zwei Tage später bekam ich aus heiterem Himmel irrationale Ängste und Anflüge von Panik, die mich seither jeden Tag begleiten und einschränken. Nach einer Internetrecherche wurde mir klar, daß das Medikament dies ausgelöst hatte - da hatte ich die Tabletten schon 1 Woche lang genommen. Nach dem Absetzen wurde es kurzzeitig etwas besser aber ich bin weit von dem guten Zustand entfernt den ich davor hatte.

In diesem Zustand ein Perry-Rhodan-Heft lesen, den Inhalt verstehen und dann noch einen sinnvollen Kommentar zu schreiben fällt mir extrem schwer. Ich versuche es trotzdem, da es mich von meinen Problemen ablenkt. In diesem Fall hier anhand deiner Zusammenfassung, da ich das Heft nicht gekauft habe (s.u.).

Nach meiner Vermutung werden sich an den Silos mit der Proto-Eiris, die Wege von Opiter Quint und Atlan kreuzen. Irgendwann nach Nr. 2971 wenn ich die Untertitel der kommenden Hefte richtig interpretiere. Was jetzt offenbart wurde ist ein Rückgriff in die Seriengeschichte. Eine SI die zeitweilig bewußtlos ist und in Zeiten der Wachheit Bewußtseine ihrer Hilfsvölker bzw. auch anderer Völker kontrolliert und unterdrückt, das hatten wir mit Seth-Apophis schon einmal. Als ich letzten Mittwoch am Bahnhof kurz in dem Heft blätterte und im Glossar "Die Schwarze Galaxis" fand dachte ich "Sh*t, jetzt wird's interessant (ich kenne diesen Zyklus um Pthor/Atlantis und er hat mir gefallen) und mir geht's so mies, daß ich das jetzt nicht lesen kann."

Ganz so schlimm wird's dann doch wohl nicht sein, die Schwarze Galaxis wurde ja nur erwähnt. War ja auch ein Heft von UA, die ich tunlichst vermeide. Spätestens übernächste Woche kaufe ich die Hefte wieder, möchte wissen wie es weitergeht. Das nächste Heft lasse ich aus, CM lesen in meinem relativ konfusen Zustand, das tue ich mir nicht an. Bin außerdem ab Donnerstag im Krankenhaus wg. meiner zweiten Erkrankung zu einer Routine-OP die immer wiederholt werden muss da es keine andere Therapie gibt. Da nehm ich mir besser andere Lektüre mit.

Was ich noch sagen möchte: als ich den Fanroman fertig geschrieben hatte ging mir etwas durch den Kopf, da ich dort Atlan erst nach Nr. 3000 in die Geshod-Galaxis geschickt habe (als Ausblick). Ich dachte an einen Riß, der diese Galaxis in zwei Teile zerreißt und Atlan hätte sich darum kümmern sollen, daß dieser Riß wieder geschlossen wird. Ob ich da jemals weiterschreibe kann ich momentan natürlich nicht sagen. Lust hätte ich schon.

Mit dem Geshodrom ist ja nun etwas ähnliches in der realen Serie aufgetaucht. Man könnte spekulieren, daß dieser Riß oder diese Anomalie im Dakkarraum geschlossen werden muss um GESHOD wieder in die Wachheit zurückzurufen. Was dann passiert ist ja angerissen worden: entweder sind die Handlungsträger dann mit einer wildgewordenen negativen SI konfrontiert oder eben dem genauen Gegenteil.

Zum Weltenbrand kann ich derzeit nichts sagen, ich bin noch viel zu beeinflusst von dem was ich alternativ in meinem Fanroman darüber geschrieben habe. Abschließend für heute möchte ich nur sagen, daß ich mal wieder hoffe, das Ende des Teil-Zyklus bei einigermaßen guter Gesundheit zu erleben. Aufgeben werde ich nicht, genau deshalb bin ich ja ein Fan von Atlan, der gibt auch nie auf.


Georg Kern (11.06.2018):

Hallo Jo,

kurz und schmerzlos: vielen vielen Dank für Deine Zusammenfassungen!
Dass ich mir die Serie noch ab und an kaufe, daran bist Du Schuld.
Nicht böse gemeint. Die meisten Romane jedoch erwecken bei mir keine Begeisterungsstürme mehr. (Kaum liest man die Teile 45 Jahre….)
Dann sehe ich mir Deine Kurzfassungen an und entcheide spätestens in der zweiten Zeile Deiner Zusammenfassung lese ich weiter oder kaufe ich mir….
Bin damit bis jetzt immer gut gefahren.
Danke also nochmal!

Viele Grüße aus Oberbayern


Patrick (10.06.2018):

Zunächst einmal denke ich nicht, dass Sie an Alterungserscheinungen leiden. Es passiert heute einfach so viel in der Welt - bzw. wird berichtet - dass einem der letzte Monat ewig weit weg erscheint. Das geht mir persänlich nicht nur mit PR-Bänden so.

Den Zyklus finde ich gar nicht so schlecht, nur etwas überladen. Der Atlanhandlungsbogen gefällt mir. Erkennbar hat man bei der Atlan-Serie Inspirationen geholt und rennt damit bei mir offene Türen ein. Ich denke aber, kürzere Zyklen (25-50 Bände) täten der Serie gut. Diese Blöcke können ja aufeinander aufbauen. Das Zyklus-System gab es anfangs nicht und ich finde, es engt die Kreativität zu sehr ein.

Etwas kurios ist die Beschreibung von GESHODS Natur. Da wird nach Thez mal wieder an dem Entitätenrahmen herumgewerkelt, und ich weiß nicht wieso. Dass SIs auch mal längere Zeit inaktiv sind, ist doch nichts Neues. Wieso muss das Verwissenschaftet werden?

Ferner liegt nun nahe, dass GESHOD eine negative SI ist; außerdem haben wir geklärt, was es mit der "Zeitlichen Eskorte" auf sich hat.

Was Sie zur Proto-Eiris und ES geschrieben haben, war interessant. Ich muss sagen, und habe das bereits deutlich gemacht, dass die Exposé-Autoren anscheinand unfähig sind, ihre eigenen Ankündigungen durchzuziehen. Zusammen mit den Zeitreisen und Para-Realitäten (haben u.a. den Mars zurückgezaubert) trägt das zu einer gewissen Beliebigkeit bei. V.a. hat man den Eindruck, dass die rechte Hand nicht weiß, was die linke macht. Die Proto-Eiris könnte aber auch benutzt werden, um den Weltenbrand auszulösen; ob sie die folgenden Auseinandersetzungen überlebt, ist auch fraglich.

Ich wäre gespannt, wie eine Umverpflanzung von ES gemanagt würde. Vielleicht geht das über diese Abzweigung der Synchronie, welche wohl von dem "verleugneten" Atopen erzeugt wurde (spekuliert wurde, dass es sich um eine spätere Erscheinungsform Matan Addarus handeln könnte). Eigentlich kann aber ES nicht aus dem anderen Universum ganz herüberwechseln, da ES ja zum Teil von Thez wird und in dem anderen Universum die Zukunft feststeht. Man müsste dann entweder all diese Aussagen verwerfen, oder ES müsste sich irgendwie teilen. Dann muss auch die Frage erlaubt sein, was der Zirkus mit der Scherung und dem Abschieben von ES gesollt hat. Alles nur für einen Zyklus? Ziemlich albern. Nochmal: In dem anderen Universum muss sich eigentlich alles so zutragen wie von Atlan in den JZL observiert. Wie will man sich aus der Zwickmühle befreien?