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Perry Rhodan Nr. 3012: Totenschiff

Autorin: Liza Grimm

Inhalt

Am 25. April 2003 NGZ bringt die Historikerin Yerina Bouknadel auf dem Planeten Ghabar Zwillinge zur Welt, die sie Odin und Dva nennt. Auf Ghabar ist ein Vital-Suppressor installiert und Yerina ist eine von vielen dort lebenden Deportierten, die mit den Cairanern in Konflikt geraten sind. In ihrem Fall war es der Glaube an den Mythos Terra und die Tatsache, dass sie die falschen Fragen gestellt hat. Gut zehn Jahre später fallen die Zwillinge dem Cairaner Gaivhari Gaishanc aufgrund ihres für Bewohner Ghabars untypischen Lebenswillens auf. Ihre Mutter verpflichtet sich vertraglich, ihre Kinder dem Cairaner zu Experimentierzwecken zu überlassen. Zur Belohnung winkt allen dreien die Freiheit. Allerdings denkt Gaishanc nicht daran, sein Versprechen wahr zu machen. Er stattet Odin und Dva mit Parageweben aus, die ihnen besondere Kräfte verleihen, nimmt endlose Tests vor und lässt die Kinder gegen verschiedene Kämpfer antreten. Odins Parafähigkeit besteht darin, dass er den Hormonhaushalt von Lebewesen erforschen und sein Opfer einschlafen lassen kann. Dva kann die Bewegungen ihrer Opfer kontrollieren, muss sich dabei aber so stark konzentrieren, dass sie die Bewegungen unwillkürlich nachahmt.

Im Jahre 2020 NGZ organisiert Dva heimlich die Flucht mit dem so genannten Totenschiff für sich und ihre kleine Familie. Die HORB XX, eine von Patriarch Horbitan kommandierte Überschwerenwalze, liefert regelmäßig Lebensmittel sowie Bedarfsgüter nach Ghabar und nimmt Verstorbene mit, damit sie in ihrer Heimat bestattet werden können. Diese Sonderdienste lässt er sich gut bezahlen. Ein Kopfgeld wird auf die Zwillinge ausgesetzt. Zwei Kopfgeldjäger entführen Yerina und töten sie versehentlich. Dva bringt die Kopfgeldjäger um. Die Zwillinge übernehmen die Identitäten der Toten und machen es sich zur Aufgabe, die in deren Auftragsliste notierten Zielpersonen zu warnen. Die Aufträge stammen ausschließlich von Cairanern. So machen die Zwillinge die Bekanntschaft einer arkonidischen Dagormeisterin, von der sie einige Wochen lang unterrichtet werden. Später schenkt sie ihnen wertvolle arkonidische Waffen.

In dieser Zeit leiden die Zwillinge immer wieder unter Kopfschmerzen und Übelkeit. Die Beschwerden nehmen zu, gleichzeitig werden die Parafähigkeiten schwächer. Die Dagormeisterin meint, die Paragewebe seien mit Vitalenergie gespeist worden, die den Deportierten auf Ghabar mit dem Vital-Suppressor entzogen worden sei. Die Energie ist nun fast aufgebraucht und die Beschwerden sind Mangelerscheinungen, die möglicherweise tödlich enden werden. Die Zwillinge weihen Horbitan ein, mit dem sie sich angefreundet haben. Er bringt sie mit Gaishanc in Kontakt. Der Cairaner ist bereit, die Zwillinge in seine Dienste zu nehmen. Sie müssen exklusiv als Assassinen für ihn arbeiten. Ihr Lohn besteht in Vitalenergie. Gaishanc gibt ihnen die Decknamen Dancer und Schlafner. Er behauptet, die Zielpersonen seien Verbrecher, die den Frieden in der Milchstraße gefährden.

Nach einigen Jahren wird den Zwillingen klar, dass ihre Zielpersonen keineswegs die Monster sind, als die Gaishanc sie darstellt. Odin und Dva wollen nur noch einen besonders großen Auftrag erledigen. Dafür verlangen sie Vitalenergie, die für den Rest ihres Lebens reicht. Eine entsprechende Gelegenheit ergibt sich im Oktober 2045 NGZ. Gaishanc, der Jahre zuvor die Ermordung aller Besatzungsmitglieder der HORB XX veranlasst hat, setzt die Zwillinge auf Lanko Wor an. Sie erhalten einen Vitalenergie-Detektor und sollen sich melden, wenn ihnen Anomalien auffallen. Am 14. Oktober orten sie eine extrem starke Quelle von Vitalenergie in Lanko Wors Begleitung. Das muss ein Zellaktivatorträger sein. Da alle bekannten Unsterblichen Dämpfungsfelder benutzen, um vor der Verfolgung durch die Cairaner sicher zu sein, kann es sich nur um Atlan oder Perry Rhodan handeln.

J. Kreis, 11.05.2019


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Peter Uwira (12.05.2019):

Vergleicht man die beigefügte NEO-Leseprobe mit dem ERSTAUFLAGEN-Roman, ist der Unterschied ähnlich groß wie zwischen Star Trek und Star Wars. Neo ist ein klassisches Weltraum-Abenteuer, bei dem die mit astronomischer Sachkenntnis beschriebene Erforschung fremder Sonnensysteme ein wesentlicher Teil der Handlung ist, während in der dystopischen Erstauflage eine arkonidische Jedi-Meisterin die Paragaben (Force) eines Zwillingspaares (Luke und Leia) fördert und die Menschen die Underdogs der Galaxis sind und sich als Rebellen gegen das Imperium (Legaten, Kuratoren, Konsuln) auflehnen.

Die Schilderung des Werdegangs der Zwillinge ist allerdings sehr spannend und erfreulich differenziert ausgefallen. Zwei "typische Kopfgeldjäger" hat die junge Autorin auf wenigen Seiten in zwei lebendige Charaktere mit berührenden Lebensgeschichten verwandelt. Das hat mich ein bisschen an die Hintergrundgeschichte von Vetris-Molaud erinnert, ebenfalls von einer Gastautorin verfasst (http://www.kreis-archiv.de/zyklus2700/pr2757.html).

P.S.: Langsam glaube ich an einen Running Gag der Stillmeister, wenn sogar Superkräfte, die sie sich neu ausdenken, im wesentlichen einschläfernde Wirkung haben.